Samstag, 24. Juni 2017

Saarbachtalrunde von Brebach aus



Endlich mal wieder MTB!

Erkundungsfahrt zur Vermeidung unliebsamer Überraschungen

In einigen Tagen will ich, der Bitte des amerikanischen Generalkonsuls James W. Herman folgend, mit diesem eine Mountainbiketour durchs Tal des Saarbachs und über die Höhen des Nordens der Biosphäre Bliesgau, dann durchs Grumbachtal zurück nach Saarbrücken machen.

Blick aufs Fechinger Schwimmbad
Heute hab ich das Terrain mal vorsondiert und dabei einige Strecken befahren, die ich bisher noch nicht kannte.

Los ging's in Brebach, von dort entlang der A6 rüber ins Saarbachtal und dann in Halberg auf einen steilen, mit Kopfsteinpflaster belegten Weg hoch übers Saarbachtal mit tollen Aussichten. Bisschen steil vielleicht, aber James W. Herman liebt "challenges", also wieso nicht?

Dort oben entschädigen einen auch tolle Panoramen, und dann geht's gemütlich runter nach Eschringen, von da über die Straße um Ormesheim bis Ommersheim.

In Ommersheim wird's dann ein letztes Mal steil, hoch auf den Römerweg und oberhalb von Heckendalheim in den Quellwald von Wogbach und Grumbach, dann über die A6 und das Grumbachtal zurück zum Start.

Die ersten 15 km sind anstrengend, aber der Rest ein Klacks. Das wird 'ne schöne Tour!

Freitag, 23. Juni 2017

Lemberg - Melch - Lichtenberg - Waldeck



Ausflug ins Bitcher Land

Ein gelungener Freitagnachmittag!

Die Zeit zwischen Dienstschluß im Rathaus und den abendlichen Repräsentanzterminen nutzte ich heute optimal für einen knackigen Ritt entlang und über die Wasserscheide Saar/Rhein südlich von Bitche.

Mouterhouse im Tal der nördlichen Zinsel (Baerenthal)
Dort, wo auf der einen Seite Hornbach, Schwalb und Thalbach (auch als Spielersbach bekannt) entspringen, die in Blies und Eichel, zwei Nebenflüsse der Saar, münden, und auf der anderen Seite sich der Falkensteiner Bach, die nördliche Zinsel und die Moder auf den Weg zueinander bzw. in Richtung Rhein machen, wollte ich eine schöne 60-km-Runde in etwas mehr als zwei Stunden drehen, bevor ich im Intermarché in Bitche noch einige Dinge kaufen wollte, die man so in Deutschland einfach schlecht bekommt. Kleiner Tipp: Ausschließlich Speisen und Getränke...

Ich parkte das voiture am Étang d'Hasselfurth, der erste See, den der Hornbach durchfließt, und fuhr erstmal auf dem toll ausgebauten Radweg in Richtung Lemberg, dann runter ins Tal der nördlichen Zinsel nach Mouterhouse. Dort bog ich nach rechts ab in die Auffahrt in Richtung Goetzenbruck/Althorn - um kurz danach nochmal links abzubiegen und eine neue Strecke zu erkunden, die ich noch nie zuvor gefahren war: Die Auffahrt nach Melch in eines der Quelltäler des Rothbachs, des ersten größeren linken Nebenbachs der Moder.

Oben auf dem Col du Kammbuhl
Von dort ging's runter in Richtung Modertal mit einem kleinen Zwischenanstieg durch Wildenguth, dann kurz vor Wimmenau im Modertal wieder bergan in Richtung Lichtenberg. Ich umfuhr den Ort mit seiner wunderschönen Burg und machte mich dann wieder auf in Richtung Reipertsviller, wäre aber am Ende der Rue Jacques Le Barbu von der Kirche in Lichtenberg kommend fast gestürzt: Die Straße ist dort extrem steil, geschätzt 20%, und wird dann plötzlich sehr rau. Meine ohnehin schon gequälten Bremsen hätten da fast versagt. Schrecksekunde überstanden, durchschnaufen - und weiter geht's!

Ich fuhr hinab ins Rohrbachtal und dann rüber über den Col du Kammbuhl über die Route forestiere de la Kundschaft runter ins Tal der nördlichen Zinsel, von dort dann durchs Schmalenthal über die Route Communale du Hammerschless rüber ins Falkensteinerbachtal.

Der letzte Anstieg kam kurz danach: Vorbei am Schloß Waldeck ging's aus dem Tal hinaus wieder hoch in den Einzugsbereich des Hornbachs, zurück zum Start.

Tolle Runde, einiges Neues kennengelernt und was für die Kopfkarte getan. Hoffentlich bald wieder!

Mittwoch, 21. Juni 2017

28 days later



Erster Lauf nach vier Wochen!

Wurde mal wieder Zeit...


Das schlechte Gewissen quälte mich schon länger - aber was soll ich machen? Freizeit ist in dieser Zeit des Jahres ein kostbares Gut, und da ich im Moment einfach viel zu gerne Rennrad fahre, kommt das Laufen ein wenig kurz.

Nun aber, wenige Tage vor dem Firmenlauf in Dillingen, wo ich meiner Truppe der Kreisstadt Neunkirchen samt ihrer Truppführerinnen aus dem Sportamt schon lange fest zugesagt habe, musste ich doch noch mal "die Beine testen".

Schon erstaunlich, wie massiv sich die Muskulatur umbaut, wenn man sich vom Laufen (immerhin hatte ich die 1.000-km-Marke fürs Laufen in diesem Jahr dank der Teilnahme mitsamt Vorbereitung am Hamburg-Marathon schon am 05.05. geknackt, so früh wie nie zuvor) aufs Radfahren umstellt. Die Waden schrumpfen, die Oberschenkel explodieren.

Trotzdem ging mir der Lauf locker raus. Ich hatte sogar richtig Lust zu rennen und lief die 12,4 km-Runde in 1:03:55 schneller als jemals zuvor, wenn auch mit entsprechen höheren Pulswerten!

Die Skepsis vor dem Firmenlauf ist so ein Stück weit verflogen...

Sonntag, 18. Juni 2017

7. Neunkircher Triathlon - Radstrecke Staffel



Das verflixte siebente Mal!

Tolles Comeback für mich und die Kreisstadt-NK-1-Staffel beim Neunkircher Triathlon


Heute war's mal wieder soweit. Nach einem Jahr Zwangspause wollte ich als Mitglied der Betriebsstaffel 1 unserer Kreisstadt mit meinen beiden Kollegen den Titel als saarländischer Betriebssportmeister zurückholen.

Mit meinen Teamkollegen Frank Bauer (links)
und Qutaiba Alwakkaa (rechts)
Obwohl - eine leichte Veränderung gab's dann doch. Unser Schwimmer, der Kollege Jörg Lauer, war leider verhindert. Aber wir hatte einen tollen Ersatz: Qutaiba Alwakkaa, ein Geflüchteter aus Syrien, war in seiner Heimat Sportlehrer, ist ehrenamtlich im SV Neunkirchen engagiert und lernt seit kurzen als Auszubildender bei der Kreisstadt nicht nur Deutsch, sondern vor allem Aufseher und Schwimmmeister. Er schwamm granatenstark und kam als zweiter aus dem Wasser!

Ich hatte mich derweil mit dem MTB ein wenig warmgefahren, war kurz vorm Start in die Rennradschuhe geschlüpft und hochmotiviert. Allerdings rächte sich das kurz nach dem Wechsel: Ich vergaß in meiner Aufregung völlig, dass man in der Wechselzone noch nicht aufsteigen darf, kassierte zu Recht eine Ermahnung des Kommissärs und war erstmal so klein mit Hut.

Ruhig führte ich dann mein Rad aus der Wechselzone, stieg auf, wobei ich schlecht in die Pedale kam, aber dann ging's los. Ich gab nicht gleich Vollgas, sondern wollte erstmal reinkommen in den Wettkampf, und so war ich flugs von Platz zwei auf Platz sechs zurückgefallen. Aber auf dem Weg durch Furpach und Kohlhof holte ich nach und nach auf und lag an der Wende schon wieder auf Platz zwei.

Am Ende der ersten Runde
Ich war nun gut im Wettkampf. Ich trat konstant 250 Watt Minimum und baute meinen Vorsprung auf die Verfolger aus, den Führenden behielt ich immer im Blick. Je länger der Wettkampf ging, umso besser lief es.

Nur beim zweiten Wechsel von der Niederbexbacher Straße auf die Limbacher Straße gab es eine Schrecksekunde - ein Autofahrer war auf die Rennstrecke eingefahren, ich sah ihn spät, aber nicht zu spät. Gerade nochmal gutgegangen...

Auf den letzten beiden Kilometern holte ich nochmal alle Pfeile aus dem Köcher. Vom Weiher hoch zum grünen Baum mit einem Schnitt über 30 km/h - das hatte ich im Ernst noch nie geschafft.

Kurz vorm Ziel
Mit 31:44 für die knapp 20 km lange Strecke habe ich am Ende die siebtbeste Radzeit von 194 Teilnehmern erreicht (unter den 33 Staffelteilnehmern war ich zweitbester) - und das mit einem nur leicht modifizierten Alltagsrennrad, ohne spezielle Zeitfahrmaschine. Das bedeutet einen Schnitt von 36,4 km/h, trotz vierer Wendepunkte, bei denen man jeweils fast ganz herunterbremsen musste. Die Durchschnittsleistung lag bei 284 Watt, der Spitzenwert bei 653. Damit bin ich sehr zufrieden, aber im nächsten Jahr versuche ich auf jeden Fall, die 31 Minuten zu unterbieten!

Unsere Staffel belegte am Ende unter den Männerstaffeln Platz drei, die Betriebssportmeisterschaft gewannen wir souverän! Danke an Qutaiba und Frank, die wie ich alles gaben. Hat mal wieder total Spaß gemacht.

Und natürlich einen herzlichen Dank an den Neunkircher Sportverband und alle Helfer für die tolle Veranstaltung!

Die Ergebnisse des 7. Neunkircher Triathlons


Samstag, 17. Juni 2017

Warmfahren, Vorbelastung, Ausfahren




 Herantasten an den Wettkampf morgen

Nach einem Jahr Pause: Premiere auf der neuen Radstrecke des NK-Triathlons

Der mittlerweile siebente Triathlon des Neunkircher Sportverbandes warf seine Schatten voraus, und er und ich haben eine gemeinsame Geschichte: An den ersten drei Veranstaltungen nahm ich jeweils am Jedermann-Einzelwettkampf teil, wobei ich 2013 mein bestes Ergebnis erzielte: 13. Platz in 1:07:13, Zweiter in meiner Altersklasse.

Einmal im Jahr wachsen meinem Rad Hörner...
Ab 2014 nahm ich dann mit zwei Kollegen aus der Stadtverwaltung am Staffelwettbewerb und den saarländischen Betriebssportmeisterschaften teil. Zweimal wurden wir dabei Saarländischer Betriebssportmeister, einmal mit mir als Radfahrer, einmal als Läufer, leider musste ich 2016 gesundheitsbedingt passen, das erste Mal, dass ich nicht am NK-Triathlon teilnahm.

Heute testete ich mal die Radstrecke an, erstmals die neue, die seit 2015 (damals lief ich ja) in zwei Runden über Furpach und Kohlhof runter ins Bliestal bis an den Ortseingang von Niederbexbach geht. Dort ist dann der Wendepunkt. Also pro Runde vier Anstiege unterschiedlicher Länge und Härte.

Ich trat die "Testrunde" mit 265 Watt im Schnitt und einer 16:10, ohne mich voll auszupowern. Aber da war schon Druck auf dem Pedal. Das lässt hoffen für morgen!

Donnerstag, 15. Juni 2017

#granfondo_2017_09 RTF Pirmasens "Schlabbeflicker-Marathon"



Wie der Blitz durch die Pfalz!

Geile Premiere beim "Schlabbeflicker"-Marathon dank toller Teamleistung

Den "Schlabbeflicker"-Marathon in Pirmasens wollte ich immer schon mal fahren. Heute war es endlich so weit, und ich freute mich wahnsinnig darauf: Mit Roman und Mark war ich zum gemeinsamen Hinfahren verabredet, und treffen wollten wir noch einige Saarländer mehr, um dann als Team von mindestens acht Fahrern richtig einen rauszuhauen.

Unser Zug im Hornbachtal
Pünktlich um fünf Uhr trafen wir uns bei mir zuhause, flugs waren die Räder in Romans Vito verstaut, noch schnell eine Tasse Kaffee, und ab ging's nach "Schlabbeflicker-City", wo wir um 05:40 Uhr eintrafen.

Dank scan&bike waren wir schnell angemeldet, und wenn wir auch den "offiziellen" Start um 06:00 Uhr verpassten, gingen wir dann doch nur wenige Minuten später auf die Piste. Sebastian, Christian, Maximilian, Eric und auch weitere Saar-Fahrer bildeten insgesamt eine zwölf Mann starke Truppe, die von Beginn an toll harmonierte. Über Winzeln und durchs Felsalbtal ging es rüber auf die Riedelberger Höhe und dann runter ins Hornbachtal.

Die Zitadelle in Bitche
Wir rollten gut zusammen und spätestens ab Waldhouse klappte auch der Zug so richtig gut. Die 11,6 km bis Bitche rissen wir in zwanzig Minuten ab, ein Schnitt von 34 km/h. Kurz vor Bitche fuhren wir eine vor uns gestartete Gruppe auf, und an der ersten Rast unterhalb der Zitadelle trafen wir auch noch einige Jungs aus Hirzweiler und Umgebung.

So fuhren wir ab Camp Bitche mit einem 21er-Feld nach Osten. Auch hier wurde schön geheizt. Für die knapp 34 km von Bitche bis zum Fuß des Col du Pfaffenschlick hinter Lembach brauchten wir nur knapp 56 Minuten - ein Schnitt von über 36 km/h. Da sieht man mal, was so ein großes Feld ausmacht.

Mark kurz vor Wissembourg - am Horizont der Schwarzwald
Ich hatte allerdings auf den letzten 20 Minuten Probleme - mir war ein ekliges Sonnencreme-Schweiß-Gemisch ins linke Auge gelaufen, und da kann man, zumal bei dem Tempo, nicht viel machen, außer sich nach hinten begeben, vorsichtig dranbleiben und hoffen, dass die verstärkte Tränenproduktion das ganze irgendwann auswäscht. Das klappte zum Glück auch, und am Fuß des Col du Pfaffenschlick hatte ich wieder freie Sicht.

Am Berg fuhr jeder sein Tempo, doch oben warteten alle an der zweiten Kontrollstelle. Danach ging's gemeinsam weiter in Richtung Wissembourg - auf dieser welligen Piste harmonierte das Feld nicht so gut wie vorher, besser wurde es erst wieder nach Wissembourg, als wir die Wieslauter hinauffuhren.

Auf der Höhe hinter Hermersbergerhof
Im Reisbachtal auf der L492 passierten wir die 100-km-Marke, und meine Uhr zeigte 2:59:50 reine Fahrzeit - so schnelle 100 km war ich noch nie gefahren, ein 33,3er Schnitt - wow!

Wir passierten die Anhöhe des Grates zwischen dem großen Eichelberg und der hohen Derst und fuhren ab ins Erlenbachtal an den Ortseingang von Bad Bergzabern, hier war der Tagesschnitt mit 33,7 km/h am höchsten, dann ging's nach links den Erlenbach hoch.

Und da passierte es leider - in dem kleinen Örtchen Birkenhördt hörte ich es kurz hinter mir krachen. Maximilian und Mark waren irgendwie zusammengerasselt und stürzten beide. Unsere Kerntruppe bleib zusammen, dank einer netten Einwohnerin bekamen wir auch einen Eimer warmes Wasser und einige Handtücher, und so konnten beide ihre Schrammen erstversorgen und zum Glück weiterfahren.

Im Speyerbachtal bei Kontrolle 5: Nudelsalat, baby!
Bei der nächsten Kontrolle in Vorderweidenthal musste Mark dann leider passen - sein Handgelenk schmerzte, er entschied sich zur Heimfahrt und wollte eigentlich in Pirmasens abgeholt werden. Der alte Kämpfer fuhr dann aber tatsächlich bis nach Hause - Chapeau, aber so lädiert wie er war, wären die nun folgenden Anstiege wirklich nicht zu empfehlen gewesen.

Wir fuhren zu elft etwas wellig, dann das Spirkelbachtal hinab bis ins Tal der Queich, und in Wilgartswiesen wartete dann der erste richtig lange und schwere Anstieg des Tages - von 240 m über N.N. ging's 300 hm hoch nach Hermersbergerhof.

Ein Selfie muss sein - hier nahe bei Höheinöd!
Hier fuhr wieder jeder sein Tempo, dem Bergfloh Maximilian oder einem starken Fahrer wie Roman konnte ich zwar nicht ganz folgen, kam aber ansonsten richtig gut hoch: Ca. 22 Minuten für den 6,5 km-Anstieg bedeuteten einen Schnitt von immerhin 17,5 km/h bei einer Steigung von fast 5% im Schnitt mit Spitzen um 10-11%. Immerhin 264 Watt im Schnitt, obwohl im mich auch eingedenk der Restdistanz nicht voll auspowerte.

Nach einer kurzen Pause, bis wir wieder alle zusammen waren, ging's in Richtung Johanniskreuz und dann auf eine rasende, lange Abfahrt über 5 km mit einem 56er-Schnitt (Spitze 77 km/h) über Iggelbach runter nach Elmstein ins Speyerbachtal.

161 km waren absolviert, und bei der vierten Kontrolle gab's Nudelsalat! Wir kloppten uns die Bäuche voll und gingen in den nächsten Anstieg, zurück hoch ans Johanniskreuz. Ich kam super hoch und hatte das Gefühl, mit wachsender Distanz sogar noch stärker zu werden - klasse!

Noch ca. 15 km...
Oben angekommen, ging's gleich unweit der Quelle der Moosalbe hinunter und über Hermersberg durchs Weihertal nach Waldfischbach-Burgalben. Hier verpassten wir leider die Einfahrt zur nächsten Kontrolle, weil irgendein Witzbold den Pfeil entfernt hatte. So gab's drei Kilometer extra, bis wir schließlich umkehrten und dann doch den Weg Richtung Heltersberg und zur fünften Kontrolle fanden.

Danach nahmen wir den zweitletzten Anstieg auf die Weselberger Höhe in Angriff, und kaum waren wir oben, ging's über Höheinöd auch schon wieder runter ins Schwarzbachtal nach Thaleischweiler-Fröschen. Die Gruppe war nun ein wenig auseinandergeflogen, aber nun war es ja auch nicht mehr weit. Den Schnitt von über 31 km/h wollte ich unbedingt noch retten, und das gelang mit 31,3 km/h auch trotz des letzten, nun doch nicht mehr so leichten Anstiegs hoch nach Höheischweiler und zurück zum Start.

Am Stadion kamen wir dann doch wieder alle zusammen, und nach einer guten Dusche und einigen alkoholfreien Weizenbieren (wir tranken den armen Schlabbeflicker-Organisatoren den ganzen Vorrat leer) nahmen wir dankbar unser Geschenk (ich ein Poloshirt) entgegen und beschlossen einen tollen Marathon-Tag.

Knapp unter sieben Stunden reine Fahrzeit für 218,5 km mit fast 3.600 Höhenmetern, einer 86er-Trittfrequenz und 211 Watt im Schnitt - mit diesen Werten war ich sehr zufrieden.

Roman und ich fuhren dann nach Hause, nicht ohne uns nach Mark zu erkundigen und erleichtert von seiner Heimfahrt zu hören. Das war der einzige Negativpunkt an einem ansonsten nahezu perfekten Marathontag!

Danke an alle, die mitgefahren sind, und an die Jungs vom RSV Pirmasens für dieses tolle Erlebnis. Da sind 20,- € Startgeld nix - fünf mal Essen, immer was anderes, auch heimische Delikatessen wie den weißen Käse in Vorderweidenthal, und dann noch ein tolles Poloshirt obendrauf, sind echt geschenkt - die RSVler lieben ihren Marathon und geben sich echt richtige Mühe. Gerne wieder!






Sonntag, 11. Juni 2017

Sternfahrt RTF Phönix Riegelsberg



Kurze Runde zu früher Stunde

Wegen Zeitmangel heute leider keine Strecke - nur Sternfahrt...

Blick von Bildstock auf die Sulzbachtalbrücke
Am heutigen Sonntag war mir leider die Voll-Teilnahme an einer der schönsten RTF-Veranstaltungen im Saarland nicht möglich.

Die RTF "Vom Köllertal zum Saargau" der RSF Phönix Riegelsberg bietet abwechselungsreiche Strecken von 50/ 80/ 115 bzw. 154 km, aber ich hatte nur Zeit für eine Sternfahrt.

Also ging's um kurz nach 8 Uhr los, einen ordentlichen Anstieg baute ich mir aber doch ein: Aus dem Fischbachtal ging's über Quierschied hoch auf die Göttelborner Höhe bis kurz vor Holz.

Danach runter ins Köllertal an die Köllertalhalle in Walpershofen, wo ich nicht nur meinen SRB-Vizepräsidenten Günter Eisenbach traf, sondern eine große Gruppe des RV Blitz Oberbexbach.

Die alten Recken vom RV Blitz Oberbexbach
Ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee später machte ich mich dann auch schon auf die Heimfahrt durch das Köllertal bis nach Völklingen an die Saar, von dort nach Saarbrücken und durchs Rohrbachtal wieder zurück nach Hause.

Die "Spieser Hohl" nahm ich diesmal leicht. Mir fehlte ehrlich gesagt die Motivation, heute hier hochzukeulen - vor allem bei der Hitze. Trotzdem: Eine schöne Runde!