Freitag, 21. Juli 2017

Abendrunde mit Sulz- und Rohrbachtal


Zwischen den Tälern


Hin- und Herspringen zwischen Sulz- und Rohrbachtal


Gestern Sportpause, aber heute hatte ich wieder Lust - wenn auch nicht viel Zeit. Aus dem Büro kam ich um kurz nach 18 Uhr, aber um 20:15 Uhr hatte ich noch einen Abendtermin. Also flugs rauf aufs Rennrad und einen "schnellen 40er"!

Ganz untypisch fuhr ich erstmal bergab in Richtung Schlawwerie und dann, als erste Prüfung des Tages, ging's die L125 in Richtung Bildstock. Das entsprechende STRAVA-Segment hat 2,1 km und 68 hm, ich schaffte es erstmals unter 5 Minuten, das war gut für Platz sieben auf der Liste von bis dahin 82 Fahrerinnen und Fahrern. Und das bei "nur" 309 Watt im Schnitt und einem 143er-Puls. Da ist definitiv noch Potenzial!

In der Abfahrt am Winterbach in Dudweiler
Nun ging's runter ins Sulzbachtal. die Josefsthaler Straße hoch nach St. Ingbert und dann wieder runter ins Rohrbachtal, ehe mit der L250 (Dudweilerstraße) der nächste Anstieg wartete. Von dort ging's wieder runter bis nach Dudweiler auf die Hauptstraße, dann wieder hoch in Richtung Rentrisch. Also langweilig war's definitiv nicht!

Der Rest war relativ zahm. Durchs Rohrbachtal ging's zurück nach St. Ingbert, dann nach Spiesen und dort - zur Abwechselung - mal die Straße "Im Roth" hoch. Auch die ist brutal steil.

Nach 1:25h war ich müde, aber zufrieden wieder zuhause - und nach einer schnellen Dusche schaffte ich es noch pünktlich zur Eröffnung. Maßarbeit!







Mittwoch, 19. Juli 2017

Wie jedes Jahr mittwochs mit dem Rad zur Sommeralm


Alle Jahre wieder!


Mit der Mittwochsrunde auffi auffn Berg


Für die "Fahrrad-Schweitzer-Mittwochsrunde" (man könnte auch gehässig: "Altherrenrunde" sagen) ist der Besuch der Sommeralm schon Tradition.

Martin am Fuße der Alm
Und jetzt, da die Auffahrts- und Abfahrtssituation ja besser geregelt ist als in den Vorjahren, kann man auch mit gutem Gewissen und dünner Bereifung hochfahren. Trotzdem waren wir nur mit MTBlern am Start, und fuhren erstmal in Richtung Kasbruchtal, dort ein wenig herum auch nach Ludwigsthal, ehe es rüber Richtung Furpach ging und dann über den Franzosenweg hoch zur Hermannstraße.

Von dort fuhren wir runter ins Weilerbachtal und über den Steg Richtung Waldhaus Dechen, dann das Heinitzbachtal hoch und schließlich über die L125 an den Fuß der Halde.

Wir umrundeten diese dann praktisch einmal und kamen dabei immer höher, ehe wir oben bei der Festgemeinde waren. Eine gute Stunde später ging's auf den Heimweg - diesmal das Hasselbachtal runter und über die Schlawwerie. Hier flog die Truppe dann auseinander, jeder machte sich auf den Heimweg. War aber 'ne echt schöne und harmonische Runde. Ab und an MTB ist doch was Gutes!

Dienstag, 18. Juli 2017

Auf die Alm Jacke und Auto holen


Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen!


Lockerer Mittagslauf auf die Alm und wieder runter


Am gestrigen Montagabend hatten wir lange und viel Spaß auf der Alm - meine Frau kam nach der Arbeit noch nach, und erst nach Mitternacht machten wir uns auf den Heimweg. Ich ließ mein Auto stehen - die Vernunft gebot das. Meine Jacke vergaß ich auch - sie lag beim Ebi in der Hütte...

Im Heinitzer Wald
Ein lockerer Mittagslauf - mein erster seit fast drei Wochen Laufpause - sollte beides korrigieren.

Ich startete zu Hause und lief über das Weilerbachtal und die Holzhauerthalstraße auf dem Zwölf-Weiher-Weg in Richtung oberes Heinitzbachtal.

Das Tempo hielt ich bei knapp unter 6:00/km - das genügte mir, vor allem, da es sehr warm war.

Trotzdem hatte ich dauerhaft über 130 Puls - ich merkte schon, dass mir laufmäßig die Übung etwas fehlte, das kommt halt davon, wenn man unausgewogen trainiert, sprich fast nur noch Rad fährt.

Endlich oben - und die Stadt liegt mir zu Füßen...
Nach knapp 55 Minuten kam ich aber doch recht fit oben auf der Halde an, den Schlußanstieg meisterte ich relativ problemlos.

Ich schnappte mir meine Jacke, grüßte kurz den Ebi - der war schon wieder topfit! - und lief runter an mein Auto, ab heim, unter die Dusche und zurück ins Büro.

Am folgenden Tag sollte es mit dem Rad zur Alm gehen - wie jedes Jahr am "Alm-Mittwoch"...

Sonntag, 16. Juli 2017

#granfondo_2017_13 Glanrunde mit Peter und ein paar Hügeln



Endlich mal frostfrei über den Börsborner Berg nach Glan-Münchweiler


Schöne Runde mit Peter


Endlich mal wieder eine "Sonntagsfahrt" mit meinen Radfreunden "Peter & Peter aus Furpach & Ludwigsthal" - darauf hatte ich mich schon lange gefreut! Wir starteten gemeinsam am Furpacher Weiher und fuhren über Limbach und Altstadt in Richtung Pfalz. Aber da reduzierte sich das "Feld" auch schon: In Kleinottweiler hing der "Glatze-Pit" ein wenig zurück und eröffnete uns, das aufgrund seines unmittelbar bevorstehenden Urlaubs er es heute bitteschön äußerst locker angehen lassen wollte, wir sollten ruhig "fahren". Nun denn!

Auf dem Höhenweg über Waldmohr und Schmittweiler
Peter und ich machten uns sodann über Waldmohr und die Dunzweiler Straße hoch auf den Höhenweg, der das Tal des Glans von dem des Klingbachs trennt. Dort fuhren wir über denselben, ehe wir an der Mündung in den Kohlbach diesen hinauffuhren und über Paulengrund hinüber ins Ohmbachtal wechselten.

Ich hatte eigentlich vorgehabt, entlang des Ohmbachs zum See und dann über Gries nach Börsborn zu fahren, aber in Brücken verfransten wir uns und als ich mich wieder zurechtfand, sah ich, dass wir den Ohmbach hinauf- statt hinabfuhren. Und wenn schon. Dann eben über Ohmbach und die L352 hoch zum Sangerhof und dann die supersteile Abfahrt (Maximaltempo 76 km/h) hinab ins Henschbachtal und dann nach "Steinbach am Glan" (hört sich ja auch besser an als "Steinbach am Henschbach").

Dort ging's wieder bergauf: Die Steigung in Richtung Börsborn ist lang und gemein. Nachdem wir sie bezwungen hatten und auf der anderen Seite wieder an den Ortsrand von Bösborn hinabrollten, waren wir aber dort, wo ich eigentlich hinwollte: Hier waren wir mit einer Truppe Ende letzten Jahres bei bitterkalten Temperaturen schon mal gewesen, diesmal wollte ich die Strecke über den Höhenzug nach Glan-Münchweiler aber mal "mit Aussicht" und ohne Eisplatten fahren.

Peter kurz vor der Höhe über Glan-Münchweiler
Hat sich definitiv gelohnt! Die Höhenstraße ist gut zu fahren, wenn auch ab und ann nur auf den Fahrspuren asphaltiert und dazwischen grün, aber problemlos zu bewältigen. Und der Blick ins Glantal und rüber zum Potzberg ist toll!

In Glan-Münchweiler angekommen, fuhren wir auf der Hauptstraße Richtung Nantzdietschweiler den Glan hinauf und dann über Elschbach nach Schönenberg-Kübelberg. Hier trennten sich unsere Wege: Peter wollte heim, ich noch die 100 km vollmachen. Das machte ich über L355, Bruchhof, Homburg, Kirkel und Rohrbach und schließlich über das Spieser Mühlenbachtal. Auf die Spieser Hohl am Ende hatte ich aber keine Lust mehr und wählte so die bequemere Waldroute über WZB und den Franzosenweg.

Am Ende stand mein dreizehnter Granfondo für 2017 und ein schöner Sonntagnachmittag, auch wenn diesmal die Strecke wirklich überhaupt keine neuen Wege, die ich noch nicht gekannt hatte, beinhaltete. War in jedem Fall mal wieder schön, in angenehmer Gesellschaft zu fahren!






Donnerstag, 13. Juli 2017

Kleine Abendrunde mit schönen Ausblicken





Schnelle 90 Minuten


Ein wenig Auf und Ab zwischen Dienst und Abendterminen



Oben auf dem Steinbacher Berg
An diesem wunderschönen Abend blieb mir nicht viel Zeit zum Radfahren - nach Dienstschluß wartete noch ein "19:30 Uhr"-Termin, so dass ich mir eine schnelle 90-Minuten-Runde vornahm. Ein wenig anspruchsvoll sollte sie aber doch sein.

Ich fuhr zunächst nach Wiebelskirchen und machte mich dort den Steinbacher Berg hoch. Für die 1,1 km mit 121 Höhenmetern (also über 10% Steigung im Schnitt!) brauchte ich 5:25 min, das sind 13,2 km/h im Schnitt - damit war ich zufrieden.

Unterhalb der Rohn vorbei fuhr ich zurück ins Bliestal, am Ortseingang Ottweiler kam ich wieder raus, dann ging's die Leonard-Da-Vinci-Straße hoch auf den Betzelhübel und von dort nach Steinbach.

Blick auf Neunkirchen vom Betzelhübel in Ottweiler
Ich fuhr zunächst zur B420 in Richtung Fürth, überquerte diese aber nur und erforschte dann den Radweg hinunter ins Wingertsbachtal - den oberen Teil davon war ich bisher noch nicht gefahren, der untere war mir vom Kommunentriathlon 2014 bekannt - damals war ich hier mit dem Mountainbike durchgeheizt.

Von dort ging's dann durch Ottweiler und das Bliestal heim, zwischen Ottweiler und Wiebelskirchen haute ich nochmal richtig rein, und immerhin sprang Platz vier auf dem entsprechenden STRAVA-Segment heraus. Das war's dann aber auch mit Anstrengung für diesen Tag - der Rest war Ausfahren.

Meinen "19:30 Uhr"-Termin beim TuS Neunkirchen (Tennis) konnte ich so problemlos halten.


Dienstag, 11. Juli 2017

Bliesgau and some gpx-art



Regeneration nach Pausentag


Wenn auch mit ein-zwei Reizsteigungen...


Am Montag war ich erst mal platt von der anstrengenden Tour mit David vom Sonntag, daher hatte ich mir Ruhe verordnet. Aber heute nach der Arbeit juckten die Beine wieder, und ich machte mich auf eine Regenerationstour, bei der ich aber schon den einen oder anderen Reizpunkt setzen wollte.

Zu Beginn war die Straße noch regennass
Ich rollte mich auf bekannten Pfaden ein (Hermannstraße, Franzosenweg, Menschenhaus, Eschweiler Hof, Kirkel, Kirkeler Bachtal), ehe ich in Lautzkirchen das Würzbachtal hinauffuhr. Der Biesinger Berg sollte meine erste Herausforderung an diesem Tag werden. Das entsprechende STRAVA-Segment hat es echt in sich: Auf 700 Metern im Schnitt 10% Steigung, und die harten Teile kommen alle ungefähr in der Mitte. Als ich mich hochgekämpft hatte, war ich aber zufrieden: 360 Watt, 13 km/h. Das war ordentlich.

Dann ging's über die Biesinger Höhen bis zur Quelle des Mandelbachs, danach durch Assweiler rüber in Richtung Ommersheim und vorbei an der Saarbachquelle. Ich sprang dann wieder rüber ins Mandelbachtal und fuhr nach Erfweiler-Ehlingen, wo mich erst ein kurzer Schutt erwischte und dann der Anstieg auf der L231 aus dem Ort hinaus wartete. KOMs kann man da vergessen, und auch einen Platz unter den ersten 50 - wo die Trofeo entlangfährt, wächst diesbezüglich kein Gras mehr ;-). Aber auch hier war ich ganz zufrieden - 330 Watt auf 1,4 km und 17,2 km/h im Schnitt sind für mich ok.

Wolkenspiele über dem Bliesgau
Nach der Abfahrt über Rubenheim und Herbitzheim war ich wieder im Bliestal, und die nächste Herausforderung wartete bei Bliesdalheim: Von der L105 auf die L103 springt man hier auf einer Nebenstraße entlang bzw. unterhalb des Naturschutzgebietes "Böckweiler Wald" hoch aus dem Bliestal raus und genießt wunderbare Panoramen.

Oben auf der L103 fuhr ich zunächst zurück Richtung Blieskastel, bog dann aber rechts ab ins kleine Nebental des Schelmenbachs - hier war ich noch nie entlang gefahren. Danach ging's wieder hoch in Richtung Wattweiler und dann durch ein Neubaugebiet oberhalb Zweibrückens - das "Beckerswäldchen". Hier probierte ich mich mal in ein wenig GPX-Zeichenkunst...

Danach ging's über Zweibrücken-Bubenhausen, Einöd, Ingweiler, Wörschweiler und Limbach zurück nach Hause!




Sonntag, 9. Juli 2017

#granfondo_2017_12 RTF Püttlingen mit Johnny Montana



Mit Johnny M. geheizt


Los in Neunkirchen, angekommen in der alten Heimat, dazwischen 3 3/4 Stunden Vollgas


Zur RTF in Püttlingen hatte ich mich mit anderen Sportkameraden verabredet. In der Gruppe machen solche Runden einfach mehr Spaß! Ich fuhr morgens zeitig gegen 7:30 Uhr zuhause los durch das Sulzbachtal in Richtung Landeshauptstadt, von dort dann entlang der Saar bis zur Mündung des Köllerbaches und dann das Köllertal hoch bis zum über den Dächern von Püttlingen gelegenen Startplatz beim Püttlinger Sportplatz "Am Jungenwald". Damit war ich schon mal richtig gut warmgefahren - 1:15h mit 227 Watt "Normalized Power" (211 Watt laut Messung) im Schnitt.

Morgens kurz vor Völklingen
In Püttlingen traf ich zwar einige der Überherrner Spezis, aber die machten heute "halblang" und wollten die 115er-Runde nicht fahren. David a.k.a. "Johnny Montana" war der einzige, der sich das antun wollte, und so stürzten wir uns gemeinsam wieder hinab ins Köllertal und fuhren dieses weiter hinauf bis zur ersten ernsthaften Steigung hoch in Richtung Holz.

David machte zunächst mächtig Druck, und ich wollte ihn schon fahren lassen, aber irgendwie schaffte ich dann doch den Anschluss, und wir fuhren gemeinsam hoch nach Holz und von dort wieder runter in Richtung Fischbachtal.

Wir hatten schon ein gutes Tempo drauf, und auch das Fischbachtal hoch rollte es passabel. Die nächste Steigung hoch durch Quierschied auf die Göttelborner Höhe war hart, es wurde auch immer heißer, aber dann kam eine lange Abfahrt, nur von wenigen Flachpassagen und leichten Gegensteigungen unterbrochen hinunter ins Wiesbachtal.

In Knorrscheid bei der Kontrolle
Über die Habach sprangen wir rüber nach Eiweiler vorbei an der Köllerbachquelle direkt bei der Grißwald-Brauerei und dann runter ins Tal, nur um gleich wieder über die Wasserscheide Köllerbach-Theel und Landsweiler nach Lebach zu fahren.

Im Theeltal fuhren wir dann bis zur Primsmündung in Körprich, danach mit Highspeed von Körprich nach Diefflen (40,2 km/h im Schnitt!) und dann hoch zum Hoxberg, schließlich über Düppenweiler und den Gischberg nach Schmelz-Aussen.

Von dort ging's dann wieder das Primstal hinab bis nach Primsweiler und dort entlang des Radwegs zurück nach Knorrscheid, wo wir zum zweiten Mal an der Kontrollstelle halt machten. Ich zweckentfremdete den Brunnen dort zuerst als Kopfdusche und dann auch noch als Kühlschrank für die Trinkflaschen bzw. als Fußbad - die brutale Hitze machte erfinderisch!

Kurz vor Schmelz-Aussen
Dann machten David und ich uns auf die letzte "Etappe" über Bilsdorf, Saarwellingen, Hüzweiler und Schwalbach zurück nach Elm. Oben auf dem Morgenstern wußten wir, was wir geleistet hatten! 30,8 km/h im Schnitt, bei 262 Watt "Normalized Power" (248 gemessen) - bei der Hitze war das schon was.

Nach einen erfrischenden Kaltgetränk (sans alcohol, naturallement!) verabschiedeten wir uns und ich fuhr über Sprengen das Bommersbachtal hoch nach Schwrarzenholz zu meinen Eltern, wo der Rest der Familie bereits mit dem Mittagessen wartete.

Das hat Spaß gemacht! Mit mehr Leuten wäre es zwar noch schöner gewesen, aber auch so hatten wir jede Menge Fun. Jederzeit gerne wieder!