Freitag, 18. August 2017

Ausflug zum Halberg







Immerhin aufs Podium!


Heute mal auf KOM-Jagd am Halberg


Einer mir bekannten Mitarbeiterin beim saarländischen Rundfunk hab ich vor einiger Zeit mal ein "Coaching" zum Bezwingen des Halbergs zugesagt - selbst bin ich dort mit dem Rad letztmals vor mehr als zehn Jahren hochgefahren. Heute sollte es mal wieder soweit sein - die STRAVA-Kom hatte ich mir vorher angesehen und mir durchaus zugetraut, das so um die drei Minuten zu schaffen.

Oben auf dem Halberg
Das "Warmfahren" erledigte ich das Rohrbachtal hinab - wie schon so oft. Es ging über Spiesen, Elversberg, St. Ingbert, Scheid und Schafbrücke an den Fuß des "SR Mountain".

Dunkle Wolken drohten, aber noch war es trocken.

Die STRAVA-Kom begann schon ein Stück in der Mainzer Straße, also fuhr ich erstmal Richtung Stadt, drehte dann und nahm die KOM in Angriff.

Ich war dann doch überrascht: Nach der Abbiegung ist der erste Stich die Franz-Mai-Straße hoch in der Tat steil, aber schon nach der ersten Kurve wird die Steigung erträglich.

Zuflucht an der Bushaltestelle
Mit ca. 425 Watt im Schnitt fuhr ich hoch (da geht im Zweifel noch was!) und war überrascht, dass das sogar für den dritten Platz reichte. 2:57 - da hatte ich mich realistisch eingeschätzt.

Als ich runterfuhr, begann es dann doch noch zu regnen - aber heftigst. Ich musste unten haltmachen und hielt mir mit einigen netten Menschen, die unter dem Schutz des Häuschens auf den Bus warten, ein Schwätzchen ("Aus Neinkeije? Hie her? Ei ich bin schommo mim Rad bis Güdinge gefahr!").

Dann ging's gemütlich heim.

Dienstag, 15. August 2017

Erst Kaltstart mit Luftnot, dann doch noch ein Granfondo!






 Keine 200 - aber trotz Platt wenigstens ein Granfondo!

Auf meine "Crew" kann ich mich eben verlassen...

Der Plan war eigentlich eine schön lange Tour nach Lothringen bis auf die Wasserscheide zwischen Rossel, Nied und Bist und dann nach Schmelz zum MTB-Jugendtag zu fahren, von dort dann nach Hause, es sollten etwas über 200 Kilometer werden.

Teils surreale Ansichten auf dem Höhenweg - toll!
Hat nicht geklappt - ich war zwar, so glaubte ich zumindest, perfekt vorbereitet, der Zeitplan stand, ich fuhr auch um 05.15 Uhr pünktlich und gut "belichtet" los, aber als mich dann in Scheidt ein kleines Glasstückchen (mal wieder von einer zerdepperten Bierflasche - die Mutter der Dummen ist immer schwanger) zum Schlauchwechsel zwang, rächte es sich, dass ich mich auf die CO²-Pumpe verlassen und die normale Handpumpe zuhause gelassen hatte.

Denn meine neue Bontrager Air Rush, die ich "ungetestet" einstecken hatte, hatte wohl einen Defekt. Das CO² entwich, aber nicht in den Schlauch, trotz aller Bemühungen - das Ventil klemmte wohl. Das passierte mir mit der ersten - und leider auch mit der zweiten, letzten Patrone. Frust. Sohn anrufen. Der kam zum Glück gleich mit dem Auto und holte mich ab.

Zuhause erledigte ich die notwendigen Reparaturarbeiten und plante um. Dann eben "nur" ein Hunderter, ausgiebig mit der Familie gefrühstückt und los ging's.

Blick auf den Hoxberg
Über die L125 nach Bildstock, und dann über die Wasserscheide Blies/Saar bis nach Illingen runter, dann vorbei am Illtal-Gymnasium (eigentlich sogar mitten über den Schulhof) ging's nach Uchtelfangen und Wiesbach.

Von dort nahm ich Kurs auf Habach und fuhr ab Habach (Zu den Eichenstangen) den wunderschönen  Radweg über die Höhe zwischen Landsweiler und Eppelborn - mit tollem Blick auf den Hoxberg - bis nach Lebach runter.

Von da ging's dann durch die Stadt und über die Trierer Straße hoch zur B268. Schwuppdiwupp war ich in Schmelz - mit einem 29er-Schnitt trotz einiger fast 600 Höhemetern auf den knapp 38 km bisher!

Der MTB-Nachwuchs im Saarland gedeiht prächtig - dank Top-Betreuung!

Ich verbrachte einige Zeit und freute mich über den Super-Zuspruch, den der SRB und der veranstaltende RV Möwe Schmelz dort generierten - das Jugendförderkomzept von Dominik Schammne, unserem Jugendleiter, und seinem Team geht wirklich auf.

Immer noch mein Lieblings-Ortsschild!
Mehrere Dutzend Kinder aller Altersklassen und von überall her aus dem Saarland waren gekommen, um sich von kompetenten Trainern richtig was beibringen zu lassen!

Danach ging's für mich weiter - schließlich war Homburg und das dortige Fest der SPD im Wahlkreis 299 mein Ziel. Ich wollte schon lange mal wieder das "Bohnental" hoch, die Strecke über Dorf, Neipel, Überroth und Hasborn war ich schon lange nicht mehr gefahren. Hat Spaß gemacht - wenn's auch nicht so leicht war. "Normalisiert" trat ich auch über 250 Watt im Schnitt - ich forderte mich also schon ein wenig.

In Hasborn ging's vorbei am Denkmal für Nikolaus Warken, einem Sohn des Ortes. Der Vorkämpfer für die Rechte der Bergarbeiter und Gründer des Rechtschutzvereins ist für die saarländische Geschichte von hoher Bedeutung. DGB und IGBCE halten heute sein Andenken in Ehren - ein wichtiger Beitrag. Vielleicht liest der eine oder andere mal etwas mehr über ihn nach - würde mich sehr freuen!

Gedenkstätte für Nikolaus Warken in Hasborn
Von Hasborn aus ging's über Theley und diesmal mit Absicht zunächst parallel zum Wendelinusradweg - man muss seine Kopfkarte ja auch mal erweitern - bis runter nach Oberthal. In Gronig fuhr ich für den unteren Teil dann aber doch auf dem bekannten Radweg - ich wollte auch noch was für meinen Schnitt tun!

Von Oberlinxweiler nach Niederlinxweiler blieb ich dann ausnahmsweise mal links der B41 - in Ottweiler traf ich noch Leander und Gabi, das war eine Freude, wir fuhren gemeinsam bis Wiebelskirchen, dann trennten wir uns aber, weil die zwei ob des drohenden Regens heim wollten.

Das war auch vernünftig, denn kurz danach goß es wie aus Eimern. Ich war die Bexbacher Straße hochgefahren und wollte mal wieder die "alte Rombach" hoch, hatte aber vergessen, dass die Wege dort eher schlecht fürs Rennrad geeignet sind.

Nette Überraschung in Ottweiler!
Irgendwie schlug ich mich aber durch und schaffte es trotz, teilweise auch im, Regen über Bexbach nach Homburg, wo ich sogar noch von "Jost am Rost", unserem grillenden Umweltminister, mit Essbarem versorgt wurde.

Zum Heimfahren hatte ich keine große Lust mehr, und vor allem nach zwei Bier auch eigentlich keine legale Möglichkeit. Mein Sohn war eh unterwegs nach Homburg, so holte er mich an diesem Tag schon zum zweiten Mal ab.

Am Ende kam dann doch noch ein guter 28er-Schnitt raus, ich war mit mir zufrieden. Der mittlerweile 16. "Granfondo" in diesem Jahr war geschafft - die "Rekordmarke" von 22 (soviel absolvierte ich 2015) ist also immer noch greifbar...




Sonntag, 13. August 2017

Verdun 2017 Sonntag









Altherrentour 2017, Teil zwei


Schöne Abschlusstour durch die Woëvre


Sonntags ist bei der "Neinkeijer Altherrentour" ja traditionell der Abschlußtag - wir machen da meist noch eine kleinere Runde auf dem Weg nach Hause, so daß die Familien noch was von einem haben.

Die Woëvre, begrenzt vom Gebirgszug der Côtes de Meuse
Dieses Jahr hatte Fritz Decker eine schöne Runde durch die Woëvre geplant, gestern waren wir hier schon einige Kilometer durchgekommen, und auch heute befuhren wir - allerdings in umgekehrter Richtung - Teile der Route von gestern. Wir befanden uns allerdings die ganze Zeit auf der anderen Seite der "Côtes de Meuse", die Bäche und Flüsse der Ebene fließen allesamt der Orne und der Rupt de Mad zu, beides Nebenflüsse der Mosel. So auch der Bach "Le Longeau", an dem wir in der Nähe von Fresnes-en-Woëvre unsere Autos parkten und von wo wir unsere 63 km lange Runde starteten.

Die Runde heute war angenehm flach (nur 263 hm), aber trotzdem landschaftlich sehr abwechselungsreich. Wir durchfuhren Watronville, Châtillon-sous-les-Côtes und Moranville, alles malerische Dörfchen mit jeder Menge Flohmärkten und Mirabellenverkaufsständen (2 € das Kilo!) ehe wir in Étain Pause machten. Zwischendurch gab es immer wieder beeindruckende Blicke in die Ferne hoch zum Ossuaire de Douaumont, das wir bereits gestern besucht hatten.

In Étain: "Duppenweiler" ist ja fast um die Ecke...
In Étain befindet sich die Pietà von Ligier Richier in der Kirche Saint Martin, die 1905 als Monument historique eingestuft wurde. Einige von uns sahen sich die auch noch an. Dann verließen wir das Dorf, das eine Städtepartnerschaft mit Düppenweiler, einem Ortsteil von Beckingen im Saarland, unterhält, wieder und machten uns auf die letzten Kilometer unserer diesjährigen Tour.

Ein wenig ging's dann doch noch auf und ab, ehe wir an den Start zurückkamen und das schöne Wochenende mit einem tollen Picknick ausklingen ließen. Wir immer geht ein herzlicher Dank an das "Marketender-Team" um Gisela Schäfer und Bodo Lutze, die Jahr für Jahr ihre Klasse beweisen!

Mit (fast) einem Auto voller Mirabellen trat ich schließlich die Heimreise an. Schön war's mal wieder!


 

Samstag, 12. August 2017

Verdun 2017 Samstag


Altherrentour 2017, Teil eins


Schlimm, aber lehrreich - Le Champ de Bataille de Verdun


Zur traditionellen Fritz-Decker-Radtour 2017 reiste ich im Gegensatz zum Vorjahr diesmal, wenn auch um einen Tag verspätet, an. Aber am Freitag hatte das Musicalprojekt Neunkirchen mit "The Producers" Premiere, und da meine älteste Tochter dort erstmals zum  Ensemble gehörte, war natürlich klar, dass ich an diesem Abend dabei sein musste.

Fritz erklärt, alle hören zu
So packte ich in aller Herrgottsfrühe das Rad ein und machte mich auf den Weg in die Stadt, die wie keine andere für die Schrecken der "modernen" Kriegsführung zu Beginn des Industriezeitalters steht.

"Knochenmühle", "Blutpumpe" oder schlicht "die Hölle" - die Schlacht um Verdun steht exemplarisch für den Spruch "Homo homini lupus est" (Der Mensch ist des Menschen Wolf).

Mit ca. 20 Mann starteten wir morgens am "Hôtel du Tigre", das im ersten Weltkrieg als Feldlazarett diente und nach dem früheren französischen Ministerpräsidenten Georges Clémenceau, der hier des öfteren abstieg, benannt ist.

Es ging zunächst hinunter entlang der Scance, eines kleinen Nebenbachs der Maas (Meuse), und dann ins Maas- (Meuse-)tal, ehe wir uns über einen ca. einen Kilometer langen Anstieg hoch auf die Höhen über der Stadt, wo die Schlacht um Verdun getobt hatte, schwangen.

Im Fort de Vaux
Unter der fachkundigen Führung von Alt-OB Fritz Decker besichtigen wir in den nächsten Stunden das Fort de Vaux, das Fort Douaumont, das verschwundene Dorf Douaumont (buchstäblich bis zu zehn Meter unter die Erde dauerbombardiert!) und das Ossuaire de Douaumont.

Der Schwermut, das Leid und die Schmerzen, die der erste Weltkrieg hervorrief, sind an diesen geschichtsträchtigen Orten förmlich mit Händen zu greifen, man schmeckt all das in der Luft, es bedrückt und beeindruckt zugleich.

Lehrreich und wichtig für jeden jungen und alten Europäer!

Danach ging's runter in die Woëvre-Ebene, wo wir noch ein wenig umherradelten, und dann über einen letzten Gebirgszug ("Grnd et Petit Ravigny") zurück in die Maas-Ebene.

Das Ossuiare de Douaumont
Wir stoppten noch auf ein Kaltgetränk in Sommedieue und fuhren dann den Ruisseau de Dieue hinab bis Dieue-sur-Meuse und zurück Richtung Verdun.

Den geplanten Abschlussbesuch in der Ouvrage de la Falouse, das noch heute hervorragend erhalten ist, weil es in dem Werk nicht mehr zu Kämpfen kam, musste leider ausfallen, weil wir schon zu spät waren.

Aber immerhin entkamen wir dem nahenden Regen noch und konnten einen schönen Tag trocken beschließen!

Mittwoch, 9. August 2017

Platt in Altenkirchen


Erst hatte ich kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu...


Unfreiwilliger Stopp und hilfsbereite Pfälzer!


Eigentlich wollte ich mit Mark eine schöne Runde in die Pfalz drehen, ca. 80 km, und über das Münchwieser Feuerwehrfest heimfahren. So ging's dann los nach Wiebelskirchen, wo ich Mark traf, und wir fuhren wie schon so oft das Oster- und Schönbachtal hinauf.




Nun muss ich vorausschicken - mit meinem erst 500 km alten Schwalbe-Tubeless-Mantel hinten hatte ich vor einigen Tagen "Halb-Platt", d.h. ein Loch tat sich während der Fahrt auf, das aber dann von der Dichtmilch sofort wieder verschlossen wurde, so dass ich weiterfahren konnte. Nachteil ist halt, dass der Reifen danach keine sieben bar Druck mehr annimmt, spätestens wenn man die fünf bar überschreitet (manchmal auch nur vier, kommt auf die Größe des Lochs an), passiert Folgendes: Zunächst klappt das, die sieben bar bleiben drauf, aber sobald man losfährt, dauert es maximal zwei-drei Kilometer, dann fängt der Mantel wieder an zu "spucken", bis der Reifendruck sich auf vier-fünf bar reduziert, und hält dann dicht - aber, wie gesagt, mit verringertem Druck.

Mark in Breitenbach
Eigentlich bedeutet das, dass man gleich einen neuen Mantel braucht - um von einer längeren Tour ohne "Flickstopp" heimzukommen, reicht das, aber dauerhaft eben nicht. Alternativ kann man den Mantel abnehmen, von der Milch säubern und mit einem normalen Schlauch wieder aufziehen - wie einen normalen Faltreifen. Dann hat man aber eben kein Tubeless mehr.

Ich war entweder zu faul oder zu nachlässig und schon mit reduziertem Druck auf dem Hinterrad auf die Tour gegangen. Das sollte sich rächen: Oberhalb von Frohnhofen wechselten wir auf einen Feldweg in Richtung Altenkirchen, der dort in der Ludwigstraße wieder in die Ortslage führt. Man muss halt über einen ca. zehn cm hohen Bürgersteig. Ich sprang mit dem Vorderrad drüber, landete aber offenbar voll mit dem Hinterrad auf der Kante. Mit vollem Druck wäre das kein Problem gewesen, so aber verlor ich schlagartig den Reifendruck und musste anhalten.

Wie bereits oben steht:  Erst hatte ich kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Der Ersatzschlauch war ebenfalls kaputt - am Ventil, u.U. ist das beim Montieren passiert. Für mich war also Ende der Runde. Mark schickte ich alleine weiter, was problemlos möglich war, weil sehr nette Anwohner uns nicht nur bei den erfolglosen Reparaturversuchen halfen, sondern auch gerne bereit waren, eine  "Flüchtlingsrückführung" der ganz besonderen Art durchzuführen - ich wurde bis nach Hause zurückgebracht.

Sie sind doch nett, unsere Nachbarn ;-).



Montag, 7. August 2017

Feuerwehrtage Münchwies mit Anfahrt


Drei Stunden Spaß mit Feuerwehrfest


Etwas lange Anfahrt, aber sonst hätt' sich's ja nicht gelohnt...


Ein paar Kilometer sammeln wollte ich schon noch, ehe ich heute dem längsten Feuerwehrfest der Welt (10 Tage!), das alljährlich in Münchwies stattfindet, meinen zweiten Besuch abstattete.

Im Grumbachtal vor Sengscheid
Es ging erstmal das Rohrbachtal runter bis nach Scheidt, und ich fuhr den Scheidter Berg zum ersten Mal von der Nordseite aus hoch. Schon mit etwas Druck - es reichte zumindest zu einem Top10-Platz in der STRAVA-KOM-Liste.

Danach ließ ich es etwas lockerer angehen, fuhr durch das Grumbachtal hoch nach Sengscheid, sprang über die Wasserscheide Rohrbach/Blies und fuhr den Würzbach hinunter bis nach Lautzkirchen.

Dann fuhr ich über Bierbach, Schwarzenacker und Schwarzenbach nach Beeden, ehe ich mitten durch Homburg fuhr und dann über Jägersburg nach Höchen kletterte.

Ortsausgang Hangard - es dämmerte schon. Zum Glück
hatte ich ordentliche Beleuchtung am Rad!
In Höchen suchte ich nach diversen Lauferfahrungen dort mal den direkten Weg an der Glanquelle vorbei in Richtung Münchwies.

Trotzdem verfranselte mich aber dann doch irgendwie, anstatt einfach die Kohlstraße durchzufahren - wieder was gelernt.

Nach einer kurzen Abfahrt kam ich auf dem Feuerwehrfest an und verbrachte eine schöne Stunde mit einigen Kameraden und jeder Menge anderer netter Leute.

Was die Münchwieser Wehr hier Jahr für Jahr auf die Beine stellt, ist einfach beeindruckend.

Danach ging's durchs Schönbach- und Ostertal nach Hause.

Sonntag, 6. August 2017

Wieder-daheim-Abendrunde



Zurück in der nördlichen Hemisphäre


Und endlich wieder auf meinem schwarzen Ross!


Spieser Straße in Neunkirchen
Nach dem wunderschönen Urlaub in der Ägäis hatte uns die Heimat also wieder. Am meisten freute ich mich, mein gewohntes Centurion-Rad endlich wieder fahren zu können. Und bei gemäßigten Temperaturen!

Los ging's zunächst mal die "Spieser Hohl" von der NK-Seite hoch und nach Spiesen runter, und dann durchs Mühlenbachtal, Rohrbach (dort fand ich die B40 zum ersten Mal über die Finkenstraße und "Im Talgrund" - schöne Alternative!).

Danach fuhr ich über die Wasserscheide Rohrbach/Bies nach Kirkel und dort die Kaiserstraße entlang in Richtung Limbach. Ich drückte ordentlich auf die Tube und hatte mächtig Spaß!

Schöner Abschluss: Die Proben zu "The Producers"
Auf dem Rückweg sah ich mir auf dem Kohlhof noch eine städtische Baumaßnahme an und unterhielt mich mit einigen interessierten Bürgern, so dass mein Zeitplan ein wenig durcheinandergeriet: Eigentlich hatte ich vorgehabt, an die Gebläsehalle zu fahren, meiner Tochter und dem Ensemble des Musicalprojektes ein wenig bei den Proben zuzusehen und dann wieder heimzufahren.

Vorher schaute ich aber noch kurz bei Freunden am Bielersweiher vorbei - versprochen ist versprochen.

Als ich in der Gebläsehalle ankam, begann es schon langsam Abend zu werden, so dass ich mich entschied (Lampen hatte ich nämlich keine dabei) mich nach dem "Vorwitzen" doch abholen zu lassen. Dankenswerterweise war meine liebe Frau dazu auch bereit ;-).

Eine knappe Stunde Spaß - schön, wieder zuhause zu sein!