Donnerstag, 9. April 2015

#boston2015: 10 km flott (4:20/km) mit je 2,5 km E/A (5:30/km)



Flotter Zehner auf der Bahn zur "Trainingsanalysewunderwaffenpremiere"


Nachdem meine Garmin Forerunner 405 CX mir fünf Jahre lang gute Dienste geleistet hatte, war sie nun altersschwach und teildement geworden. Garmin machte mir ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte....

Die Garmin Forerunner 620
Schrittfrequenz. Vertikale Bewegung. Bodenkontaktzeit.

Jesses! Was da so alles passiert, während ich laufe, war mir gar nicht bewusst. Aber dieses neue Wunderwerk der Technik an meinem Arm misst gnadenlos alle Werte und präsentiert sie mir nach dem Training grafisch aufbereitet.

OK, mit der Schrittfrequenzmessung hatte ich ja vorher schon gearbeitet und auch echt was gelernt und verbessert. Aber in den zwei Wochen ohne Uhr, wo ich mir beim Laufen mit meinem Fahrradtacho beholfen hatte (ohne Schrittfrequenzmessung) hatten sich alte Gewohnheiten wieder meines Laufstils bemächtigt: Die Durchschnittsschrittfrequenz nur 167 (max. 172) statt 172 (max. 178) beim vergleichbaren Lauf vor einigen Wochen, wo ich drauf geachtet hatte.

Und jetzt noch auf die vertikale Bewegung und die Bodenkontaktzeit achten? Da vergess ich ja das Laufen!

Nein, so schlimm ist es dann doch nicht. Aber die Daten sind schon interessant und aussagekräftig. Ich werde mal versuchen, damit zu arbeiten und die anderen Vorzüge der Forerunner 620, die ja ein echter Trainer am Handgelenk ist, zu nutzen versuchen.

Bequem ist in jedem Fall mal die Trainingsplanung über Garmin Connect ohne zwischengeschaltete externe Anwendung und die automatische, problemlose Übertragung der Daten per WLAN. Schön, auch für meine Familie, ist die Möglichkeit des LiveTracks - so sieht sie gerade bei langen Läufen oder im Wald immer, wo ich gerade bin.

Da vermisse ich eigentlich gar nicht die Navigationshilfe der "alten" Forerunner 405 CX, die sich sowieso bei komplizierten Verhältnissen im Wald, u.a. an Abzweigungen, die anfangs nur langsam auseinanderlaufen oder bei mehr als zweien, als nur bedingt praxistauglich erwiesen hat (dann nehm ich doch lieber das Handy oder den Edge800-Fahrradtacho als Wegweiser, falls ich doch mal wieder durch unbekannte Gefilde streife).

Viel schlimmer war, dass das Gerät durch die Ansammlung einiger offenbar korrupter Dateien im Speicher, die partout nicht zu löschen waren, immer größer werdende Probleme beim Synchronisieren hatte. Von daher war das Tauschangebot mit spürbarem Preisnachlass des Herstellers sehr großzügig und kundenfreundlich.

Zum Training selbst: Es war kurzweilig, u.a. weil ich dabei auch noch Fußball gucken konnte: Olympia Calcio Neunkirchen spielte gegen den SV Kerpen Illingen. Ging alles soweit gut, zeitmäßig punktgelandet, aber auch ein bisschen müde nach sieben Einheiten in den letzten acht Tagen.

Morgen Ruhe, dann 3 * 5 km im Marathontempo mit 10 min. Pause dazwischen und je 2 km E/A. Dann nochmal ein Tag Pause, Sonntags lockere 70 Minuten Dauerlauf mit Steigungen und am Montagmorgen der letzte lange Lauf.

Nur noch 85 km bis zur Startlinie in Hopkinton!


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