Sonntag, 13. Dezember 2015

20 km durch die linken Seitentäler des Würzbachtals

Garmin Connect


Schöne Gruppentour mit Thomas und den beiden Peters

 

Wieder mal im Würzbachtal...



Der Uhu-Brunnen
Zum dritten Mal in acht Tagen reizte mich ein MTB-Ausflug ins Würzbachtal. Glücklicherweise heute nicht allein: Thomas Baldauf aus Wiebelskirchen und die beiden Peters (Jung und Schmitt) aus Furpach und Ludwigsthal fuhren mit.

Wir starteten gegen 10:30 Uhr und fuhren in angenehmem Tempo über die L113 und den Verbindungsweg Menschenhaus - Rohrbach, dann unter der A6 durch und das Frohnbachtal runter.

Der Anstieg vorbei am Uhu-Brunnen wurde die erste schwere Tagesprüfung.

Peter Schmitt im Anstieg zum Franzosenkopf
Danach ging's einmal rund um den Lambertsberg, den Graben auf der anderen Seite des Uhu-Brunnens runter und dann entlang des Höhenwegs weiter das Frohnbachtal runter.

In den Wäldern oberhalb des Würzbacher Weihers fuhren wir dann auf schweren Wegen wieder den Franzosenkopf hoch.

Dann ging's Richtung Kiselberg, den wir auch erreichten - aber leider kaum runterkamen.

Wir waren buchstäblich "auf dem Holzweg". Schade, dass einige Waldarbeiter meinen, hier Fakten schaffen zu können, indem sie Waldwege einfach mit Stämmen zupflastern.

Auf dem Holzweg...
Der Wald ist schließlich für alle da. Wanderer und Radfahrer, die sich eine Route planen, müssen dann entweder umkehren oder gefährlich kraxeln. Das muss echt nicht sein.

Ich hab für Sperrungen während Fällungsarbeiten oder bei Bruchgefahr ja Verständnis, aber das, was wir hier sahen, war schlicht gemein.

Egal - nach einigen Tragepassagen kamen wir schließlich in Niederwürzbach im "Allmend" an. Wir fuhren durch den Ort und dann in den Kirkelertalbachgraben, hoch Richtung Hohscheidt, aber wir blieben unterhalb des Anstiegs und wechselten nur das Tal in Richtung Brohnbachtal.

Thomas unterhalb des Großen Hohscheidts
Ein kleiner Verfahrer kostete uns nicht viel Zeit, dann hatten wir das Tal erreicht und erklommen den steilen Anstieg in Richtung Wasserscheide Brohnbach/Kirkeler Bach.

Nun orientierten wir uns Richtung Löffelsberg und fuhren Richtung Kirkel, wo wir an der kleinen Siedlung Richtung Rohrbach in die Blumenstraße einbogen und unter dem Bahndamm hindurch ins Kirkeler Bachtal fuhren.

Kurz danach waren wir wieder auf unserer "Hin-Route" und fuhren diese auch zurück. Schöne Tour, anstregend, aber lohnend! Danke an alle Mitfahrer, es hat wie immer Spaß gemacht!

Samstag, 12. Dezember 2015

Kleber-, Weißel- und Mühlenbachtal

Garmin Connect



Mittellanger Entspannungslauf mit kleinem Reiz am Schluß


Die Spieser Hohl in 6 Minuten? Geht!



Heute bei bescheidenem Wetter und wenig Zeit ob vieler Termine entschloß ich mich zu einem Lauf am Nachmittag kurz vorm Einbruch der Dunkelheit.


Ich wollte eigentlich durchgehend locker laufen, aber am Ende reizte es mich doch, mal zu versuchen, wie schnell ich die Spieser Hohl hochkomme. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden...

Dienstag, 8. Dezember 2015

Saaraltarm - seit langem mal wieder

Garmin Connect



Schönster Altarm des Saarlandes


Ein Ausflug in die Vergangenheit...

 

Das südliche Ende des Altarms am Max-Planck-Gymnasium
Heute nutzte ich dienstliche Termine schamlos aus. Am Morgen fand die EVS-Verbandsversammlung in Saarlouis statt.

Anstatt in der Mittagspause vor der Rückfahrt nach Neunkirchen was zu essen, schnürte ich die Laufschuhe und nutzte die Gelegenheit, mal wieder um den Saaraltarm zu laufen.

Ich hatte bei tollem Wetter so einen Spaß, das sogar das Tempo richtig hoch geriet: 4:29/km, hätte ich mir in meinem derzeitigen Zustand gar nicht zugetraut!

Die Schleife musste ja schon 10 km sein, also lief ich am Ende des Altarms zur Saar und dann in Richtung Dillingen.

Also die Saarlouiser können Treppe...
Auf Höhe der Bliesmündung lief ich auf die Brücke und dann zurück in Richtung Wallerfangen, vorbei am Fischweiher und dann wieder unter der A8 durch, Richtung Kläranlage.

Von da an waren es nur noch 2-3 km zurück zum Großen Markt. Das hat richtig Spaß gemacht!

Sonntag, 6. Dezember 2015

Lambertsberg - Franzosenkopf - Gänshorn - Löffelsberg

Garmin Connect



Der Täter kehrt immer an den Ort seiner Tat zurück

Was Samstags Spaß macht, macht es Sonntags auch noch...

Der Lambertsberg war die erste Bergprüfung des Tages

Nach der Tour mit meinem Sohn gestern hatte ich Lust bekommen, das Waldgebiet zwischen Frohnbachtal, Kirkelertalgraben und Bornbachtal noch ein bisschen genauer auszutesten. Die drei Nebentäler des Würzbachs sind ein faszinierendes Mountainbikerevier. Ich war schon öfter dort, aber um mich richtig gut auszukennen, sind noch ein paar Touren nötig. Heute war also mal eine.

Ich hatte mir knapp 45 km vorgenommen, mit fast 1.000 Höhenmetern. Also fuhr ich zeitig los, kurz nach 10 Uhr, und nach ein paar Kilometern Warmfahren richtete ich mich auf eine Strava-Jagd auf dem Segment "A6 Sprint" ein. Ging zu Beginn ganz gut, aber dann tauchten mehrere Spaziergänger, teils mit Hunden, auf, und ich musste rausnehmen. Immerhin 'ne 3:07 für die 1,6 km, das reicht für Platz 11 von 80 derzeit. Ein andermal vielleicht, wenn's auch ein wenig trockener und wärmer ist. Den Dirk Hemmerling krieg ich sowieso nicht ein...

Der Kirkelertalbachgraben nach der Franzosenbergumfahrung
So war ich nun aber schön "aufgetaut", und so ging's zunächst mal den Lambertsberg hoch (ich beeilte mich, denn da saßen orangefarbene Menschen mit Schießgewehren im Wald rum, die ich betont freundlich grüßte und ansonsten sah, dass ich "Land gewann") und dann runter in den  Kirkelertalgraben.

Danach erklomm und umrundete ich den Franzosenkopf. Spätestens jetzt war ich auf "Betriebstemperatur".

Wieder im Talgraben angekommen, stand als nächstes der Große Hohscheidt an.

Ich keuchte und kämpfte, der Boden war tief, aber ich kam ganz gut hoch. Statt wie gestern oben links abzubiegen, hielt ich mich rechts und ließ den Großen Hohscheidt diesmal links liegen, ehe ich hinunter ins Würzbachtal fuhr.

Schöne Trails gab's auch!
Durch den Ort ging's bis an den Start des Bornbachtals, dort dann talanwärts und mit einem kleinen Ausflug zurück in Richtung Hohscheidt wieder runter ins Tal und ab in Richtung Quellgebiet.

Dort befindet sich eine sehr schöne Anlage, die aber offenbar in Privatbesitz ist - rundum eingezäunt. Schade!

Ich umkurvte das Areal und fuhr auf der anderen Seite des Bachs wieder talabwärts.

Hier verfuhr ich mich dann leicht, die Karte stimmte wohl nicht so ganz, denn der eingezeichnete Weg existierte schlicht nicht - wahrscheinlich ein uralter Rückeweg, der aufgegeben wurde und zuwuchs.

Ein eingezeichneter Wanderweg sollte eigentlich nicht
so aussehen wie oben auf dem Löffelsberg.
Irgendwie kam ich dann doch ins Tal und musste wieder querfeldein hoch auf den Weg zum Gänshorn. Das klappte auch mehr oder weniger.

Nachdem ich nun wieder auf der "Kirkeler Seite" war, fuhr ich über den Löffelsberg (auch hier ist der eingezeichnete Weg in Gipfelnähe in äußerst schlechtem Zustand und zudem schwer zu finden, da er zu Beginn mit Holzstämmen regelrecht verbarrikadiert ist - schade) runter ins Tal und noch einmal kurz bergan, um wieder über das TV-Kirkel-Gelände in den Ort zu gelangen.

Nach einer kurzen Ortsdurchfahrung folgte ich wieder dem Bachlauf des jungen Kirkeler Bachs und fuhr vorbei am Bildungszentrum der Arbeitskammer und über Eschweilerhof heim. Eine tolle Tour, und wieder viel gelernt!











Samstag, 5. Dezember 2015

Rund um den kleinen Hohscheidt

Garmin Connect



Wochenend und Mountainbike

Mit dem Sohnemann durch die Wälder links des Würzbachtals



Die Wälder links des Frohnbachtals waren unser Ziel heute
Nach einigen Laufeinheiten lockte mich heute mal wieder das Mountainbike. Jan-Robin hatte auch Lust zu fahren, so machten wir uns auf in die Wälder links des Würzbachs.

Dort gibt's einige stramme Hügel, wir hatten uns den kleinen Hohscheidt vorgenommen.

Wir fuhren zunächst am CFK vorbei, dann hinunter ins Weißelbach- und schliesslich ins Kleberbachtal.

Kurz vor dem Glashütter Weiher überquerten wir den Kleberbach und nahmen den ersten echten Anstieg raus aus dem Tal auf die Höhe in Richtung Rohrbach. Da wurden die Beine schon mal warm...

Blick vom kleinen Hohscheidt ins Tal des Kirkelertalbachs
Weiter ging's unter der A6 hindurch zur Kapelle an der L 119 und dann unter der Bahnbrücke rein ins Frohnbachtal.

Allerdings nur kurz, wir erklommen gleich - erst flach durch den Wald, am Ende aber richtig steil - den Lambertsberg fast ganz und fuhren in einer glitschigen, spritzigen Abfahrt das aufgeweichte Kirkelertalbach hinunter.

Wir sahen auch entsprechend aus, als wir am Wasserwerk ankamen, kurz danach fuhren wir über den Bach und wieder ging's nach oben Richtung Großer/Kleiner Hohscheidt.

Faszinierender Ausblick ins Bornbachtal -
hinten links der Löffelsberg
Wir ließen den großen Hohscheidt dann rechts liegen und umfuhren den kleinen, ehe wir wieder am Wasserwerk rauskamen und den Rückweg antraten.

Allerdings nicht ganz auf demselben Weg: Wir fuhren den Kirkelertalbach wieder hoch, bogen oben rechts ab, ließen den Löffelsberg rechts liegen.

Danach fuhren wir vorbei am Vereinsgelände des TV Kirkel, unter der L113 durch und dann durch das Wohngebiet in Richtung Kreisel.

Auf dem Rückweg durch Eschweilerhof belohnte sich der Sohnemann noch am "Regiomat" von Leibrocks Hofladen: Drei knackige Rohesser mundeten später zuhause vorzüglich!

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Spieser Runde mit Sprint im Rödgestal

Garmin Connect



Locker laufen ist das eine, Tempo das andere


Die Wettkampfhärte ist ein gar kostbar Ding...


Beim Start des Laufs konnte ich noch lachen...

Heute wollte ich mal antesten, ob es Sinn hat, in diesem Jahr nochmal einen Wettkampf zu laufen. Für mich heißt das: Schaffe ich es, einen 10er unter 40 Minuten zu finishen? Falls ich das Gefühl habe, ja, das kann ich, laufe ich, falls nicht, dann eben nicht. Derzeit sieht's nicht danach aus...


Ich nahm mir eine bekannte Runde vor, mit einigen Kilometern Einlaufen über den Beckerwald, vorbei am CFK, runter ins Mühlenbachtal. Im Rödgestal nach ca. 6 km wollte ich dann mal einen Kilometer "Full Gaz" probieren.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich schaffte zwar eine 3:49 auf diesem km, aber das hat mich richtig fertiggemacht. Für den Rest des Laufs schaffte ich es fast nicht mehr, den Puls unter 150 bpm zu drücken - obwohl ich nur knapp unter 6:00/km lief.

Da fehlt noch einiges. Ob ich das bis Silvester schaffe, weiß ich noch nicht. Mal sehen, was die nächsten Wochen so bringen...

Dienstag, 1. Dezember 2015

Vorbei am Stumpfen Gipfel und am Karlsberg

Garmin Connect



Den Dezember laufend begrüßt


So langsam kehrt das Laufgefühl zurück...


Meinen regelmäßigen Lesern dürfte bekannt sein, dass ich ab und an morgens auch in unserer Nachbar- und meiner ehemaligen Schulstadt Homburg laufend unterwegs bin, wenn ich meinen Sohn zur Schule bringe. Da bleibt dann immer noch Zeit für ein nicht allzu langes Läufchen vor der Arbeit. So auch heute: Durch den wunderschönen Wald hinter dem Waldstadion erlief ich erstmals den Karlsberg.

Es ging wie immer am Stadion los, und zu Beginn geht's dort auch immer bergan, denn die Wasserscheide zwischen Erbach und Lambsbach will zunächst überwunden werden. Ich lief zunächst die Kraepelinstraße hoch, dann einen neuen Trail Richtung Hügelgrab und dann geradeaus in Richtung Osten und L120.

Die Ruinen der Orangerie des Karlsberg-Schlosses
Dort ging's am Ende (natürlich!) bergan, ich war zügig unterwegs, vielleicht auch, weil ich meinen Puls nicht lesen konnte: Ich hatte das falsche Pulsband gegriffen, na gut, dann halt nach Gefühl und Schätzung. War eh egal. Das Laufen beginnt mir langsam wieder Spaß zu machen, es dauert halt, wenn man mal ein wenig raus war, wieder reinzukommen und das notwendige Gefühl zu entwickeln.

Nach der Überquerung der L120 ging's weiter bergan Richtung Karlsberg, oberhalb der Mündung des Karlsbergbachs sah ich (zum ersten Mal in meinem Leben, obwohl ich doch einige Jahre meiner Jugend in Homburg verbracht hatte) die Ruinen der Orangerie des alten Schlosses.

Ich bog links ab, am Gipfel des Karlsbergs vorbei, und umlief die linke Bergflanke zurück zur L120. Dann ging's über altbekannte Pfade vorbei am Stumpfen Gipfel zurück ins Tal. Knapp 11 km, knapp unter einer Stunde: Das passte. So war ich pünktlich zu den ersten Morgenterminen frisch und fit im Büro...