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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Runter ins Weißelbachtal




Der vorläufige Abschied vom "Winterwunderland", das die Wetterlage der vergangenen Tage uns auf Bäume, Sträucher und Wiesen gezaubert hatte, fiel einem bei einem so wunderschön sonnigen Mittagsläufchen leicht.

Der Fuß/Radweg hoch zur Hermannstraße
Ich entschied mich zu einem knapp einstündigen Vergleichslauf  - am 20.11. war ich exakt diese Strecke letztmals gelaufen und dabei schon ein wenig aus den tiefsten Tiefen meines Leistungslochs nach dem Chicago-Marathon herausgeklettert.

Heute, knapp zweieinhalb Wochen später, fühlte ich mich aber schon deutlich besser.

Schon der erste Kilometer war viel entspannter und mit spürbar niedrigerer Pulskurve, obwohl ich 15 Sekunden schneller unterwegs war. Das setzte sich auch im Folgenden fort.

Die Sonne entwickelte teilweise enorme Kraft und schmolz die Eiskristalle von Bäumen und Sträuchern. Die Waldwege lagen daher teilweise voller "Schnee", so dass man ab und an das Gefühl hatte, auf echtem Winteruntergrund unterwegs zu sein.

Teilweise lief man auch auf "Schnee"...
Der Lauf fiel mir echt leicht, ich nahm mir auch vor, nicht über einen Pulswert von 150 hinaus zu laufen, was im Großen und Ganzen gelang.

Ein schöner Mittagspausenlauf! Morgen ist aber erstmal Laufpause, und am Samstag wir wahrscheinlich mal was für den Rücken gemacht. Ich hoffe dann auf gutes Wetter am Sonntag, weil ich mal wieder richtig Lust auf Radfahren habe. Ein wenig nach Lothringen könnte es schon mal wieder gehen...






Sonntag, 20. November 2016

Runter ins Weißelbachtal




Meine Bemühungen, aus meinem Formtief herauszulaufen und nach zwei Wochen der Faulheit wieder einigermaßen Boden unter den Füßen zu bekommen, gehen weiter.

Der Franzosenweg - bald ist kein Laub mehr oben...
Heute am Sonntag hatte ich nach der Wehrführerwahl und vor zwei Nachmittagsveranstaltungen mit Vereinsbesuchen noch eine Stunde Zeit. Also lief ich von daheim aus erstmal rüber in den Beckerwald auf den Franzosenweg in Richtung Holzablageplatz.

Ich merkte aber schon auf den ersten drei Kilometern, dass es zwar schon etwas besser lief als an den Vortagen, trotzdem war mir der Puls dann doch ein wenig hoch, und ich nahm leicht Tempo raus.

Am CFK angekommen, ging's über den Grenzweg Nassau-Pfalz hinab in Richtung Weißelbachtal, wo sich auch der Puls beruhigte und ich schon überlegte, ob ich den folgenden Anstieg wieder hoch in Richtung CFK etwas beherzter angehen sollte.

Die Brücke über den Weißelbach - tiefster Punkt der Runde
Von wegen: Kaum unten am Bach angekommen, jagte der Puls schon auf den ersten Metern bergan von 135 auf 155 bpm hoch. Es war trotzdem ein recht angenehmes Laufen, also behielt ich die Pace bei, wobei der Puls dann doch langsam Richtung 160 stieg - aber nicht drüber. Ich rannte also angestrengt, aber nicht überanstrengt aus dem Tal heraus und auf den höchsten Punkt kurz vor dem Ausgang aus dem Wald.

Die 1,3 km mit 60 hm (5% Steigung im Schnitt) lief ich dabei in einer Pace von 6:34/km und einem Puls von 157 im Schnitt - kurz vor Boston 2015 waren es 6:12 und 143. Da ist also noch Luft nach oben!

Der Rückweg lief recht entspannt, und nach knapp einer Stunde war ich wieder zuhause.

Fazit: Noch steck ich im Loch, aber nicht mehr auf dem Boden. Noch ein paar Läufe in den nächsten Tagen, und es wird sicher wieder. Der Infekt verabschiedet sich auch langsam, so dass ich denke, mit etwas Disziplin krieg ich es hin, für die Dezemberläufe zumindest soweit zu sein, dass ich den einen oder anderen starten kann, ohne mich schämen zu müssen...