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Freitag, 6. März 2020

#london2020 #020 Durch Brüssels schönste Parks

Brüssel ist auch bei Regen schön!



Morgenlauf durch drei Parks der Stadt

Eigentlich zu schnell, aber das passiert mir ja immer...

 


Normalerweise wäre heute ja Ruhetag angesagt gewesen. Aber wenn man schon mal in Brüssel ist...

Der Warandepark kurz vor km 1
Heute war ich als Mitglied im Ausschuss für mittlere Städte des Deutschen Städtetages bei der 101. Ausschusssitzung zu Gast in - ja, was denn nun? Belgiens Hauptstadt? Das ist ein wenig kompliziert.

Brüssel ist zwar eine Stadt in Belgien, aber die Stadt Brüssel (französisch Ville de Bruxelles) ist eigentlich nur eine der 19 Gemeinden der Region Brüssel-Hauptstadt (französisch Région de Bruxelles-Capitale), welche wiederum eine der drei Regionen des Königreichs Belgien und somit ein Gliedstaat des belgischen Bundesstaates ist.

Trotzdem ist Brüssel die Hauptstadt des Königreichs Belgien und hat ca. 181.000 Einwohner, die gesamte Region jedoch hat fast 1,2 Millionen.

Der See im Leopoldspark
Gestern war das erste Treffen des Ausschusses im Europabüro des Deutschen Städtetages, und um 09.00 Uhr stand dann die Hauptausschusssitzung an.

Da blieb vorher noch ein wenig Zeit! Also Wecker auf 6:20 Uhr gestellt und kurz vor sieben Uhr ging's dann los.

Ich lief vom Hotel in der Rue Royale erstmal in Richtung des ersten Parks, des Warandeparks (auch königlicher Park von Brüssel genannt), nach dem Jubelpark der zweitgrößte Park in Brüssel, den ich durchquerte, dann ging's auf die lange Rue Belliard in Richtung des Leopoldparks, den viele als den schönsten und heimeligsten Park in Brüssel bezeichnen.

Der Turm von Eggevoord - über 500 Jahre alt
Und ich war mal wieder viel zu schnell, eigentlich wollte ich entspannt 6:00/km laufen, aber den langen Kilometer durch die Rue Belliard lief ich sogar unter 5:00/km, wohl auch, weil ich die grüne Wellte an Fußgängerampeln ausnutzen wollte. Im Nachhinein betrachtet habe ich den Verdacht, dass die gar nie rot werden.

Der Leopoldpark ist wirklich toll. Früher beherbergte er einen Zoo! Heute findet man hier die im eklektischen Stil erbaute ehemalige Solvay-Bibliothek, beeindruckende Bäume von großem Wert, darunter eine beeindruckende Morgenländische Platane, die einzige ihrer Art in Brüssel, einen kleinen See, den ich umlief, sowie den Turm von Eggevoord, der über 500 Jahre alt ist. Der Park ist allerdings ziemlich profiliert, hier sammelte ich jede Menge Höhenmeter!

Weiter ging's durchs Tal des Maelbeek in Richtung des letzten Parks, der eigentlich kein richtiger Park ist, sondern der sogenannte "Square Ambiorix", benannt nach einem keltischen König, der durch seinen Sieg über Gaius Iulius Caesar, der die verheerendste Niederlage der Römer während des gesamten Gallischen Kriegs darstellte, berühmt wurde: Eineinhalb Legionen (ca. 6-8.000 Mann) vernichtete er dabei.

Blick hinab ins Tal des Maelbeek
vom höchsten Punkt des "Square Ambiorix"
Auch hier: Erstmal aus dem Maelbeek-Tal ca. 15 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt des "Parks", eine Runde gedreht, und dann wieder runter ins Tal und ab ins Finale!

Wieder ging's schön bergan raus aus dem Maelbeek-Tal, vorbei an der wunderschönen neobarocken Église Saint-Josse durch die Fußgängerzone der Rue Scailquin und dann durch die Rue du Congrès zur letzten Landmarke meines Laufs, der Kongress-Säule, auf deren Spitze der erste belgische König Leopold I. (ja, der mit dem Park) thront.

Die Säule erinnert an die Erschaffung des belgischen Staates und der Verfassung durch die Nationalversammlung 1830–1831 und wurde zwischen 1850 und 1859 errichtet.

Die Kongress-Säule - von
da an waren's nur noch 500m...
Gegen 07:40 Uhr war ich dann also zurück im Hotel. Geduscht, gefrühstückt und dann ab an die Arbeit! So waren wir auch gegen Mittag fertig und konnten alle die Heimreise antreten. Und ich war froh, eine weitere Stadt meiner Liste der Städte, in denen ich schon mal gelaufen bin, hinzufügen zu können!

Morgen mache ich dann aber endlich und endgültig Ruhetag. Am Sonntag steht ein 32er an, den ich - das hat schon Tradition - im Lambsbachtal laufe.

Von der Mündung bis zur Quelle und zurück - wie schon bei meinen letzten fünf Marathons! Allerdings bin ich da immer zwischen 5:07/km und 5:16/km gelaufen. Der Plan verlangt eigentlich eine 5:40/km. Hmmmm.....

Mal sehen, was ich am Sonntag mache. Montag dann wieder Ruhetag. Je nachdem, was ich Sonntag probiere, brauch ich den vielleicht auch.


Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahresrückblick 2019

Mein Sportjahr 2019 - recht arm an Höhepunkten, aber nicht ohne welche!

Wahl zum Oberbürgermeister mit Amtsantritt - da reichte es eben nur für knapp 2.700 km auf dem Rad und 500 zu Fuß...



Januar - März: 


Das Jahr 2019, das war mir klar, würde für mich kein sportliches Superjahr werden. Dazu stand zu viel an, das meine ohnehin nicht üppige Freizeit erfordern würde: Die SPD Neunkirchen hatte mich zu ihrem Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister im Mai erkoren, und mir war klar, dass das für die erste Jahreshälfte überwiegend bedeuten würden, zu laufen - aber nicht in Laufschuhen durch die Wälder, sondern von Haus zu Haus in meiner Stadt, um die Menschen anzusprechen und “Eigenwerbung” zu betreiben.

Der Freizeit- und Skaterweg ist ein sehr beliebter Läufer-
Trainingsstützpunkt
Diesbezüglich bin ich ja recht altbacken: Es gibt sicher moderne Formen des “Campaigning” (wenn’s sein muss, kann ich auch Neudeutsch!), die bei Wahlkämpfen zu beachten sind : die (ja nun auch nicht mehr ganz so “neuen”, also die sozialen) Medien, Peer-to-Peer, mobile Endgeräte als Wahlkampfschlachtfeld usw., aber am wichtigsten ist immer noch der direkte Kontakt, das Gespräch von Mensch zu Mensch. Darauf freute ich mich aber auch! Mein Ziel war es, über 5.000 Kontakte im Wahlkampf zu machen. Allerdings erst ab Ende März. Ist ja auch irgendwie Training...

So musste zu Beginn des Jahres also echte sportliche Motivation da sein, um gut reinzukommen. Ich war auch zweimal laufen und einmal mit Mark Rennradfahren (nach vier (!) Monaten Rennradpause) , aber irgendwie bekam ich keinen Zug auf die Kette. Ab und an mal Fitness-Studio, aber die Sitzungen des Wahlkampfteams und die damit verbundenen “geschlossenen Zeitfenster” zusammen mit meinem fehlenden Fokus führten dazu, dass ich bis Mitte Februar gar nichts mehr machte.

Mit Bernard Fath, dem maire, und Julian Lange in Enchenberg
Dann wurde es selbst mir zuwenig: Erstmal lief ich in fünf Tagen dreimal, um die Pumpe wieder anzuschmeißen, dann folgten aus dem Stand zwei Granfondos (Touren über 100 km) mit dem Rennrad: Einmal mit Mark und Sven in die Pfalz und einmal mit Julian Lange, der aus Berlin ins Saarland gezogen war, ins nahe Frankreich.

Zwei Tage später noch ein Mittagspausenlauf mit Martin, und gerade, als ich wieder hätte durchstarten können, war’s auch schon vorbei. Der März fraß mich terminmäßig total auf. Keine Zeit für nichts.

Bilanz des ersten Quartals: Trotz dreier schöner Rennradtouren - so wenig war noch nie!

April - Juni:


Im April wurde das zunächst mal nicht besser, und im Mai auch nicht - der Wahlkampf war halt in vollem Gange. Am 19. April war wenigstens mal eine schöne Tour mit Elmar und Martin über den an vielen Stellen gut ausgebesserten Bliestalradweg drin.

Am Wahlmorgen des ersten Wahlgangs am 26.05. lief ich eine wunderschönen Morgenlauf durchs Weilerbachtal. Und am 11. Juni etwas mehr als eine halbe Stunde - mein erster Lauf als gewählter Oberbürgermeister ;-).

Auf dem Rad beim
9. Neunkircher Triathlon
Danach ging’s aufs Rad: Zwei-drei Trainingseinheiten waren drin, dann musste ich beim 9. Neunkircher Triathlon bekennen, um unseren Titel als saarländischer Betriebssportmeister im Triathlon-Staffelwettbewerb zu verteidigen. Eine Leistung wie in den Vorjahren war da natürlich nicht abzurufen, trotzdem war ich mit der Zeit von 35:29 für die hügelige 20-km-Strecke (32,5 km/h) doch recht zufrieden.

Ab da wurde es auch wieder etwas regelmäßiger mit dem Sport. Ich konnte öfter mal Zeitfenster freischaufeln und nutzte auch einen dienstlichen Besuch in Berlin zu meinem traditionellen Lauf durch den Tiergarten, den ich in den letzten Jahren immer mal wieder irgendwie hinbekommen habe, wenigstens einmal im Jahr.

Das zweite Quartal beschloss ich mit dem LROTYSF (longest ride of the year so far - bisher längste Radfahrt des Jahres) nach Enchenberg und zurück - in der Hangarder Partnergemeinde. Erst fuhr ich alleine die Radgruppe auf, die aus Hangard gestartet war, ab dem Hornbachtal fuhren wir alle zusammen - und zurück ging‘s mit Marius Müller alleine im vernünftigen Rennradtempo (knapp 28 km/h). Am Ende waren’s 130 km.


Juli - September:


Jetzt kamen sie so langsam, die Highlights! Der Familienurlaub auf Kos war für meine Mädels Erholung pur, für mich auch - aber doch etwas aktiver. Zwei Radtouren, eine in den Westen, eine in den Osten, einige schöne Morgenläufe und mein erster Halbmarathon seit Tokyo!

Nachdem wir heimkamen, wechselte ich in den nächsten, sehr warmen Wochen immer zwischen mittellangen Läufen, meist sehr früh oder sehr spät, um der Hitze auszuweichen, und an den Wochenenden längeren, oft mehr als 100 km langen Radtouren. Mitte August stand die “Tour de Fritz” an, ein verlängertes Wochenende, immer organisiert vom Vorvorgänger im Amt des OBs, Fritz Decker. Kurz vorher fuhr ich aber noch einen tollen Granfondo in den Vogesen, wobei ich erstmals den Donon von der westlichen Seite der Vogesen her anfuhr. Dann kam aber die Tour mit Fritz & Co: Diesmal verschlug es unsere Gruppe ins Elsass, in die Nähe von Neuf-Brisach, einer schicken kleinen Garnisonsstadt, die nach denselben Plänen wie Saarlouis entstand - nur das hier der Festungsring noch steht. Die gemütlichen Touren mit den meist älteren Herren absolvierte ich mit dem Mountainbike, hatte mir aber das Rennrad eingepackt, um einmal frühmorgens, einmal nach dem Ende der Drei-Tages-Tour noch zwei Striche in mein “Palmares” zu machen, auf die ich schon lange aus war: Die “Kandel” im Schwarzwald und den “Ballon d’Alsace” in den Vogesen. Gesagt, getan!

Den Rest des Augusts ließ ich recht locker angehen und beschloss ihn mit einem weiteren #LROTYSF gemeinsam mit Patrick Rammo und Markus Groß auf der RTF des RV Edelweiß Bliesransbach.

Im September lief nicht mehr viel, einige Läufe, einige Touren, die letzte ins Kuseler Land.

Oktober - Dezember: 

Anfang Oktober dann gleich der nächste Granfondo - aber auch ein Eingeständnis meiner Formschwäche: Mark und Sven wollten eigentlich das Traunbachtal hoch in Richtung Quellgebiet des Idarbaches, ich merkte aber schon zu Beginn des Tals, dass das mit mir heute nix werden würde, nachdem die linke Wade schon richtig hart war und sich erste Krämpfe meldeten. Also bog ich in Brücken ab und machte das Abentheuer (sic!) nicht mit.

Danach: Ein Monat Pause, fünf Läufe im November - das war’s. Immerhin rettete ich mich so rüber in den Dezember, wo ich - die Vorbereitung für den London-Marathon schon im Kopf - unbedingt noch ein paar Kilo abschälen und wenigstens noch die 500 Laufkilometer fürs ganze Jahr voll zu machen. Ging gerade so auf mit den 500 km, aber mit dem Gewichtsverlust - das klappte eher weniger. Immerhin legte ich aber trotz Plätzchenzeit und Weihnachtsschmaus auch nicht zu, und so konnte ich gut ins neue Jahr gehen.

Zusammenfassung:


Mau, mau, mau: Mit diesen drei Attributen ist mein Sportjahr 2019 gut umschrieben.

115mal war ich übers Jahr sportlich aktiv mit 3.290 km - das war wirklich sehr wenig, 2.641 km weniger als in 2018, und dieses Jahr war für meine Standards schon ein sehr maues.

Mein Veloviewer-Jahresrad: Diesmal nur Europa!


Die Kilometer verteilten sich wie folgt: 500 (-745) beim Laufen, 2.788 (-1.896) beim Radfahren - alles in Europa (zur Abwechslung) und in “nur” drei Ländern (Deutschland, Frankreich, Griechenland).

Verbrannt habe ich dabei schätzungsweise knapp 113.000 (-99.000) kcal, an Höhenmetern überwand ich ca. 40.000 (-33.000), und bei einer Durchschnittsherzfrequenz von 134 (+5) schlug mein Herz demnach während sportlicher Aktivität etwas über 1.336.000 (-980.000) mal...

Man sieht an den schieren Zahlen, dass es einfach kein manierliches Sportjahr war. Ich habe es auch an meinem Allgemeinzustand gemerkt. Ende 2019 war ich unausgeglichener als normal, weniger fit, nicht so belastungsfähig, für mein Wohlempfinden viel zu schwer (fast 90 kg) und, wie man im Saarland so schön sagt: “Vill se stragg!”

Das wird sich 2020 ändern!




Samstag, 5. Januar 2019

Jahrespremiere auf der Standardrunde


Wieder mal ins Kleberbachtal


2019er-Premiere auf der Haus- & Hofrunde


Bei km 2,2, Blick ins Spieser Mühlenbachtal in Richtung IGB
Seit langem mal wieder bin ich heute ins Kleberbachtal gelaufen. Die Runde, die sich bei mir mittlerweile als Haus- & Hofrunde etabliert hat, wenn ich im Gelände einigermaßen abwechselungsreich und ungefähr 65 Minuten lang laufen will, hatte ich schon länger nicht mehr unter die Füße genommen.

Die Runde führt von mir zuhause durch den Schlesierweg, dann parallel zur B41 hoch auf die Hauptstraße, über die B41-Brücke, unter der Autobahn durch, am Schlösschen in Spiesen vorbei, über die Spieser Hohl, runter in Richtung WZB.

Dann geht's parallel zur Beckerwaldstraße in Richtung Quelle des Spieser Mühlenbachs, von dort hoch zum CFK mitten durch den Wald, vom CFK runter ins Kleberbachtal, dann auf Höhe Menschenhaus hoch auf die Limbacher Straße und von dort zurück über den Franzosenweg und über die A8 zur Hermannstraße, zum Abschluß durch den Sand, den Rodenheimweg und die Spieser Straße heim.

Bei km 1,1 auf dem Weg parallel zur B41
2018 war ich dort fünfmal gelaufen, dreimal in der Maratonvorbereitung auf Tokyo, immer zwischen 63 und 68 Minuten.

Heute waren's 69, aber mit doch deutlich höherem Durchschnittsplus als bei jedem der fünf Läufe 2018.

Da ist noch Optimierungspotential, zuallererst mal auf der Gewichtsseite: Mit derzeit um die 84-85 kg liege ich doch deutlich höher als üblich.

Spaß gemacht hat's trotzdem!

Mittwoch, 2. Januar 2019

Zweieinhalb Brezeln zur Laufpremiere 2019


Erster Lauf im neuen Jahr


Der Wiedereinstieg bleibt mühsam - aber kleine Schritte führen auch zum Ziel


Heute lief ich zum ersten Mal in 2019. Hohe Erwartungen hatte ich nicht:

Ich startete noch bei Helligkeit, später wurd's duster...
Nachdem man eine längere Zeit wenig Ausdauersport gemacht hat, fällt der Neuanfang meist nicht leicht.

Durch Verletzungen und Erkältung habe ich in den letzten drei Monaten sehr wenig gemacht, und erst vor einigen Tagen mit zwei Läufen den Re-Start gewagt.

Obwohl der Lauf mit Timo über den Brunnenpfad echt Spaß machte, zeigte sich doch ein erschreckend schlechter Fitnesszustand.

Heute, beim ersten Lauf im neuen Jahr, zeigten sich erste Anzeichen einer leichten Verbesserung. Ich konnte etwas über eine Stunde sehr gleichmäßig mit 345 sec/km laufen, ohne mich anzustrengen, und alles fühlte sich gut an.

Darauf kann ich aufbauen! Jetzt mal zwei Tage Pause, und Samstag geht's dann auf meine Haus- & Hofrunde.

Montag, 31. Dezember 2018

Jahresrückblick 2018

Mein Sportjahr 2018 - stark angefangen, Klippen umschifft, Tokyo gefinisht und die Wuz gefahren

Nach dem Rekordjahr 2017 (8.209 km) etwas ruhiger, aber immer noch über 6.000 km gelaufen und gefahren!



Januar - März: 

 

Der Marathon in Tokyo war ein absolutes Highlight!
Der Jahresbeginn stand voll und ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den Tokyo-Marathon. Ich war bereits seit Ende 2017 in den Trainingsplan gestartet und hatte gleich mit Problemen an der Patellasehne zu kämpfen.

So war der Neujahrstag meine zehnte Trainingseinheit, die ich in meiner alten Heimat Schwarzenholz nach drei Tagen Laufpause absolvierte, den Silvesterlauf, der als Testlauf geplant war, ließ ich ausfallen, und dank der Kasseler Patellarsehnenbandage,die mir mein Freund Mark verordnet hatte, bekam ich diese Probleme bald in den Griff - es sollten jedoch nicht die letzten bleiben.

Meine Tokyo-Vorbereitung als Grafik - die drei Läufe in
Köln, Berlin und Tokyo selbst sind natürlich nicht drauf...
Während des Vorbereitungslaufs in Köln zog ich mir einen Muskelfaserriss zu, normalerweise ein "Killer" in solch einer intensiven Vorbereitung, aber durch eine bedachte Trainingsumstellung gelang es mir, trotzdem den Januar mit 416 km als meinen zweitintensivsten Laufmonat aller Zeiten (nur im September 2013 war ich in der Vorbereitung auf den New-York-Marathon mit 434 km mehr gelaufen) abzuschliessen.

Das war dann schon die zweite umschiffte Klippe. Am Ende gelang mir trotz muskuklärer Probleme mit einem nochmals blockierten Muskel in Berlin beim letzten langen Lauf eine Woche vor dem Marathon mit einer 3:07:30 in Tokyo zwar kein Sub3-Marathon, aber angesichts der Probleme in der Vorbereitung immer noch ein sehr respektables Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden war.

Der März war eher ruhig - drei Radfahrten incl. des RTF-Saison-Auftakts in Zweibrücken, die längste 72 km, und in der zweiten Monatshälfte vier lockere Läufe, der längste - ein Nachtlauf - 11 km - in meinem Alter tut Regeneration not...

Bilanz des ersten Quartals: Den fünften der sechs Major-Six-Marathons gefinisht - sonst logischerweise nicht viel.

April - Juni:


Blick vom Wünschelberg Richtung Mandelbachtal bei Lebach
Im April war ich fast inaktiv - zu Beginn und zum Ende des Monats je einen Lauf, dazwischen eine schon länger geplante, harmlose Operation im Leistenbereich, die halt nun einmal eine längere Pause unumgänglich machte. Der eine Lauf war in Stuttgart, der andere in Frankfurt - so lief ich im April also gar nicht im Saarland.

Das änderte sich im Mai beträchtlich: An insgesamt 17 Tagen lief ich bzw. fuhr ich Rad, um die notwendigen Grundlagen zu schaffen, weil ich meinen zweiten Saisonhöhepunkt - das "Saarlandschwein", von dem später noch die Rede sein wird - anstrebte.

So fuhr ich gegen Ende Mai meine ersten drei "Granfondos" (Radstrecken über 100 km) - nach Bitche zum Auftakt der Stadtradeln-Wochen, wo wir gemeinsam den dritten Platz für Neunkirchen und ich persönlich den zweiten Platz aller Kommunalpolitiker erreichte, die RTF des RSC St. Ingbert und eine tolle Tour von der Geierlay-Brücke in Mörsdorf zurück nach Neunkirchen.

So kam auch langsam die Form wieder. Der Juni wurde dann mein aktivster Monat des Jahres - nur ein Lauf, der aber auch Teil meines einzigen Koppeltrainings war, aber fünf Granfondos, darunter eine Tour von mehr als 200 km nach Stuttgart, die Saarlandmeisterschaft im Betriebssport-Triathlon mit meiner Staffel und einer richtig guten Radrunde und insgesamt 1.250 km!

Im Nahetal
Fazit: Die Kurve zeigte dann doch nach oben...


Juli - September:


Vom Erlebniswert war der Juli sicher ungeschlagen - unseren Sommerurlaub teilten wir auf, eine gute Woche verbrachten wir auf Kreta und dann noch einige Tage bei der Tour de France in den Alpen - heraus kamen dabei wunderschöne Fahrten und auch einige tolle Läufe:

So lief ich auf Kreta viel in der Gegend unseres Hotels herum, inclusive eines legendären "Verlaufers" mit dann doch insgesamt über 27 km über Stock und Stein und fuhr tolle Touren mit einem geliehenen Gravelbike, u.a. über den höchsten Straßenpass Kretas, den Asfendospass.

In der Südpfalz auf dem Weg nach Stuttgart
In den Alpen waren die Highlights sicher die Touren über den Col de la Madeleine und den Col des Aravis. Ende Juli schwamm ich dann zum ersten Mal seit fast fünf Jahren einen Kilometer am Stück - in 26:45, also gar nicht mal so langsam.

Im August stand dann der zweite Saisonhöhepunkt an: Das schon lange geplante "Saarlandschwein"! Unmittelbar davor fuhr ich noch die Granfondos 13 & 14, einmal im Wasserscheidengebiet zwischen Glan und Blies mit vielen Höhenmetern, einmal nach Wallhalben und dann flach, wo ich noch was für Tempohärte und Ausdauer tat, ehe es am 15. August soweit war: Ich umrundete das Saarland mit zwischenzeitlich 16, am Ende noch 12 Kameraden in weniger als 11 Stunden und holte mir das Saarlandschwein in Gold!

Den Rest des Augusts ließ ich recht locker angehen.

Kurz vorm Col de la Madeleine, hinten der Montblanc
Ein Kurzurlaub in Füssen brachte noch eine wunderschöne Tour entlang des Lech und dann über Oberammergau, den Ammersattel und den Plansee zurück nach Füssen (Schnitt: 30,7 km/h!) sowie einen schönen und schnellen Lauf dort (10,5 km in 4:51/km), ehe der September heranrollte und der lange versprochene Familienurlaub in Florida einige wunderschöne Läufe in Miami Beach, Key West, Sarasota, Tampa und in der Nähe des Lake Gifford ergab, die sich bis in die erste Oktoberwoche zogen.

Von nun an ging's bergab...

  

Oktober - Dezember: 

Die Saarlandschwein-Gang!
Der Rest ist schnell erzählt: Nach unserer Rückkehr bekam ich bereits beim zweiten Lauf richtig heftige Hüftschmerzen, die einfach nicht weggehen wollten. Wie ich später feststellte, war die Ursache eine Verkürzung des "Musculus sartorius" (Schneidermuskel).

Ich pausierte notgedrungen, ließ mich behandeln und probierte ab und an zu laufen, schaltete allerdings dann doch irgendwann in den Pausen- und Shutdownmodus.

Erst gegen Ende des Jahres und nachdem ich die Hüftprobleme - und die unvermeidliche Dezemberfregg, die ich immer bekomme, wenn ich nicht austrainiert bin, auskuriert hatte, probierte ich wieder ein bisschen was. Eigentlich endete mein Sportjahr aber Mitte Oktober...



Zusammenfassung:


Man sieht an dem großen Veloviewer-Rad, dass es, was die Abwechselung angeht, echt ein unausgewogenes Jahr war. Grob gesagt: Am Anfang nur gelaufen, dann fast nur und sehr viel Rad gefahren und am Ende dann ohne ordentliche Umstellung fast nur noch gerannt - das, und die fehlende "Unterstützung" durch begleitendes Krafttraining und Rückenschule hat der Körper nicht so goutiert.

Ich bin halt ein "Dehnmuffel", das werde ich aber ändern müssen, was auch dem Alter geschuldet ist, aber eigentlich für jeden Sportler gilt: Eine gewissenhafte Vor- und Nachbereitung bei Läufen und Radfahrten ist unerlässlich, wenn man dauerhaft verletzungsfrei bleiben will!

180mal war ich sportlich aktiv mit 6.075 km - das war relativ wenig, und ist vor allem dem fast inkativen letzten Quartal geschuldet. Zum Vergleich: 2017 war ich 225mal aktiv (mit 8.209 km), aber in den ersten drei Quartalen 2017 waren's auch "nur" 174 Aktivitäten mit 6.486 km, also kein so arg großer Unterschied.


Blau sind die Läufe, rot die Radtouren - und Japan musste ich
oberhalb des Südpols verorten, weil der Zoom kein Gesamtbild hergab...

Insgesamt legte ich wie gesagt 6.075 km zurück, 1.285 beim Laufen, 4.790 beim Radfahren - auf drei Kontinenten und in sechs Ländern (Deutschland, Frankreich, Österreich, Griechenland, USA und Japan).

Verbrannt habe ich dabei schätzungsweise knapp 212.000 kcal, an Höhenmetern überwand ich ca. 77.000, und bei einer Durchschnittsherzfrequenz von 129 schlug mein Herz demnach während sportlicher Aktivität etwas über 2.316.000 mal...



Sonntag, 30. Dezember 2018

Mit Timo den Brunnenpfad zum Jahresabschluss


Den Brunnenpfad zum Abschluss des Sportjahres!

Auf MTB folgt Laufen - gemeinsam mit Timo Leidinger


Timo Leidinger und ich sind beide groß und dünn (unterschiedlich dünn - er deutlich dünner als ich) und lieben den Ausdauersport, besonders Marathon und Triathlon. Wir kennen uns schon einige Jahre aus der Neunkircher Sportszene heraus und hatten uns gestern bei der "Ledschd Schicht" des RV Tempo Hirzweiler darauf geeinigt, heute den Brunnenpfad in Hangard als Jahresabschlusslauf gemeinsam zu machen.

Der Brunnenpfad ist einer meiner Lieblingswanderwege, eigentlich mein liebster in unserer an schönen Wegen reichen Region - und er eignet sich auch hervorragend zum Laufen, insbesondere wenn man Trailrunning und einen anspruchsvollen Kurs liebt. Über 400 Höhenmeter auf 15 km, inclusive "Himmelsleiter" und dem brutalen Anstieg vom zweitletzten Brunnen hoch auf den Höhenweg - das ist, wenn man läuft, nichts für Anfänger.

Vom Startpunkt aus, dem Dorfbrunnen Hangard, verläuft der Weg die Straße entlang, vorbei an der Ostertalhalle bis zum Sportplatz. Hier geht es auf einem Pfad entlang bis zum Kameradschaftsbrunnen.

Ich bat Timo gleich, Rücksicht auf meine echt miese Form zu nehmen (mein derzeitiger VO²-Max ist 45, so niedrig war er seit Jahren nicht mehr!) und so liefen wir ein sehr ruhiges Tempo, bei dem wir uns auch noch gut unterhalten konnten - ca. 7:15/km.

Oberhalb der Himmelsleiter - Blick auf Münchwies
Nach einem kurzen Stück bergab auf einem breiteren Weg gelangten zum Lautenbach. Hier liefen wir auf der Hochwasserumgehung. Weiter auf dem Pfad kommt auch bald die Rasthütte an der Ebertsquelle.

Weiter am Bachlauf des Münchwieser Saubachs entlang kamen wir aus dem Wald hinaus zur  "Heiligenwiese", ein Abschnitt mit Blick auf Streuobstwiesen und den Waldsaum.

Nach einem ersten heftigen Anstieg an den Ortsrand von Münchwies, dem "Dorf am Himmel", geht es auch gleich wieder bergab ins Tal des Saubachs und über die genannte "Himmelsleiter", einen steileren Anstieg, zum nächsten Rastplatz mit einer Hütte.

Von hier an geht es zum Frankenbrunnen und über pfadige, schmale Wege zum Karlsbrunnen.

Mittlerweile hatten Timo und ich ein gutes gemeinsames Tempo gefunden, an Anstiegen ließ ich ihn jedoch ziehen und sein eigenes Tempo laufen.

Der Weg führt hier vorbei am Steinernen Mann, dem Standort eines römischen Viergöttersteins.

Auf dem Lichtenkopf am höchsten Punkt (413m über N.N.)
Zudem passierten wir zahlreiche Grenzsteine, deren Ursprünge zum Teil bis in das Jahr 1560 zurückreichen.

Der Trail verläuft nach dem Karlsbrunnen wieder leicht bergan zur Steinberghütte mit Aussicht Richtung Bexbach. Nach einem kurzen Stück auf Wirtschaftswegen mit dem erwähnten heftigen Anstieg vom Hollerbrunnen (hollerdiboller!) ging es wieder auf Pfade und in einem Bogen verlief der Weg zum Bruderbrunnen.

Vorher genossen wir aber an den Sinnebänken eine schöne Aussicht auf Hangard, dann ging's hinauf zum Aussichtspunkt am Lichterkopf -  auch hier ist ein Rastplatz mit Schutzhütte und einer schönen Fernsicht.

Über den Abschnitt "Schluchtenpfad" ging es hinab zur Oster vorbei an dem Naturdenkmal Zimmermannskanzel.

Unten an der Oster, einen Kilometer vorm Ziel
An der Oster liefen wir direkt am Flußlauf entlang bis zum Ortseingang von Hangard, dann noch einen kurzen Stich bergan zu einem Aussichtspunkt mit Blick über die Ortschaft, bevor wir wieder an den Dorfbrunnen und somit zum Ausgangspunkt des Laufs kamen.

Knapp eindreiviertel Stunden - da war ich schon mal schneller unterwegs, aber das ist auch schon  vier Jahre her und meine Form war eine ganz andere kurz vorm Boston-Marathon.

In jedem Fall hat es total Spaß gemacht und Timo und ich haben uns den Lauf für 2019 auch gleich wieder vorgenommen...






Donnerstag, 4. Oktober 2018

Ocean Drive down and up - one last time!

Abschied von Miami Beach - Nochmal das Beste aus zwei Läufen!


Nochmal Ocean Drive, nochmal Boardwalk

Wenn ich könnte, würde ich noch ein wenig bleiben...


Das nördliche Ende des Ocean Drive
Heute war unser Abreisetag! Nach vier wunderschönen Tagen, die wir überwiegend in Miami Beach, aber natürlich auch in der Stadt Miami mit ihren wunderbaren Künstlerviertel, dem Wynwood Art District, und dem ganz besonderen Stadtviertel Little Havana verbrachten.

Heute sollte es aber weitergehen auf unserer Rundreise: Die Anmietung des Autos stand an, und mit dem wollten wir zuerst mal nach Homestead und auf einen ersten Kurztrip in die Everglades, bevor es morgen weitergehen sollte auf die Florida Keys bis nach Key West, den südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten.

Heute war also vorerst die letzte Chance zu laufen, denn morgen war der Terminplan eindeutig zu eng. Und ich wollte unbedingt nochmal den Ocean Drive runter und wieder rauf und auch noch einmal am wunderschönen Miami Beach Boardwalk entlang, also kombinierte ich einfach das beste aus meinen ersten beiden Läufen hier, ließ es heute aber ein bisschen gechillter angehen.

Am Ende des Boardwalks (Indian Beach Park)
Man sieht hier, wie heftig es geregnet hatte
Noch im Dunkeln (es regnete zudem) lief ich mich ein entlang des Ocean Drive - später am Morgen war hier unser Abschiedsfrühstück im weltberühmten News Cafe geplant - ein Tip meines Freundes und Sportredakteurs Mark Weishaupt, der sich - soviel sei schon jetzt gesagt - echt lohnte.

Ich lief am News Cafe vorbei, das noch, wie alle hier, an den ersten zögerlichen Vorbereitungen des Tagesbetriebs war. 1988 eröffneten Mark Soyka and Jeffrey Davis an der Ecke Ocean Drive / 8th Street ein Cafe mit Zeitungsstand und Buchregalen, um Gästen, besonders internationalen, die Möglichkeit zu bieten, die Zeitungen ihrer Heimatregionen zu lesen. Das Konzept ging voll auf, und das News Cafe ist heute eine Institution. Dabei hilft, dass die angebotenen Speisen hervorragend und die Preise human sind.

Kurz danach wendete ich, etwas mehr als zwei Kilometer waren absolviert, und lief gechillt den Lummus Park hoch in Richtung Boardwalk. An dessen Ende nahm ich nochmal Fahrt auf, weil ich ein STRAVA-Segment von ca. 700m nochmal mit Vollgas rennen wollte, aber ich merkte schnell, dass ich heute dazu einfach nicht die Beine hatte.

The Setai Residences - eins der luxuriösesten
Gebäude von South Beach, direkt neben uns.
3-Zimmer-Apartements für 3-6.000.000 US-$
Also ging's ruhig weiter, noch ein letztes Mal den Strand hoch in Richtung Norden, noch ein letztes Mal diese ganz besondere Atmosphäre einsaugen.

Das Klima war trotz des Regens, der zwischenzeitlich auch geendet hatte, sehr angenehm.

Ich genoss es sehr, nochmal bis zum Ende des Boardwalks an der 46. Straße hochzurennen, dann bog ich ab zurück auf die Collins Avenue, um wieder zurück nach Süden in Richtung Hotel zu laufen.

Nun merkte ich schon, dass es etwas schwül wurde, ich schwitzte dann doch heftig, aber die Dusche wartete ja schon auf mich.

Danach ging's zum Frühstück ins News Cafe und später dann mit dem (kostenlosen!) Bus zur Autovermietung, von wo aus wir dann die Weiterfahrt in Angriff nahmen.

Miami Beach, wir kommen wieder. Sicher!









Sonntag, 26. August 2018

Einmal Königsschlösser und zurück


Schöner Morgenlauf zum Abschluß des Füssen-Kurztrips


Einmal zum Alpsee und zurück


"Bau ein Schloss wie ein Traum..." sang Matthias Stockinger
gestern Abend noch. Und da war's direkt vor mir!
Heute morgen sollte es schon wieder zurück nach Hause gehen, nachdem wir gestern eine beeindruckende Vorstellung des Musicals "Ludwig²" in Füssen erleben durften, incl. guten und schönen Gesprächen mit einigen Saarländern (und auch Nicht-Saarländern) hinterher.

Während meine Damen noch ruhten, hatte ich schon die Schuhe geschnürt und mich aufgemacht in Richtung Lech und Alpsee, um nochmal einen Blick aus nächster Nähe auf Ludwigs Königsschlösser zu werfen, natürlich das unvermeidliche Neuschwanstein, aber auch Hohenschwangau.

Ich hatte gute Beine, was mich nach der doch anstrengenden Fahrt gestern etwas überraschte, lief an dem kleinen Örtchen Alterschrofen vorbei und erreichte so nach knapp 22 Minuten und einer kleinen Steigung schon den Rand des Sees. Ich genoss die Aussicht ein wenig, und machte, dass ich wieder wegkam, ehe mich Tausende Touristen zerquetschen würden - die Busse rollten schon an.

Schloss Hohenschwangau
Zurück ging's bis zum Lech auf demselben Weg wie hin, aber diesmal überquerte ich den Fluß nicht, sondern lief ihn ein Stück hoch und nahm die Brücke in der Nähe des Wasserkraftwerks und der Stadtummauerung. Hier war ich gestern schon mit dem Rad entlanggekommen.

Zurück in der Stadt ging's wieder einen leichten Anstieg hoch und durch die Altstadt vorbei am Benediktinerkloster und dem "Hohen Schloss" auf die Kemptner Straße. Ich lief noch einige Seitenstraßen, um die zehn Kilometer vollzumachen, und war nach ziemlich genau 50 Minuten wieder zurück am Hotel. 4:51/km - das war ganz schön flott.

So macht man sich selbst Appetit auf ein gutes Frühstück! Und danach ging's auch gleich in Richtung Tannheimer Tal, weil wir uns für die Rückfahrt in Richtung Stuttgart noch eine schöne Panoramastrecke ausgesucht hatten. Lohnende Mühe für einen perfekten Abschluss!



Donnerstag, 23. August 2018

Dechen-Hüttenpark-Ellenfeld-Runde


Morgenläufe sind wieder en vogue!

Schöner, entspannter Lauf im Einzugsgebiet des Heinitzbachs

 

Nach dem Lauf kurz ausgespannt - auf der heimischen Terrasse
Die letzten Tage haben mir wieder ein wenig mehr Lust aufs Laufen gemacht. So habe ich auch heute vor dem Dienst die Gelegenheit genutzt, noch schnell ein Morgenläufchen einzuschieben.

Es ging los über den Schlesierweg und die B41-Brücke direkt dahinter auf den "großen Rundweg" um Heinitz, hinunter ins Tal des Weilerbachs, über den Holzsteg und dann am Bach entlang.

Ich sprang über die Grubenstraße, lief runter ins Heinitzbachtal und am blau/grünen Weiher vorbei auf die andere Seite der L125, dann die Bildstocker Straße entlang in Richtung Gasometer.

Von dort aus ging's über die Königsbahnstraße in Richtung Westspange und den Südring.

Ich wollte schon die zehn vollmachen und machte demzufolge einen kleinen Haken in Richtung Ellenfeld, ehe es durchs Wohngebiet Munklerswies nach Hause ging.




Dienstag, 21. August 2018

Es wird wieder Zeit...



Erste ernsthafte Laufeinheit seit eineinhalb Monaten


Ganz lockere 13,5 km durch vier Stadtteile


Wunderschöner Tagesanbruch kurz nach 6:30 Uhr über der A8
Mein letzter ernsthafter Lauf, abgesehen von einem lockeren Traben beim Kinder-Lebens-Lauf vor drei Wochen, liegt mittlerweile fast eineinhalb Monate zurück - auf Kreta.

In der Zwischenzeit war ich 21mal Radfahren und habe dabei 1.631 km zurückgelegt!

Es wurde also mal wieder Zeit, die Laufschuhe zu schnüren.

Ich lief hoch auf die Hermannstraße, dann in Richtung Franzosenweg, aber dort dann ein bisschen cross, ehe ich an der Lakai rauskam.

Das Tempo war "gechillt", der Puls niedrig, und ich joggte mehr, als ich lief, kurz vor Furpach durch den Wald zum Bannstein, dann durch die Karcherstraße und Ludwigsthal ans Wasserwerk unterhalb des Kasbruchtales.

Dann ging's entlang der Hauptstraße zurück in die Innenstadt und durchs Wagwiesental wieder heim. Ruhige 13,5 km, Maximalpuls 142, im Schnitt 123.

In Furpach, Blickrichtung Kraftwerk Bexbach
So entspannt gelaufen bin ich schon lange nicht mehr, die angenehmen Temperaturen um die 20° C haben dabei sicher geholfen.

Für die nächsten Tage nehme ich mir dann doch noch den einen oder anderen Lauf vor.

Es ist wichtig, dass man nicht zu einseitig wird. In meinem fortgeschrittenen Alter sind solche Belastungen dann eher nicht so gesund.

Aber manchmal macht mir das Radfahren einfach zu viel Spaß. Was willschde mache?

Montag, 30. Juli 2018

Kindes-Lebens-Lauf des Bundesverbands Kinderhospiz e.V.


Schöne Teilnahme am Kinder-Lebens-Lauf


Von Neunkirchen-City auf den Kohlhof


Mit dem Kinder-Lebens-Lauf machte der Bundesverband Kinderhospiz e.V. im Sommer 2018 mobil. In der Art einer Pilgerreise waren hunderte Unterstützer unterwegs – von Kinderhospiz zu Kinderhospiz.

In über 7000 Kilometern verlief die Strecke einmal rund um Deutschland, von Berlin nach Berlin. Dank eines GPS-Senders war es möglich, jederzeit den genauen Standort der Fackel auf der Webseite zu sehen.

Ich durfte neben anderen teilnehmen und so helfen, den Blick der Öffentlichkeit auf die wichtige und wertvolle Arbeit des Bundesverbandes Kinderhospiz zu lenken.

Meine Teilstrecke des Laufs, auf dem mich einige liebe Menschen begleiteten, ging über knapp fünf Kilometer vom Rathaus über die Scheib und Furpach nach Kohlhof zum Marienkrankenhaus dort.

Eine gelungene Aktion!

Samstag, 7. Juli 2018

Wenn Du denkst, Du kennst Dich aus...


Schöner Panormalauf mit abenteuerlichem Ende

Irrungen und Wirrungen mit vielen Zäunen und Toren...

 

Morgens um 06.05 Uhr kurz nach dem Start...
Heute am Abreisetag wollte ich's noch einmal wissen und mein "Kilometerkonto" auf mindestens 290 km (50 km davon laufend) und 5.000 Höhenmeter bringen, ehe wir eine schöne Woche auf Kreta beenden würden.

Wie immer diszipliniert und früh ging's kurz vor Sonnenaufgang los, um 06.00 Uhr rollte ich in Richtung Panormos entlang der neuen Haupstraße A90 in Richtung Heraklion. Es war ein herrlicher Morgen! Noch war es angenehm, ca. 25°C, aber mit ein wenig Wind, und so ging's entlang der Küste nach Osten, der aufgehenden Sonne entgegen.

Ich lief in Panormos nach ca. 4,5 km unter der Brücke der Hauptstraße durch und lief nach
Roumeli, dann durch Olivenhaine und mit Hilfe des Geropotamos, der in der Nähe fließt, gut bewässerte Felder.

Kurz hinter Roumeli - die Sonne geht auf!
Das Klima war herrlich, die Sonne ging zwar gerade auf, aber mit 22°C etwas weg von der Küste war es fast schon erfrischend.

Hoch und runter ging's natürlich auch, und nach acht Kilometern war ich in Skepasti wieder an der A90 angekommen, deren bis dahin schnurgerader Verlauf nun eine Rechtskurve beschrieb.

Ich lief kurz an der Hauptstraße vorbei und verließ sie dann endgültig nach Siripidiana mit seiner wunderschönen orthodoxen Ostkirche, ehe ich wieder auf Feldwege und Hainstraßen abbog.

Von hier bot sich ein wunderbarer Blick über die Geropotamos-Ebene. Es ging noch ein wenig auf und ab, aber schließlich kam ich über Achlades und Solochiana ins Tal des Flusses, gut 14 km hatte ich jetzt in den Beinen, und ich fühlte mich toll.

Die Ostkirche in Siripidiana
Das "Flussbett" des Geropotamos war übrigens völlig trocken. Trotzdem kam man ab und an an Pumpenhäusern vorbei, wodurch einem klar wurde, woher die Bauern trotz "Trockenheit" das Wasser für die intensive Bewässerung herbekommen.

Dann kam der erste Rumpler (man könnte auch sagen, es war ein Vorbote kommender Irrungen und Wirrungen...) - der im Plan eingezeichnete schmale Weg erwies sich als nicht existent, und der Weg hinein in den einzigen etwas größeren Ort der Gegend (Perema hat ca. 1.500 Einwohner) dadurch als Herausforderung.

 Irgendwann stand ich in einem Olivenhain, zog den Kopf ein, huschte unter den Bäumen und entlang einiger Mauern durch und vorbei und kam schließlich etwas abgekämpft an der Hauptstraße wieder heraus - ich hätte einfach an derselben bleiben sollen, vorgestern war ich dort noch mit dem Rad vorbeigefahren...
Blick in die Geropotamos-Talebene und auf  Perema

Egal! Nun einfach weiter entlang der Hauptstraße auf in RichtungChani Alexandrou, und dann die alte E90 bergan, die Strecke kannte ich nun ja, dachte ich mir. Das letzte unbekannte "Neuland" würde oben am Berg auf mich warten. Hätte ich geahnt, was mir nun bevorstand...

Nach genau zwanzig Kilometern bog ich von der Hauptstraße nach rechts ab. Die vorab geplante Route zeigte mir über eine Ebene hinweg einen schmalen Pfad, der dann hinunter ins Tal des kleinen Nebenflußes des Geropotamos führen sollte, wo ich bereits bei meinem ersten Lauf hier entlang gekommen war - von dort aus wollte ich dann auf bekannten Pfaden heimlaufen.

Eines der vielen Pumpenhäuser entlang des Geropotamos
Trotzdem verlief ich mich auf der Ebene zweimal - irgendwie stimmten Hinweise und Realität nicht überein. Ich blieb auf dem erkennbaren Pfad, der schließlich zu einem Gehöft führte. Die Familie dort war sehr freundlich, bot mir auch frisches Wasser an, aber sagte mir deutlich, dass von hier kein Weg hinab uns Tal führte. Darauf hätte ich hören sollen!

Tat ich aber nicht. Blind auf "Big Data" bzw. Google Maps vertrauend, lief ich weiter, überwand sogar Schleusentore und durchquerte Ziegenherden (nette Tiere!). Tja. Die Strecke wurde immer trailiger, ein Weg war längst nicht mehr zu erkennen, ich orientierte mich nach der Sonne und lief nach Norden. Und dann stand ich vor einer steilen Felswand und blickte in Luftlinie zwei Kilometer entfernt auf unseren Hotelkomplex.


Und nun?

Kurz vor der Steilwand - hinten die Geropotamosmündung
und unsere Hotelanlage. Danach wurd's lustig!
Irgendwie fand ich einen Weg, musste aber ab und an klettern, Zäune überwinden und einige weite Sprünge wagen. Trotzdem schaffte ich es irgendwie ca. 100 Höhenmeter runter und auf die mir bekannte Hauptstraße.

Obwohl es die ganze Zeit bergab ging, kam so natürlich kein "Flow" auf. Ich war am Ende erleichtert, zu wissen, wo ich bin. So genoß ich die letzten 2,5 km und ließ schön "ausrollen".

Auch wenn's am Ende holprig war - nach fast drei Stunden Lauf fühlte ich mich immer noch gut, genoss ein großes - und großartiges - Frühstück und den letzten Tag auf Kreta.

Fast 300 Sportkilometer, über 50 davon gelaufen, fast 15 Stunden Sport, über 5.000 Höhenmeter. Ich bin zufrieden - und Kreta ist toll! Sto äpanithín!

Mittwoch, 7. Februar 2018

#tokyo2018 #40 Unn nommo Saarbrigge: Doppelschleife ab Römerbrücke



Die Saar rauf und runter

Bis nach Frankreich und zum Messegelände


Nach zwei Nachmittagsterminen in verschiedenen Saarbrücker Ministerien nutzte ich die einzige Möglichkeit zum Training am heutigen Tag, ehe es gegen 18 Uhr nochmal für zwei Stunden ins Büro ging: Von der Daarler Brigg aus lief ich zunächst mal 25 Minuten bis ein Stück hinter die Grenze nach Frankreich, dann zurück und nach dem Startpunkt 25 Minuten durchs Gelände der Kleingärtner unter der Malstatter Brücke bis hinter die Eisenbahnbrücke am Messegelände, dann nochmal zurück zum Ausgangspunkt.

Es war ein ruhiger, gleichmäßiger Lauf, der Muskel gibt nach wie vor Ruhe, das Knie auch, nur der Rücken macht mir nach wie vor ein wenig zu schaffen. Aber eigentlich vergingen die 100 Minuten wie im Flug.

Schon auf der zweiten Hälfte: SB-City mit Landtag und Schloss
Schön war vor allem, dass die Sonne mal wieder zu sehen war. Da sind die kalten Temperaturen auf einmal nur noch halb so schlimm.

Mit den 19,2 km heute hab ich die 500-km-Marke für 2018 geknackt - so früh im Laufjahr hatte ich noch nie 500 km zusammen.

2017 waren's 100, 2016 180, 2015 150, 2014 null (Verletzung), 2013 100, 2012 150, 2011 null (Verletzung), 2010 160, 2009 100.

Morgen am fetten Donnerstag muss der Schweinehund früh aufstehen! 70 Minuten auf der Hausstrecke stehen an, Freitags dann 90 Minuten Dauerlauf in 5:00/km.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

#tokyo2018 #08 100 min. Jogging ins Ruhbachtal


Lauf durch den Regen 

Langsam komme ich im Rhythmus des Trainingsplans an

 

Immer wenn ich einen "Zyklus" der Marathonvorbereitung beginne, ist vieles gleich - aber manches auch immer wieder anders. Mal liegt es an der körperlichen Konstitution, mal an der Jahreszeit, die gerade herrscht, mal an selbst produzierten Variationen (wie derzeit, wo ich die Woche drei als Woche zwei vorgezogen habe, um den Silvesterlauf als Testlauf laufen zu können).

Was immer gleich ist, ist das ständige Ausbalancieren von intensiven, langen, erholsamen, fordernden, unterhaltsamen und langweiligen Einheiten. Spätestens aber nach einer Woche findet man einen gewissen Rhythmus - das ist das, was mir an den Trainingsplänen von Herbert Steffny so gut gefällt.

Hinterm Elversberger Friedhof Blickrichtung Schüren
Heute fühlte ich das in der Tokyo-Vorbereitung zum ersten Mal. Die Einheit gestern empfand ich als kurz, aber anstrengend, da kam mir die heutige in etwas ruhigerem Tempo, dafür lang, gerade recht.

In letzter Zeit entwickelt sich die Runde ins Ruhbachtal so ein wenig zu meiner Standardrunde für die 100-Minuten-Einheiten - sie ist abwechselungsreich, profiliert, landschaftlich reizvoll und meist verkehrsarm.

So machte mir auch der Regen, der mal stärker, mal weniger stark fiel und nur in den ersten und letzten zehn Minuten des Trainings aussetzte, auch nicht viel aus.

Das spannende Hörbuch "Origin" von Dan Brown, das ich gerade während solcher langen und langsamen Einheiten höre, verkürzte mir die Zeit zusätzlich - mit einem kleinen, aber feinen Unterschied.

Zurück in Elversberg am Ende der Glück-Auf-Straße
Als ich am letzten Sonntag die Apple AirPods meines Sohnes mal testete, erwartete ich nicht viel, wurde aber angenehm überrascht, vor allem von der tollen Qualität der Wiedergabe und der trotzdem gut zu hörenden Umgebungsgeräusche. Da war die "Rückkehr" zu meinen Adidas Sennheiser PMX 685i gefühlt eine Reise in die Vergangenheit.

Was ich auch merkte: Das war heute das sechste Training in Folge und das achte in neun Tagen. Morgen noch 60 Minuten lockeres Joggen, dann freue ich mich richtig auf den Ruhetag am Freitag.

Dienstag, 26. Dezember 2017

#tokyo2018 #07 Intervalle am Morgen? Kummer und Sorgen!



Der frühe Vogel sprintet nicht gern


Mühevolle Intervalle vor dem Familienbesuch in der Eifel


Mit Intervallen hab ich's ja eh nicht so. Sie müssen aber sein. Schließlich will ich am Sonntag meinen ersten Testwettkampf beim Silvesterlauf in Saarbrücken absolvieren!

Herbert Steffny meint dazu:

Intervalltraining ist eine typische intensive Trainingsform für kürzere Straßen- oder Bahnläufe. Die kurzen anaeroben Einheiten (10x400m, 5x1000m) sind im Marathontraining weniger wichtig. Der Körper gewöhnt sich häppchenweise an ein hartes Wettkampftempo, das bis in den "roten Bereich" geht. Das geplante Wettkampftempo wird in einzelnen Teilabschnitten mit dazwischen geschalteten langsamen Trab- oder Gehpausen zurückgelegt.

Anaerobes Intervalltraining (oberhalb der anaeroben Schwelle, also im "roten Bereich") wie 10 mal 400 Meter oder 5 mal 1000 Meter erfordert die Zuschaltung der schnell zuckenden FT-Muskelfasern, verbessert die maximale Sauerstoffaufnahme, die Laktattoleranz, den Laufrhythmus und die Tempohärte für eine kürzere Langstrecke wie 5000 oder 10.000 Meter.


Start war kurz vorm Sonnenaufgang...
Ich mag's halt nicht. Ich laufe gern lange, auch recht schnell, aber alles unter 4:15/km ist für mich mittlerweile eine echte Qual. Trotzdem wollte ich mich heute zusammenreissen und mich sogar ein wenig härter rannehmen: Statt der vorgegebenen 3:55/km wollte ich die Intervalle in 3:50/km runterreissen. Fünf Sekunden hört sich nicht nach viel an, aber es ist schon ein gutes Stück, immerhin ca. 10 cm/sec mehr, also würde ein Läufer, der dabei die schnellere Pace in einem direkten Vergleich läuft, den anderen nach zehn Sekunden bereits einen Meter und nach einem Kilometer fast 25 Meter distanziert haben.

Mein Problem: Morgens komm ich eh schlecht in Tritt, vor allem im "hohen Drehzahlbereich". Bereits in der Vorbereitung auf den Marathon in Chicago 2016 musste ich das bitter erfahren. Als ich mich im Frühjahr auf Hamburg vorbereitete und nachmittags lief, klappte das viel besser.

... und frühmorgens schnell zu laufen ist echt nicht meins.
Das erste Intervall funktionierte noch ganz gut, das zweite kostete mich schon viel mehr Anstrengung. Nach dem dritten dachte ich schon an Aufhören, auch weil ich in Ermangelung eines vernünftigen Frühstücks ein unangenehmes Ziehen in der Magengegend spürte.

Trotzdem ging ich ins vierte Intervall, das ich dann aber in der Hälfte wegen Bauchschmerzen kurz unterbrechen musste, ehe ich es wenigstens zu Ende lief.

Die vierte Trabpause ließ ich dann mal etwas länger dauern und nahm beim letzten Intervall ein wenig Druck raus, so dass ich das noch in 3:55/km lief. War trotzdem anstrengender als mir lieb war. Puls 162 im Schnitt, am Ende sogar 169 - das ist heftig.

Na ja, wenigstens durchgezogen. Hier habe ich schon gemerkt, dass mir eine Vorbereitungswoche quasi fehlt, weil ich ja wegen des anstehenden Silvesterlaufs von der ersten direkt in die dritte Trainingswoche gesprungen bin und die zweite nachholen werde. Wie sehr ich mich anstrengen musste, merkte ich beim Auslaufen, das ich trotz sehr ruhigen Tempos mit einem deutlich über 140 liegenden Puls lief. Den Rest der Woche werde ich im Auge behalten, wie ich mich fühle, und mich am Sonntag danach richten, damit ich auf der schwierigen Strecke im Saarbrücker Stadtwald nicht "platze". Hinten stechen die Bienen!

Morgen 100 Minuten in 5:40/km, Donnerstag wird schon runtergefahren im Hinblick auf den Wettkampf am Sonntag, Freitag sogar geruht und Samstag nur 45 Minuten ganz langsam gejoggt, aber mit Steigerungen.


Freitag, 22. Dezember 2017

#tokyo2018 #03 Flotter Zehner mit Sebastian

Flotter Zehner zum Wochenendbeginn


Zum Schluß noch zwei Runden mit Sebastian Alt


Heute mal wieder ein flotter Zehner - zehn Kilometer gerade so schnell, dass man ein wenig schnauft, aber ohne das man "tief in die Tasche greifen" muss.

Flott, aber trotzdem chillig mit Seb an der Halde
Ich lief mich locker ein, nach der traditionellen Warmlaufrunde um die Halde sah ich Sebastian alt, der gegen die Uhr um den Brönnchesthalweiher lief. Auf meiner ersten Runde begegneten wir uns folgerichtig, und er meinte, dass er sich mir gleich anschließe.

Nach zwei Runden und fünf Kilometern, die ich bis dahin ganz gechillt gelaufen (und 3-4 Pulsschläge pro Minute unter den Werten der vergleichbaren Einheit in der Vorbereitung auf Hamburg geblieben) war, war Seb dann für die letzten zwei Runden neben mir. Wir quatschten die ganze Zeit, was meinen Puls ein wenig nach oben trieb, aber am Ende war es dann doch ein richtig lockeres Läufchen, und ich fühlte mich auch hinterher richtig gut!

Morgen 70 Minuten locker Joggen, und Sonntag dann mein erster langer Lauf!