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Dienstag, 3. März 2020

#london2020 #017 Mittagspausenhausundhofrunde mit Martin

Glitschig, patschnass, und dann auch noch Hagel



Irgendwie steck ich im Formloch

Oder der Martin zieht mich runter...

 

Mit Martin in Spiesen bei km 2 (Am Schlößchen)
Die letzte Zeile war natürlich nur Spaß! Es ist immer schöner, mit Freunden zu laufen als allein. Aber heute lief's wirklich nicht soooo gut...

Das Wetter war wie im April. Am Anfang Hagel, dann Sonne, dann bewölkt, dann wieder Sonne, zum Schluß wieder Hagel auf den letzten 2 km. Und ich kam irgendwie nicht in die Gänge - im Gegensatz zu Martin S. aus M..

Morgen lockere 60 Minuten in 6:00/km, Donnerstag dann fordernde 12 km in 4:50/km (flotter Dauerlauf), Freitag Ruhetag. Ich bin dann aber in Brüssel, kann also sein, dass ich einen lockeren Lauf dort mache und dafür den Ruhetag auf Samstag schiebe, vor den 32er am Sonntag, den ich - das hat schon Tradition - im Lambsbachtal laufe!

Mittwoch, 26. Februar 2020

#london2020 #013 Gonzodromedar in der Mittagspause

Ein wenig auf und ab am Aschermittwoch



Kratzen im Hals, Nackenschmerzen - trotzdem locker gelaufen

Da muss man durch!


Der Mittwoch ist in so einer Trainingswoche bei Steffny meist ein Tag, an dem man wieder - entweder von oben oder von unten - auf den Boden der Realitäten zurückkommt.

Grüner wird's nicht! Der Otto-Jung-Jockeypark des HTC
Der Dienstag enthält ja oft ein herausfordernde Einheit - entweder ein Tempodauerlauf oder Intervalle - und da ist man danach entweder euphorisch oder enttäuscht, dazwischen gibt's eigentlich nicht viel.

Ich kam heute "von oben" - nach der tollen Einheit gestern kratzte mich schon beim Zubettgehen der Hals, am Morgen hatte ich Verspannungen im Nacken und eine dicke Nase.

Erkältung. Na toll.

Das merkte ich auch beim Training, das ich eh nur anging, weil es eine lockere Einheit war. Obwohl ich mir eine Strecke mit ein wenig Profil rausgesucht hatte: Eine Stunde locker laufen in 5:40/km sollte dann doch zu machen sein.

Gleich zuhause: Finale durch die Nachbarschaft
War's auch, aber ich hatte mich schon besser gefühlt. Infekt ist nun mal Infekt.

Daher entschied ich auch, den Plan ein wenig umzustellen und mich morgen am Donnerstag erst mal zu erholen.

Also: Donnerstag Ruhetag, Freitag die Einheit vom Donnerstag (40 Minuten Jogging in 6:00/km mit Steigerungen zwischendrin) und Samstag nochmal 30 Minuten Jogging in 6:00/km mit Steigerungen zwischendrin, ehe es am Sonntag am Gutsweiher gilt, zu bekennen.

Mittwoch, 19. Februar 2020

#london2020 #008 Einmal Furpacher Weiher und zurück


Siebzig Minuten pure Entspannung!



Zum Furpacher Weiher und zurück

Es gibt schlechtere Wege, die Mittagspause zu verbringen!


Heute war mal wieder Murmeltiertag auf meinem Trainingsplan: "Dauerlauf (70 min.) in 5:40/km" findet sich genauso oder in leichten Variationen immer wieder in den etwas über 50 Einheiten, die ich bis zum Marathon in Großbritanniens Hauptstadt am 26.04. zu absolvieren habe. Heute war die achte Einheit, und bereits zum dritten Mal der entsprechende Dauerlauf aufgerufen.

Bei blauem Himmel sind Mittagspausenläufe immer schön!
Um kurz nach halb ein lief ich los, auf den ersten 3,5 km war die Strecke die gleiche wie auf meinem "Dauerbrenner" ins Kleberbachtal. Bis nahe der Quelle des Spieser Mühlenbaches genau hinterm WZB ging das, dann bog ich aber ab auf die Straße hoch zum Holzablageplatz - die erste merkliche Steigung, 3% auf 800m.

Dann ging's entlang der Kirkeler Straße bis zum Wendeplatz des Furpacher Klassikers mit Namen "Ferraro-Gutsweiherlauf", der am 01.03.2020 auf meiner Liste als erster Vorbereitungslauf steht, und von da hinab ins Tal und vorbei an der Quelle des Erlenbrunnenbachs zum Furpacher Weiher.

Dort war mein gefühlter "Wendepunkt", und es ging erstmal bergauf bis zur Kreuzung der Kirschenalle mit der Kirkeler Straße. Von da bog ich für wenige 100m auf die Strecke ein, die ich bereits gekommen war, und blieb dann aber auf dem Franzosenweg  auf dem Weg nach Hause.

Der Furpacher Weiher - ein Kleinod unserer Stadt!
Während des gesamten Laufs fühlte ich mich sehr gut, und eine Pace von 5:29/km (ich war wie immer zu schnell...) mit einem 131er Pulsschnitt und durchaus profilierter Strecke ist schon ganz ok. 70 Minuten pure Entspannung - ein gutes Hörbuch auf den Ohren ("Amokspiel" von Sebastian Fitzek) und Spitzenwetter - so kann man das haben!

So geht's nun weiter: Morgen ist wieder Ruhetag - das passt ganz gut, denn der "Fette Donnerstag" steht ganz im Zeichen der Neinkeijer Faasend, dafür werd ich wahrscheinlich dann am Freitag büßen müssen, wenn der nächste flotte Dauerlauf (10 km in 4:50/km) ansteht. Samstag dann lockeres Joggen (50 min.)

Gewichtsmäßig bin ich auf gutem Weg: Ich nähere mich den 85 kg - zwar von der falschen Seite, aber in die richtige Richtung! Derzeit 85,2 kg bei 10,3% Körperfettgehalt. Da müssen noch einige Kilos runter, aber zu Beginn des Februars zeigte die Waage noch 88 kg bei 12,8% Körperfett an. Also: Die Tendenz stimmt!

Freitag, 14. Februar 2020

#london2020 #004 Some like it flott! Erster „flotter“ Lauf


Ohne Regen geht's auch!





Es geht doch - auch mit Tempo


Erster flotter Lauf in der London-Vorbereitung



Heute war Tag der Wahrheit - nach der abgebrochenen Standortbestimmung vom Dienstag (4*2 km mit 4:37/km) stand heute eine vergleichbare Belastung an. Der Plan verlangte von mir nach 2 km Einlaufen einen Tempolauf über 8 km mit 4:50/km.

Das 333-m-Oval an der Fernstraße
Auch heute galt wieder: In der Mittagspause Laufen statt Essen. Da meine liebe Bürgermeisterin mich kurz vor Mittag noch mit einem Berliner bedacht hatte (Danke, Lisa!) hatte ich die erforderlichen Kalorien zumindest für das erste Drittel der Einheit ja schon mal intus.

Mit wieder funktionierender Herzfrequenzmessung (die Batterie im Brustgurt war's!) machte ich mich auf die ersten Runden am Sportplatz Fernstraße. Das Gute an diesem Oval: Es hat genau 333m, also sind drei Runden genau 1 km - leicht zu rechnen. Außerdem schien die Sonne sogar ein wenig, und auch während des Trainings fiel kein Tropfen Regen - eine willkommene Abwechselung zu den letzten Tagen! Muss am Valentinstag liegen...

In der ersten Hälfte des Tempolaufs war ich sogar ein wenig zu schnell, es dauerte, bis ich ein gutes Tempogefühl entwickelte und mich so gegen Ende hin ein klein wenig bremste. Man soll sich ja an den Trainingsplan halten! Die Vorgabe von 38:40 verpasste ich nur um 12 Sekunden und lief dabei sehr gleichmäßig.

Der Puls war ein wenig höher, als ich es gern gehabt hätte, aber alles im grünen Bereich!

Morgen dann dann nur 40 min. Joggen in 6:00/km und am Sonntag der erste lange Lauf der Vorbereitung: 25 km in 5:40/km. Montag ist dann Ruhetag!

Donnerstag, 13. Februar 2020

#london2020 #003 Nochmal Zollbahnhof mit Martin


Dauerlauf im Dauerregen





Diesmal nicht allein, aber wieder ohne brauchbare Messwerte



Kohlhof - Limbach - Zollbahnhof und zurück



Zur heutigen "Selbstbestrafungseinheit" für die abgebrochene erste Trainingseinheit am Dienstag gibt's nicht allzuviel zu erzählen.

Einiges war gleich - Mittagspause, Strecke, Distanz, Pace nur leicht schneller, der Dauerregen und das Schiitwetter.
Wieder Wetter zum Vergessen! Aber Plan ist Plan.

Auch gleich war, dass die Pulsmessung nicht funktionierte - nur merkte ich heute, dass es mein Gurt war, der ausgefallen war (wohl die Batterie) und der Handgelenksmesser (logischerweise) spinnt, wenn er über Stoff und nicht auf der Haut getragen wird.

Aber egal! Mit Martin machte es mehr Spaß als allein, und so vergingen die 70 Minuten wie im Flug. Das Laufen war auch sehr angenehm, die Anstrengung kaum spürbar.

Danach musste alles ganz schnell gehen: In 15 Minuten zurück, geduscht, wieder im Büro.

Morgen steht ein flotter Dauerlauf (8 km in 4:50/km) auf dem Programm, mit Ein- und Auslaufen kommen da ca. 13 km auf die Uhr. Samstag dann nur 40 min. Joggen in 6:00/km und am Sonntag der erste lange Lauf der Vorbereitung: 25 km in 5:40/km.

Mittwoch, 12. Februar 2020

#london2020 #002 Dauerlauf zum Zollbahnhof

Dauerlauf - vorgezogen



Nach der "Schonung" gestern heute KEIN Ruhetag


Immerhin, es lief deutlich besser!

 

Es ging bis kurz vor Homburg
Heute hätte ich nach der - hätte ich sie durchgezogen, doch recht harten - ersten Einheit eigentlich Ruhetag gehabt.

Da ich sie aber abbrach, wollte ich dann doch "auf die Gasse" und hab mich daher entschlossen, die 12-km-Dauerlaufeinheit vom Donnerstag vorzuziehen bzw. zu verdoppeln.

Also raus in der Mittagspause, einmal vom Kohlhof durch Limbach und Altstadt bis zum Zollbahnhof vor Homburg (auf die Windschnorr) und zurück.

Trotz des "Schiitwetters" konnte man schön laufen, denn die krasse Kälte von gestern war deutlich abgemildert und der Wind war auch nicht so dolle. Und gegen Nässe gibt's ja gute Kleidung.

Kurz nach der Wende am Zollbahnhof
Leider sponn mein Pulsgurt und zeigte schon kurz nach dem Start einen Puls um die 170 an, mit 197 maximal und 181 im Schnitt hatte ich am Ende Werte, die logischerweise nie und nimmer stimmten, sondern mindestens 40-45 bpm zu hoch waren.

Alles gut getimet: So konnte ich mir während der Einheit das Finale des "Hörbuchs du jour" (Sebastian Fitzek, Das Kind) anhören.

Sehr entspanntes Laufen, wenn ich auch aus dem Messergebnis keine Rückschlüsse ziehen kann: Es fühlte sich sehr gut an. Die Bronchien haben auch gut mitgespielt.

Morgen dasselbe nochmal! Dann aber hoffentlich mit funktionierendem Pulsgurt...

Montag, 18. Februar 2019

Spieser Mühlenbachtal mit Treppenlauf


Huff! Puff! Uff!


Aller Wiederanfang ist schwer...


Nach dem Lauf gestern dachte ich mir heute: Dranbleiben!

So nutzte ich die Mittagspause für einen Ein-Stunden-Lauf - um den Preis des Opfers eines warmen Mittagessens, denn dafür ist dann keine Zeit mehr. Zwei Bananen müssen dann halt auch genügen.

Ablauf vom CFK ins Mühlenbachtal
Was soll ich sagen? Es ist halt immer noch schwer, die 6-7 Kilo "extra", die ich im Vergleich zum letzten Frühjahr, als ich mich auf den Tokyo-Marathon vorbereitete, merke ich vor allem an den Steigungen, aber das Laufen macht wie immer Spaß, und ich bin derzeit verletzungs- und schmerzfrei. Das ist die Hauptsache!

Heute ging's über den Franzosenweg, vorbei am CFK, dann runter ins Mühlenbachtal und durch Spiesen wieder heim, inclusive des supersteilen Stücks bei km 8 Am Freidelbrunnen und die Treppenanlage Am Marienwäldchen hoch.

Aber auch das meisterte ich ganz ok.

Die letzten zwei Kilometer oben über die "Spieser Höh" machten dann sogar nochmal richtig Spaß!

Auch wenn der VO²Max-Wert mittlerweile klar unter 50 ist (voriges Jahr um die Zeit hatte ich 65!), so kann ich damit echt gut leben. Das wird schon wieder, wenn's jetzt ins Frühjahr geht.

Weiter, immer weiter!

Sonntag, 17. Februar 2019

Schalkenbachtal und Hersdorf




Endlich mal wieder in der Schönecker Schweiz!


Vorfrühlingslauf in einem meiner liebsten Reviere

 
Mündung des Schalkenbachs in die Nims
Eigentlich wollte ich heute Morgen mit dem Rennrad zum Geburtstag meiner Schwiegermutter nach Schönecken fahren. Die 135 km traute ich mir, insbesondere nach dieser tollen Wettervorhersage, durch aus zu.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Nachdem ich um 6:00 Uhr aufgestanden war, gefrühstückt hatte, das Rad soweit vorbereitet hatte (Akkus für Lampen und Taro waren voll geladen,Der Proviant verstaut) machte ich mich ans aufpumpen der Reifen. Bei 6,5 bar auf dem Hinterrad kann das Geräusch, dass auf keinen Fall hätt kommen dürfen: Pfffffft! Tja, hat es sich doch gerächt, dass ich den Schlappen schon seit über einem Jahr fahre und die Dichtmilch auch schon genau so alt ist.

Jetzt auf die Schnelle noch den Reifen zu wechseln, hätte mir zum einen keine Freude bereitet und zum anderen meinen Zeitplan völlig durcheinandergeworfen - ich wollte schließlich zum Mittagessen da sein! Also: Planänderung, Radsachen ausgezogen, Laufschuhe eingepackt und den Sport am heutigen Tag auf den Nachmittag verschoben.

Ein bizarres Eisgebilde im Schalkenbachtal
So fuhr ich am späten Nachmittag mit der Familie mit dem Auto, nach dem Essen gingen die anderen spazieren und ich laufen.

Ich hatte mir eine ca. elf Kilometer lange Runde durchs Schalkenbachtal vorgenommen, den ersten größeren Nebenbach der jungen Nims, die diesen nach ca. 8 Kilometern nach ihrer Quelle aufnimmt.

Auf der ersten Brücke bot sich ein bizarres Bild: Die Eisdecke aus den kalten Vortagen war noch vorhanden, allerdings war ob der Wärme offenbar ein Großteil des Wassers aus dem Flußbett in die Auenlandschaft eingesickert. So hing die Eisdecke quasi "in der Luft". Sowas hatte ich vorher noch nie gesehen!

Es ging das Schalkenbachtal hinauf, und ich merkte, dass mein letzter Lauf schon sechs Wochen zurücklag. Ich lief im wesentlichen meiner Form hinterher. Aber Spaß machte es trotzdem, wenn's auch nicht so flott ging, wie ich es gewohnt bin. So entdeckte ich halt die Langsamkeit.

Die Kraniche fliegen!
Nach vier Kilometern gesamt verlies ich den Schalkenbach kurz und lief etwas mehr als 500m den Kupferbach hoch, kam ich an die dritte Brücke und wendete. Nun gings etwas mehr als einen halben Kilometer etwas bergab, und mein Puls "erholte" sich auf Werte knapp über 130. Ein deutliches Zeichen, dass ich derzeit so richtig außer Form bin. Normalerweise sollte bei solchen Abläufen in dem Tempo da 'ne 110 oder so stehen.

Nun ging's eh bergan, und zwar das Tal des Schalkenbachs hoch in Richtung Tropfsteinhöhle. Das "dunkle Tal" lag wie im Märchenwald, und das Geläuf war teilweise noch vereist. Ich kannte die Strecke - nach nicht ganz einem Kilometer querte ich den Bach und musste nun eine lange, eklige Steigung hoch, um rüber in Richtung Burgalbtal zu kommen.

Über mir flogen Kraniche, die ich vorher im Wald schon gehört hatte - die Bande machte einen Höllenlärm, aber der Blick war majestätisch. Die besten Frühlingsboten!

Zurück in Schönecken
Während ich die Steigung in Richtung Höhenzug zwischen Schalkenbachtal und Altburgtal hinauf lief, stieg mein Puls trotz gemächlichen Tempos deutlich über 150 an. Ich fügte mich in mein Schicksal, lief auf Puls (wenigstens nicht über 160 kommen!) und überquerte schließlich den "Pass", und auch den höchsten Punkt der Strecke, ehe ein erholsamer Ablauf ins Altburgtal folgte.

In Hersdorf angekommen, musste ich in der Straße "Am Gieresberg" hoch zum Alten Weg, danach kam ein längerer Ablauf in Richtung Schönecken, aber so richtig beruhigen wollte sich mein Puls auch nicht mehr. Bis auf 134 ging's runter. Puh.

Dann kam der letzte Anstieg nach Schönecken rein, ehe es durch das Oberdorf wieder zurück zu Schwiegermuttern ging.

Am Ende 1:15h toller Landschaftslauf, aber auch die Erkenntnis, dass es mal wieder Zeit wird, ein paar Kilometer in die Beine zu hauen. So macht das nämlich nur Muskelkater und einen roten Kopf. Aber das wird schon!








Samstag, 5. Januar 2019

Jahrespremiere auf der Standardrunde


Wieder mal ins Kleberbachtal


2019er-Premiere auf der Haus- & Hofrunde


Bei km 2,2, Blick ins Spieser Mühlenbachtal in Richtung IGB
Seit langem mal wieder bin ich heute ins Kleberbachtal gelaufen. Die Runde, die sich bei mir mittlerweile als Haus- & Hofrunde etabliert hat, wenn ich im Gelände einigermaßen abwechselungsreich und ungefähr 65 Minuten lang laufen will, hatte ich schon länger nicht mehr unter die Füße genommen.

Die Runde führt von mir zuhause durch den Schlesierweg, dann parallel zur B41 hoch auf die Hauptstraße, über die B41-Brücke, unter der Autobahn durch, am Schlösschen in Spiesen vorbei, über die Spieser Hohl, runter in Richtung WZB.

Dann geht's parallel zur Beckerwaldstraße in Richtung Quelle des Spieser Mühlenbachs, von dort hoch zum CFK mitten durch den Wald, vom CFK runter ins Kleberbachtal, dann auf Höhe Menschenhaus hoch auf die Limbacher Straße und von dort zurück über den Franzosenweg und über die A8 zur Hermannstraße, zum Abschluß durch den Sand, den Rodenheimweg und die Spieser Straße heim.

Bei km 1,1 auf dem Weg parallel zur B41
2018 war ich dort fünfmal gelaufen, dreimal in der Maratonvorbereitung auf Tokyo, immer zwischen 63 und 68 Minuten.

Heute waren's 69, aber mit doch deutlich höherem Durchschnittsplus als bei jedem der fünf Läufe 2018.

Da ist noch Optimierungspotential, zuallererst mal auf der Gewichtsseite: Mit derzeit um die 84-85 kg liege ich doch deutlich höher als üblich.

Spaß gemacht hat's trotzdem!

Mittwoch, 2. Januar 2019

Zweieinhalb Brezeln zur Laufpremiere 2019


Erster Lauf im neuen Jahr


Der Wiedereinstieg bleibt mühsam - aber kleine Schritte führen auch zum Ziel


Heute lief ich zum ersten Mal in 2019. Hohe Erwartungen hatte ich nicht:

Ich startete noch bei Helligkeit, später wurd's duster...
Nachdem man eine längere Zeit wenig Ausdauersport gemacht hat, fällt der Neuanfang meist nicht leicht.

Durch Verletzungen und Erkältung habe ich in den letzten drei Monaten sehr wenig gemacht, und erst vor einigen Tagen mit zwei Läufen den Re-Start gewagt.

Obwohl der Lauf mit Timo über den Brunnenpfad echt Spaß machte, zeigte sich doch ein erschreckend schlechter Fitnesszustand.

Heute, beim ersten Lauf im neuen Jahr, zeigten sich erste Anzeichen einer leichten Verbesserung. Ich konnte etwas über eine Stunde sehr gleichmäßig mit 345 sec/km laufen, ohne mich anzustrengen, und alles fühlte sich gut an.

Darauf kann ich aufbauen! Jetzt mal zwei Tage Pause, und Samstag geht's dann auf meine Haus- & Hofrunde.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Ocean Drive down and up - one last time!

Abschied von Miami Beach - Nochmal das Beste aus zwei Läufen!


Nochmal Ocean Drive, nochmal Boardwalk

Wenn ich könnte, würde ich noch ein wenig bleiben...


Das nördliche Ende des Ocean Drive
Heute war unser Abreisetag! Nach vier wunderschönen Tagen, die wir überwiegend in Miami Beach, aber natürlich auch in der Stadt Miami mit ihren wunderbaren Künstlerviertel, dem Wynwood Art District, und dem ganz besonderen Stadtviertel Little Havana verbrachten.

Heute sollte es aber weitergehen auf unserer Rundreise: Die Anmietung des Autos stand an, und mit dem wollten wir zuerst mal nach Homestead und auf einen ersten Kurztrip in die Everglades, bevor es morgen weitergehen sollte auf die Florida Keys bis nach Key West, den südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten.

Heute war also vorerst die letzte Chance zu laufen, denn morgen war der Terminplan eindeutig zu eng. Und ich wollte unbedingt nochmal den Ocean Drive runter und wieder rauf und auch noch einmal am wunderschönen Miami Beach Boardwalk entlang, also kombinierte ich einfach das beste aus meinen ersten beiden Läufen hier, ließ es heute aber ein bisschen gechillter angehen.

Am Ende des Boardwalks (Indian Beach Park)
Man sieht hier, wie heftig es geregnet hatte
Noch im Dunkeln (es regnete zudem) lief ich mich ein entlang des Ocean Drive - später am Morgen war hier unser Abschiedsfrühstück im weltberühmten News Cafe geplant - ein Tip meines Freundes und Sportredakteurs Mark Weishaupt, der sich - soviel sei schon jetzt gesagt - echt lohnte.

Ich lief am News Cafe vorbei, das noch, wie alle hier, an den ersten zögerlichen Vorbereitungen des Tagesbetriebs war. 1988 eröffneten Mark Soyka and Jeffrey Davis an der Ecke Ocean Drive / 8th Street ein Cafe mit Zeitungsstand und Buchregalen, um Gästen, besonders internationalen, die Möglichkeit zu bieten, die Zeitungen ihrer Heimatregionen zu lesen. Das Konzept ging voll auf, und das News Cafe ist heute eine Institution. Dabei hilft, dass die angebotenen Speisen hervorragend und die Preise human sind.

Kurz danach wendete ich, etwas mehr als zwei Kilometer waren absolviert, und lief gechillt den Lummus Park hoch in Richtung Boardwalk. An dessen Ende nahm ich nochmal Fahrt auf, weil ich ein STRAVA-Segment von ca. 700m nochmal mit Vollgas rennen wollte, aber ich merkte schnell, dass ich heute dazu einfach nicht die Beine hatte.

The Setai Residences - eins der luxuriösesten
Gebäude von South Beach, direkt neben uns.
3-Zimmer-Apartements für 3-6.000.000 US-$
Also ging's ruhig weiter, noch ein letztes Mal den Strand hoch in Richtung Norden, noch ein letztes Mal diese ganz besondere Atmosphäre einsaugen.

Das Klima war trotz des Regens, der zwischenzeitlich auch geendet hatte, sehr angenehm.

Ich genoss es sehr, nochmal bis zum Ende des Boardwalks an der 46. Straße hochzurennen, dann bog ich ab zurück auf die Collins Avenue, um wieder zurück nach Süden in Richtung Hotel zu laufen.

Nun merkte ich schon, dass es etwas schwül wurde, ich schwitzte dann doch heftig, aber die Dusche wartete ja schon auf mich.

Danach ging's zum Frühstück ins News Cafe und später dann mit dem (kostenlosen!) Bus zur Autovermietung, von wo aus wir dann die Weiterfahrt in Angriff nahmen.

Miami Beach, wir kommen wieder. Sicher!









Montag, 1. Oktober 2018

Miami Beach Südspitze und Ocean Drive

Rasender Frühexpress!


Schnelle Runde durch den Süden von Miami Beach

Hier zu laufen macht einen scheinbar automatisch flott...


In dem Moment, als ich gestern morgen meinen ersten Lauf durch Miami Beach abschloss, ratterte den ganzen Tag mein Schädel, wie ich denn als nächstes hier laufen sollte, so viel Spaß hat es mir gemacht.

Klar war: Nicht dasselbe nochmal, sondern diesmal eine andere Ecke - also den Indian Creek in die andere Richtung, dann die Westseite von Miami Beach runter, an die Südspitze gegenüber Fisher Island, und dann den legendären „Ocean Drive“ hinauf zurück ins Hotel.

Ich war - wie gestern - morgens schon ganz „kriwwelisch“, um ein originär saarländisches Wort zu benutzen, und wurde auch ohne Wecker zeitig wach, um mich schnell einzukleiden und rauszuschleichen, ohne dass die Mädels wach wurden.

Und als ich loslief, explodierten meine Beine förmlich. Obwohl ich ja eigentlich gerne locker laufen wollte, hatte ich so richtig das Bedürfnis zu „ballern“. Also lies ich den Stengeln einfach freien Lauf. Der erste Kilometer in 5:06/km ging noch so, danach lief ich konstant deutlich unter 5:00/km.

Der Beginn des Ocean Drive an der 5th Street
Vorbei am Indian Creek ging’s rüber in Richtung „Venetian Causeway“, einer durch Brücken verbundenen Inselkette, die den Süden von Miami Beach mit der Stadt Miami verbindet. Der Morgen graute über der zweitgrößten Stadt Floridas, und ich war schwuppdiwupp an der westlichen Inselseite.

Die Möwen kreischten und begrüßten den neuen Tag, und ich sog mit Augen und Ohren auf, was ich sah und hörte - neue Eindrücke ohne Ende!

Am MacArthur Causeway, der südlichsten Verbindung zwischen Miami Beach und Miami, musste ich kurz anhalten, weil diese sehr stark befahrene Straße sicher nur an den mit Ampeln versehenen Übergängen gequert werden kann.

Kurz vor der Morgendämmerung: Blick nach Miami
Danach war ich auch schon an der Miami Beach Marina und dem South Shore Park, einer weitläufigen Parkanlage, von wo aus man einen tollen Blick auf Fisher Island hat.

Bekannt wurde die Insel vor allem als luxuriöser und streng abgeschirmter Wohnsitz vieler Reicher und Prominenter. Das Pro-Kopf-Einkommen der Bewohner ist das höchste der gesamten USA.

Ich warf einen kurzen Blick hin (ich mag solche „gated communities“ ja nicht, auch wenn diese hier eine Insel ist) und lief durch den „South Pointe Park“ in Richtung Südspitze der Insel.

Der Park wurde 1985 geschaffen, vorher diente das Gelände als Stallungen für die Polizeipferde von Miami Beach sowie als kleine Basis der Hafenpiloten.

Fisher Island - das Alcatraz der Reichen 
Mehrfach wurde er umgeplant, bis er 2009 seine heutige Form erhielt: Hauptsächlich als “Spazierpark” ohne große Veranstaltungsflächen, weil man keine “Partyzone” schaffen wollte.

Für Läufer wie mich ideal: Man kann herrlich an der Küstenlinie entlanglaufen, das Meer und die Aussicht einfach nur genießen.

Von der Südspitze aus ging’s dann noch durch zwei andere Parks: Den historischen Pier Park und den South Beach Park.

Das genoß ich sehr, ehe dann der “Home Stretch” begann: Der Hummus Park parallel zum weltberühmten “Ocean Drive”, wo ich nochmal so richtig Gas gab.

Die Südspitze
Dass ich heute morgen Kilometersplits zwischen 4:40/km und 4:50/km laufen würde, hätte ich vorher auch nicht gedacht.

Nach dem Lauf war ich mindestens genauso glücklich und dopamingefüllt wie am Tag davor. Aber einige Kilometer zu Fuß würden schon noch folgen: Die Damenwelt gierte nach einem Trip rüber aufs Festland!

Und dann: “Party in the city where the heat is on all night at the beach ‘til the break of dawn...”

Noch einen Tag Miami, dann geht’s weiter!





Sonntag, 30. September 2018

Sunrise in Miami Beach - Straße rauf, Strand und Boardwalk runter

Angekommen in Miami Beach!


Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Erster Lauf in den USA seit fast zwei Jahren


Am 21. Oktober 2016 war ich nach dem Chicago-Marathon und einem anschließenden Besuch bei unseren lieben Freunden Ken und Vera in New York zum letzten Mal auf amerikanischem Boden gelaufen, standesgemäß durch den Central Park in Manhattan.

Unser Hotel - am Start noch in Dunkelheit gehüllt...
Ich hatte mich auf die Rückkehr in die USA so sehr gefreut wie selten zuvor. Es sollte der erste Trip in die Vereinigten Staaten sein, bei denen wir mal ausnahmsweise nicht einen oder mehrere unserer zahlreichen Freunde und Bekannten dort besuchten, sondern ich löste eigentlich ein Versprechen ein, das ich meinen Töchtern und meiner Frau schon lange gegeben hatte:

Einen Road-Trip durch den "Sunshine State" Florida, mal ganz ohne Marathon-Wettkampf davor oder danach - USA-Urlaub ohne Marathon hatten wir letztmals 2005 gemacht, seitdem war ich immer nur mit Teilen der Familie (New York 2012, der Nicht-Marathon-wegen-Sandy und 2013) oder, wie zum Boston-Marathon 2015, sogar alleine gereist.

Mit meinen Mädels in Miami - märchenhaft!
Gestern waren wir angereist (unser Sohn Jan-Robin war zuhause geblieben, er hatte eigene Urlaubspläne und einer musste ja auch dem Hund Gesellschaft leisten...), mit dem Zug von Forbach nach Paris und dann mit Zwischenstopp in Lissabon direkt nach Miami. Es war eine lange, anstrengende, aber auch schöne Anreise, und auch der Jetlag steckt uns noch ein bisschen in den Knochen.

Miami Beach sollte gleich zu Beginn unseres Road-Trips ein Highlight werden - die Anmietung des Autos hatten wir mal noch aufgeschoben, hier wollten wir erstmal drei Tage verbringen und so richtig “ankommen”.

Im Hotel (Nautilus hieß es, ein schönes Art-Deco-Hotel, wo überwiegend Familien absteigen und das als eines der wenigen Hotels hier noch Preise hat, die normal Sterbliche auch zahlen können)  streckten wir erst mal die Füße aus, dann schauen wir uns die Gegend an und genossen zum Abschluss den Sonnenuntergang vom Hoteldach.

Nach langem Suchen: Endlich ein Zugang zum Strand!
Aber gleich am nächsten Morgen konnte ich die Füße nicht mehr stillhalten. Während die Mädels noch schliefen, schlüpfte ich in meine Laufklamotten und machte mich durch die noch ruhige Collins Avenue auf in Richtung Norden. Unser Hotel lag an der 18. Straße, der Plan war, entlang des Indian Creek mal bis zur 60. Straße hoch zu laufen und dann zwischen den eng aufeinander sitzenden Hotels irgendwo einen Durchgang zum Miami Beach Boardwalk am Meer zu finden, um auf dem Rückweg den Sonnenaufgang zu genießen.

Der Indian Creek ist eine teilweise natürliche und teilweise künstliche Wasserstraße. Er beginnt als künstlicher Kanal, an dem die Biscayne Bay auf die Lincoln Road trifft, und verläuft entlang des Dade Boulevard, der die Grenze zwischen South Beach und dem Rest der Stadt bildet. Ich traf auf ihn, nachdem ich circa 1 km gelaufen war, sah ihn da aber nur kurz, weil die einzige Straße direkt neben dem Creek der stark befahrene Highway A1A war. Da war so früh am Tag die Collins Ave. die ruhigere Alternative.

Endlich am Strand - aber noch ohne “Boardwalk”
Erst ab der 44. Straße, so ab km 2,5 sah ich ihn dann wieder, als die Collins Ave. einen Bogen machte und fortan parallel zum Highway lief. So ab km 5 suchte ich gezielt nach einem Durchgang zum Meer, aber das gestaltete sich schwierig. Raum ist kostbar in Miami Beach, und die Hotels sitzen dicht an dicht. Öffentliche Wege zum Strand hin gibt es nicht viele.

Ich wurde langsam nervös, weil ich ja unbedingt den Sonnenaufgang sehen wollte. Schließlich fand ich aber dann doch einen „Public Beach Access“ in Höhe der „Maison Grande Condominiums“ und dem „The Bath Club“, einer sehr exclusiven Clubanlage. Ich betone das „sehr“ - es gibt sicher einige Hotels in Miami Beach für normale Menschen, so wie unser „Nautilus“, aber meist und besonders in dieser Gegend hier wirkt das ganze doch äußerst mondän. Größtenteils sind das auch gar keine Hotelanlagen, sondern Eigentumswohnungen.

Sonnenaufgang über dem Atlantik - episch!
Das ist ja eigentlich nicht so meins, aber ich muss schon zugeben, dass ich verstehe, warum es so viele Menschen hierher zieht. Spätestens, nachdem ich nach einer kurzen Querung am Strand angekommen war und mich nun wieder Richtung Süden bewegte, nur wenige Minuten, bevor die Sonne aufgehen sollte, erfasste mich die „Faszination Miami Beach“ voll und ganz.

Leider – oder zum Glück, wie man’s nimmt – war der Boardwalk nicht durchgängig ausgebaut und ich musste Teile der Strecke durch den tiefen Strandsand laufen (man sieht’s am Split bei km 7).

Das kostet zwar etwas mehr Kraft und logischerweise auch Geschwindigkeit, war aber durchaus nicht unangenehm. Erst später, so ab der 50. Straße, sollte die Strandpromenade wieder durchgängig ausgebaut sein, wiewohl auch hier an vielen Stellen ständig Reparaturarbeiten stattfinden.

Der holzbeplankte Boardwalk bei km 8
Teilweise lief man auf Strandhöhe auf betonierten Wegen, teilweise aber auch auf leicht erhöhten, holzbeplankten Promenaden, von denen man interessante Einblicke in die Hotelgartenanlagen hatte.

Dort arbeiteten die Gärtner noch fleißig, einige Gäste hatten aber offenbar auch die Nacht gar nicht erst in ihrem Bett verbracht, sondern fläzten sich auf Liegen am Pool - hey, it’s holiday time...

Und dann ging die Sonne über dem Atlantik auf! Das muss man einfach gesehen haben, beschreiben lässt sich das nicht ansatzweise.

Vielleicht vermitteln die amateurhaften Handyfotos einen kleinen Eindruck, ebenso wie dieses Video.

Von da an hätte ich eigentlich noch zwei Stunden laufen können. Trotzdem ich mit recht hohem Puls unterwegs war (irgendwie steckten mir Flug und Jetlag wohl doch noch in den Knochen) fühlte ich mich kein bisschen erschöpft. Aber die Runde neigte sich dem Ende zu - und ich sollte ja auch noch ein wenig hier sein...

Kurz vorm Ziel an der 20. Straße (km 10,5)
Adrenalingefüllt und sehr glücklich lief ich meine Runde bis zur 18. Straße, also eine unterhalb unseres Hotels, zu Ende und dehnte mich noch einige Minuten vor dem Hoteleingang aus.

Danach ging’s für mich zurück in unser Hotelzimmer, um die Damen zu wecken und meinen nun schon doch recht großen Appetit beim Frühstück zu stillen.

Ein guter Anfang war das auf jeden Fall - bitte mehr davon! Das nächste Mal, also gleich morgen, geht’s nach Süden und dann zum Abschluss den legendären “Ocean Drive” hoch - aber bitte wieder mit Sonnenaufgang!











Donnerstag, 23. August 2018

Dechen-Hüttenpark-Ellenfeld-Runde


Morgenläufe sind wieder en vogue!

Schöner, entspannter Lauf im Einzugsgebiet des Heinitzbachs

 

Nach dem Lauf kurz ausgespannt - auf der heimischen Terrasse
Die letzten Tage haben mir wieder ein wenig mehr Lust aufs Laufen gemacht. So habe ich auch heute vor dem Dienst die Gelegenheit genutzt, noch schnell ein Morgenläufchen einzuschieben.

Es ging los über den Schlesierweg und die B41-Brücke direkt dahinter auf den "großen Rundweg" um Heinitz, hinunter ins Tal des Weilerbachs, über den Holzsteg und dann am Bach entlang.

Ich sprang über die Grubenstraße, lief runter ins Heinitzbachtal und am blau/grünen Weiher vorbei auf die andere Seite der L125, dann die Bildstocker Straße entlang in Richtung Gasometer.

Von dort aus ging's über die Königsbahnstraße in Richtung Westspange und den Südring.

Ich wollte schon die zehn vollmachen und machte demzufolge einen kleinen Haken in Richtung Ellenfeld, ehe es durchs Wohngebiet Munklerswies nach Hause ging.




Dienstag, 21. August 2018

Es wird wieder Zeit...



Erste ernsthafte Laufeinheit seit eineinhalb Monaten


Ganz lockere 13,5 km durch vier Stadtteile


Wunderschöner Tagesanbruch kurz nach 6:30 Uhr über der A8
Mein letzter ernsthafter Lauf, abgesehen von einem lockeren Traben beim Kinder-Lebens-Lauf vor drei Wochen, liegt mittlerweile fast eineinhalb Monate zurück - auf Kreta.

In der Zwischenzeit war ich 21mal Radfahren und habe dabei 1.631 km zurückgelegt!

Es wurde also mal wieder Zeit, die Laufschuhe zu schnüren.

Ich lief hoch auf die Hermannstraße, dann in Richtung Franzosenweg, aber dort dann ein bisschen cross, ehe ich an der Lakai rauskam.

Das Tempo war "gechillt", der Puls niedrig, und ich joggte mehr, als ich lief, kurz vor Furpach durch den Wald zum Bannstein, dann durch die Karcherstraße und Ludwigsthal ans Wasserwerk unterhalb des Kasbruchtales.

Dann ging's entlang der Hauptstraße zurück in die Innenstadt und durchs Wagwiesental wieder heim. Ruhige 13,5 km, Maximalpuls 142, im Schnitt 123.

In Furpach, Blickrichtung Kraftwerk Bexbach
So entspannt gelaufen bin ich schon lange nicht mehr, die angenehmen Temperaturen um die 20° C haben dabei sicher geholfen.

Für die nächsten Tage nehme ich mir dann doch noch den einen oder anderen Lauf vor.

Es ist wichtig, dass man nicht zu einseitig wird. In meinem fortgeschrittenen Alter sind solche Belastungen dann eher nicht so gesund.

Aber manchmal macht mir das Radfahren einfach zu viel Spaß. Was willschde mache?

Sonntag, 3. Juni 2018

Reunion Run mit Evelyn - danach Schwimmen





First Kangoroo run, then a nice swim

Mit Evelyn durchs Weilerbachtal - danach noch 500m Schwimmen!

 

Nein, meine langjährige gute Freundin Evelyn ist kein Känguruh! Sie läuft auch nicht wie eins, sondern stilistisch sauber und immer erfolgreicher, was ihrem konsequenten Training zu verdanken ist.

Auch sturmbedingte Hindernisse bremsten uns nicht aus...
Der Name des Titels ist nur eine Anspielung auf ihre neue Heimat: Evelyn, mit der ich große Teile meiner Jugend und Adoleszenzzeit sehr glücklich verlebte, genauso wie mit ihrer Schwester Monika und dem Rest meiner Clique damals, lebt mittlerweile in Australien und war zu Besuch im Saarland.

Das nutzten wir aus, um gemeinsam zu frühstücken und ein kleines Läufchen zu machen, wo ich ihr auch mal ganz stolz eines der tollen Laufreviere in den Wäldern, die Neunkirchen umringen, zeigen konnte.

Die dreiviertel Stunde verging wie im Flug: Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen, und hinterher gab's auch noch gemeinsam mit Doris und den Kindern ein gutes Frühstück. So kann von mir aus jeder Sonntag beginnen!

Evelyn und Doris
Direkt im Anschluss hatte ich noch einen Termin in der Lakai beim Tag des Schwimmens, einer tollen Veranstaltung der Kreisstadt Neunkirchen in Zusammenarbeit mit dem Neunkircher Sportverband.

Hierbei konnten die wassersporttreibenden Vereine in unserer Stadt ihre Sportarten vorstellen: Tauchen, Schwimmen, Wasserball und vieles mehr.

Ich nutzte die Gelegenheit, um selbst mal noch 20 Bahnen zu ziehen, was mir sehr gut tat. Sollte ich echt öfter machen!



Donnerstag, 24. Mai 2018

Franzosenweg-Kasbruch-Atzeleck-Runde



Early Bird ins Kasbruch

Demnächst wieder mehr Rad, heute noch einmal Laufen!


Ein wahrhaft goldener Morgen!
An diesem wunderschönen Morgen nach einer regenreichen Nacht musste ich einfach nochmal schnell die Schuhe schnüren, bevor es auf die Arbeit ging.

Die Runde zählt zum festen Repertoire: Hoch zur Hermannstraße, den Franzosenweg und die Kirschenallee runter, ins Kasbruchtal und dort am Zusammenfluß von Kasbruchgraben und Pfuhlwaldbach den Graben hoch bis zum Beerwaldaufstieg, den dann hoch und am Atzeleck und dem Ellenfeld vorbei heim.

Nach nicht ganz einer Stunde mit angenehmem Tempo war ich wieder daheim. Schön war's!

Dienstag, 22. Mai 2018

Heckbachrunde



Mal wieder in meinem Lieblingsrevier laufen!

Nach "Spätdienst" in Homburg die Chance genutzt


Die interkommunale Zusammenarbeit ist eine gute Sache. Heute hatte ich eine Arbeitssitzung in Homburg, die bis ca. 19.30 Uhr dauerte. Was macht man mit so einem angebrochenen Abend in der zweitschönsten Kreisstadt des Ostsaarlandes?

Im Lambsbachtal bei der Ruine Merburg
Richtig, man geht laufen, und zwar in eins der unstreitig schönsten Laufreviere des Saarlandes: Der Gebirgszug zwischen Erbach- und Lambsbachtal mit dem Karlsberg und dem Stumpfen Gipfel!

Heute wollte ich mal den Heckbach hochlaufen, das hatte ich noch nie gemacht, obwohl ich schon oft in der Gegend war.

Der Heckbach ist ein Nebenbach des Lambsbachs auf saarländischer Seite (allerdings auf seinen letzten Metern pfälzisch), der der Blies zufließt, in Rheinland-Pfalz entspringt und eine Zeitlang den Grenzverlauf der beiden Bundesländer darstellt.

Das Klima war äußerst angenehm, von der großen Hitze tagsüber spürte man im sauerstoffreichen, kühlen Wald nicht mehr viel.

Hier überquerte ich den Hirschbrunnenbach
Ich lief vorbei an Kirrberg zur Ruine Merburg, dann den Lambsbach hoch bis zur Heckbachmündung, und dann ging's das lange Tal hinauf. Irgendwann kommt man an einem kleinen Weiler vorbei, wo sich Hirschbrunnenbach und Hirschwurzbach zum Heckbach vereinen.

Ich schaffte mich weiter den Hirschbrunnenbach hoch, irgendwann überquerte ich ihn dann an einem Damm und dann ging's steil nach oben (ich hätte auch geradeaus laufen können bis zur Quelle, das mach ich aber ein andermal).

Über die Orangerie des ehemaligen Schlosses Karlsberg ging's dann zurück ins Lambsbachtal und danach machte ich noch einige Extrakilometer, so kam ich am Ende fast auf 14. Das hat Spaß gemacht!


Donnerstag, 17. Mai 2018

Hakenbornrundentrail



Mittagspausenrunde zum Hakenborn

Nachbarbesuch und Fitnesstanken


Der gut zu laufende Anstieg zum CFK - märchenhaft!
Die Mittagspause verbrachte ich heute sportlich und bis auf einen Banane auch nahrungsmittelfrei. Das "Faulenzen" der letzten Wochen war nicht ohne Konsequenz: Aus 78 sind mittlerweile wieder 83 kg geworden. Kein Wunder, dass es beim Laufen bergauf so schwer fällt!

Nichtsdestrotrotz überwand ich wie schon sicher mehrere hundert Male die Wasserscheide zwischen Blies und Rohrbach via den Schlesierweg und lief hinunter ins junge Spieser Mühlenbachtal.

Mein Versuch, mal einen anderen Trail als den Hauptwaldweg runter zum WZB zu finden, endete im Nirvana. Also sprang ich wie ein Reh durchs Unterholz, ehe ich dann doch irgendwie unten auf der Hauptstraße "Am Beckerwald" rauskam.

Dann lief ich hoch zum CFK, von dort in Richtung Ende der Straße "Hackenborner Trift", ehe ich zum erwähnten "Hakenborn" kam.


Am Hakenbrunnen
Der Hakenbrunnen wurde mehrfach neu aufgebaut, zuletzt 1968/69. Zu lesen ist die Inschrift: „Ich komm aus Gottes Hand – und bin der Hakenborn genannt.“

Ein symbolischer Hinweis auf den Ursprung allen Lebens, wie es im Heimatkalender zur Geschichte dieses Brunnens im Krockenwald heißt.

Der Brunnen trägt das Flachrelief des Hakenmännchens, einer Figur aus den abergläubischen Zeiten, ein freundlicher und hilfsbereiter Wassergeist im Wald, der dem Nass heilende Kräfte verleiht, wie die Spieser weiter nachlesen konnten.

Unartige Kinder sollen im Wasser des Hakenmännchens gewaschen worden sein, um folgsam und brav nach Hause zurückzukommen, Klar, so wird ein heilender Geist auch schnell zum Kinderschreck. (Saarbrücker Zeitung. 24.07.2017)

Um die zehn Kilometer vollzumachen, lief ich nach der erneuten Passage des CFK (auf dessen Rückseite) nochmal kurz in den Trichter des Kleberbachquellgebiets runter, ehe ich über den Holzlagerplatz und den Franzosenweg den letzten Teil des Rückwegs antrat.

Dienstag, 15. Mai 2018

Franzosenweg-Kasbruch-Atzeleck-Runde



Morgenstund hat Gold im Mund!

Wunderschöner Morgenlauf durch meine Lieblingsreviere



Das Schöne am Mai: Man kann endlich wieder morgens vor der Arbeit laufen gehen, ohne an Lampe, lange Hose, eine winddichte Jacke oder ähnliches spaßbremsendes Laufzeugs denken zu müssen. Kurze Hose, Shirt - von mir aus noch langarm, Schuhe - und los!

Interessantes "Sonnenspiel" beim Pfuhlwaldgraben
So machte ich mich heute morgen frohgemut eine halbe Stunde nach dem Frühstück auf meine Morgenrunde, wobei ich mir Beckerwald, Furpacher Wald und Kasbruch als meine Lieblingsreviere raussuchte und sie kombinierte.

Ich merkte schon, dass ich in den letzten Tagen nach der langen Laufpause mehrere Trainingsläufe hinter mich gebracht hatte - es "rollt" wieder eindeutig besser. Über Franzosenweg und Kirschenallee kam ich ins Langental, dann ging's vorbei am alten Kasbruchbad und an der Kasbruchquelle dann den Kasbruchgraben hoch in Richtung Beerwaldaufstieg.

Bisher war ich mit ruhigem Puls gelaufen, um die 130 im Schnitt, und hatte an der 150 nicht mal gekratzt.

Tunnel zum KEW-Umspannwerk Beerwald
Auch jetzt, da es den Beerwaldaufstieg hinaufging, tippte der Zähler die 150 nur einmal kurz an. Ein deutliches Zeichen, dass die Fitness langsam zurückkommt!

Am Scheiber Hof vorbei, die Friedrichstraße runter, vorbei am Ellenfeld und zurück das Altseiterstal hoch - nach einer knappen Stunde war ich wieder zuhause.

Mit einem Schnitte von 5:22/km bei einem nicht im geringsten anstrengenden Lauf nähere ich mich langsam wieder akzeptabler Leistungsfähigkeit an. Es wird!