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Donnerstag, 24. Mai 2018

Franzosenweg-Kasbruch-Atzeleck-Runde



Early Bird ins Kasbruch

Demnächst wieder mehr Rad, heute noch einmal Laufen!


Ein wahrhaft goldener Morgen!
An diesem wunderschönen Morgen nach einer regenreichen Nacht musste ich einfach nochmal schnell die Schuhe schnüren, bevor es auf die Arbeit ging.

Die Runde zählt zum festen Repertoire: Hoch zur Hermannstraße, den Franzosenweg und die Kirschenallee runter, ins Kasbruchtal und dort am Zusammenfluß von Kasbruchgraben und Pfuhlwaldbach den Graben hoch bis zum Beerwaldaufstieg, den dann hoch und am Atzeleck und dem Ellenfeld vorbei heim.

Nach nicht ganz einer Stunde mit angenehmem Tempo war ich wieder daheim. Schön war's!

Dienstag, 15. Mai 2018

Franzosenweg-Kasbruch-Atzeleck-Runde



Morgenstund hat Gold im Mund!

Wunderschöner Morgenlauf durch meine Lieblingsreviere



Das Schöne am Mai: Man kann endlich wieder morgens vor der Arbeit laufen gehen, ohne an Lampe, lange Hose, eine winddichte Jacke oder ähnliches spaßbremsendes Laufzeugs denken zu müssen. Kurze Hose, Shirt - von mir aus noch langarm, Schuhe - und los!

Interessantes "Sonnenspiel" beim Pfuhlwaldgraben
So machte ich mich heute morgen frohgemut eine halbe Stunde nach dem Frühstück auf meine Morgenrunde, wobei ich mir Beckerwald, Furpacher Wald und Kasbruch als meine Lieblingsreviere raussuchte und sie kombinierte.

Ich merkte schon, dass ich in den letzten Tagen nach der langen Laufpause mehrere Trainingsläufe hinter mich gebracht hatte - es "rollt" wieder eindeutig besser. Über Franzosenweg und Kirschenallee kam ich ins Langental, dann ging's vorbei am alten Kasbruchbad und an der Kasbruchquelle dann den Kasbruchgraben hoch in Richtung Beerwaldaufstieg.

Bisher war ich mit ruhigem Puls gelaufen, um die 130 im Schnitt, und hatte an der 150 nicht mal gekratzt.

Tunnel zum KEW-Umspannwerk Beerwald
Auch jetzt, da es den Beerwaldaufstieg hinaufging, tippte der Zähler die 150 nur einmal kurz an. Ein deutliches Zeichen, dass die Fitness langsam zurückkommt!

Am Scheiber Hof vorbei, die Friedrichstraße runter, vorbei am Ellenfeld und zurück das Altseiterstal hoch - nach einer knappen Stunde war ich wieder zuhause.

Mit einem Schnitte von 5:22/km bei einem nicht im geringsten anstrengenden Lauf nähere ich mich langsam wieder akzeptabler Leistungsfähigkeit an. Es wird!



Mittwoch, 14. März 2018

Kasbruch rauf und runter


Lockerer Lauf durchs Kasbruchtal - und noch ein bisschen was dazu


Herrlich, mal wieder in der Sonne Sport zu machen!


Heute nutzte ich die Mittagspause mal so richtig aus und genoss die Sonne im Kasbruchtal. Meine Form macht mir im Moment keine Freude, aber das Laufen umso mehr. Dann halt ein wenig gemütlicher...

Bezaubernde Landschaften im Landerthal
Erst ging's runter ins Zentrum des Tals, wo Kasbruchgraben und Pfuhlwaldbach zusammenfließen.

Dann den Kasbruchgraben hoch bis zum oberen Steinwaldbach, dann wieder runter bis ans Ende des Tals.

Danach auf der anderen Seite wieder hoch bis zum Einschnitt des Landerthals, noch ein wenig in Richtung Limbacher Straße und dann in Richtung Lakai.

Schneller als ich mich's versah war die Stunde schon vorbei und ich wieder am Auto.

Schön war's!

Freitag, 3. November 2017

HTC, Lakai, Kasbruch, Steinwald, Wagwiesental


Langsam muss der Start in die Laufsaison kommen...

 Auf bekannten Pfaden mit einer kleinen Neuerung

 
Noch sieben Wochen dauert es, bis meine Vorbereitung auf den Tokyo-Marathon 2018 startet! Zeit, den Motor etwas vorzuglühen: Für den November habe ich mir mal mindestens 100 Laufkilometer vorgenommen. Heute sollte der Anfang gemacht werden.

Es dämmerte schon, als ich heimkam
Ich lief eine "Hausrunde" - wie schon so oft vorbei am jüdischen Friedhof, über die Hermannstraße und unter der Autobahn durch, über die Kirkeler Landstraße und dann runter zum HTC-Gelände.

Es lief ruhig und locker, dann ging's über die Lakai und erneut unter der Autobahn durch, den Pfuhlwaldbach runter bis zum Zusammenfluß mit dem Kasbruchgraben und dann steil hoch über den Geheweg bis oben ans "Budche" (auch als "Waldeslust" bekannt), und dann die Zoostraße runter ab in den Steinwald.

Dort probierte ich mal einen neuen Trail, den ich bisher noch nie gelaufen war und der mich ans Ende der Max-Planck-Straße führte. Von dort lief ich dann ins Wagwiesental und über Andreasstraße und Ellenfeld nach Hause.

Knapp unter einer Stunde, gemütliche 5:30er-Pace - ein guter Aufgalopp!

Mittwoch, 19. Juli 2017

Wie jedes Jahr mittwochs mit dem Rad zur Sommeralm


Alle Jahre wieder!


Mit der Mittwochsrunde auffi auffn Berg


Für die "Fahrrad-Schweitzer-Mittwochsrunde" (man könnte auch gehässig: "Altherrenrunde" sagen) ist der Besuch der Sommeralm schon Tradition.

Martin am Fuße der Alm
Und jetzt, da die Auffahrts- und Abfahrtssituation ja besser geregelt ist als in den Vorjahren, kann man auch mit gutem Gewissen und dünner Bereifung hochfahren. Trotzdem waren wir nur mit MTBlern am Start, und fuhren erstmal in Richtung Kasbruchtal, dort ein wenig herum auch nach Ludwigsthal, ehe es rüber Richtung Furpach ging und dann über den Franzosenweg hoch zur Hermannstraße.

Von dort fuhren wir runter ins Weilerbachtal und über den Steg Richtung Waldhaus Dechen, dann das Heinitzbachtal hoch und schließlich über die L125 an den Fuß der Halde.

Wir umrundeten diese dann praktisch einmal und kamen dabei immer höher, ehe wir oben bei der Festgemeinde waren. Eine gute Stunde später ging's auf den Heimweg - diesmal das Hasselbachtal runter und über die Schlawwerie. Hier flog die Truppe dann auseinander, jeder machte sich auf den Heimweg. War aber 'ne echt schöne und harmonische Runde. Ab und an MTB ist doch was Gutes!

Samstag, 15. April 2017

#hamburg2017 #47 - Lakai-Kasbruch-Zoorunde mit Eric


Schönes "Paarlaufen" mit Eric von den GroJos

Kurz vor meinem Regenerationslauf heute "stolperte" ich in Facebook über die Ostergrüße von Eric Lorenz, einem Laufkameraden von den GroJos Elversberg. Auf meine Frage, ob er für heute schon trainiert habe, kam direkt die Rückfrage, ob ich einen Laufpartner suche. Stimmte eigentlich! Zwei Minuten später waren wir verabredet, und 30 Minuten später stand Eric bei mir vor der Haustür.

Eric und ich hatten jede Menge Spaß. Sieht man, oder?
Super! Wir liefen gleich los hoch in Richtung Hermannstraße, auf eine schöne 70-Minuten-Runde im 5:20er-Tempo mit einigen Steigerungen durch den Beckerwald runter zum HTC-Gelände, vorbei an der Lakai, durch den Kasbruch, vorbei an Zoo und den Steinwald-Schulen (Grundschule und Gymnasium) und zurück durchs Wagwiesental und entlang des Ellenfeldes.

Der Lauf war trotz allem locker, wir unterhielten uns die ganze Zeit (nur nicht während der Steigerungen...) und schwuppdiwupp war die Runde auch schon vorbei.

Im Vergleich zur selben Runde vor Chicago lief ich bei gleicher Zeit mit 3 bpm weniger - gutes Zeichen!

Die Verlegung des neuen HTC-Kunstrasens steht kurz bevor!
Eric läuft am Montag einen Wettkampf, den Osterlauf am Itzenplitzer Weiher, während ich dann meinen letzten Regenerationslauf vor der Abfahrt nach Hamburg mache.

Vielleicht mache ich den aber entgegen meiner ursprünglichen Planung am Itzenplitzer Weiher, um mir dabei den Lauf anzusehen und einige Sportfreunde besonders anzufeuern - insbesondere Eric.

Teilnehmen werd ich aber nicht, zum einen weil der Lauf eh ausgebucht ist und keine Nachmeldungen mehr möglich sind, zum anderen weil ich ja eher "schleichend" unterwegs bin.

Aber das wird kurzfristig entschieden. Morgen erst mal der letzte lange Lauf (27 km in 5:20/km) auf meiner "Hausstrecke" Kohlhof - Limbach - Bliestalradweg bis Bierbach und zurück. Und dann beginnt sie schon, die "Woche der Wahrheit und des Taperings" mit dem Marathon in Hamburg am 23.04.2017!

Samstag, 8. April 2017

#hamburg2017 #42 Kasbruch kreuz und quer


In danger of overanalyzing?

Ihr erinnert Euch: Um meinen Fitnesszustand im Vergleich zur Vorbereitung auf den Chicago-Marathon beurteilen zu können, habe ich mir ja vorgenommen, in den letzten drei Wochen die Einheiten vergleichbar zu halten, d.h. auf möglichst denselben Strecken zu laufen. Aber kein Lauf ist wie der andere, es macht einen Unterschied, ob man morgens, mittags oder abends läuft, ob bei sechs, 16 oder 26° C, ob bei Regen oder Trockenheit.

Die Brücke über den Kasbruchgraben
Vor allem aber: Man kann sich auch zu Tode analysieren. Oder sich verrückt machen. Beispiel: Am Mittwoch lag nach dem Training der von meiner Laufuhr ermittelte VO²Max-Wert bei 56, Donnerstag fiel er dann nach dem Regenerationstraining auf 55, obwohl sich die Einheit echt gut anfühlte, und heute sogar auf 54. Dabei fühlte ich mich mindestens genau so fit wie am Mittwoch, eher noch besser.

Also so richtig schlau werd ich aus alledem nicht, demnach werd ich mich auch weiterhin auf mein Gefühl verlassen. Ich bin von daher sehr gespannt auf den langen Lauf am Sonntag, wo ich 25 km in 5:20 und die restlichen zehn dann in 4:40/km laufen will. Vor Chicago musste ich den mit gebremstem Schaum zu Ende laufen, weil ich das "Runterschalten" zehn Kilometer vor Schluß nicht verkraftete, aber an dem Tag war es auch superwarm.

Start und Ziel nahe der A8 bzw. der Lakai
Trotzdem: Die Wettervorhersage prophezeit für Sonntag Sonne, es soll bis 25° C warm werden, und ich laufe ca. 13.30 Uhr los. Vergleichbare Verhältnisse - mal sehen, was wird.

Zum Lauf heute: Im Kasbruch war es mal wieder herrlich. Trailiges Laufen ist hier einfach am schönsten. Ich sah wahnsinnig viele Schmetterlinge und freute mich, dass der eine oder andere zugewachsene Rückeweg, vor allem die ersten 800 Meter der Strecke, wieder mal ein bisschen freier ist, wenn es auch wohl bis in den Herbst dauernd wird, bis der Boden dort wieder fest ist. Ich lief ca. zwei Minuten schneller als bei meinem "Jubiläumslauf" (Nr. 1.000) vor einigen Monaten und daher auch mit etwas höherem Puls - aber es hat Spaß gemacht und ich fühlte mich gut. War vielleicht mit 5:08/km statt der "vorgeschriebenen" 5:40/km doch eine Spur zu hart. Falls ja, werde ich das morgen spüren.

Montag dann Regeneration, Dienstag und Donnerstag zwei flotte Einheiten - und dann fängt schon das Tapering an!

Mittwoch, 22. Februar 2017

#hamburg2017 #08 1:40h ruhig gedieselt






Der lockere Dauerlauf sollte für alle Läufer das Haupttrainingsmittel sein. Sowohl Hobbyjogger als auch Leistungssportler sollten in diesem lockeren Intensitätsbereich den größten Teil (mindestens 70 %) Ihres Lauftrainings absolvieren. Durch den lockeren Dauerlauf trainiert man seine aerobe Grundlagenausdauer.

An der Haseler Mühle bei Wellesweiler
Manfred Steffny sieht den geeigneten Intensitäts-Bereich zwischen 70 und 80 %. der maximalen Herzfrequenz:  "Das Geheimnis jeden Trainings...ist die Balance der Anstrengung (...) wer sich ständig in einem Tempo von 70 bis 80 Prozent der maximalen Laufleistung über diese Distanz bewegt, sorgt für einen linearen Leistungsanstieg, der geradezu gesetzmäßig vor sich geht, solange möglichst regelmäßig und kontinuierlich gelaufen wird." (Manfred Steffny, Lebens-Lauf, 1979, S.127)

Meine maximale Herzfrequenz bewegt sich im Bereich um die 175. Von daher sollte ich ein entsprechendes Training zwischen 123 und 140 Durchschnittspulsfrequenz absolvieren. Das passte: Ich lief im Schnitt mit 133, und der Maximalwert bei den letzten Metern durch eine tiefe Wiese kurz vorm Nachhausekommen war 152, ansonsten auf den ersten 17 km nie über 145.

Zwischen Wellesweiler und der Innenstadt setzte Regen ein
Lustig: Durchschnittspuls, Maximalpuls und Zeit (bis auf eine Sekunde) genau wie beim identischen Vergleichslauf vor dem Chicago-Marathon 2016.

Bisher waren alle Vergleichswerte deutlich besser als letztes Jahr, aber erstens war es früh am Morgen, und auf den letzten fünf Kilometern hat es fies geregnet, und zweitens merke ich schon, dass ich seit zwei Tagen auf Antibiose bin wegen eines bakteriellen Infektes, den ich sonst leider nicht wegkriege. Ich sollte nicht soviel jammern...

Morgen ist erstmal Pause, am Freitag stehen dann schnelle zwölf km in 4:30/km rund um den Brönnchesthalweiher an, am Samstag dann Regeneration und am Sonntag der zweite lange Lauf. Vielleicht tausch ich das Wochenende aber auch, weil wir am Sonntag mal für ein paar Tage Ski fahren wollen. Muss auch mal sein! Trainiert wird trotzdem - irgendwie...

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Jahresabschlusslauf



Neun Tage vor dem Jahresende war heute das voraussichtliche Finale, denn ich plane für den Rest des Jahres wegen der Rapha Festive 500 nicht mehr zu laufen, sondern nur noch Rennrad zu fahren.

Am Felsen im oberen Kasbruchtal
Aber die 1.500 km für das Gesamtjahr wollte ich schon noch vollmachen - bis auf 2014, wo ich das gesamte erste Halbjahr verletztungsbedingt gar nicht lief, hatte ich die 1.000 km seit 2009, dem ersten vollen Jahr, in dem ich regelmäßig laufend unterwegs war, immer klar geknackt.

Also ging's heute trotz ekligen Nieselregens durchs Kasbruch und auf der anderen Seite den Wald westlich von Ludwigsthal unter der A8 hindurch, südwestwärts über den Holzablageplatz am Franzosenweg bis ins obere Kleberbachtal und dann zurück zum Franzosenweg.

Ich lief mit recht ruhigem, gleichmäßigem Puls stets unterhalb der 150er-Marke bis fast zur Nordgrenze des Beckerwaldes, von dort sollte es dann ostwärts vorbei an der Lakai zurück zum Parkplatz gehen.

Am vollen Holzablageplatz nahe der Kirkeler Straße
Tat es auch, aber mit einem kleinen Umweg: Meine vorgesehene Laufroute war wegen Holzfällarbeiten gesperrt, so mußte ich ein wenig zurück und quer durchs Unterholz, um wieder auf die vorgesehene Route zu kommen.

Am Ende standen dann doch fast 13 km zu Buche, mit meiner Leistung war ich einigermaßen zufrieden - gleichmäßig und ohne größere Ausschläge in hohe Pulsbereiche.

Mit diesem Abschluß des Laufjahres kann ich ganz zufrieden sein.

Samstag, 1. Oktober 2016

#chicago2016 #48 - 70 min. Jogging in 5:30/km mit Steigerungen

#chicago2016 #48 - 70 min. Jogging in 5:30/km mit Steigerungen





Lockeres Traben mit ein paar kleinen Reizen vor dem letzten langen Lauf

Viel auf und ab und viel Trail, am Ende sogar Sonne!


Alles hat seine Zeit...
Heute bereitete ich mich, nachdem zwei der drei letzten Tage Ruhetage waren, auf den fünften und letzten langen Lauf vor dem Marathon vor, den ich morgen früh zwischen Kohlhof und Bierbach absolviere.

Morgens wurde erst mal Tabula rasa gemacht: Zwei meiner Laufschuhpaare wanderten in die Altkleidersammlung. Ein bißchen Wehmut kam schon auf, als ich meine Saucony-Wettkampfschuhe wegwarf - mit ihnen hatte ich meine ersten drei Marathons und dazu den letzten in Boston bestritten.

Aber sie waren eigentlich schon viel zu alt (sieben Jahre!) und hatten außerdem fast 700 km auf dem Zähler. Die anderen waren meine ersten Saucony Ride, mit ihnen war ich im Training 1.100 km unterwegs gewesen - auch wenn sie erst zwei Jahre alt waren, das ist dann doch genug.

Gestern hab ich mir bei Henning Jochum in Quierschied neue Saucony Pro Grid München 2 besorgt, der Schuh fühlt sich toll an, morgen hat er Premiere. Er ist zwar ein Trainingsschuh und mit 280g gegenüber meinen Wettkampfschuhen von Brooks (190 g) ziemlich schwer, aber mal sehen - wenn mein Gefühl sehr gut ist, lauf ich den Marathon vielleicht in den neuen Schuhen.

Nässe am Anfang, aber Sonne am Ende...
Heute lief ich im wesentlichen bekannte Pfade ab, lediglich die Strecke hinter dem Möwenweg vorbei kannte ich bisher noch nicht.

Am Anfang war's noch ein wenig feucht, aber am Ende war Kaiserwetter und die Sonne gab nochmal alles. Ich streute einige Zwischensprints ein, um der Muskulatur ein paar Reize zu bieten, aber übertrieb es nicht - jetzt noch eine Verletzung zu riskieren, wäre töricht.

Morgen noch der letzte lange Lauf mit 27 km, Montag dann 60 Minuten Jogging. 703 km Training hab ich schon, nach Montag sind's dann 732 und dann nur noch 24 verbleibende bis zum Start...

Samstag, 24. September 2016

#chicago2016 #43 - 70 min. Jogging in 5:40/km - Lauf Nr. 1000 seit 24.12.08

#chicago2016 #43 - 70 min. Jogging in 5:40/km - Lauf Nr. 1000 seit 24.12.08






Jubiläum!


1000mal gelaufen seit dem 24.12.2008


Ich kann mich noch genau erinnern - am Heiligmorgen 2008 saß ich zuhause und war gar nicht zufrieden mit mir. Seit Wochen hatte das Wetter uns nicht verwöhnt, ich war bestimmt schon vier Wochen kein Rad mehr gefahren und hatte in diesen Wochen gut 4 kg zugenommen, was unter anderem daran liegt, dass meine Frau, meine Mutter und meine Schwiegermutter hervorragende Plätzchenbäckerinnen sind.

Zum Jubiläum ging's in den Kasbruch
Trotzdem wollte ich unbedingt den Silvesterlauf 2008 in Saarbrücken angehen, um mit einer Zeit wenigstens um die 50 Minuten eine sehr negative Erfahrung in meinem Sportlerleben zu eliminieren:

Im Dezember 2000 hatte ich als Mitglied des "Hajo-Hoffmann-Teams" u.a. mit Peter Gillo und anderen Saarbrücker Genossinnen und Genossen ohne jedes Training zum Silvesterlauf gemeldet. Ich quälte mich damals zu einer 59:55 und fühlte mich drei Tage lang elend.

Zwischen mir und der Gattin entsponn sich folgender kurzer Dialog:

"Ich geh mal laufen!" - "Was?" - "Ich geh mal lau-fen!" "Viel Spaß!" und schon war ich unterwegs, um einfach mal wieder zu sehen, wie es ging. Ich war schon laufen gewesen im Jahr 2008 und in den Jahren zuvor, aber immer sehr unregelmäßig. Ich hatte mir schon lange vorgenommen, mal im Winter als Ausgleich regelmäßig und geplant zu laufen, aber irgendwie hatte ich nie die Kurve gekriegt.

Ich war schon kurz davor gewesen, die Teilnahme am Lauf abzuschenken, aber einen letzten Versuch wollte ich noch starten: Wenigstens drei vernünftige Trainingsläufe vor dem  Lauf am 28.12. sollten schon noch her, und die machte ich auch und lief dann zu meiner Überraschung eine 48:32 im damals noch unten am Waldhausweg startenden Lauf der LSG Sulzbachtal.

Wetter toll, Form gut, keine Beschwerden - so kann's bleiben!
Nun hatte mich das Lauffieber gepackt, ich ging ab nun öfter in der Mittagspause mit Kollegen aus dem Saarbrücker Rechtsamt eine Dreiviertelstunde laufen und lief Mitte Februar 2009 den DAK-Halbmarathon des SV Saar 05 Saarbrücken in 1:37:12. Von da an gab's dann kein Zurück mehr, neben dem Radfahren, das ich nach wie vor leidenschaftlich betrieb, vor allem im Sommer, hatte ich meine zweite Passion (wieder)entdeckt. Bereits am 25. Oktober gab ich in Frankfurt mein Marathondebüt in 3:29:59. Der Rest ist Geschichte...

Meine Laufleistungen in den Jahren danach:

2009: 1062 km in 87:41 h - Marathondebüt in Frankfurt (3:29:59)
2010: 1644 km in 136:16 h - Marathon in Sankt Wendel (3:09:23)
2011: 1584 km in 129:41 h - trotz Kreuzbandriss (3 Monate Pause), Marathon Berlin (3:03:54)
2012: 2244 km in  196:36 h - erneut Marathon Berlin (2:56:47, bis heute persönl. Bestzeit)
2013: 1426 km in 122:38 h - ein verletzungsseuchenvolles Jahr, New York City Marathon in 2:59:33
2014: 815 km in 72:48 h - Fußprobleme, nur drei Wettkämpfe, kein Halbmarathon oder Marathon
2015: 1513 km in 132:15h - Comebackjahr, Boston-Marathon in 2:59:01
2016: 1050 km in 93:27 bisher und den Chicago-Marathon vor der Brust...

Insgesamt sind das bis heute 11365 km in über 972 Stunden. Ich nähere mich also auch hier den 1000, genau wie der Million bei den verbrannten kCal (derzeit, natürlich geschätzt, 931505).

Auf einen Blick...
Mal sehen, wie es weitergeht!

Heute zum "Jubiläumslauf", der 43. Einheit in der Marathon-Vorbereitung auf Chicago, ging's mal wieder in mein Lieblingsrevier - das Kasbruchtal. Auf dem Plan standen 70 Minuten in 5:40/km mit Steigerungen, ich machte aber nur ein paar davon und genoss ansonsten das tolle Wetter und den schönen Lauf in fast alle Ecken des Naturschutzgebietes.

Morgen steht der längste Lauf der Vorbereitung an, 35 km über meine "Traditionsstrecke" Kohlhof - Limbach - Beeden - Wörschweiler - Bierbach - Blieskastel und zurück, in 5:20/km, die letzten zehn in 4:40/km. Bin mal gespannt!




Donnerstag, 22. September 2016

#chicago2016 #41 - 70 min. Jogging in 5:40/km mit Steigerungen

#chicago2016 #41 - 70 min. Jogging in 5:40/km mit Steigerungen






Endlich mal wieder durchs Kasbruchtal!

 

Lockere 13 km in der Mittagspause

 

 

Der Pfuhlwaldgraben - hier war mal ein Freibad!
Zwischen die drei etwas anspruchsvolleren, weil teils langen, teils schnellen Einheiten zum Ende der achten Trainingswoche vor dem Chicago-Marathon am 09.10.2016 hat Herbert Steffny zwei Jogging-Einheiten mit Steigerungen platziert, zum einen, um sich aufzulockern, zum anderen aber auch, um mit den Steigerungen ein paar Reize zu setzen und auch was gegen die Langeweile zu tun.

Auch gegen Letzteres wirkte die heutige Strecke: Das Kasbruchtal, eines von zwei Naturschutzgebieten in Neunkirchen (nein, das andere ist nicht die Betzenhölle, sondern die Bliesauen bei Wiebelskirchen) ist ein ideales Laufterrain. Ich laufe hier sehr gerne, kam aber aus irgendwelchen Gründen in der Vorbereitung auf Chicago erst einmal hier durch. Es wurde also wieder mal Zeit!

Bei Ludwigsthal wird's richtig waldig
Zum Kasbruchtal als "Laufarena": Entlang der beiden Hauptbäche "Pfuhlwaldgraben" und "Kasbruchgraben" ist es recht flach, aber an den Hängen bzw. den Ausläufern Richtung A8 auch wellig bis steil. So kann man sich seine Strecken basteln, wie man möchte, und auf dem insgesamt fast 50 km umfassenden Wegenetz alles laufen, was es so gibt: Asphalt, wassergebundene, breite Wege, Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade - es ist wirklich alles da.

Ich lief zunächst vom Parkplatz an der Unterfahrt der A8 den Pfuhlwaldgraben bzw. den Kasbruchbach ab dem Zusammenlauf der beiden Bäche ganz herunter, dann wieder seitlich hoch in Richtung Ludwigsthal, dort ein wenig herum und dann auf die andere Seite über die Höhe zwischen Kasbruchgraben und Pfuhlwaldbach. Dann nochmal das Tal runter und wieder hoch zurück zum Parkplatz. Zwischendurch immer wieder Sprints von ca. 80-100m Länge, je nach Steigung.

Am Bach entlang geht es auch über Brücken und Stege
Ich hatte meinen Pulsgurt vergessen, für einen Laufdatenjunkie wie mich eigentlich ein No-Go, aber so ohne den harten Zug rund um das Brustbein fühlte ich mich sogar ein wenig freier. Zwischendurch auf flacher Strecke maß ich den Puls mal per Hand, ich schätze den Durchschnitt mal auf knapp unter 130.

Nach fast exakt 70 Minuten war ich wieder am Auto. Ich fühlte mich ausgepowert, aber nicht müde - genau richtig. Morgen geht's weiter mit 90 Minuten zügigem Dauerlauf in 5:00/km, wahrscheinlich achtmal um die Redener Bergehalde - das sind 11:15 min pro Runde. Samstag steht dann meine genau 1000. Laufaktivität an, seit ich Ende 2008 wieder ernsthaft mit dem Laufen begonnen habe!