"Wenn du laufen willst, dann lauf eine Meile. Willst du aber ein neues Leben, dann lauf Marathon." Emil Zátopek *** "Radfahren ist eine hervorragende Sache für die Jugend. Es hält sie von der Straße fern." David Bean
Schöner, entspannter Lauf im Einzugsgebiet des Heinitzbachs
Nach dem Lauf kurz ausgespannt - auf der heimischen Terrasse
Die letzten Tage haben mir wieder ein wenig mehr Lust aufs Laufen gemacht. So habe ich auch heute vor dem Dienst die Gelegenheit genutzt, noch schnell ein Morgenläufchen einzuschieben.
Es ging los über den Schlesierweg und die B41-Brücke direkt dahinter auf den "großen Rundweg" um Heinitz, hinunter ins Tal des Weilerbachs, über den Holzsteg und dann am Bach entlang.
Ich sprang über die Grubenstraße, lief runter ins Heinitzbachtal und am blau/grünen Weiher vorbei auf die andere Seite der L125, dann die Bildstocker Straße entlang in Richtung Gasometer.
Von dort aus ging's über die Königsbahnstraße in Richtung Westspange und den Südring.
Ich wollte schon die zehn vollmachen und machte demzufolge einen kleinen Haken in Richtung Ellenfeld, ehe es durchs Wohngebiet Munklerswies nach Hause ging.
Im Weilerbachtal ging's über die Steganlage der LIK.Nord
Dieser Lauf begann spät, von daher zog ich mal wieder die Kopflampe an. Auf den ersten Kilometern konnte ich aber noch die Dämmerung geniessen, von daher machte es dort auch besonders Spaß. Das Weilerbachtal mit dem Steg, der im Rahmen des Naturschutzgrossprojektes LIK.Nord, innerhalb dessen Neunkirchen die meisten Flächen aller Mitglieder einbringt, entstanden ist, hat zu dieser Tageszeit etwas geradezu Mystisches!
Aus dem Weilerbachtal heraus kam ich zur Moselschachtstraße in Heinz, ab da war's dann aber auch richtig dunkel. Ich lief runter ins Heinitzbachtal, unter der alten Bahnlinie durch zum blau/grünen Weiher und der dort gelegenen Anlage des Angelsportvereins Heinitz.
Danach ging's hoch in Richtung Bildstocker Straße, die kreuzte ich und lief sie einige Meter entlang, ehe ich hinüber ins Hasselbachtal wieder bergab lief. Nun war's endgültig stockduster, und ohne die Kopflampe hätte ich gar nichts gesehen. Diesen Streckenteil hinunter in Richtung B41 war ich auch noch nie gelaufen bzw. gefahren - wenn ich bisher das Hasselbachtal erwandert oder mit dem MTB erkundet hatte, war ich meist, jedenfalls in diesem unteren Bereich, auf der anderen Bachseite unterwegs gewesen. Nun kann ich aber mit Stolz sagen, auf jedem einzelnen Pfädchen dort schon mal gefahren oder gelaufen zu sein - ich glaube, da habe ich ziemlich vielen Neunkircher "Ureinwohnern" was voraus!
Unten im Tal dann lief ich unter der B41 durch, dann vorbei an der Angelsportanlage "Saufangweiher" des ASV Neunkirchen, einem der größten und erfolgreichsten Angelsportvereine unserer Region. Dann ging's Richtung Schlawwerie und entlang der Königsbahnstraße heim.
Schöne Runde - die muss ich unbedingt mal im Hellen laufen!
Schöne 12 km, um gut in den Tag zu starten! Aber...
Heute morgen war mir mal wieder nach etwas Trail. Meine seit fast einem Monat andauernden Versuche, mein "Kampfgewicht" von ca. 85 kg runter zu drücken (eine "7" zu Beginn der Anzeige wäre sicher gut, um am 19.12. die Zehn-Wochen-Vorbereitung anzugehen) ist bisher nicht so richtig von Erfolg gekrönt - 83,4 kg heute morgen.
Morgendämmerung durch die kahlen Bäume bei Heinitz
Der Teufel ist ein Eichhörnchen. Auch wenn ich zumindest jeden zweiten Tag versuche, sportlich was zu machen und so gut es geht auf Süßigkeiten, Alkohol und größere Portionen verzichte, wollen die Pfunde nicht so richtig purzeln. Da werd ich wohl noch etwas mehr Verzicht üben und gleichzeitig die Intensität erhöhen müssen...
Das Problem: Manchmal fühlt man sich dann halt auch schlapp. So wie ich heute morgen.
Ich kam runter ins Weilerbachtal gar nicht richtig in Tritt, dann war auch noch der Weg entlang des Baches in Richtung Heinitzbachtal teilweise zugewachsen und mit Fallholz versperrt, so dass ich klettern musste.
Kurz vor Sonnenaufgang im Hüttenpark - herrlich!
Ein "Flow" kam so nicht auf, auch rund um den blauen Weiher nicht und auch nicht rüber ins Hasselbachtal Richtung Saukaul, die untere Saukaul umlief ich mit einem kleinen Umweg über die Frankenfeldstraße.
Erst ab Kilometer sieben, als ich schon in Richtung Schlawerie unterwegs war, fühlte ich mich einigermaßen fit.
Heim ging's durch den Hüttenpark und dann die Westspange hoch.
Am Ende zeigte die Uhr eine VO²-Max von 52 an. Ernüchternd. So brauch ich gar nicht erst anzufangen.
Ab jetzt wird eine Schippe draufgelegt! Noch intensivere Läufe sind angesagt, nicht unbedingt länger (die Zeit ist eh knapp derzeit, mehr als eine Stunde pro Tag ist kaum drin), aber dafür fordernder. Bin mal gespannt, was das bringt...
Zum Abschluss des Sportmonats August mal ein etwas längerer Lauf...
Nach Feierabend juckten mich nach dem Pausentag gestern am letzten August-Tag die Beine dann doch. Ich lief runter ins Weilerbachtal und versuchte dann über den vor einigen Jahren von der Firma TERRAG neu angelegten und fachgerecht versiegelten Deponiehügel auf die andere Seite zu laufen, um dann entlang der alten Bahntrasse den Weg zurück zum Heinitzbach zu finden.
Zu meiner Überraschung war der Weg nicht mehr auszumachen. Komplett zugewachsen, keine Ahnung, wo er denn nun entlang ging. Schade!
Aufgestauter Heinitzbach, Ende des linksseitigen Uferweges
So versuchte ich mein Glück "cross" entlang des Heinitzbaches.
Das ging jedoch nur einige hundert Meter gut, dann musste ich mich am Ende des Weges durchs Unterholz kämpfen und kam schließlich auf einer Lichtung an, sehr zum Verdruss des dort im Anschlag sitzenden Jägersmanns. Da hatte ich nochmal Glück gehabt!
Zur Nachahmung definitiv nicht empfohlen, obwohl der Weg bis zu seinem jähen Ende durchaus seine Reize hat (siehe Bild).
Ab und an was Neues muss dann aber doch mal sein, auch, wenn man dann mal riskiert, in eine Sackgasse zu laufen. Laufen heißt immer auch ein Stück weit entdecken...
Etwas steil muss man gehen raus aus dem Heinitzbachtal
Von nun an ging's auf bekannten Pfaden vorbei am blauen und grünen Weiher und dann rechts hoch auf den Rundweg oberhalb des Heinitzbachtals, ihn lief ich entlang bis auf die Höhe der A8.
Diese überquerte ich sodann und lief in Richtung Ursapharm-Arena, dann aber unterhalb derer durch den Wald entlang der Quelle des Elversbachs.
In Elversberg angekommen, ging's dann durch Hütten- und Neunkircher Straße zurück in Richtung Heimat.
Am Ende doch noch ein ganz flotter Lauf trotz des Zeitverlustes in der "Trailpassage".
Dienstag morgen hatte ich nach einem Tag Ruhe, um mich von dem doch schlauchenden Ritt über die Höhen des Saarlandes zu erholen, wieder Lust auf Sport.
Blick auf die B41
Das Wetter war schon morgens herrlich, also: Laufen! Ich lief die ersten 1,5 km wie gewohnt, aber dann bog ich kurz vor der Auffahrt auf die A8 in Richtung Saarlouis/Merzig/Luxemburg doch mal rechts in den Wald ein.
Der Holzrücke- bzw. Gasleitungsweg müsste, so dachte ich, doch eigentlich auf den großen Rundweg um das Weilerbachtal führen. Tat er auch!
Der Weg war zwar sehr trailig, man musste oft hüfen und sich den Beritt genau ansehen, bevor man die Füße setzte, aber Spaß hat's gemacht.
Dann ging's runter ins obere Weilerbachtal und dann gleich in Richtung alte Heinitzer Schule, von wo aus ich den Zwölf-Weiher-Weg wieder verließ und durch die Von-Roenne-Straße und den Riedweg mich auf den Weg runter ins untere Weilerbachtal begab.
Der Heinitzer Weiher am Morgen. Hat was.
Wenig ist schöner, als morgens über den Steg am Bach zu laufen. Danach ging's wieder den Weilerbach hinab in Richtung SRP-Betriebsgelände, und dann runter ins Heinitzbachtal, wo sich alle Bäche rund um und in Heinitz sammeln.
An der Kläranlage verlief ich mich zuerst leicht, fand dann aber den gesuchten Weg entlang des Bachs.
Die ersten 200 Meter sind wunderschön, ich störte halt ein paar Enten, aber das machte zumindest mir nichts. Dann wurde der Weg schlechter.
Im Heinitzbachtal bei der Kläranlage
Am Ende stand ich vor einem Mönch, in den der Heinitzbach fließt, ehe dieser nahe der Firma Groß & Klein an der Königsbahnstraße wieder hinauskommt.
Die Brücke ließ sich auch noch überqueren, aber danach stand ich vor einer Steilwand. Früher gab's da wohl mal eine Treppe, aber heute nicht mehr. Ich erklomm den Grat, danach konnte ich weiterlaufen. Schön hier!
Recht bald war ich am Heintzbach und lief vorbei am Betriebsgelände der Viasit und hoch in Richtung Westspange und Heimat.
Eine schöne Runde, an der ich noch ein wenig feilen werde!
Heute stand endlich mal wieder ein langer Lauf an - der längste seit dem Chicago-Marathon am 09.10.2016! Ich komm ja derzeit nicht so richtig in Tritt, da war es doch mal Zeit für einen Lauf über eine längere Distanz.
Ich hatte mir schon länger mal vorgenommen, zum bzw. am Itzenplitzer Weiher in Schiffweiler zu laufen. Ich war zwar schon dort, u.a. mit dem MTB, aber gelaufen bin ich dort noch nie bzw. hab den Weiher auch noch nie umrundet - eigentlich unglaublich, da ich ja jetzt immerhin schon fast sieben Jahre in der Gegend wohne und der Weiher für heimische Läufer ja wirklich ein Fixpunkt ist.
Kurz nach 11 ging's los, am Anfang auf gewohnten Pfaden runter ins Weilerbachtal und über den Steg rüber nach Dechen. Im Video oben hab ich Euch mal zwei Minuten mitgenommen, insbesondere über den tollen Steg. Es war kalt, aber (noch) trocken, trotzdem war der Waldboden tief und glitschig nach dem Regen- und Tauwetter der letzten Tage - jedenfalls in der Nähe von Wasser (wie dem blau-grünen Weiher in Heinitz) oder dort, wo Rinnsale talabwärts über die Fußwege laufen.
Am Itzenplitzer Weiher
Es fiel mir auch so schwer, in Tritt zu kommen. Ganz übel war der Waldweg nach der Querung der L125 hoch in Richtung Bildstock/Halde, fast nur tiefer Boden, aber ich tuckerte hoch, wieder kurz runter ins Tal des Hasselbaches und dann wieder hoch in Richtung Halde.
Nun hatte ich so langsam meinen Tritt und meinen Rhythmus gefunden. Auch wenn's mittlerweile zu regnen begonnen hatte.
Rund um die Halde und dann runter zum Erlebnisort Reden ging's dann auf Asphalt und auch mal ein wenig flotter. Eine Stunde war jetzt vorbei.
Kurz danach war ich auch schon am Itzenplitzer Weiher, umlief diesen gegen den Uhrzeigersinn und querte am zweiten Übergang wieder auf die Seite, von der ich gekommen war, um zurück in Richtung Weiherklause zu laufen.
Im Bildstocker Hoferbachtal am Bahnübergang
Von da an ging's bergauf: Ich musste ja nun rüber ins Hoferbachtal, um dort die Gleise zu queren und so langsam den Heimweg anzutreten. Im Hoferbachtal war ich auch schon mal mit dem MTB unterwegs gewesen, das war insofern nichts Neues, und kurz danach war ich auch schon in Bildstock und lief hoch zum höchsten Punkt des gesamten Laufs, 380 m über N.N. zur Hoferkopfschule, von der aus ein Singletrail runter auf den Rundweg des oberen Heinitzbachtals führte.
Dort angekommen, ging's auf gut bekannten Pfaden zurück in Richtung Elversberg, über die A8, vorbei am Stadion und durch die Neunkircher Straße Richtung Heimat.
Je länger der Lauf dauerte, umso mehr Spaß hatte ich. Hätte von mir aus noch ruhig weitergehen können! Das war heute mal wieder ein schöner Lauf, der mich motiviert hat, mich in nächster Zeit reinzuhängen, um in Form zu kommen.