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Freitag, 22. Februar 2019

Mit Martin um den Höcherberg


Schöne Höcherbergumrundung

 Mit Trailfuchs Martin Stauch um den höchsten Berg Neunkirchens

 

Lächelnd in Höchen!
Nach den zwei doch ermutigenden Läufen zu Beginn dieser Woche wollte ich heute mal wieder einen etwas längeren Lauf (15 km oder mehr) wagen und löste die schon lange erteilte Einladung meines Arbeitskollegen Martin Stauch ein, mit ihm mal um den Höcherberg zu laufen.

Ich kenne das Revier vor allem von zahlreichen Mountainbiketouren, einige neue Trails waren dann aber doch dabei.

Auch vom Tempo her konnte ich gegenüber den Läufen vom Sonntag und Montag ein wenig draufpacken, um den Preis eines höheren Pulses, aber das Laufen war trotzdem angenehm.

Martin und ich unterhielten uns auch die ganze Zeit, was ihm allerdings deutlich leichter fiel als mir. Auch die dezente, aber gnadenvolle Tempoentschärfung an der einen oder anderen Stelle habe ich dankbar registriert - und dass Martin versucht hat, es mich nicht merken zu lassen (wenn auch erfolglos) weiß ich sehr zu schätzen!

Den Trail den jungen Betzenbach oberhalb von Lautenbach hoch kannte ich noch nicht.

Blick auf Homburg/Saar
Hier hat mir der Kollege eine tolle Option eröffnet, entweder für zukünftige Läufe oder aber einfach mal mit dem Mountainbike.

Ich behaupte ja, dass ich mich in und um Neunkirchen recht gut auskenne, aber man lernt halt eben nie aus. Die Kopfkarte ist jedenfalls wieder ein wenig erweitert worden.

Eine schöne Runde mit atemberaubenden Panoramen und einer teilweise märchenhaften Landschaft. Das machen wir mal wieder, wenn ich ein wenig fitter bin. Versprochen!

Samstag, 18. November 2017

Frühmorgens in Frankfurt


Die Samstagmorgentradition beim BDR-Verbandsrat fortgesetzt


Heute aber mal im Uhrzeigersinn


Kein UFO, nur ein Linienflieger im Morgennebel
Seit drei Jahren fahre ich Mitte Oktober als Vertreter des Saarländischen Radfahrer-Bundes (SRB) zur Herbsttagung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) nach Frankfurt. Wir arbeiten eineinhalb Tage von Freitagnachmittag bis Samstagmittag intensiv in verschiedenen Sitzungen miteinander, dann geht's auch wieder nach Hause.

Wenn ich es also zum Laufen ausnutzen will, in Frankfurt zu sein - der Stadt, in der ich 2009 meinen ersten Marathon lief -, muss ich mich schon früh quälen - erstmal aus dem Bett und dann schon Minimum 12 km, um wenigstens eine Zeitlang den Main zu sehen. So hab ich das sowohl 2015 wie auch 2016 auch gehalten.

Am Ende der Hegarstraße führt eine Treppe in die Mainauen
Heute lief ich mal gegen den Uhrzeigersinn - allerdings ohne Handschuhe, die hatte ich beim Loslaufen vergessen, was ich erst nach einem Kilometer bemerkte. Ging aber auch ganz gut ohne, denn es war nicht so kalt wie erwartet (um die 10°C).

Ich lief fast fünf Kilometer die Hinkelsteinschneise entlang, dann nach rechts und runter nach Schwanheim entlang der Langebaumgrundschneise (Schwanheimer Bahnstraße).

In Schwanheim ging's dann durch die Hegarstraße, ehe ich bei Kilometer Acht an den Main kam. Mittlerweile war es schon richtig hell, die Taschenlampe war bereits nach drei bis vier Kilometern in die Hosentasche gewandert.

 Das Verwaltungsgebäude der historischen Kläranlage
Ich probierte an der Griesheimer Schneise mal ein Facebook-Live-Video aus - aber so wie der Florian Neuschwander krieg ich das nicht hin. Erstmal bin ich ca. 90 sec. pro Kilometer lahmer, zweitens wackelte ich wie ein Kuhschwanz, als ich an der Staustufe Griesheim vorbeilief. Aber Spaß hat's trotzdem gemacht, und die Rückmeldungen waren unterhaltsam und lustig!

Ich kam kurz danach am Schwanheimer Ufer unter der mächtigen Brücke durch, die die A5 über den Main führt.

Dann war ich auch schon auf Höhe des Verwaltungsgebäudes der historischen Kläranlage Frankfurt-Niederrad. 

Streicheleinheiten 1 km vor dem Ziel (Golfstraße)
Das heutige historische Klärwerk wurde 1883 bis 1887 im Stadtteil Niederrad direkt am Main erbaut. Es war zugleich die erste Anlage dieser Art im gesamten damaligen Reichsgebiet. Die Anlage verrichtete bis 1960 ihre Dienste.

Ich bestaunte das architektonische Kleinod, ehe ich in Niederrad auf der Hahnstraße den Main verließ. Vorbei an gefühlt hundert Baustellen (Frankfurt wächst echt wie verrückt!) und Gartenlauben jenseits der Lyoner Straße kam ich langsam wieder in den Riederwald und auf die Flughafenstraße.

Es ging wieder unter der Bahn durch, und schon war ich an der Otto-Fleck-Schneise und hatte meine fast 15 km im Schnitt nur knapp über fünf Minuten/km absolviert. Langsam wird's Routine - nächstes Mal probier ich vielleicht mal was anderes, z.B. rund um Zeppelinheim und den Langener Waldsee!

Sonntag, 29. Oktober 2017

Durchs wilde Schönbachtal



Endlich mal wieder Laufen!

 Schöne Sonntagsrunde - es fiel mir leichter als gedacht 


Nach 18 Tagen mit wenig Sport und wenn, dann Radfahren, stand heute mal wieder ein Lauftraining an. Ich startete am Rombachaufstieg und hatte mir zum Ziel gesetze, eine lockere Runde mit ca. 15 km zu laufen, in dem ich endlich mal den mir bisher noch unbekannten Teil des Schönbachtals von der Straße nach Münchwies hoch bis zur Einmündung des Saubauchs erlaufen wollte.

Zunächst ging's durch den Kohlgrubenwald
Bergauf in Richtung Lichtenkopf ging's auf bekannten Wegen, ich hielt das Tempo in angenehmen Bereichen und genoß den schönen Tag.

Oben auf der Höhe lief ich dann weiter in Richtung Höcherberg und bog kurz vor Erreichen der Ortsgrenze von Frankenholz nach links in den oberen Kegel des Saubachtals ab - kurz danach war ich im "Dorf am Himmel".


Den höchstgelegenen Neunkircher Stadtteil durchlief ich ruhig und bog unten hinter dem Ortsausgang nach links in den Waldweg ein, der Teil des Premiumwanderwegs "Spitzbubenweg 13/14" ist. Bald war ich am Schönbach und folgte seinem Lauf auf den nächsten Kilometern, das genoß ich sehr - ein toller Trail!

Brücke über den Schönbach kurz vor der Saubachmündung
Ab der Einmündung des Saubachs (nur wenige Minuten vorher war ich noch oberhalb dessen Quelle vorbeigelaufen!) kannte ich die Strecke und beschleunigte ein wenig. Ich ließ die Mündung des Schönbachs in die Oster hinter mir und lief nun entlang der Hauptstraße in den Ort, dann durch den Zimmermannsfels in Richtung Dietzloch.

Nun ging's wieder bergauf in Richtung Rombachstraße, und als ich die Höhe überwunden hatte, entspannten sich die Beine auf den letzten 500m bergab. Schöne Runde, die kann man durchaus mal wiederholen!

Donnerstag, 31. August 2017

Weiler-, Heinitz- und Elversbach



Das Ende des Augusts



Zum Abschluss des Sportmonats August mal ein etwas längerer Lauf...


Nach Feierabend juckten mich nach dem Pausentag gestern am letzten August-Tag die Beine dann doch. Ich lief runter ins Weilerbachtal und versuchte dann über den vor einigen Jahren von der Firma TERRAG neu angelegten und fachgerecht versiegelten Deponiehügel auf die andere Seite zu laufen, um dann entlang der alten Bahntrasse den Weg zurück zum Heinitzbach zu finden.

Zu meiner Überraschung war der Weg nicht mehr auszumachen. Komplett zugewachsen, keine Ahnung, wo er denn nun entlang ging. Schade!

Aufgestauter Heinitzbach, Ende des linksseitigen Uferweges
So versuchte ich mein Glück "cross" entlang des Heinitzbaches.

Das ging jedoch nur einige hundert Meter gut, dann musste ich mich am Ende des Weges durchs Unterholz kämpfen und kam schließlich auf einer Lichtung an, sehr zum Verdruss des dort im Anschlag sitzenden Jägersmanns. Da hatte ich nochmal Glück gehabt!

Zur Nachahmung definitiv nicht empfohlen, obwohl der Weg bis zu seinem jähen Ende durchaus seine Reize hat (siehe Bild).

Ab und an was Neues muss dann aber doch mal sein, auch, wenn man dann mal riskiert, in eine Sackgasse zu laufen. Laufen heißt immer auch ein Stück weit entdecken...

Etwas steil muss man gehen raus aus dem Heinitzbachtal
Von nun an ging's auf bekannten Pfaden vorbei am blauen und grünen Weiher und dann rechts hoch auf den Rundweg oberhalb des Heinitzbachtals, ihn lief ich entlang bis auf die Höhe der A8.

Diese überquerte ich sodann und lief in Richtung Ursapharm-Arena, dann aber unterhalb derer durch den Wald entlang der Quelle des Elversbachs.

In Elversberg angekommen, ging's dann durch Hütten- und Neunkircher Straße zurück in Richtung Heimat.

Am Ende doch noch ein ganz flotter Lauf trotz des Zeitverlustes in der "Trailpassage".