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Freitag, 22. Februar 2019

Mit Martin um den Höcherberg


Schöne Höcherbergumrundung

 Mit Trailfuchs Martin Stauch um den höchsten Berg Neunkirchens

 

Lächelnd in Höchen!
Nach den zwei doch ermutigenden Läufen zu Beginn dieser Woche wollte ich heute mal wieder einen etwas längeren Lauf (15 km oder mehr) wagen und löste die schon lange erteilte Einladung meines Arbeitskollegen Martin Stauch ein, mit ihm mal um den Höcherberg zu laufen.

Ich kenne das Revier vor allem von zahlreichen Mountainbiketouren, einige neue Trails waren dann aber doch dabei.

Auch vom Tempo her konnte ich gegenüber den Läufen vom Sonntag und Montag ein wenig draufpacken, um den Preis eines höheren Pulses, aber das Laufen war trotzdem angenehm.

Martin und ich unterhielten uns auch die ganze Zeit, was ihm allerdings deutlich leichter fiel als mir. Auch die dezente, aber gnadenvolle Tempoentschärfung an der einen oder anderen Stelle habe ich dankbar registriert - und dass Martin versucht hat, es mich nicht merken zu lassen (wenn auch erfolglos) weiß ich sehr zu schätzen!

Den Trail den jungen Betzenbach oberhalb von Lautenbach hoch kannte ich noch nicht.

Blick auf Homburg/Saar
Hier hat mir der Kollege eine tolle Option eröffnet, entweder für zukünftige Läufe oder aber einfach mal mit dem Mountainbike.

Ich behaupte ja, dass ich mich in und um Neunkirchen recht gut auskenne, aber man lernt halt eben nie aus. Die Kopfkarte ist jedenfalls wieder ein wenig erweitert worden.

Eine schöne Runde mit atemberaubenden Panoramen und einer teilweise märchenhaften Landschaft. Das machen wir mal wieder, wenn ich ein wenig fitter bin. Versprochen!

Sonntag, 30. Dezember 2018

Mit Timo den Brunnenpfad zum Jahresabschluss


Den Brunnenpfad zum Abschluss des Sportjahres!

Auf MTB folgt Laufen - gemeinsam mit Timo Leidinger


Timo Leidinger und ich sind beide groß und dünn (unterschiedlich dünn - er deutlich dünner als ich) und lieben den Ausdauersport, besonders Marathon und Triathlon. Wir kennen uns schon einige Jahre aus der Neunkircher Sportszene heraus und hatten uns gestern bei der "Ledschd Schicht" des RV Tempo Hirzweiler darauf geeinigt, heute den Brunnenpfad in Hangard als Jahresabschlusslauf gemeinsam zu machen.

Der Brunnenpfad ist einer meiner Lieblingswanderwege, eigentlich mein liebster in unserer an schönen Wegen reichen Region - und er eignet sich auch hervorragend zum Laufen, insbesondere wenn man Trailrunning und einen anspruchsvollen Kurs liebt. Über 400 Höhenmeter auf 15 km, inclusive "Himmelsleiter" und dem brutalen Anstieg vom zweitletzten Brunnen hoch auf den Höhenweg - das ist, wenn man läuft, nichts für Anfänger.

Vom Startpunkt aus, dem Dorfbrunnen Hangard, verläuft der Weg die Straße entlang, vorbei an der Ostertalhalle bis zum Sportplatz. Hier geht es auf einem Pfad entlang bis zum Kameradschaftsbrunnen.

Ich bat Timo gleich, Rücksicht auf meine echt miese Form zu nehmen (mein derzeitiger VO²-Max ist 45, so niedrig war er seit Jahren nicht mehr!) und so liefen wir ein sehr ruhiges Tempo, bei dem wir uns auch noch gut unterhalten konnten - ca. 7:15/km.

Oberhalb der Himmelsleiter - Blick auf Münchwies
Nach einem kurzen Stück bergab auf einem breiteren Weg gelangten zum Lautenbach. Hier liefen wir auf der Hochwasserumgehung. Weiter auf dem Pfad kommt auch bald die Rasthütte an der Ebertsquelle.

Weiter am Bachlauf des Münchwieser Saubachs entlang kamen wir aus dem Wald hinaus zur  "Heiligenwiese", ein Abschnitt mit Blick auf Streuobstwiesen und den Waldsaum.

Nach einem ersten heftigen Anstieg an den Ortsrand von Münchwies, dem "Dorf am Himmel", geht es auch gleich wieder bergab ins Tal des Saubachs und über die genannte "Himmelsleiter", einen steileren Anstieg, zum nächsten Rastplatz mit einer Hütte.

Von hier an geht es zum Frankenbrunnen und über pfadige, schmale Wege zum Karlsbrunnen.

Mittlerweile hatten Timo und ich ein gutes gemeinsames Tempo gefunden, an Anstiegen ließ ich ihn jedoch ziehen und sein eigenes Tempo laufen.

Der Weg führt hier vorbei am Steinernen Mann, dem Standort eines römischen Viergöttersteins.

Auf dem Lichtenkopf am höchsten Punkt (413m über N.N.)
Zudem passierten wir zahlreiche Grenzsteine, deren Ursprünge zum Teil bis in das Jahr 1560 zurückreichen.

Der Trail verläuft nach dem Karlsbrunnen wieder leicht bergan zur Steinberghütte mit Aussicht Richtung Bexbach. Nach einem kurzen Stück auf Wirtschaftswegen mit dem erwähnten heftigen Anstieg vom Hollerbrunnen (hollerdiboller!) ging es wieder auf Pfade und in einem Bogen verlief der Weg zum Bruderbrunnen.

Vorher genossen wir aber an den Sinnebänken eine schöne Aussicht auf Hangard, dann ging's hinauf zum Aussichtspunkt am Lichterkopf -  auch hier ist ein Rastplatz mit Schutzhütte und einer schönen Fernsicht.

Über den Abschnitt "Schluchtenpfad" ging es hinab zur Oster vorbei an dem Naturdenkmal Zimmermannskanzel.

Unten an der Oster, einen Kilometer vorm Ziel
An der Oster liefen wir direkt am Flußlauf entlang bis zum Ortseingang von Hangard, dann noch einen kurzen Stich bergan zu einem Aussichtspunkt mit Blick über die Ortschaft, bevor wir wieder an den Dorfbrunnen und somit zum Ausgangspunkt des Laufs kamen.

Knapp eindreiviertel Stunden - da war ich schon mal schneller unterwegs, aber das ist auch schon  vier Jahre her und meine Form war eine ganz andere kurz vorm Boston-Marathon.

In jedem Fall hat es total Spaß gemacht und Timo und ich haben uns den Lauf für 2019 auch gleich wieder vorgenommen...






Mittwoch, 30. Mai 2018

Trofeostrecke - zumindest teilweise


Die Mittwochabendrunde - leicht verwirrt


Einmal rechtsrum, einmal linksrum...


Unsere Altherrenmittwochabendrunde wurde heute von Leander Wappler, meinem Freund und SRB-Vizepräsidenten, verstärkt. Wir wollten gemeinsam große Teile der Runde, die die UCI-Junioren-Tour "LVM Trofeo Saarland" in wenigen Tagen unter die Räder nimmt, nachfahren.

Los ging's wie immer um 18.30 Uhr bei Fahrrad Schweitzer in der Steinwaldstraße. Wir fuhren über die Lindenallee, Kuchenbergstraße und durch Wiebelskirchen in Richtung Hangard, wo im Rennen immer der "scharfe Start" erfolgt.

Auf dem Heimweg kurz vorm "Grünen Baum" in Furpach
Wie Mittwochsabends üblich fuhren wir dabei "gemiidlich", aber in den Anstiegen z.B. hoch nach Steinbach juckte es dann doch. In solchen Fällen wird eben oben gewartet (oder man lässt warten) und danach geht's gemeinsam weiter.

Das klappte mit unserer Fünfergruppe auch ganz gut, bis Leander und ich im Anstieg aus dem Ostertal heraus (hinter Fürth) doch etwas weit wegfuhren. Wir bogen in Lautenbach ab in Richtung des zur Oster hinfließenden Schönbachs und wollten dann oben in Münchwies auf die anderen warten - die aber nicht kamen, weil sie in Lautenbach den Schönbach im Uhrzeigersinn hinaufgefahren waren.

Nachdem wir das durch Telefonkontakt herausgefunden hatten, schlugen wir halt "ein Ei drüber" und fuhren getrennt voneinander heim - ich mit Leander über Oberbexbach, Bexbach und Niederbexbach bis nach Limbach (dort trennten wir uns), die anderen um den Höcherberg herum.

Das nächste Mal halte ich mehr Gruppendisziplin - versprochen!




Montag, 21. Mai 2018

Präsidentenrunde



Ausflug zu gleich zwei SRB-Veranstaltungen

Ruhige 50 km an einem wunderschönen Pfingstmontag



Große Starterfelder beim Pfingstmontagsrennen!
Heute ließ ich es mal locker angehen. Zunächst radelte ich recht gemütlich nach Oberbexbach.

Dort sah ich mir einige Rennen des traditionellen Pfingstmontag-Renntags des RV Blitz Oberbexbach an.

Danach ging's über Frankenholz nach Münchwies und runter ins Schönbach-, danach ins Ostertal, wo ich gleich die nächste Steigung nach Steinbach in Angriff nahm.

Einige Höhenmeter kamen so schon früh am Tag zusammen...

Jede Menge Saarlandmeister im BMX!
Über den Wingertsbach und die Blies in Ottweiler ging's weiter in Richtung Mainzweiler und über den Hungerberg hoch nach Stennweiler, von da über Wemmetsweiler zum BMX-Renngelände des RV Weiße Rose Püttlingen, wo die Saarlandmeister im BMX ermittelt wurden.

Nach ein wenig Abfahrt runter nach Reden fuhr ich mitten durch die "Halden-Acht" und über Friedrichsthal nach Elversberg - gerade mitten im Saarlandpokalendspielstreß! Da aber alle im Stadion waren, kam man gut durch...




Sonntag, 29. Oktober 2017

Durchs wilde Schönbachtal



Endlich mal wieder Laufen!

 Schöne Sonntagsrunde - es fiel mir leichter als gedacht 


Nach 18 Tagen mit wenig Sport und wenn, dann Radfahren, stand heute mal wieder ein Lauftraining an. Ich startete am Rombachaufstieg und hatte mir zum Ziel gesetze, eine lockere Runde mit ca. 15 km zu laufen, in dem ich endlich mal den mir bisher noch unbekannten Teil des Schönbachtals von der Straße nach Münchwies hoch bis zur Einmündung des Saubauchs erlaufen wollte.

Zunächst ging's durch den Kohlgrubenwald
Bergauf in Richtung Lichtenkopf ging's auf bekannten Wegen, ich hielt das Tempo in angenehmen Bereichen und genoß den schönen Tag.

Oben auf der Höhe lief ich dann weiter in Richtung Höcherberg und bog kurz vor Erreichen der Ortsgrenze von Frankenholz nach links in den oberen Kegel des Saubachtals ab - kurz danach war ich im "Dorf am Himmel".


Den höchstgelegenen Neunkircher Stadtteil durchlief ich ruhig und bog unten hinter dem Ortsausgang nach links in den Waldweg ein, der Teil des Premiumwanderwegs "Spitzbubenweg 13/14" ist. Bald war ich am Schönbach und folgte seinem Lauf auf den nächsten Kilometern, das genoß ich sehr - ein toller Trail!

Brücke über den Schönbach kurz vor der Saubachmündung
Ab der Einmündung des Saubachs (nur wenige Minuten vorher war ich noch oberhalb dessen Quelle vorbeigelaufen!) kannte ich die Strecke und beschleunigte ein wenig. Ich ließ die Mündung des Schönbachs in die Oster hinter mir und lief nun entlang der Hauptstraße in den Ort, dann durch den Zimmermannsfels in Richtung Dietzloch.

Nun ging's wieder bergauf in Richtung Rombachstraße, und als ich die Höhe überwunden hatte, entspannten sich die Beine auf den letzten 500m bergab. Schöne Runde, die kann man durchaus mal wiederholen!

Samstag, 9. September 2017

Grüne Hölle, Fritz-Wunderlich-Weg und Dorfbrunnenfest



Rennrad, Radrennen, Regen, Dorfbrunnen


Ein kurzweiliger Nachmittag mit ganz viel Fahrrad


Ein Wochenende mit jeder Menge Radsport hatte ich mir vorgenommen. Einer der aktivsten Vereine im Saarland, der MSC Mithras Schwarzerden, erwartete meinen Besuch in der "grünen Hölle" - heute zum Renntag und morgen, dann mit dem MTB, zur CTF.

Die Rennradtour sollte die Einstimmung sein, mit Beinelockern, Reinschnuppern und Wieder-ein-Gefühl-kriegen für die Landschaft rund um Füssel-, Mühlen- und Sparrenberg.

Auch bewölkt schön - das Sankt Wendeler Land
Ich fuhr zunächst über Ottweiler (mit einer kleinen Variation, nämlich über den Wingertsbach) und dann die übliche Route über Niederlinxweiler nach Sankt Wendel. Dort erwischte mich dann der erste richtige Schutt, aber das war nicht so schlimm - danach blieb's einigermaßen trocken bis Freisen.

Über Urweiler, Grügelborn und die L133 ging's dann nach Freisen, wo ich dann doch fast 90 Minuten beim Rennen verbrachte und mit vielen Sportkameraden sprach. Den nächsten heftigen Regenguss saß ich dort auch aus.

Kurz vorm Start des Hauptrennens musste ich dann aber doch weiter, weil in Münchwies noch das Dorfbrunnenfest anstand und ich noch einige Kilometer vor mir hatte.

Zunächst ging's ins Einzugsgebiet des Glan entlang des Pfeffelbachs bis nach Schwarzerden und dann zurück auf den Fritz-Wunderlich-Weg. Der ist zwar nicht asphaltiert, aber durchaus mit dem Rennrad befahrbar - dachte ich zumindest.

Jede Menge Action beim Renntag in der grünen Hölle
Als ich an den Tunnel "Am Pitzrech" kam, funktionierte aber dort der Bewegungsmelder (vielleicht waren's auch die Lampen) nicht, und im Tunnel war's stockduster.

Ich sah nur das helle Ende, nicht die Fahrspur, konzentrierte mich so gut es ging, aber auf einmal hörte ich mitten im Tunnel das typische Geräusch des leckgeschlagenen Tubeless-Reifens: "Pft-Pft-Pft-Pft-Pft!"

Der Reifen dichtete auch nicht ab, später diagnostizierte ich einen veritablen "Cut" - ich vermute mal, da hat irgendein Hornochse eine Glasflasche mitten im Tunnel zerdeppert.

Kurz nach dem Tunnel kam eine Wanderhütte, hier konnte ich einen Ersatzschlauch einziehen und weiterfahren.

Solarfelder gibt's auch im Ostertal!
Aber vom Fritz-Wunderlich-Weg hatte ich die Nase voll und suchte wieder die asphaltierte Straße runter nach Oberkirchen, machte noch einen kleinen Schlenker in Richtung Herchweiler, fuhr dann aber über Haupersweiler und Seitzweiler - und erstmals am rechten Osterufer entlang, vorbei an einem riesigen Solarfeld - nach Osterbrücken, dann weiter die Oster hinab und dann auf der B420 über Marth, Niederkirchen und Saal in Richtung Dörrenbach, dann über den Radweg nach Lautenbach ins Schönbachtal und von dort hoch auf die Münchwies.

Nach einer schönen Feier am Dorfbrunnen schlug dann das schlechte Wetter zum dritten Mal an diesem Tag zu. Ich musste aber heim, dann halt eben durch den Regen: Hoch nach Frankenholz, dann über Bexbach und Wellesweiler nach Hause.

Ein gutes Aufwärmprogramm für die CTF morgen war's allemal!

Montag, 7. August 2017

Feuerwehrtage Münchwies mit Anfahrt


Drei Stunden Spaß mit Feuerwehrfest


Etwas lange Anfahrt, aber sonst hätt' sich's ja nicht gelohnt...


Ein paar Kilometer sammeln wollte ich schon noch, ehe ich heute dem längsten Feuerwehrfest der Welt (10 Tage!), das alljährlich in Münchwies stattfindet, meinen zweiten Besuch abstattete.

Im Grumbachtal vor Sengscheid
Es ging erstmal das Rohrbachtal runter bis nach Scheidt, und ich fuhr den Scheidter Berg zum ersten Mal von der Nordseite aus hoch. Schon mit etwas Druck - es reichte zumindest zu einem Top10-Platz in der STRAVA-KOM-Liste.

Danach ließ ich es etwas lockerer angehen, fuhr durch das Grumbachtal hoch nach Sengscheid, sprang über die Wasserscheide Rohrbach/Blies und fuhr den Würzbach hinunter bis nach Lautzkirchen.

Dann fuhr ich über Bierbach, Schwarzenacker und Schwarzenbach nach Beeden, ehe ich mitten durch Homburg fuhr und dann über Jägersburg nach Höchen kletterte.

Ortsausgang Hangard - es dämmerte schon. Zum Glück
hatte ich ordentliche Beleuchtung am Rad!
In Höchen suchte ich nach diversen Lauferfahrungen dort mal den direkten Weg an der Glanquelle vorbei in Richtung Münchwies.

Trotzdem verfranselte mich aber dann doch irgendwie, anstatt einfach die Kohlstraße durchzufahren - wieder was gelernt.

Nach einer kurzen Abfahrt kam ich auf dem Feuerwehrfest an und verbrachte eine schöne Stunde mit einigen Kameraden und jeder Menge anderer netter Leute.

Was die Münchwieser Wehr hier Jahr für Jahr auf die Beine stellt, ist einfach beeindruckend.

Danach ging's durchs Schönbach- und Ostertal nach Hause.

Mittwoch, 31. Mai 2017

#trofeo30 Schnupperetappe



Ein wenig an der Trofeo schnuppern...

Letzter Test vor der Fahrt nach Dommartin
 
Am traditionellen Mittwochabend trafen wir uns mit 13 Fahrern, soviele wie schon lange nicht mehr, bei Martin vorm Fahrradgeschäft in der Steinwaldstraße. Aber nur zwei Handvoll nahmen die geplante Trofeo-Auftaktetappenstrecke unter die Räder, der Rest (ich nenne hier keine Namen, um niemanden zu beschämen) litt unter akuter Orophobie und verkroch sich lieber ins Bliestal.

Zusammen ging's durchs Ostertal
Der Rest fuhr über Stummplatz und Kuchenberg nach Wiebelskirchen, wo wir noch Mark und Timo trafen und dann gemeinsam die Trofeo-Strecke in Richtung Hangard in Angriff nahmen. Auf der L121, dort, wo auch der scharfe Start am 09.06. sein wird, nahm der Zug dann erstmals Fahrt auf. Wir fuhren schnell durchs Ostertal und auch mit recht hohem Tempo das Schönbachtal hinauf, an der Eichelthaler Mühle warteten wir dann auf den Rest.

Einige attackierten auch gleich hoch nach Münchwies, aber ich hielt mich in Anbetracht der auf mich wartenden Tour am Freitag noch ein wenig zurück. Erst in Münchwies selbst fühlte ich mich richtig aufgewärmt und fuhr recht zügig hoch nach Frankenholz, wo wir uns wieder sammelten.

Der Anstieg durch Münchwies
Mark gab auch gleich runter nach Waldmohr richtig Gas. In der Abfahrt kamen wir auf locker 55 km/h im Schnitt - das war mir schon fast zuviel. Meine Waden waren eh härter, als mir das lieb war, und unten in Waldmohr zuckten die Muskeln schon. Ich blieb also hinten und wartete auf die, die nicht so gut den Berg hochkommen.

Der zweite Anstieg aus Waldmohr über Waldziegelhütte und Richtung Bambergerhof ist meines Erachtens noch schwerer als der nach Frankenholz. Auch oben warteten die Cracks wieder, und von da an fuhren wir im Tross recht schnell wieder das Schönbachtal runter durch Breitenbach und Lautenbach an den Fuß des Anstiegs, den wir nun zum zweiten Mal in Angriff nahmen.

Danach ging's über Oberbexbach, Wellesweiler und die Bürgemeister-Regitz-Straße zur Waldeslust, wo der verbliebene Rest von uns noch ein alkoholfreies Weizenbier genoß, ehe es nach Hause ging.





Donnerstag, 25. Mai 2017

Vatertagstour

 

Mit Sohnemann und MTB auf und rund um den Höcherberg


Schöne Runde mit tollen Stopps bei jeder Menge netter Neunkircher


Am heutigen Vatertag packte ich mal wieder das Mountainbike aus. Der Plan war, die zahlreichen Veranstaltungen in unserer Stadt zumindest teilweise abzufahren. Erfreulicherweise war ich nicht allein, weil mein Sohn, der "im Urlaub zuhause" war, mich begleitete.

Mit Jan-Robin und dem Feuerwehrchef von der Hangard,
Björn Braun
Wir fuhren los und gleich ging's hoch - nämlich den Biedersberg, oben über die Bergkuppe in Richtung Eberstein. Danach über den Rombachaufstieg und gleich hinab ins Tal der Oster, die Vatertagsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Hangard war unsere erste "Relaisstation". Dort verweilten wir eine Viertelstunde, erfrischten uns und redeten mit dem Löschbezirksführer Björn Braun und seiner Truppe.

Danach ging's weiter vorbei am Sportplatz die Höcherbergstraße hoch, immer am Saubach vorbei. Steiler und steiler wurde es, oben dann bei einer der Quellen ging's links, und gleich wieder hinunter durch dichten Wald ins "andere" Saubachtal, nämlich das Münchwieser. Dazu mussten wir aber erstmal das kleine Zwischental durchqueren, welches vom Schweinebach durchzogen wird. Das Borstenvieh wirkte in dieser Gegend offenbar sehr inspirierend bei der Namensvergabe der Fließgewässer!

Oberhalb des Schweinebaches zwischen Hangard und Münchwies
Nach dem nächsten Anstieg waren wir auch schon auf der Münchwies, wo am Ende der Ortslage in der Friedhofstraße das DRK Münchwies feierte.

Dort traf ich meinen Freund Peter Hans und noch einige andere Münchwieser.

Peter Hans (zu einem Bürger): "Das ist unser Bürgermeister, kennst du den?"

Der (scherzhaft): "Nein, ich bin CDU-Wähler."

Darauf ich: "Och, die nehm ich auch!"

Wir hatten jedenfalls Spaß und sprachen auch viel über die erste Trofeo-Etappe am 08.06., wo der Ort als "Alpe d'Huez der Trofeo" dreimal durchfahren wird und schließlich auch das Ziel der Etappe bildet.

Tolles Panorama in der verlängerten Kohlstraße in Höchen
Schön war's im Dorf am Himmel, und danach ging's weiter über den Höcherberg, vorbei am Turm und dann auf der Rückseite hinunter in Richtung Pfalz, ehe wir scharf links abbogen und in der verlängerten Kohlstraße knapp außerhalb Höchen ankamen. Atemberaubende Panoramen!

Dann ging's weiter in den Ort, runter auf die Dunzweilerstraße und dann wieder in den Wald, wo wir verschiedene Quellbäche des Glan suchten, ehe es wieder hoch auf die Dunzweilerstraße ging. Dann hinab in den Ort, zur Glanquelle und rüber in Richtung Friedhof, ehe die nächste Abfahrt kam.
Über den Tilemann-Stella-Weg, wo wir uns kurz verfransten, und den Marienweg ging's schließlich hinunter ins Feilbachtal - einmal hatten wir den Feilbach ja schon auf dem Marienweg überquert.

Mit den Jungs vom KKW in Wellesweiler
Die Abfahrt vom Stockwäldchen in Oberbexbach und dann immer den Feilbach entlang zählte zu den schönsten Teilen der Tour!

Schließlich kamen wir in Bexbach an, danach wurde schnellstens Wellesweiler angesteuert, wo wir uns beim Frühlingsfest der Pfarrgemeinde Sankt Johannes erfrischten.

Schwuppdiwupp waren wir wieder auf den Rädern und trafen schließlich beim Feuerwehrfest in Ludwigsthal auf den Rest der Familie, hier wurde auch das traditionelle halbe Hähnchen gegessen, das kaum irgendwo so gut schmeckt wie bei der Feuerwehr Ludwigsthal!

Den Abschluß machten wir beim KV Eulenspiegel beim Sängerheim in Furpach, ehe es nach Hause ging.