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Sonntag, 19. August 2018

Rund um Eppelborrre mit Michael Krämer


Endlich mal wieder Mountainbike - mit kompetentem Guide!


Mit dem Chef von Krämer IT rund ums schöne Eppelborn getourt

Eigentlich fahre ich ja zu selten Mountainbike. In den letzten Jahren war das Verhältnis der gefahrenen Jahreskilometer viel zu rennradlastig: 2017 waren es 5900:600, 2016 3700:370, also immer nur so um die 8-10% meines Jahrepensums.

Dabei ist eigentlich die Mountainbikefahrerei viel ungefährlicher, naturnäher, techniklastiger (was gut für die Übung bzgl. der Radbeherrschung ist!) und auch erlebnisreicher als das Rennradfahren.

Es geht halt nicht so schnell voran, und man kann auch keine solch großen Distanzen abnudeln.

Argumente für mehr Mountainbikefahrerei gibt's mehr als genug, ich müsste sie wie gesagt etwas stärker gewichten. Das gelingt mir offenbar nicht so gut: Denn auch bisher in 2018 bin ich erst knapp 100 km mit dem Mountainbike unterwegs gewesen, aber ca. 4.000 (!) mit dem Rennrad.

Mein Guide Michael Krämer
in der Nähe der Wiesbachquelle

Von daher kam mir die heute geplante und schon länger verabredete Runde mit Michael Krämer ganz recht. Wir waren Ende Mai 2016 schon mal in "meinem Revier" unterwegs gewesen, nun war eine Runde in Michaels Gefilden rund um Eppelborn dran.

Los ging's über die Galgenbergstraße hoch zur A1, die wir überquerten und auf schönen Trails in Richtung Finkenrech fuhren.

Von dort zog es uns ein Stück über die L303 in Richtung Dirmingen und dann runter ins Illtal, kurz vor dem Erreichen der Talmulde überquerten wir den Alsbach und verschwanden wieder im Wald.

Über den Kaselwaldbach und den Dickenborn, vorbei an römischen Kanalruinen folgten wir dann dem Lauf des Dusterbachs bis an die Ill, die wir unterhalb Wustweilers überquerten und uns an einen längeren Anstieg in Richtung Humes machten.


Dann folgte eine schöne Pause am gestauten Wallenbornbach, wo der ASV Wiesbach einen Angelweiher mit Gaststätte betreibt. Sehr idyllisch und nett dort!

Weiter ging's zur Wiesbachquelle und dann nach Mangelhausen, wo wir am Ende dem Köllerwieserbach in Richtung Köllertal folgten.

Die Vogelsbornkapelle zwischen Habach und Eiweiler
Wir fuhren dann an der Vogelsborn-Kapelle vorbei und machten uns wieder hoch in Richtung Wiesbach, diesmal halt von der anderen Seite, ehe es weiter in Richtung Habach ging, ein kleines Stück über den Saar-Oster-Höhen-Radweg und vorbei am geometrischen Mittelpunkt des Saarlandes.

Über den Wünschberg ging's runter nach Lebach und ein wenig durchs Theeltal, ehe wir in Bubach wieder der Ill folgten und den letzten Anstieg hoch zu Michael Krämers Haus meisterten.

Gut gestärkt (danke für die Gastfreundschaft!) konnte ich nach schönen dreieinhalb Stunden (mit Pausen, netto waren's etwas mehr als zweieinhalb) wieder den Heimweg antreten. Sehr eindrucksvolle Tour!




Dienstag, 31. Oktober 2017

Haldenrunde mit Heinz


Mal wieder das Mountainbike entstaubt...

Schöne Runde über zwei Halden zum Abschluss des Sportmonats Oktober


Heute ging's mal wieder mit dem Mountainbike raus. Vor einigen Tagen war ich auf die Halde Geisheck gewandert, der Blick von dort oben ist grandios, da wollte ich heute mit dem MTB wieder hin und außerdem auf die Redener Halde.

Ich fuhr zunächst über den "großen Rundweg" zum Heinitzer Weiher, dann entlang der A8 Richtung Holzhauertal und dann zur Geisheck.

Wunderschöner Abendhimmel kurz vorm Heimkommen
Im Inneren der Halde Geisheck "brennen" seit Jahrzehnten die Reste der Kohle, die zusammen mit dem Abraum abgelagert wurde. Das Gefühl auf einem "brennenden" Berg zu stehen, hat etwas ganz Außergewöhnliches.

Danach ging's durchs Binsental rüber auf die Seite in Richtung Reden und hoch zur Bergehalde. Auch hier genoss ich den herrlichen Ausblick und fuhr dann hinunter zum Zukunftsort, von dort dann über Landsweiler hoch nach Schiffweiler und rüber nach Bauerhaus.

Über die Landsweiler Straße kam ich schließlich nach Wiebelskirchen und besuchte noch kurz meinen Freund Heinz Neis, ehe es nach Hause ging.

Sonntag, 24. September 2017

#BewegungfürLuca


Bewegung für Luca

Radsport bewegt - und es war bewegend!


Luca Biwer, ein talentierter und erfolgreicher Endurofahrer aus Rehlingen-Siersburg, der für den saarländischen Vereine BikeAid e.V. startet, hat sich am 17.06.2017 bei einem Trainingsunfall schwer verletzt.

Sein Verein, aber auch viele andere Vereine und Privatinitiativen versuchen seitdem in der #BewegungfürLuca Solidarität zu leben, Hilfe zu organisieren und alles zu tun, damit Luca die schweren Folgen dieses Unfalls so gut wie möglich meistern kann.

So schlimm und schicksalhaft das Geschehene auch ist: Es zeigt, was Sport, Freundschaft und Menschlichkeit zusammen bewirken können.

Danke an Hardy und den ganzen RSC für die tolle Kappe!
5.000 Besucher kamen am 24.09.2017 in Rehlingen zusammen, um gemeinsam zu helfen - ich war einer von hunderten Radfahrer, die in einer Sternfahrt von der Schleuse in Rehlingen in Richtung Bungertstadion starteten.

Vorher fuhr ich solo von Schwarzenholz aus über Saarwellingen und Roden, dann durch die Saarauen und schließlich auf der Wallerfanger Seite entlang der Saar zum Treffpunkt.

An der Schleuse gab's ein großes Hallo, viel Händeschütteln - ein echtes Familientreffen. Der RSC Überherrn beschenkte mich sogar mit einer Vereinsmütze. Danke dafür, ich werde sie in Ehren halten!

Himmel und Menschen in Rehlingen - klasse!
Dann ging's mit dem ganzen Tross zum Bungertstadion, wo wir einige schöne Stunden verlebten. Was Eric Haus und sein Team da auf die Beine gestellt hatten, war schon gigantisch.

Danach ging's für mich über Wallerfangen, Saarlouis, Lisdorf, Bous und Elm zurück nach Schwarzenholz.

Für mich als "Funktionär", aber besonders als Radsportler, war es bewegend und beglückend zugleich, was Sport vermag. Das konnte man an diesem Tag hautnah erleben, und es war beeindruckend, ermutigend und einfach nur schön.

Lucas Kampf zurück ins Leben und auch das Engagement seiner Unterstützer gehen weiter - macht mit:

#BewegungfürLuca




Donnerstag, 25. Mai 2017

Vatertagstour

 

Mit Sohnemann und MTB auf und rund um den Höcherberg


Schöne Runde mit tollen Stopps bei jeder Menge netter Neunkircher


Am heutigen Vatertag packte ich mal wieder das Mountainbike aus. Der Plan war, die zahlreichen Veranstaltungen in unserer Stadt zumindest teilweise abzufahren. Erfreulicherweise war ich nicht allein, weil mein Sohn, der "im Urlaub zuhause" war, mich begleitete.

Mit Jan-Robin und dem Feuerwehrchef von der Hangard,
Björn Braun
Wir fuhren los und gleich ging's hoch - nämlich den Biedersberg, oben über die Bergkuppe in Richtung Eberstein. Danach über den Rombachaufstieg und gleich hinab ins Tal der Oster, die Vatertagsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Hangard war unsere erste "Relaisstation". Dort verweilten wir eine Viertelstunde, erfrischten uns und redeten mit dem Löschbezirksführer Björn Braun und seiner Truppe.

Danach ging's weiter vorbei am Sportplatz die Höcherbergstraße hoch, immer am Saubach vorbei. Steiler und steiler wurde es, oben dann bei einer der Quellen ging's links, und gleich wieder hinunter durch dichten Wald ins "andere" Saubachtal, nämlich das Münchwieser. Dazu mussten wir aber erstmal das kleine Zwischental durchqueren, welches vom Schweinebach durchzogen wird. Das Borstenvieh wirkte in dieser Gegend offenbar sehr inspirierend bei der Namensvergabe der Fließgewässer!

Oberhalb des Schweinebaches zwischen Hangard und Münchwies
Nach dem nächsten Anstieg waren wir auch schon auf der Münchwies, wo am Ende der Ortslage in der Friedhofstraße das DRK Münchwies feierte.

Dort traf ich meinen Freund Peter Hans und noch einige andere Münchwieser.

Peter Hans (zu einem Bürger): "Das ist unser Bürgermeister, kennst du den?"

Der (scherzhaft): "Nein, ich bin CDU-Wähler."

Darauf ich: "Och, die nehm ich auch!"

Wir hatten jedenfalls Spaß und sprachen auch viel über die erste Trofeo-Etappe am 08.06., wo der Ort als "Alpe d'Huez der Trofeo" dreimal durchfahren wird und schließlich auch das Ziel der Etappe bildet.

Tolles Panorama in der verlängerten Kohlstraße in Höchen
Schön war's im Dorf am Himmel, und danach ging's weiter über den Höcherberg, vorbei am Turm und dann auf der Rückseite hinunter in Richtung Pfalz, ehe wir scharf links abbogen und in der verlängerten Kohlstraße knapp außerhalb Höchen ankamen. Atemberaubende Panoramen!

Dann ging's weiter in den Ort, runter auf die Dunzweilerstraße und dann wieder in den Wald, wo wir verschiedene Quellbäche des Glan suchten, ehe es wieder hoch auf die Dunzweilerstraße ging. Dann hinab in den Ort, zur Glanquelle und rüber in Richtung Friedhof, ehe die nächste Abfahrt kam.
Über den Tilemann-Stella-Weg, wo wir uns kurz verfransten, und den Marienweg ging's schließlich hinunter ins Feilbachtal - einmal hatten wir den Feilbach ja schon auf dem Marienweg überquert.

Mit den Jungs vom KKW in Wellesweiler
Die Abfahrt vom Stockwäldchen in Oberbexbach und dann immer den Feilbach entlang zählte zu den schönsten Teilen der Tour!

Schließlich kamen wir in Bexbach an, danach wurde schnellstens Wellesweiler angesteuert, wo wir uns beim Frühlingsfest der Pfarrgemeinde Sankt Johannes erfrischten.

Schwuppdiwupp waren wir wieder auf den Rädern und trafen schließlich beim Feuerwehrfest in Ludwigsthal auf den Rest der Familie, hier wurde auch das traditionelle halbe Hähnchen gegessen, das kaum irgendwo so gut schmeckt wie bei der Feuerwehr Ludwigsthal!

Den Abschluß machten wir beim KV Eulenspiegel beim Sängerheim in Furpach, ehe es nach Hause ging.



Samstag, 14. Januar 2017

Peters Eiche mit Peter




Seit langem mal wieder eine MTB-Schneetour, wenn auch mit nur einem Peter!

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach meiner letzten MTB-Runde im Schnee, damals mit Peter Jung und Peter Schmitt, fuhr ich heute mit Peter Jung alleine. Gestern abend auf dem Fest der Meister, der jährlichen Sportlerehrung des Neunkircher Sportverbandes, hatten wir uns spontan verabredet.

Treffpunkt war wie meist am Furpacher Weiher
Nach den neuerlichen Schneefällen der letzten beiden Tage war es noch leicht gefroren, als ich gegen 9.10 Uhr losfuhr, Treffpunkt war 9.30 Uhr am Furpacher Weiher, unserem "Standardtreff".

Es fuhr sich recht gut, wenn auch unter der frischen Schneedecke manchmal Gefahren lauerten. Man musste schon konzentriert fahren.

Nachdem ich das Robinsondorf passiert hatte, fuhr ich erstmals den parallelen Waldpfad zum Spazierweg links oben im Erlenbrunnenbachtal, ehe ich mich mit Peter traf und wir den Maltitzweg hoch weiterfuhren in Richtung L117.

Ab und an gab's halt Tragepassagen...
Von dort ging's wieder in den Wald, wo der Maltitzweg in den Grenzsteinweg übergeht, bogen wir rechts ab runter ins Mutterbachtal.

Peter fuhr mir in den Abfahrten immer ein wenig davon, ich hab da, besonders bei diesem Wetter, einige "Gamaschen".

Ich bin schon seit fast drei Jahren mit dem Rad nicht mehr gestürzt, und je länger der letzte Sturz zurückliegt, umso mehr fürchte ich den nächsten.

Aber unten im Tal wartete mein Kollege ja, und so ging's gemeinsam weiter vorbei an der Silbersandquelle nach Kirkel und dann an der Burg hoch in Richtung Hirschberg bzw. Geologischer Lehrpfad / Frauenbrunnenquelle.

Oben angekommen (bergauf lies sich in dem frischen, aber nicht allzu tiefen Schnee richtig gut fahren, und man blieb trotz mittlerweile einsetzendem Tauwetter auch sauber) ging's über den Höhenzug in Richtung Sieben Fichten, wobei wir den höchsten Punkt der gesamten Bergkette überfuhren. Ein wenig spürten wir noch die Nachwirkungen von Egon, dem Sturmtief von vor zwei Nächten, aber im Großen und Ganzen fuhr es sich prima.

Gedenkstein am Kreisel in Kirkel-Neuhäusel
Von "Sieben Fichten" ging's zu "Peters Eiche", einer weiteren bekannten Landmarke im Wald zwischen Kirkel, Wörschweiler und Lautzkirchen, und dann runter in den Frauenbrunnengraben. Wir kreuzten sodann die L113 und fuhren hoch in Richtung Bellem, dann vorbei am Waldklassenzimmer und genossen nochmal den wunderschönen Blick auf Kirkel, ehe wir wieder ins Kirkeler Bachtal abfuhren.

Von dort wählten wir dann doch asphaltierte Straßen, weil es Zeit war, nach Hause zu kommen - die Verpflichtungen des Tages warteten. In Neuhäusel am Kreisel war aber noch soviel Zeit, dass Peter der Liste der "verschwundenen Dörfer", an denen bzw. über deren Fläche wir schon vorbeigefahren sind, ein weiteres hinzufügte: Dort, wo sich seit 1700 Neuhäusel befindet, stand früher das Dorf "Volkerskirchen". Wieder was gelernt!