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Sonntag, 31. Januar 2021

Endlich mal wieder mit Peter ab der Bretzelbank

Sonntagmorgenrunde "wie früher"!


Heute morgen ging's seit langem mal wieder zum Treff nach Furpach - die "Bretzelbank" an der Einfahrt zum Zentralfriedhof ist seit jeher Treffpunkt der Gruppenradfahrer im Südosten von Neunkirchen. 

Heute morgen hatte ich mich dort mit Peter Schmitt verabredet - wir beide waren schon sehr lange nicht mehr miteinander gefahren. Nach der superschönen Fahrt heute fragte ich mich wirklich, warum eigentlich nicht?

Wegen des Wetters (auf den Straßen herrschte durchaus Glättegefahr) entschieden wir uns für die Gravelausstattung.

Erst ging's durch den Kohlhöfer Wald hoch auf den Grenzsteinweg und dann am Menschenhaus auf die "Waldautobahn" in Richtung Rohrbach.

Wir quatschten - auch weil wir uns schon lange nicht mehr auf dem Rad gesehen hatten - über Gott und die Welt, und fluggs waren wir an der Geistkircher Kapelle. Kurze Beratschlagung, und schon waren wir uns einig, das Zwischenziel "Niederwürzbacher Weiher" nicht übers Frohnsbachtal anzusteuern, sondern über den Höhenzug Lambertsberg - Franzosenkopf - Kieselsberg.

 So kamen wir schließlich nach einer schönen Fahrt über vereiste Höhen (dort oben zeigte das Thermometer des Garmin Edge -3°C an) über eine Strecke, die ich bisher noch nicht kannte, in der Allmendstraße in Niederwürzbach raus.

Von dort umkurvten wir den Weiher zu einem Teil entgegen dem Urzeigersinn und fuhren hoch zum Park Philippslust, der früheren Philippsburg, von der heute aber nur noch Rudimente und eben das Gesindehaus übrig sind (siehe Bilder).

Weiter ging's! Runter ins Tal des Stockweiherbachs und vorbei am Griesweiher fuhren wir hoch zum Hof Hochscheid, dem höchsten Punkt der heutigen Tour (für Peter eine Premiere, und ich bin ja auch erst vor kurzem zum ersten Mal dort oben vorbeigekommen) und dann gleich wieder runter nach Reichenbrunn, wo wir den ganz jungen Würzbach überquerten, ehe es wieder hoch ins Naturschutzgebiet Hirschental ging.

Auch hier war ich vor kurzem erst zum ersten Mal gewesen, diesmal fuhren wir am höchsten Punkt der gut ausgebauten Wegs aber nicht über einen Trail noch höher Richtung Ensheimer Gelösch, sondern weiter ind damit wieder bergab in Richtung Oberwürzbach.


Es wurde Zeit, die Heimkehr einzuleiten: Über Oberwürzbach, das Würzbachtal hinab und dann Niederwürzbach ging's in Richtung Lautzkirchen, wo wir uns wieder "in den Wald schlugen" und übers Pferchtal und den Frauenbachtalgraben ging's zurück ins Kirkeler Bachtal, dann nach Neuhäusel und schließlich ins Mutterbachtal, von wo aus wir nach Kohlhof kamen.

Peter fuhr weiter nach Hause "uff die Plandaasch", ich durch Furpach Richtung Heimat. Schöne Runde! Und immerhin etwas über 5 "neue" Kilometer, die ich bisher noch nicht gefahren war, vornehmlich in Niederwürzbach, Reichenbrunn und Oberwürzbach.






Sonntag, 3. Januar 2021

Zweiter Gravelbikeausritt im neuen Jahr: Diesmal nach Südwesten

Siff statt Zwift: Zum Spellenstein

Und wieder ein paar "neue" Kilometer gesammelt...


Wie das oft so geht: Am Sonntagmorgen hatte ich eigentlich zunächst gar keine Lust, Rad zu fahren. Aber nach einem guten Frühstück juckte es mich dann doch in den Beinen.

Oben im Geißbachtal
Heute wollte ich mal einige neue Kilometer erfahren, insbesondere den Anstieg aus dem oberen Würzbachtal bei Reichenbrunn bis hoch auf die Staffel zwischen St. Ingbert und Ensheim hatte ich mir vorgenommen.

Das Ziel meiner Fahrt - abgesehen von den wenigen Kilometern von dort bis nach Hause - war der Spellenstein in St. Ingbert.

Los ging es zunächst einmal wie gestern über den Franzosenweg runter ins Mutterbachtal. über Rohrbach und vorbei an der Geistkircher Kapelle fuhr ich dann in den Wald bei Hassel, wo ich erst einmal ein wenig rumschnüffelte, hauptsächlich entlang der PUR. Den oberkrassen "PURen DB-Trail" (siehe Bild) vermied ich aber mit dem Gravelbike, das ist dafür zumindest mit meinen Radkünsten schlicht das falsche Equipment. Ich nahm ohne falschen Stolz lieber den "Chickenway"...

Dann ging es in den nächsten Anstieg aus dem Stockweiherbachtal heraus, diesmal fuhr ich den Berg jedoch nicht zu Ende, sondern nur bis etwa in die Hälfte, und folgte dann der PUR weiter in Richtung Würzbachtal und Rittersmühle. Von dort ging es über Oberwürzbach nach Reichenbrunn.

Dort begann der lange, aber auch sehr schöne Anstieg durch das Naturschutzgebiet Hirschental. Nach einer zunächst ziemlich knackigen Steigung fährt man auf halber Höhe zwischen Würzbachtal und dem höchsten Punkt der Staffel über eine kurvige Strecke durch einen wunderschönen Wald, ehe eine 180° Kurve und ein sehr fordernder letzter Anstieg (eher MTB-Terrain) hoch zum Ensheimer Gelösch führt, einem beliebten Wanderparkplatz. Dort oben ist auch die Wasserscheide zwischen Grumbachtal, Wogbachtal und Würzbachtal. Ich wechselte direkt von einem Naturschutzgebiet ins andere: Goodbye Hirschental, hello Rheinfels.

Ich hielt mich im wesentlichen auf dem Höhenkamm, passierte dabei die "Spinne", eine große Wegekreuzung mit acht (!) Abgängen und einer Schutzhütte, von wo aus man entweder ins Grumbach-, Wogbach-, Eichersbach- oder Ommersbachtal gelangt. Oder - wie ich - in Richtung Bischmisheim fährt. Aber nicht bis in den Ort, sondern ein gutes Stück vorher dann doch runter ins Grumbachtal.

Der Spellenstein

Der "übliche" Radweg dort ist derzeit gesperrt (aufgrund des notwendigen Baufelds bzgl. der Erneuerung der Grumbachtalbrücke der A6), aber eine schöne Umleitung ist gut ausgeschildert vorhanden.

 Man fährt ein Stück den Grumbach hinauf, und nahe der Quelle auf der anderen Seite wieder hinunter. So gelangt man nach der Überquerung der A6 gut nach Sengscheid und von dort hinunter ins Rohrbachtal nach Rentrisch - und damit zum Spellenstein.

Meinen ursprünglichen Gedanken, von hier aus noch einige Waldwege auf der anderen Seite des Rohrbachtals in Richtung Neuweiler und Schüren zu befahren, hatte ich längst verworfen.

Seit ungefähr einer Stunde fiel ein beständiger Niesel-Schnee-Regen, und mir wurde jetzt doch unangenehm kalt, weshalb ich den direkten Weg nach Hause einschlug.

Über St. Ingbert ging's nach Spiesen und dort nochmal die Spieser Hohl hoch (die fährt sich übrigens mit 34-34 recht flüssig) - nach nicht ganz zweieinhalb Stunden Fahrzeit war ich dann auch zuhause.

Schöne Runde, die ich - ein wenig variiert - sicher bald nochmal fahre!


Samstag, 2. Januar 2021

Jahrespremiere


Mit dem Gravelbike durchs Mutterbachtal und den Glan hinauf

Schöner Start ins Radjahr - auch wenn's kalt war!



 

Zu meinen guten Vorsätzen im Jahr 2021 zählt auch, wieder mit dem Bloggen anzufangen. Nicht zwingend bei jeder einzelnen Laufrunde oder Ausfahrt mit dem Rad, aber zumindest bei denen, auf die ich auch selbst ab und an gern zurückblicke. Der Blog ist nämlich nicht nur für die Radfahrer vor allem unserer Region gedacht, die sich hier Anregungen holen können, sondern auch als eine Art Tagebuch für mich selbst.

Der schmale Pfad zur Hermannstraße hoch
Der schmale Pfad zur Hermannstraße hoch

Gerade in diesen Corona-Zeiten gewinnt die Entdeckung der eigenen Heimat und ihrer besonders sehenswerten Ecken neue Bedeutung. Vieles kann man mit dem Rad toll erkunden und erleben.

Und auch laufend gibt es jede Menge zu sehen, wenn man sich auch mal aus seiner Komfortzone raustraut und ein wenig auf Entdeckertour geht. Mir macht das jede Menge Freude, und da bin ich nicht allein

Daher an alle Altleser: Willkommen zurück, und an alle neuen: Viel Spaß!

Vor einigen Wochen bekam ich mein Gravelbike, das ich mir schon seit langer Zeit gewünscht hatte. Man könnte es auch "Querfeldeinrad" nennen, aber das hört sich nicht so sexy an, oder?

Nun: Es ist ein Rad, mit dem neben normalen Straßen auch unbefestigte Wege befahren kann - im engeren Sinne ein Rad für komfortables wie auch schnelles Fahren auf Kies und Schotter.

In der Ferne der schneebedeckte Höcherberg
Gerade im Winter ist es für mich die beste Option, weil ich mich in der Zeit wirklich nur ungern auf der Straße bewege. Das hat verschiedene Gründe, die schlechte Sichtbarkeit für Autofahrer (an der man natürlich auch selbst was machen kann, ordentliche Reflektoren an der Kleidung und vernünftige Belampung sind keine Kür, sondern Pflicht) und öfter und mehr Spritzwasser, das ich gar nicht mag, sind nur zwei Gründe. Das schöne ist vor allem, dass man viel Neues entdecken kann, gerade im Wald und auf Feldwegen. Die Kopfkarte wächst beträchtlich, und seit neuestem habe ich viel Freude an der App wandrer.earth, die es einem als Strava-Nutzer ermöglicht, auf der Karte genau zu sehen, ob man die befahrene(n) Strecke(n) irgendwann schon mal gefahren ist.

Der Plan heute: Erstmal Richtung Mutterbachquelle, dann den Mutterbach runter bis zur Mündung in die Blies, danach rüber nach Waldmohr, Sven besuchen und ein wenig auf Entdeckertour an den jungen Glan und auf die Südflanke des Höcherbergs.

Der Glan ca. 2,5 km unterhalb der Quellen

Ich startete über den Franzosenweg und begab mich dann in den Wald entlang der Hänge des oberen Kleberbachtals. Von der Waldstraße, die von Menschenhaus nach Rohrbach führt, bog ich recht bald nach links ab - eine gaaaanz lange gerade Strecke führt dort über zwei Wellen, u.a. das Tal des Mooswiesbachs, der direkt dem Mutterbach zufließt, in eben das Tal desselben.

An der Stelle, wo ich den Wald verließ, führte früher eine Brücke über die A6 in Richtung Kirkel - leider fiel sie Sparmaßnahmen zum Opfer und wurde vor einigen Jahren abgerissen.

Sowas wäre in "reicheren" Bundesländern nie vorgekommen - doppelt ärgerlich, weil hier eigentlich nur der Bund Geld spart. Für Menschen, denen Naherholung wichtig ist, ein bedauernswerter Verlust.

Ich fuhr in Richtung Rohrbach und dann nach links in die Unterführung unter der A6, kurz danach traf ich Martin, der mit dem MTB unterwegs war. Wir "sproochten" ein bisschen, dann ging's weiter wieder zurück Richtung Kirkel, vorbei am Bildungszentrum der Arbeitskammer und durchs Industriegebiet Waldstraße in Richtung Mutterbachtal, wobei ich einen kleinen Pfad fuhr, den ich bis dahin auch noch nicht gekannt hatte.

Doppelt hält besser...
... vor allem bei kalten Füßen!

Dann ging's zügig über feste Straßen in Richtung Norden, kurz vor Kleinottweiler konnte man den schneebedeckten Höcherberg gut sehen. Der Jägersburger Weiher war schön zugefroren, langsam merkte man dann doch, wie kalt es war. Ich war aber gut angezogen: Kurze und lange Radhose, zwei Paar Überschuhe (ein Paar mit Neopren), doppelte Handschuhe und doppelte Jacke, dazu Bandana um den Hals und eine warme Mütze. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unzureichende Bekleidung!

 

Bei Sven gab's für mich eine schöne Tasse Kaffee und für ihn ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk, dann ging's den Glan hinauf immer entlang des Flusses.

Im oberen Glantal war das Geläuf ziemlich fordernd...

Eine wunderschöne Strecke, die ich bisher noch niemals gefahren war. Ich wollte unbedingt bis zu der Stelle knapp unterhalb von Höchen fahren, die ich bereits von einem Lauf 2017 kannte, und dann über Höchen und Websweiler sowie den jungen Feilbach zum südlichen Ortsende von Frankenholz fahren. Auch hier war ich mit dem Rad noch nie gewesen.

Dann ging's nur noch über bekannte Straßen: Die Frankenholzer Straße runter nach Bexbach, Neunkircher Straße und Streitweg Richtung Wellesweiler (wo ich noch kurz beim Ortsvorsteher einkehrte) und dann (im Dunkeln, aber gut belampt) heim.

Schöne Runde, wenn auch das obere Glantal nicht unbedingt erste Wahl fürs Gravelbike ist, jedenfalls nicht zu dieser Jahreszeit (das ist dann doch eher MTB-Revier). Zuviel Matsch, zuviel Blätter, zu wenig Gripp mit dem "Kompromissprofil".

Aber die ganze Gegend dort mal wieder mit dem MTB zu bestreifen (sobald's etwas trockener ist) dürfte sicher reizvoll sein.








Samstag, 24. März 2018

Freundschaftsbrücke-Bliesransbach-Ochsenbachklamm-Mandelbachtal


Auf neuen Wegen mehr erleben!


Einige neue Verbindungen in der Kopfkarte geknüpft...


Mein erst zweiter Rennradausritt in diesem Jahr führte mich anfangs über bekannte Wege das Rohrbachtal hinab und entlang der Saar auf der Südseite durch Frankreich bis nach Grossbliederstroff. Das änderte sich aber dort, denn an der Saar fuhr ich zum ersten Mal über die Freundschaftsbrücke und dann durch Auersmacher, dort die Kapellenstraße hoch (eine nette Steigung aus dem Saartal heraus!) und dann über die Saarlandstraße in Richtung Sitterswald.

Die Freundschaftsbrücke zwischen Grossbliederstroff (F)
und Kleinblittersdorf (D)
Ebenfalls zum ersten Mal bog ich dann, als ich im Bliestal war, kurz nach der Überquerung des Brucherbachs nach links auf den asphaltierten Feldweg ein, über den ich die Ortslage von Bliesransbach erreichte.

Über den "Ecken" erreichte ich die L105 nahe dem westlichen Ortseingang und fuhr durch die Ortsmitte in Richtung Alfred-Döblin-Weg, der an den berühmten deutschen Schriftsteller ("Berlin Alexanderplatz") erinnert.

Döblin hielt sich während seiner Zeit als Lazarettarzt in Sarreguemines während des ersten Weltkriegs des öfteren in Bliesransbach auf.

Vom Weg kam ich wieder ins Bliestal und machte mich in Bliesmengen-Bolchen erneut an die Herausforderung Ochsenbachklamm entlang der Naturbühne Gräfinthal.

Blick auf Bliesransbach vom Alfred-Döblin-Weg aus
Dieses steile und anspruchsvolle Stück wollte ich im Dezember bereits fahren, allerdings hinderten mich im oberen Bereich massive Eisplatten daran. Heute nicht!

Eine weitere Premiere gab's dann auf der Höhe. Zum ersten Mal fuhr ich über den asphaltierten Feldweg vorbei an dem optischen Telegrafen oberhalb von Behelfsheim steil hinunter ins Mandelbachtal. Diese Steigung werde ich demnächst mal erklimmen müssen!

Der Rest der Strecke war bekannt: Durch Behelfsheim und Wittersheim ging's nach Erfweiler-Ehlingen und dort über die Römerstraße ab unterhalb des Römerturms durchs obere Mandelbachtal nach Biesingen, runter nach Alschbach und über Lautzkirchen, das Kirkeler Bachtal und den Eschweilerhof heim.

Am Ende hatte ich auf knapp über 70 km gut über 1.000 hm gesammelt! Und das Wetter hat ja auch gestimmt, so war's eine schöne und erlebnisreiche Fahrt.

Mittwoch, 31. Januar 2018

#tokyo2018 #35 Ab ins Mutterbachtal



Berg und Tal zum Monatsabschluss


Der Januar 2018 war mein zweitintensivster Laufmonat aller Zeiten




Kurz vor dem Hofgut Menschenhaus bei km 3,5
Heute habe ich mit einem schönen Lauf durchs Mutterbachtal und andere schöne Ecken meines Reviers den Laufmonat Januar standesgemäß beendet.

Auf dem fast 20 km langen Lauf zog es mich auch in eher crossige Bereiche rund um Eschweilerhof, ins Kleber- und Weißelbachtal und am Ende auch nochmal durch den Beckerwald.

Das Tempo war mit 5:08/km zügig, aber nie anstrengend. Auch der linke Oberschenkel machte das gut mit, ohne zu jaulen.

Ich werde langsam optimistischer, aber was das Tempotraining angeht (noch) nicht mutiger. Es bleibt vorerst bei gedämpftem Tempo, das verträgt die Muskulatur gut, und für echte Tempotests ist es auch noch zu früh - ich darf nicht vergessen, dass es gerade mal zehn Tage her ist, dass ich mir die Verletzung zuzog.

Vor nicht allzu langer Zeit stand hier im Mutterbachtal
noch eine marode Brücke, über die man die A6 in Richtung
Bildungszentrum der Arbeitskammer überqueren konnte.
 Leider wurde diese nicht saniert, sondern entfernt. Schade!
Zur Monatsstatistik: Seit ich laufe, also seit Ende 2008, habe ich nun insgesamt vier Mal die 400 km in einem Monat erreicht.

Im abgelaufenen Januar bin ich in 26 Laufeinheiten insgesamt 416 km gelaufen, das ist mein zweitintensivster Laufmonat aller Zeiten - bemerkenswert, gerade im kalten und nassen Januar.

Den Rekord stellte ich 2013 im September auf, als ich in 28 Einheiten insgesamt 434 km lief, in der Vorbereitung auf den New-York-Marathon.

Ansonsten waren es noch zweimal 407 km im Jahr 2012 (in 29 Einheiten im März in der Vorbereitung auf den Marathon in Bonn, die ich aber leider verletzungsbedingt wegen eines Muskelfaserrisses abbrechen musste, und nochmal in 27 Einheiten im September vor dem Berlin-Marathon, bei dem ich meine bis heute stehende Bestzeit von 2:56:47 lief).

In der STRAVA January Running Distance Challenge kam ich damit unter 174.015 Teilnehmern immerhin auf Platz 1.665 - damit war ich bester Saarländer und unter 4.485 Deutschen auf Platz 54.

Man erkennt es kaum - aber im Weißelbachtal begegnete ich
einem Reh, das sich sogar fotografieren ließ!
Morgen laufe ich nochmal lockere 70 Minuten zum Beine-Ausschütteln, und am Freitag dann 90 Minuten in 5:00/km - mehr Tempo muss zur Zeit nicht sein. Samstag dann wieder eine lockere Einheit wie Donnerstag, und am Sonntag dann der längste Lauf mit 35 km statt des Test-Halbmarathons.

Diesen langen Lauf wiederhole ich dann auch am Sonntag drauf. Der nächste Ruhetag wird erst am nächsten Dienstag sein - nach dann 13 Tagen Training am Stück!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Biesinger Berg, Gollenstein, Sieben Fichten


In den Winter gefahren


Drei coole Stunden mit Pit (und ein paar Waidmännern und -frauen)



Heute morgen machte ich mich wie letzten Sonntag schon mit dem Mountainbike kurz vor 10 Uhr auf an den Furpacher Weiher. Auf dem Weg schnappte ich mir - trotz geschlossener Schranke am Start, was einen "fliegenden" Start unmöglich machte - die KOM für die 1,4 km die Kirschenallee runter (Zeit: 2:15). Am Treffpunkt stand nur Pit, und so machten wir uns eben zu zweit auf. Einen genauen Plan hatten wir nicht, aber so in Richtung Würzbacher Weiher sollte es schon gehen, und dann wollten wir mal schauen.

Kurz vorm Schneefallbeginn - ein fast mystischer Ausblick
auf den Biesinger Berg. Leider war der auf den ersten Blick
mögliche Trail bei näherer Betrachtung doch nicht fahrbar.
Kalt war's! Ich hatte eine doppelte Langhose an und auch an den Händen war ich doppelt eingepackt, trotzdem kroch die Kälte durch. Da hilft nur fahren!

Über den Eschweiler Hof (wir suchten und fanden einen alten Trail, leider ist der im Wald stark durch Windbruch versperrt und im Feldbereich Opfer einer offenbar - für den Trail - zu ehrgeizigen "Landnahme" des bewirtschaftenden Landwirts geworden) ging's in Richung Rohrbach, dann ins Frohnsbachtal und in Niederwürzbach dann den Biesinger Berg hoch.

Wir probierten in der Hans-Böckler-Straße mal einen Trail in Richtung Bergkuppe, aber der erwies sich schnell als nicht fahrbar, da abgesperrt. Trotzdem: Nur Versuch macht klug. Dann eben den "Klassiker" hoch erstmals mit dem MTB, sonst bin ich hier immer nur mit dem Rennrad hochgefahren.

Peter im Anstieg aus dem Langentalgraben zum Gollenstein
Oben angekommen, fuhr ich zum ersten Mal den Höhengrat zwischen Würzbachtal und Langentalgraben, wir kamen dann unten in Alschbach raus und machten uns sogleich an den "Wadenbeisser" hoch zum Gollenstein - 80 Höhenmeter auf 600 Metern!

Nach dem Kurzbesuch des Menhirs ging's wieder runter in den Langentalgraben und über Lautzkirchen ins Pferchtal, dann auf bekannten Wegen hoch erst zu Peters Eiche und dann zu den Sieben Fichten.

Mittlerweile schneite es dauerhaft und rings um uns wurde es weißer und weißer, wir fuhren in dieser wunderschönen Atmosphäre das tiefe Tal runter und aus dem Taubental raus in Richtung Industriegebiet in der Konrad-Zuse-Straße.

Unter Jägern im Limbacher Wald nahe der Speckenbachquelle
Durch das Tal des Mutterbachs ging's zurück in Richtung Kohlhof, über die A6 und dann zur Schutzhütte nahe der Speckenbachquelle, wo an einer Kreuzung vier Waldwege zusammentreffen. Dort hatte sich eine große Jägerschar versammelt, bei der auch unser Radkamerad Peter Schmitt mit seinem Sohn half - das Ende der morgendlichen Jagd wurde gefeiert, und auch für uns gab's Glühwein und Wildschweingulaschsuppe. Danke schön!

Danach ging's über Kohlhof und Furpach nach Hause, ich fuhr über die Scheib und das Ellenfeld heim. Mittlerweile war die gesamte Landschaft weiß. Eine schöne Fahrt in den Winter war dann nach drei Stunden zu Ende. Zuhause dann gleich das Rad geputzt, ab unter die warme Dusche und danach einen guten Kaffee - herrlich!




Samstag, 14. Januar 2017

Peters Eiche mit Peter




Seit langem mal wieder eine MTB-Schneetour, wenn auch mit nur einem Peter!

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach meiner letzten MTB-Runde im Schnee, damals mit Peter Jung und Peter Schmitt, fuhr ich heute mit Peter Jung alleine. Gestern abend auf dem Fest der Meister, der jährlichen Sportlerehrung des Neunkircher Sportverbandes, hatten wir uns spontan verabredet.

Treffpunkt war wie meist am Furpacher Weiher
Nach den neuerlichen Schneefällen der letzten beiden Tage war es noch leicht gefroren, als ich gegen 9.10 Uhr losfuhr, Treffpunkt war 9.30 Uhr am Furpacher Weiher, unserem "Standardtreff".

Es fuhr sich recht gut, wenn auch unter der frischen Schneedecke manchmal Gefahren lauerten. Man musste schon konzentriert fahren.

Nachdem ich das Robinsondorf passiert hatte, fuhr ich erstmals den parallelen Waldpfad zum Spazierweg links oben im Erlenbrunnenbachtal, ehe ich mich mit Peter traf und wir den Maltitzweg hoch weiterfuhren in Richtung L117.

Ab und an gab's halt Tragepassagen...
Von dort ging's wieder in den Wald, wo der Maltitzweg in den Grenzsteinweg übergeht, bogen wir rechts ab runter ins Mutterbachtal.

Peter fuhr mir in den Abfahrten immer ein wenig davon, ich hab da, besonders bei diesem Wetter, einige "Gamaschen".

Ich bin schon seit fast drei Jahren mit dem Rad nicht mehr gestürzt, und je länger der letzte Sturz zurückliegt, umso mehr fürchte ich den nächsten.

Aber unten im Tal wartete mein Kollege ja, und so ging's gemeinsam weiter vorbei an der Silbersandquelle nach Kirkel und dann an der Burg hoch in Richtung Hirschberg bzw. Geologischer Lehrpfad / Frauenbrunnenquelle.

Oben angekommen (bergauf lies sich in dem frischen, aber nicht allzu tiefen Schnee richtig gut fahren, und man blieb trotz mittlerweile einsetzendem Tauwetter auch sauber) ging's über den Höhenzug in Richtung Sieben Fichten, wobei wir den höchsten Punkt der gesamten Bergkette überfuhren. Ein wenig spürten wir noch die Nachwirkungen von Egon, dem Sturmtief von vor zwei Nächten, aber im Großen und Ganzen fuhr es sich prima.

Gedenkstein am Kreisel in Kirkel-Neuhäusel
Von "Sieben Fichten" ging's zu "Peters Eiche", einer weiteren bekannten Landmarke im Wald zwischen Kirkel, Wörschweiler und Lautzkirchen, und dann runter in den Frauenbrunnengraben. Wir kreuzten sodann die L113 und fuhren hoch in Richtung Bellem, dann vorbei am Waldklassenzimmer und genossen nochmal den wunderschönen Blick auf Kirkel, ehe wir wieder ins Kirkeler Bachtal abfuhren.

Von dort wählten wir dann doch asphaltierte Straßen, weil es Zeit war, nach Hause zu kommen - die Verpflichtungen des Tages warteten. In Neuhäusel am Kreisel war aber noch soviel Zeit, dass Peter der Liste der "verschwundenen Dörfer", an denen bzw. über deren Fläche wir schon vorbeigefahren sind, ein weiteres hinzufügte: Dort, wo sich seit 1700 Neuhäusel befindet, stand früher das Dorf "Volkerskirchen". Wieder was gelernt!