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Montag, 21. Mai 2018

Präsidentenrunde



Ausflug zu gleich zwei SRB-Veranstaltungen

Ruhige 50 km an einem wunderschönen Pfingstmontag



Große Starterfelder beim Pfingstmontagsrennen!
Heute ließ ich es mal locker angehen. Zunächst radelte ich recht gemütlich nach Oberbexbach.

Dort sah ich mir einige Rennen des traditionellen Pfingstmontag-Renntags des RV Blitz Oberbexbach an.

Danach ging's über Frankenholz nach Münchwies und runter ins Schönbach-, danach ins Ostertal, wo ich gleich die nächste Steigung nach Steinbach in Angriff nahm.

Einige Höhenmeter kamen so schon früh am Tag zusammen...

Jede Menge Saarlandmeister im BMX!
Über den Wingertsbach und die Blies in Ottweiler ging's weiter in Richtung Mainzweiler und über den Hungerberg hoch nach Stennweiler, von da über Wemmetsweiler zum BMX-Renngelände des RV Weiße Rose Püttlingen, wo die Saarlandmeister im BMX ermittelt wurden.

Nach ein wenig Abfahrt runter nach Reden fuhr ich mitten durch die "Halden-Acht" und über Friedrichsthal nach Elversberg - gerade mitten im Saarlandpokalendspielstreß! Da aber alle im Stadion waren, kam man gut durch...




Montag, 4. Dezember 2017

Rund um den Hungerberg


Auf neuen Pfaden unterwegs im Winterwunderland

Vielmehr Trail geht nicht- wieder mal ein bißchen Abenteuer...


Das erste von vielen Windrädern
auf der Höhe über dem Wingertsbachtal
Nach einer längeren Arbeitssitzung mit meinem Bürgermeisterkollegen und dem Landrat des Landkreises Neunkirchen schlug ich in meiner ohnehin knappen Mittagspause das Angebot einer leckeren Maronensuppe schweren Herzens aus und fuhr so schnell es ging an den Wingertsbach in Ottweiler.

Ich hatte mir nämlich schon länger mal vorgenommen, von dort aus eine Runde durch den Himmelwald und um den Hungerberg zu laufen und, da ich jetzt ohnehin gerade in Ottweiler war, passte das ganz gut.

Im Auto schnell umgezogen, dann lief ich auch schon los dem Wingertsbach entgegen und hoch in Richtung des am Hang des Tals liegenden Wingertsweiherhofs.

Hier hoch gelaufen war ich noch nie, aber schon mal Mountainbike gefahren: Am 19.07.2014 fand hier der 3. Kommunentriathlon statt, mit meiner Triathlonstaffel in der Besetzung Lauer/Aumann/Bauer waren wir damals 18. von 53 Teams geworden.

Vorbei am Hof kam ich dann nach fast 2 km Steigung auf die Anhöhe und machte mich an der ersten Windanlage ab in den Wald - hier war definitiv Neuland, die Radstrecke ging nach links ab, sie sollte ich später wieder runterkommen.

Die Solaranlage am Himmelwaldbach nahe der B420
Unter mir lag das junge Wingertsbachtal, ich sah die Riesensolaranlage, die man sonst nur von der B 420 aus gut sieht, von oben.

Als ich wieder im Wald heraus kam, machte der eigentlich geplante Weg nach links keinen sehr vertrauenerweckenden Eindruck.

Ich lief also talwärts, mitten durch die Solaranlage hindurch, und kurz danach war ich auch schon am Himmelwaldbach, der auf der anderen Seite des Wingertsbachtals der Oster zufließt.

Diesen überquerte ich kurz danach wieder - da heißt er allerdings schon Selgenbach.

Eben das Tal jenes Selgenbachs lief ich nun hoch, jetzt ging es in Richtung Hungerberg. Man kommt an einer Freizeitanlage mit öffentlichem Grillplatz vorbei, dann passiert man am Hang oberhalb des Selgenbachtals mehrere Weiheranlagen, ehe man wieder in den Wald einläuft.

Knapp unterhalb des Hungerbergs: Blick ins Selgenbachtal
Die Strecke wurde langsam steil, es ging nach rechts den Hungerbach hoch, schließlich war ich an einem sehr waldigen Trail angelangt, den ich natürlich vorher noch niemals gesehen hatte.

Nun begann mein Kurzausflug in den Landkreis Sankt Wendel - durch teilweise tiefen Schnee kämpfte ich mich einmal um den Hungerberg herum, dann war ich wieder am Ausgangspunkt der kleinen Runde.

Jetzt ging es über die Höhe, genau auf der Grenze zwischen den Landkreisen Neunkirchen und Sankt Wendel, vorbeian mehreren Windkraftanlagen bis zum höchsten Punkt der Runde, von da auf die letzten 3,5 km - fast nur noch bergab.

Auf der Runde um den Gipfel des Hungerbergs
Hier war ich wie gesagt schon mal gewesen. Damals beim Kommunentriathlon fuhr ich mit dem Rad in die andere Hälfte des Himmewalds, nun ging's ab hier wieder runter in Richtung Wingertsbachtal.

Ich hatte noch gut Luft, also ließ ich es einfach schön laufen.

Nach 1,2 km kam ich an der Stelle vorbei, wo ich erstmals in den Wald gelaufen war, die letzten 2,3 km rollte ich mit circa 4:30/km locker bergab dem Auto entgegen.

Das war eine schöne Runde, wenn auch ziemlich nass und nebelig. Irgendwann laufe ich die mal wieder, wenn das Wetter besser ist!

Dienstag, 4. Juli 2017

Abendrunde WND mit einer Prise Illtal



Nach Feierabend Höhenmeter gesammelt


Ausflug ins Sankt Wendeler Land


Heute wollte ich die Jahreszeit (noch nah an der Sommersonnenwende) mit den langen Tagen mal ausnutzen, um zum ersten Mal seit längerer Zeit - eigentlich das erste Mal für 2017) das Sankt Wendeler Land zu erkunden. Obwohl "erkunden" eigentlich nicht passt, denn neue Streckenteile waren eigentlich nicht dabei. Da gehen mir auch langsam die Optionen aus.

Blick vom Hungerberg ins obere Ostertal
Los ging's in Richtung Ostertal und gleich mal in den Anstieg nach Steinbach - auf dem entsprechenden Strava-Segment trat ich auf den 1,2 km 400 Watt im Schnitt, in der Spitze 700. Danach war ich so richtig warm. 

Über Steinbach und entlang der B420 ging's nach Dörrenbach und dort über den Radweg hoch zur Sankt Wendeler Marienhausklinik - rechts am Hungerberg vorbei und dann über den Billenborner Hof. Ich fuhr danach runter in die Stadt bis zum Sportzentrum und dann den Kniebrecher hoch. 500m bei durchschnittlich 11% fordern einen auch dort - so sehr, dass ich oben eine kurze Pause einlegte, auch, um die wunderbare Aussicht zu genießen.

Leider vergaß ich dabei, meinen Garmin wieder einzuschalten, so dass mir der Weg vorbei am Wendelinushof bis hinunter ins Tiefenbachtal in der Aufzeichnung fehlt.

In Sinnerthal ging die Sonne schon fast unter
Aus dem Tiefenbachtal hinaus nahm ich bekannte, aber abseits der Hauptstraßen liegende Feldwege rund um Schleifstein und Bosenberg, schließlich kam ich oberhalb von Leitersweiler auf etwas über 450m über N.N. an den höchsten Punkt der Strecke, wo ich einem Reh begegnete, das urplötzlich, nachdem ich eine Kurve umfahren hatte, keine zehn Meter vor mir stand. Ich bremste, wir sahen uns einige Sekunden an, ich wollte laaaaangsam meine Kamera zücken, aber da war es auch schon weg. Trotzdem - ich liebe diese magischen Momente, die man nur beim Radfahren so erleben kann.

Über Urweiler ging's dann in die Stadt hinein und wieder hinaus (das dauert bei Sankt Wendel ja nicht lange), in Oberlinxweiler entschloss ich mich dann aber doch, meine Runde noch ein wenig zu verlängern. Anstatt durchs Bliestal heimzufahren, blieb ich auf der rechten Bliesseite und fuhr durchs Tal des Niederlinxweiler Sulzbaches, der alle Bäche aus Remmesweiler und Mainzweiler zur Blies führt, durch eben diese beiden Dörfer, ehe ich für wenige Meter die Wasserscheide zur Ill überschritt, nur um kurz danach in Stennweiler wieder "Blies-Boden" zu betreten.

Von dort ging's nach Hause, allerdings nicht ohne bei meinem Ortsvorsteher Volker Fröhlich in der Schlawwerie noch kurz "einzukehren" - danke übrigens für die Erfrischung!