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Freitag, 21. Februar 2020

#london2020 #009 Flotter Lauf rund um den Weiher


Trotz "Raulischkeit" Training durchgezogen



Zehn flotte Kilometer trotz flauem Magen

Wie sagte schon Oli Kahn? "Weiter, immer weiter!"

 

"Ist Dir morgens flau im Magen, sollst das Training Du vertagen!" - diesen sicher guten Ratschlag schlug ich heute in den Wind. Morgen werde ich sehen, wie mir das bekommt.

0,85 km hat eine Runde um den Furpacher Weiher
Im Ernst: Leichte Magen-Darm-Probleme habe ich bereits seit gestern, heute morgen merkte ich es dann richtig. Aber da ich weder Fieber noch echte Übelkeit verspürte, wollte ich dann doch im Plan bleiben.

Also ab nach Feierabend an den Furpacher Weiher, zehn flotte Kilometer in geplanten 48:20 (5:40/km). Nach den zwei Kilometerm Einlaufen gings dann los, und ich merkte schon nach 2-3 km, dass ich's vielleicht doch besser gelassen hätte.

Trotzdem biss ich mich durch, wenn ich auch auf den letzten beiden Kilometern kurze Stopps einlegen musste. Ohne den Magen-Darm-Infekt wäre ich da locker durchgelaufen.

Aber egal, Hauptsache, die Einheit ist abgehakt. Wird schon werden!

So geht's nun weiter: Morgen lockeres Joggen (50 min. in 6:00/km), Sonntag der zweite lange Lauf (27 km in 5:40/km). Und passend zum Rosenmontag dann Ruhetag!


Freitag, 14. Februar 2020

#london2020 #004 Some like it flott! Erster „flotter“ Lauf


Ohne Regen geht's auch!





Es geht doch - auch mit Tempo


Erster flotter Lauf in der London-Vorbereitung



Heute war Tag der Wahrheit - nach der abgebrochenen Standortbestimmung vom Dienstag (4*2 km mit 4:37/km) stand heute eine vergleichbare Belastung an. Der Plan verlangte von mir nach 2 km Einlaufen einen Tempolauf über 8 km mit 4:50/km.

Das 333-m-Oval an der Fernstraße
Auch heute galt wieder: In der Mittagspause Laufen statt Essen. Da meine liebe Bürgermeisterin mich kurz vor Mittag noch mit einem Berliner bedacht hatte (Danke, Lisa!) hatte ich die erforderlichen Kalorien zumindest für das erste Drittel der Einheit ja schon mal intus.

Mit wieder funktionierender Herzfrequenzmessung (die Batterie im Brustgurt war's!) machte ich mich auf die ersten Runden am Sportplatz Fernstraße. Das Gute an diesem Oval: Es hat genau 333m, also sind drei Runden genau 1 km - leicht zu rechnen. Außerdem schien die Sonne sogar ein wenig, und auch während des Trainings fiel kein Tropfen Regen - eine willkommene Abwechselung zu den letzten Tagen! Muss am Valentinstag liegen...

In der ersten Hälfte des Tempolaufs war ich sogar ein wenig zu schnell, es dauerte, bis ich ein gutes Tempogefühl entwickelte und mich so gegen Ende hin ein klein wenig bremste. Man soll sich ja an den Trainingsplan halten! Die Vorgabe von 38:40 verpasste ich nur um 12 Sekunden und lief dabei sehr gleichmäßig.

Der Puls war ein wenig höher, als ich es gern gehabt hätte, aber alles im grünen Bereich!

Morgen dann dann nur 40 min. Joggen in 6:00/km und am Sonntag der erste lange Lauf der Vorbereitung: 25 km in 5:40/km. Montag ist dann Ruhetag!

Freitag, 11. Mai 2018

Saaraltarm und Rodener Saarauen


Mal wieder in altheimatlichen Gefilden - und flott unterwegs!

Arbeitswoche "in style" mit Lauf um den Saaraltarm und die Rodener Saarauen beendet

 

Schon an der Saar - das Ford-Hochhaus und der Saargau
Diese Woche gab's einiges zu tun, trotz Feiertag war sie sehr arbeitsreich - und endete mit einem Termin in Saarlouis gemeinsam mit dem Landrat Patrik Lauer, einigen Kollegen und Fachleuten bei der Firma inexio.

Mir blieb so noch Zeit, mal wieder um den Saaraltarm zu laufen, bevor's nach Hause ging. Hatte ich schon lange nicht mehr gemacht.

Ich startete am Landratsamt, lief direkt an den Altarm und dann immer schön flach konstant unter 5:00/km in Richtung Saar und Dillingen, über die Brücke und durch die Rodener Saarauen.

Auf dem Rückweg hatte ich keine Lust, an der Gustav-Heinemann-Brücke die Wendeltreffe runterzulaufen, um wieder an die Saar zu kommen.

Vorn die Saar, hinten die Ensdorfer Halde
So suchte ich mir einen Weg vorbei am Baseballfeld der Saarlouis Hornets und war flugs wieder am Altarm.

Der Puls ging schon hoch, aber ich hatte scheinbar Springfedern in den Beinen. Jedenfalls konnte ich den Schnitt unter 5:00/km gut halten.

Nach knapp 48,5 Minuten war ich wieder am Auto. Hui, hui, hui - schnell ging's in Saarlouis!

Freitag, 22. Dezember 2017

#tokyo2018 #03 Flotter Zehner mit Sebastian

Flotter Zehner zum Wochenendbeginn


Zum Schluß noch zwei Runden mit Sebastian Alt


Heute mal wieder ein flotter Zehner - zehn Kilometer gerade so schnell, dass man ein wenig schnauft, aber ohne das man "tief in die Tasche greifen" muss.

Flott, aber trotzdem chillig mit Seb an der Halde
Ich lief mich locker ein, nach der traditionellen Warmlaufrunde um die Halde sah ich Sebastian alt, der gegen die Uhr um den Brönnchesthalweiher lief. Auf meiner ersten Runde begegneten wir uns folgerichtig, und er meinte, dass er sich mir gleich anschließe.

Nach zwei Runden und fünf Kilometern, die ich bis dahin ganz gechillt gelaufen (und 3-4 Pulsschläge pro Minute unter den Werten der vergleichbaren Einheit in der Vorbereitung auf Hamburg geblieben) war, war Seb dann für die letzten zwei Runden neben mir. Wir quatschten die ganze Zeit, was meinen Puls ein wenig nach oben trieb, aber am Ende war es dann doch ein richtig lockeres Läufchen, und ich fühlte mich auch hinterher richtig gut!

Morgen 70 Minuten locker Joggen, und Sonntag dann mein erster langer Lauf!

Dienstag, 11. April 2017

#hamburg2017 #45 - 10 km flott mit 2,5 km E/A



Now we're talking!

Endlich! Es scheint, als bekäme ich langsam die Kurve. Ich fühle mich in den letzten Tagen endlich mal dauerhaft fit, habe Lust aufs Laufen, geniesse meine Trainingseinheiten und bin frei von (jedenfalls nennenswerten und leistungsmindernden) Beschwerden. Und das spiegelt sich auch langsam in den Trainingswerten und -ergebnissen wieder.

Sollte es so weiterlaufen, schöpfe ich vielleicht doch noch den notwendigen Mut, in Hamburg die drei Stunden anzugreifen. Jedenfalls gibt der heutige flotte Zehner rund um den Brönnchesthalweiher Anlass zur Hoffnung.

Das Grinsen verging mir während des ganzen Trainings nicht...
Bei zugegebenermaßen fast idealen Laufbedingungen (12°C, Sonne, kaum Wind) konnte ich eine fast gleiche Leistung wie zum gleichen Zeitpunkt vor dem Chicago-Marathon abrufen: 4:27/km mit Puls 146 im Schnitt und 152 in der Spitze (vor Chicago: 4:26/km mit Puls 145 im Schnitt und 155 in der Spitze). Und verglichen zur Einheit in der sechsten Woche (4:29/km mit 151/158) war das hier schon ein Quantensprung - ganz abgesehen zum Lauf Ende der zweiten Woche, den ich sogar abbrechen musste, als mich noch eine Entzündung verbunden mit einem Infekt plagten.

Meine Garmin spuckte zur Belohnung auch einen VO²-Max von 56 aus - besser war ich in dieser Vorbereitung noch nicht. Und der flotte Lauf war völlig stressfrei - mit leicht negativem Split (22:22/22:08) und superflacher Pulskurve.

Morgen Ruhetag (vor zwei Tagen hab ich den noch herbeigesehnt, jetzt will ich ihn eigentlich gar nicht - aber er ist trotzdem wichtig!), am Gründonnerstag dann die zweitletzte Intervalleinheit dieser Vorbereitung, und die letzte richtig fordernde mit dreimal 5.000m im Marathontempo. Am Freitag dann schon Beginn des Taperings. Samstag ein Regenerationslauf, und Sonntag der letzte lange, aber "nur" noch 27 km im ruhigen 5:20er-Tempo. Und dann beginnt schon die letzte Woche mit Schon-Einheiten: Maximal 60 Minuten, nie mehr als elf Kilometer. Erholen und Kraft tanken - damit's am 23.04. auch klappt!


Freitag, 24. März 2017

#hamburg2017 #30 Zehn flotte Kilometer um den Brönnchesthalweiher


Windig, kalt und keine guten Beine

Das ist in der Summe eigentlich alles Wichtige zum heutigen "flotten Lauf" auf dem Halden- und Freizeitweg in Reden. Ich fühlte mich von Anfang an nicht besonders, und es wurde auch während der Runden um den Brönnchesthalweiher nicht besser.

Blick in Richtung Brönnchesthalweiher
Aber ich hab's zumindest durchgezogen. Schön, dabei auch einige liebe Laufkollegen zu treffen.

Joachim Groß war mit seiner Horde unterwegs.

Wir sahen uns erst gegen Ende, weil er und die Jungs immer gerade woanders rumliefen als ich, so liefen wir halt gemeinsam aus und tratschten nachher noch ein wenig.

War nett!

Morgen Regeneration, Sonntag dann ein wahrscheinlich ziemlich harter 32er-Crescendo-Lauf (zehn Kilometer in 5:30/km, zwölf in 5:00/km, dann am Ende nochmal zehn in 4:30/km).

Kurz vor Ende lief ich GroJo und die Jungs noch auf.
Vor Chicago habe ich da die letzten zehn nicht in der Vorgabe gepackt. Mal sehen, ob's am Sonntag besser geht.

Montag dann wieder Regeneration und Dienstag Intervalle (4 * 3.000m im Marathontempo).

Freitag, 24. Februar 2017

#hamburg2017 #09 Einen Versuch war's wert...




Hör auf Deinen Körper!

Eine der wichtigsten Regeln beim Laufen. Gestern war ich nach sechs Tagen Training am Stück ziemlich platt. Aber wohl nicht nur wegen des Trainingsaufwandes, eher wegen eines Infektes, den ich seit Wochen mit mir rumgeschleppt habe und seit Montag, da er sonst einfach nicht weichen will, nun doch mit Antibiotika behandelte.

Als Sportler merkt man das, nicht sofort, aber schon beim Training am Mittwoch. Wenn die Darmflora flächenbombardiert wird, weichen zwar die bösen Keime, aber leider auch die guten Bakterien. Das drückt logischerweise auf die Leistungsfähigkeit. Heute fühlte ich mich so lala. Und auf dem Trainingsplan standen 12 km in 4:30/km, also klar im anaeroben Bereich. Trainieren - oder schonen?

Die Redener Halde mit ihrem Rundweg - toll zum Trainieren!
Auf der anderen Seite war das Wetter so toll, die Sonne schien, und Wind hatte es auch kaum. Ich dachte mir, ich probier es mal - sollte ich mich nicht gut fühlen, könnte ich ja immer noch abbrechen.

Während der zwei Kilometer Einlaufen war alles problemlos, und der erste Kilometer im Flotter-Dauerlauf-Tempo war auch klasse - sogar 3 Sekunden zu schnell. Dann aber begann ich langsam zu merken, dass eben doch nicht alles in Butter ist. Puls war viel zu hoch, und nach einer Runde (etwas mehr als 2 km) um den Brönnchesthalweiher dachte ich schon an Abbruch. Aber nach einem Anpassen des Tempos ging's dann, und ich lief erst mal weiter. Zwischendurch wurde ich von Johannes Groß (Groho) überholt, aber das konnte ich locker verschmerzen. Auch auf die dritte Runde begab ich mich noch.

Nach fünf Kilometern jedoch besann ich mich eines Besseren. Ich hätte die zwölf Kilometer auch durchgezogen bekommen, wenn ich es drauf angelegt hätte, aber mein Körpergefühl sagte mir, es sei besser, bei 50% abzubrechen. So lief ich die sechs Kilometer in 4:29 und lies es dann gut sein. Während des Auslaufens merkte ich auch, dass das eine gute Entscheidung war: Der Puls wollte einfach nicht richtig runtergehen, ein klares Zeichen.

Immerhin - der Versuch war's wert, einen Trainingsreiz hab ich auch gesetzt, der VO²Max ist bei 54 (Rekord in dieser Vorbereitung!) und unter normalen Umständen hätte ich das auch locker durchgezogen. Die nächsten Trainingseinheiten sind alle im aeroben Bereich, das ist kein Problem (morgen und Montag 70 min. locker Joggen, Sonntag der zweite lange Lauf). Erst nächsten Dienstag kommen die nächsten Intervalle. Bis dahin sollte ich mich ausreichend erholt haben!

Montag, 6. Februar 2017

Zoorunde




Langsam krieg ich Boden unter die Füße!

Bei meinem heutigen "Lauf in die Dunkelheit" hatte ich seit Wochen erstmals wieder das Gefühl, einigermaßen zügig laufen zu können, ohne dass ich mich meinen Leistungsgrenzen annähern muss.

Am Ende von Kilometer eins in der Hermannstraße: Das
Kraftwerk Bexbach in der Ferne - ich kam ihm noch näher
Wenn ich von zu Hause aus in Richtung Herrmannstraße starte, weiß ich meist schnell, wie ich drauf bin: Da ist der erste Kilometer immer ein ganz guter Indikator. Es geht zunächst mal 350 m leicht bergan, dann ca. 100 m flach und 150 m bergab, ehe die letzten 400 m wieder weitestgehend ansteigen, nach hinten immer steiler, nur die letzten 100 sind wieder erträglich. Da mit 5:42 durchzulaufen und trotzdem den Maximalpuls (147) unter 150 zu halten, ist ein gutes Zeichen. Vor einigen Wochen beim letzten Mal waren es noch 6:02 (151). Wenn ich in Marathonform bin, schaff ich das allerdings in 5:30 und mit Puls 135 nach einem Kilometer. Da ist also noch Luft nach oben.

Danach ging es den nächsten Kilometer die Hermannstraße runter, und es rollte mit 4:40 richtig gut, der Puls beruhigte sich auf 136 runter. Das gab mir Selbstvertrauen, und ich schlug ein einigermaßen zügiges Tempo an, Ziel war ein Durchschnittspuls von 140, allenfalls leicht darüber.

Durch Steinwaldstraße, Vogelschlagstraße, Meisenweg und über den Storchenplatz ging's dann durch den Wald und rund um den Zoo in Richtung Wellesweiler, wo ich dann nach einem längeren Ablauf durch die Fabrikstraße das Bliestal erreichte.

Überraschung in der Post: Der Festive-500-Badge!
Nun tuckerte ich mit gleichmäßigem Puls von 140 und im Schnitt 5:12er-Kilometern entlang der Blies bis zum Beginn des Wagwiesentales und dann durch dieses hinauf zum Mantes-La-Ville-Platz. Ich nahm dann etwas Tempo raus, ehe ich vorbei am Ellenfeldstadtion, dann durchs Neubaugebiet "Munklerswies" wieder die Spieser Straße und den "Homestretch" anging.

Wie gesagt: Endlich mal wieder ein durchgängig vernünftiges Tempo ohne einen Pulsschnitt jenseits der 140. Kontrolliertes, trotzdem zügiges Laufen.

Hat richtig Spaß gemacht! Und nach 47 vor einigen Wochen und 48 bis gestern ist der VO²Max nun wieder bei 49 angelangt. Gut so!

Auch erfreulich: In der Post lag der Lohn für die Mühen der letzten Dezemberwoche. Die Firma Rapha hatte mir meinen Aufnäher für das Absolvieren der Festive 500 geschickt!

Dienstag mach ich mal Pause, ich hab auch gar keine Zeit, und Mittwoch wohl allenfalls abends Studio. Dann sehen wir beim nächsten Test am Donnerstag mit Intervallen wohl, wo wir so stehen. Das ist jetzt kein "Pluralis Majestatis", sondern ich spreche nach den unsteten Ergebnissen der letzten Trainingswochen einfach mal all die Läufer an, die mir scheinbar derzeit innewohnen. Mal sehen, wer sich meldet!

Sonntag, 27. November 2016

Morgens mit Peter am Main



Genau wie letztes Jahr fand auch in diesem Jahr am Ende des Monats November das Treffen der 16 Landesverbände des BDR sowie der Verbandsrat mit dem Bundespräsidium in Frankfurt statt. Und auch diesmal war ich wild entschlossen, nach der Sitzung am Freitag nachmittag den nächsten Morgen vor Beginn der Samstagssitzung noch zu einem Lauf durch Niederrad, entlang des Mains, durch Schwanheim und den Frankfurter Stadtwald zu nutzen.

Nach 10 km leuchteten die Lichter
der Großstadt im Morgengrauen hinter der A5
Zwei Dinge waren dafür definitiv besser als letztes Jahr: Da hatte es geregnet und ich war allein, diesmal war's trocken und mein saarländischer Präsidiumskollege Peter Schwöbel, der auch in Frankfurt zur A-Trainer-Fortbildung war, war genau so motiviert wie ich. So trafen wir uns um 6:45 Uhr bei ziemlich persistenter Dunkelheit vor dem Hotel, und gleich ging's los mit ziemlich hohem Tempo (wir konnten uns aber die ganze Zeit unterhalten, das war sozusagen unsere selbst auferlegte Bremse) westwärts auf der Flughafenstraße, unter den Gleisen durch und ein wenig durch den Wald nach Niederrad.

Nach etwas mehr als drei Kilometern, schon wieder auf festem Asphalt unterwegs, kreuzten wir die Goldsteinstraße, über die noch vor wenigen Wochen der Marathon lief (etwa bei km 18). Kurz danach waren wir auch schon am Main, und es wurde langsam heller, so dass wir die Taschenlampe, die Peter glücklicherweise dabei hatte, nicht mehr brauchten. Ich muss mir fürs nächste Jahr merken, dass ich die Kopflampe einstecke!

Die Commerzbank-Arena - direkt neben dem Lindner-Hotel
Nach zweieinhalb Kilometern entlang des größten rechten Nebenflußes des Rheins (ein Teil der Strecke ist als "Brückensprint" sogar ein Strava-KOM, und natürlich hat der Florian Neuschwander die CR, wer denn auch sonst...) stand wieder ein kurzer Treppenlauf an: An der Schwanheimer Staustufe ging's auf einen Hochweg über die stark befahrene K807, und wir liefen kurz über die "Frankenfurt", dort, wo der Marathon bei exakt der Hälfte angekommen ist. Durch Schwanheim ging's noch für anderthalb Kilometer durch bewohntes Gebiet, ehe wir am Waldfriedhof Goldstein wieder in den Frankfurter Stadtwald kamen.

Nun waren wir doch noch fürs erste froh mit Peters Lampe, wenn auch die Wege recht gerade und sauber waren. Die Wege im Frankfurter Stadtwald tragen übrigens fast alle Namen, und so liefen wir über die Brandschneise (die beinhaltete die einzige richtige Steigung, 100m lang und 3-5% steil), dann die Brückenschneise unter den Schienen durch rüber über die Autobahn A5, und zwar über die Hinkelsteinschneise.

Vorm Tagungshotel an der Otto-Fleck-Schneise
Nun war es schon erträglich hell, und wir kamen langsam dem Ziel näher. Also wurde nochmal ein wenig beschleunigt, wir liefen wieder deutlich unter 5:00/km, und zwar auf der Goldsteinschneise, und schließlich auf der Flughafenschneise.

So kamen wir dann auch wieder zur Bahnstation "Stadion"  und gingen unsere letzte Schneise an, die Sperberschneise.

In deren Mitte trennten sich unsere Wege, Peter musste links ab, ich noch ca. 200m weiter und dann ebenfalls links.

Am Ende standen 12,5 km in einer Zeit, die schon fast "flotter Lauf"-Charakter hatte (4:56/km). Und das so früh am Morgen! Ich werde meinen sportlichen Leiter in Zukunft wohl ein wenig einbremsen müssen.

Der läuft in einem Trainingslauf, wie er Rad fährt: Immer Vollgas. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht - oder vielleicht gerade deswegen...

Nach einer heißen Dusche ging ich jedenfalls mit Bärenhunger zum Frühstück. Es war ein richtig guter Start in den Tag!