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Sonntag, 12. August 2018

Hüffler-Konken-Runde (mit Dorffest in Hangard)


Letzte Einrollrunde vor dem Saarlandschwein


Ich fühl mich gerüstet!


Schöner Abschluss in Hangard mit OV Rolf
Altpeter und Andreas Detemple
Heute drehte ich meine letzte Runde, kanpp unter 80 km durch die nahe Pfalz  über Hüffler und Konken und dann ab Herchweiler die Oster runter bis nach Hangard, wo ich das Dorffest besuchte.

Es war heiß, aber wunderschön. Die Gegend der Nebenflüße des Glan südlich von Kusel ist ein Rennradeldorado, in dem ich mich mittlerweile recht gut auskenne.

So sammelte ich noch einige Höhenmeter vor der großen Runde am Mittwoch, ohne mich zu verausgaben.

Ich bin gerüstet! Das Saarlandschwein ist bereit, erlegt zu werden!


Donnerstag, 14. Juni 2018

Morgens nach Wahnwegen und Konken





Vorm Triathlon noch einmal mit dem schwarzen Ross unterwegs

Morgenrunde in die Pfalz mit Lyonergeschenk!



Drei Tage vor meinem ersten Wettkampf seit dem Tokio-Marathon (in den letzten beiden Jahren hab ich mich eigentlich mehr und mehr aus der Teilnahme an Wettbewerben zurückgezogen, denn ich komme langsam in ein Alter, wo das Sich-mit-anderen-messen an Relevanz verliert - einzige Ausnahmen sind Marathons mit deren Vorbereitungsläufen und der Neunkircher Triathlon) hatte ich mir nochmal eine etwas längere Morgenausfahrt mit relativ hohem Durchschnittstempo vorgenommen, um ein wenig an meiner Tempohärte zu arbeiten, aber nicht zu viele Körner zu verschiessen, ehe es am Sonntag ernst werden sollte.

Cycling Dynamics-Training mit dem Garmin
Edge1000 und den Vector2-Pedalen: Einen
effizienteren, runderen Tritt als davor hab ich
in jedem Fall schon. Klasse Sache!
Es ging zunächst mal über den Eschweilerhof nach Kirkel, dann über Limbach, Altstadt und Kleinottweiler nach Waldmohr in Richtung der Nebentäler des Glan.

Ab Schönenberg-Kübelberg fuhr ich zunächst den Kohlbach hoch, am Paulengrund sprang ich über den Berg nach Brücken ins Ohmbachtal (aber ruhig, den Bergsprint "Brücker Stich", wo ich bei STRAVA unter 144 Fahrern mit einer 1:27 auf Platz 4 liege, fuhr ich diesmal gemächlich in 2:27 hoch) und dann ging's das Ohmbachtal hoch nach Herschweiler-Pettersheim.

Dort fuhr ich dann die L352 hoch, dann über Wahnwegen nach Konken. Dort passierte mir was, was mir noch nie passiert ist und was einem nur beim Radfahren passieren kann:

Ein Verkaufswagen, wie er in kleinen, ländlichen Orten allenthalben zu finden ist, stand dort, der Fahrer/Verkäufer davor (es war noch ein wenig früh für großen Betrieb, wahrscheinlich erwartete er den ersten Kunden).

Er sprach mich an: "Na, schon so früh unterwegs?" Ich entgegnete: "Ja, und jetzt geht's heim! Ich hab' einen Hunger, ich könnte einen ganzen Ringel Lyoner essen!" Er lachte, bedeutete mir zu warten, ging in seinen Wagen und kam zurück - mit einem Ringel Lyoner! Und das außerhalb des Saarlandes!

Oberhalb von Wahnwegen auf der Straße nach Konken
Ich wollte das Geschenk erst nicht annehmen, dann wenigstens bezahlen, aber das war mit dem netten Herrn, der mich extra bat, seinen Namen nicht zu nennen, nicht zu machen.

Klasse! Den Ringel Lyoner stopfte ich unter mein Trikot und fuhr, Quasimodo nun nicht unähnlich, über die B423 in Richtung Ostertal.

Gegen 8 Uhr war ich wieder zuhause, frühstückte gut (ja, auch einen Viertel Ringel!) und begann einen arbeitsreichen Tag.

Konkener, kauft lokal! Ihr habt gute Leute da!




Freitag, 30. Dezember 2016

Zittertour an Glan und Oster #festive500 #stage6 #92%




Heute sollte der kälteste Tag des Monats werden - und so kam es auch. Einige unserer Kompagnons sagten uns auch ab, aber die Härtesten der Harten trafen sich um 10.20 Uhr in Wellesweiler an der Stengelkirche. Ich hatte nochmal beim Extremzwiebeling zugelegt: Zwei lange Hosen, zwei Paar Strümpfe, Neoprenüberschuhe, zwei lange Unterhemden, Winterjacke, dünne und dicke Handschuhe übereinander und Balaclava. Das war auch nötig!

Bei Gries blühten Eisblumen - im Nebel sieht man die Jungs...
Am Start waren schließlich Mark, Dieter, Andreas, Michael und ich. Es war deutlich unter 0°C, und die Sonne schaffte es zumindest in diesen tiefen Lagen nicht durch den Nebel. Wir fuhren über Bexbach und Jägersburg nach Waldmohr, dort probierten wir mal was Neues aus - über die Rathausstraße, den jungen Glan und die Wasserstraße hoch auf den Weg zwischen Schönenberg-Kübelberg und Waldziegelhütte. Hier, oberhalb von 330 m über N.N., zeigte sich dann auch kurz die Sonne!

Wir mussten dann leider wieder ins Tal des Klingbachs und kamen über Schmittweiler, den Radweg entlang des Kohlbachs, in den der Klingbach mündet, und schließlich durch die Ortsmitte von Schönenberg-Kübelberg an die nächste Steigung vom Kohlbach- ins Ohmbachtal rüber nach Brücken. Am Ortseingang suchten und fanden wir den Radweg durch das Ohmbachtal bis Gries und schwangen uns hinauf auf die Straße nach Börsborn.

Oberhalb von Börsborn - endlich Sonne!
Mark verließ uns hier und fuhr über Brücken, das Kohlbachtal hoch und dann rüber ins Schönbach- und Ostertal nach Hause. Wir verließen Börsborn und, oh Wunder, sahen ab dem Erreichen der 350-m-über-N.N.-Marke wieder die Sonne zwischen Börsborn und Glan-Münchweiler - wenn auch nur kurz. Direkt nach dem Überfahren des höchsten Punktes in der Abfahrt ins Glantal hatte uns der Nebel wieder - und damit die Temperaturen unter 0°C, während es in der Sonne wenigstens genau 0°C waren.

Wir mussten vorsichtig runterfahren - das erklärt auch den recht mäßigen Schnitt. Abfahrten konnte man bei dieser Rutschgefahr einfach nicht mit Tempo nehmen, Kurven schon gar nicht. So gelangten wir aber sturzfrei nach Glan-Münchweiler und sahen den Glan, den wir bei km 2 in Waldmohr letztmals gesehen hatten, diesmal so ca. bei km 30 wieder - wir begleiteten ihn für ca. acht Kilometer seines Laufs bis Theisbergsteigen.

Der Fotograf als Schatten, der Nebel wawert - kurz vor'm
"Haselrech", dem Grat zw. Börsborn und Glan-Münchweiler
Im Tal hatte uns die Kälte wieder. Auf den Handschuhen und in den Armbeugen blühten Eisblumen von der abweichenden Körperwärme! Wir fuhren erst hoch nach Haschbach und dann wieder runter nach Kusel, ehe es wieder hoch ging in Richtung Bledesbach - immer noch bei Nebel und deutlich unter 0°C. Das ging schon an die Substanz.

So entschlossen wir uns in Bledesbach, ein wenig abzukürzen. Anstatt den Bledesbach hoch- und nach der Kuppe wieder ins Ohmbachtal runterzufahren, um dann später durch Langenbach eben jenem Tal bis zum Ende auf die B420 zwischen Konken und Selchenbach zu folgen, fuhren wir gleich auf die eben genannte Bundesstraße. So sparten wir uns sieben Kilometer und ca. 200 Höhenmeter.

Oberhalb von Kusel - Dieter im Nebel, die Sonne kämpft...
Noch besser: Oben in Konken schien die Sonne - und verließ uns nicht mehr, sondern blieb auch später im Ostertal unterhalb der "magischen" Grenze von 330 m über N.N. noch eine Zeitlang bei uns. Das Saarland ist eben ein Sonnenland!

So kamen wir gut das Ostertal runter, erst ab Hangard wurde es wieder neblig und kalt. Michael, Andreas und Dieter fuhren die Rombach hoch, ich über Wiebelskirchen heim. Am Ende war bei mir echt der Akku alle.

Anyway: 460 der 500 notwendigen Kilometer sind abgespult, die restlichen 40 duddel ich morgen flach in ca. anderthalb Stunden - und wirklich nicht mehr, glaub ich. Dieses Jahr war's ohnehin eindeutig schwerer: Ich hab schon jetzt 800 Höhenmeter mehr als bei der "Rapha Festive 500" letztes Jahr - und das bei noch über 100 km weniger! Die Durchschnittstemperatur letztes Jahr war 8°C, dieses Jahr sind's 2°C...