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Mittwoch, 30. November 2016

Novemberabschlußzehner



Um den Laufmonat November abzuschließen und die 100 km für den Monat noch vollzumachen, habe ich heute in der Mittagspause bei herrlichem Sonnenschein und 4°C den Zwiebellook angezogen und bin los in Richtung Hermannstraße.
Vor dem Ablauf ins Kleberbachtal in der Nähe des CFK

Ich merkte schon auf dem ersten Kilometer, dass ich das Formloch so langsam verlasse. Mein Ziel heute war, im Durchschnittspuls unter der 140 zu bleiben (meine anaerobe Schwelle liegt bei 142-144) und auch bei Steigungen die 150 nicht zu erreichen bzw. zu überschreiten. Morgen mach ich nämlich Pause und Freitag/Samstag nur noch zwei lockere, kurze Läufe mit Steigerungen, um für Sonntag optimal fit zu sein.

Auch auf dem Weg zum CFK merkte ich eine deutliche Verbesserung gegenüber letzter Woche, als ich diese Strecke zum letzten Mal lief. Runter ging's dann ins Kleberbachtal und wieder hoch, vorbei am Holzlagerplatz.

Spieser Höhe - Blick nach Süden Richtung St. Ingbert
Ich wollte schon ein einigermaßen vernünftiges Durchschnittstempo laufen, irgendwo unter 5:30/km, allerdings ohne zu überpacen.

Schonung stand im Vordergrund, immerhin hatte ich acht Trainingseinheiten in den letzten elf Tagen.

Es lief auch alles gut bis auf Kilometer acht, der letzte Anstieg hoch über die Autobahnbrücke bis auf die Hermannstraße, für den ich knapp über sechs Minuten brauchte - bei 25 hm Steigung.

Danach rollte es wieder gut, über die Spieser Höhe, entlang der B41 und durch den Schlesierweg ging es Richtung Heimat. Nach knapp 55 Minuten war ich wieder zu Hause.

Schnitt 5:21/km, Pulsschnitt 138, Höchstwert 149 - na also. Wird doch.




Mittwoch, 23. November 2016

Weilerbachtal und Spieser Höhe





Der Anfang...
Ein zunächst grauer Tag entwickelte sich heute wettertechnisch brilliant - zur Mittagspausenzeit schien die Sonne bei 14°C! Ich änderte daraufhin meine Pläne, erst abends zu laufen, und schob den heutigen Lauf in die Mittagspause.

Es ging erstmal runter ins Weilerbachtal, ich ließ es zunächst langsam angehen, bis runter ins Tal überschritt mein Puls die 140er-Grenze nicht. Dann aber hatte ich richtig Bock, ein wenig zu "ballern", wie Florian Neuschwander sagen würde - trotz teilweise netto 2-4% Steigung pro km lief ich keinen mehr unter 5:25, bergab sogar in Richtung 4:00/km, und das ganze ohne an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit selbst für einen Trainingslauf zu gehen - es machte einfach Spaß´, endlich mal wieder ein wenig schneller zu laufen!

... und das Ende der Holzbrücke im Weilerbachtal
Nach der Holzbrücke durchs Weilerbachtal lief ich zurück in Richtung Heiligengarten, dann ging's stetig bergauf die "Weihertreppe" im Weilerbachtal hoch bis hinter den obersten Weiher, und dann ab in Richtung Autobahnzubringer.

Ich lief hinab ins Tal des Heiligengartenbachs und dann wieder hoch bis zur Spieser Höhe, ehe ich diese kreuzte und entlang der Hermannstraße bis zum Radweg hinunter ins Altseiterstal rannte.

Bergab gab ich nochmal Vollgas - Kilometer Neun ging mit 4:06 richtig schnell.

Am Ende hatte ich von der Uhr gemessene 10,02 km - ich wußte aber, dass es mehr war, weil meine Garmin-Uhr in waldigen Gebieten mit vielen Kurven, wie z.B. im Heiligengartenbachtal, immer Strecke unterschlägt und weil ich die Strecken auch kenne.

Kurz vorm Heimathafen: Blick aufs Haus!
Beim Nachmessen mit der Kartensoftware gpsies.com war ich aber doch erstaunt, dass es 10,32 km waren - auf ca. zehn Kilometern einen halben zu unterschlagen, ist nun wirklich nicht rühmlich. Ob man 4:50/km läuft oder 4:41/km bzw. welche Werte z.B. beim Puls man dann hat, hat für die Trainingssteuerung schon Konsequenzen.

Aber egal - es hat auf jeden Fall total Spaß gemacht, mal wieder zu ballern - wenn auch nur im Training.

Immerhin über 150 Höhenmeter auf 10 km und trotzdem klar unter 50 Minuten ist für einen Trainingslauf schon ordentlich. Ich bin jedenfalls zufrieden!

Morgen sind Intervalle dran, vielleicht auf der Bahn. Mal sehen!