Mal wieder Trail und ein wenig Erkundung
Im Nebel rund um den gesamten Ortsratsbezirk im Südosten der Stadt
Am Start zu Hause |
Ich werde 32 km laufen, 22 ganz gemütlich und die letzten 10 ein wenig schneller, aber - eingedenk meiner Muskelverletzung - bloß nicht zu schnell.
Um das ein wenig auszugleichen, sollte es heute rund um Furpach, Kohlhof und Ludwigsthal gehen - fast 18 km mit einigem an Trailanteil und einigen kurzen Passagen, die ich bisher noch nicht gelaufen war.
Auf dem Grenzsteinweg |
Den ersten Kilometer lief ich sehr langsam, vor allem hörte ich in meinen Biceps fermoris hinein, der, wiederum mit Finalgon vorgewärmt, ein wenig brauchte, um "rund zu laufen". Danach suchte und fand ich mein angenehmes Tempo.
Leider sponn der Herzfrequenzmesser und präsentierte mir ab km 3 Werte um die 180. "Sei Lääwe nitt!", dachte ich.
Eine alte Garmin-Schwäche, die mich jetzt jahrelang verschont hatte - hoffentlich gibt er sich wieder. Vielleicht war der Sensor auch sauer, dass ich ihn gestern schlicht vergessen hatte und die Werte vom Arm so in die Statistik eingingen - das wäre auch heute aussagekräftiger gewesen. Am wahrscheinlichsten aber - er hat gar nicht verbunden (vielleicht schwächelt die Batterie), so hat der Sensor an der Uhr übernommen, und da ich die über dem Langarmshirt trug, stimmten die Werte wegen des fehlenden direkten Hautkontakts einfach nicht, nachdem das Shirt die erste Schweissfeuchtigkeit aufgenommen hatte.
Teilweise war es schon sehr trailig - hier kurz vor der Harrau |
Ich lief den Franzosenweg runter, dann die Kirkeler Straße bis zum Grenzsteinweg, dann über den denselben in Richtung Kohlhof. Bei km 6,67 lief ich dann geradeaus über den sehr trailigen Pfad (den die Überbeanspruchung durch Reiter nicht besser gemacht hat) weiter geradeaus in Richtung Harrau.
Von dort ging's zurück nach Kohlhof und rund um die Siedlung "Am Hirschberg" (dieses kurze Stück war ich bisher nie gelaufen) und danach über den Hirschbergweg-Ost (auch den kannte ich noch nicht) zum Sportplatz Kohlhof.
Im Vogelschutzgehölz bei Ludwigsthal |
Lustig während der ganzen Zeit: Es war so feucht, dass ständig Tropfen an meinen Augenbrauen kondensierten und mir das Wasser in die Augen tropfte!
Unten an der Furpacher Straße ging's dann durchs Vogelschutzgehölz in Richtung Kasbruchtal und von dort den Pfuhlwaldbach hoch Richtung City, dann über die Scheib und die Hermannstraße heim.
Das war ein schöner Lauf, auch - oder gerade weil - es so neblig war. Die Landschaft hat dann einen ganz eigenen Zauber. Und auch mein lädierter Muskel fühlte sich danach gut an. Ich freu mich schon auf morgen!
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