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Mittwoch, 29. März 2017

#hamburg2017 #34 Mühlenbachtalzweiweiherrunde





Ermutigende Zeichen

Heute in der Mittagspause lief ich einen Vergleichslauf, exakt dieselbe Strecke wie in der Vorbereitung auf Chicago letztes Jahr, und die Resultate waren durchaus ermutigend.

Der Weg das Mühlenbachtal hinab links des Baches
Es ging vom Ortsausgang Spiesen am Regenrückhaltebacken aus los - erst ging's mal das Mühlenbachtal runter, ich lief über die Holzbrücke, das Rödgestal hoch, am Wombacher und Glashütter Weiher vorbei, aus dem Kleberbachtal hoch zur Quelle des Weiselbachs und dann wieder runter ins Mühlenbachtal zurück zum Start.

Der Vergleich beider Läufe zeigt positiv auf, dass ich bei leicht schnellerem Tempo sogar noch pulsmäßig knapp unter dem Lauf in der Chicago-Vorbereitung lag. Das freut dann doch.

Mein Problem in dieser Vorbereitung ist jedoch nicht das Training - das läuft ganz gut. Die Wettkämpfe sind's, die mir Sorgen machen.


Donnerstag, 2. Februar 2017

Wombacher und Glashütter Weiher




Dasselbe nochmal, dachte ich mir nach dem Lauf vorgestern bei wirklich schon fast frühlingshaften Temperaturen und lief dieselbe Runde erneut.

Der Wombacher Weiher
Ich war bei vergleichbaren Pulswerten auch fast zwei Minuten schneller unterwegs, obwohl die Verhältnisse nicht unbedingt besser waren. Zwar war z.B. das Rödgestal nun nicht mehr durchgehend vereist, aber viele Trails, die vorgestern noch gut zu laufen waren, waren nun richtig "tief".

Trotzdem: Es bleibt noch einiges zu tun. Jede Einheit ist jetzt wichtig, und das Rad hat jetzt erstmal Pause, den Laufen hat Vorrang.

Morgen wird mal mit Intervallen ein neuer Reiz gesetzt, dann mach ich einen Tag Pause und am Sonntag lauf ich mal wieder über 20 km. Dann sollte ich bis zum 14.02., wenn mein Trainingsplan für +#Hamburg2017 startet, einigermaßen fit sein...

Dienstag, 31. Januar 2017

Wombacher und Glashütter Weiher




Januarabschluss mit Eislaufen!

Heute in der Mittagspause lief ich eine Runde mit einigen Teilstrecken, die ich schon sehr lange nicht mehr gelaufen war, im Bereich rechts des Spieser Mühlenbaches im gleichnamigen Tal.

Graureiher am Zusammenfluß von Spieser
Mühlenbach und Kleberbach
Der erste Kilometer entlang des Baches ging leicht bergab in 5:30/km (die Anzeige und auch die Aufzeichnung sind da inkorrekt, weil die Garmin-Uhr so einen Kilometer brauchte, bis sie ein ordentliches Signal hatte. Start und Ziel (korrekt) sind gleich.

Ich überquerte den Bach an der Holzbrücke gegenüber dem Rödgestal, und als ich in das dann hineinlief, kam die erste interessante "Challenge" des Tages:

Auf den nächsten 1,5 km war der Weg fast komplett zugeeist. Der Frost steckte halt noch im Boden, und in den letzten beiden Tagen hatte es heftig geregnet. Da bleibt auf flachen, nassen Wegen eben kein Platz zum Versickern, und so musste ich "eislaufen", was mir aber unfallfrei gelang.

Das zugeeiste Rödgestal
Hinterher  im Wald ging es etwas besser. Ich traf auf den langen, geraden Waldweg, der knapp oberhalb des Sebastian-Kneipp-Wegs den ganzen Wald zwischen der L243 und der L241 auf gerader Linie durchzieht, und lief diesen erstmal eine Zeitlang entlang, ehe ich rechts ins Tal Richtung Wombacher Weiher abbog, eine Runde lief und an fast derselben Stelle wieder rauskam.

Dabei gings natürlich zuerst lange runter und nachher genauso lange wieder hoch, ehe es nach einer kurzen Trail-Passage dann endgültig wieder runter ins Spieser Mühlenbachtal ging.

Am Zusammenfluß von Spieser Mühlenbach und Kleberbach kreuzte ich dann ins Kleberbachtal, dabei sah ich einen Graureiher. Solche Momente sind mit das Schönste am Laufen!

Glashütter Weiher "on the rocks"
Danach ging's hoch in Richtung Grenzsteinweg, ich gab etwas mehr Gas, als ich mir ursprünglich vorgenommen hatte, weil ich einfach Lust drauf hatte und auch mal ein paar Reize setzen muss. Maximalpuls immerhin 163.

Nun war ich wieder auf altbekannten Pfaden für die letzten 2-3 Kilometer. Oben am höchsten Rundlauf des Krockenwaldbachtals entlang ging es zur höchsten Stelle des ganzen Laufs (387 m über N.N.), dann die letzten 800m runter zum Auto.

Fazit: Am Ende des Januars stehen 4 Läufe mit knapp 42 km zu Buche. Das ist äußerst mäßig und muss besser werden. Denn in gut zwei Wochen startet meine Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon. Meine VO²-Max ist derzeit auf 47, das ist nicht akzeptabel. So kann ich nicht arbeiten!

Also: Gute Vorsätze hat's reichlich. Mal sehen, was ich daraus mache...

Samstag, 21. Januar 2017

Unterwegs mit den Matschfindern - aber fast ohne Matsch




Rutschpartie in der Wintersonne!

Eigentlich wollte ich ja schon morgens recht früh fahren - aber Peter Schmitt überzeugte mich davon, erst am frühen Nachmittag zu starten. Das war eine gute Entscheidung! Statt -7°C um 10 Uhr waren es beim Start um 12:50 Uhr gerade mal noch -1°C - das ließ sich deutlich besser aushalten.

Blick vom Galgenbergturm in Richtung Rohrbachtal
Um kurz nach 13 Uhr trafen Peter und ich uns am Furpacher Weiher und fuhren am Bielersweiher vorbei hoch zur L113, die wir querten, bevor es runter ins Kleberbachtal ging. Im Anstieg hätte ich fast eine Sturz gebaut - Das Tau- und Wiederfrostwetter der vergangenen Tage hatte einige gefährliche und kaum merkbare Eisplatten unter manche Schneefläche gezaubert.

So fuhren wir fortan eher defensiv. Ich zeigte Peter das Weißelbachtal und seine Nebentäler, zunächst umfuhren wir den Weißelbruch und kamen dann über den Nassau-Zweibrücken-Grenzsteinweg hoch und hinüber ins Krockenwaldbachtal.

Durch die Spieser Ortslage ging's dann zum Galgenbergturm, wo wir die Freunde der Matschfinder trafen. Mit insgesamt sieben Fahrern machten wir uns auf in Richtung Würzbacher Weiher, Peter und ich wollten allerdings nur eine Zeitlang mitfahren.

Begrüßungsrituale im Winter - Handschuhe aus und schütteln!
Auch hier ließen wir es gemütlich angehen, Vorsicht war die Mutter der Porzellankiste. Über die Herrenstraße fuhren wir runter zur L243 und dann in Richtung Wombacher Weiher. Unterwegs begegnete uns eine Familie mit ihren Hängebauchhausschwein. Ja, genau!

Von dort ging es ins Kleberbachtal vorbei am Glashütter Weiher, einige hundert Meter vorm Glashütter Hof bogen wir rechts ab in den Wald. Diesen Weg war ich noch nie gefahren, oben auf der Höhe traf dieser dann aber auf mir gut bekannte Pfade.

Temperaturmäßig war's gut auszuhalten. Die Sonne wärmte sogar ab und an, begann aber gegen 14.30 Uhr merklich an Kraft zu verlieren.

Wir blieben noch ein wenig bei den Matschfindern und befuhren die Pfädchen entlang der A6, aber an der Brücke im Wald bei der Wasserscheide Rohrbach/Blies trennten wir uns, die Jungs fuhren rechts, wir links in Richtung Kleberbachtal und dort wieder das Weißelbachtal hoch, diesmal allerdings auf der anderen Seite.

Vorbei am CFK ging's Richtung Heimat, Peter verließ mich am Holzablageplatz und fuhr seiner wohlverdienten Hühnersuppe entgegen. Ich gönnte mir zwei heiße Tassen Tee und freute mich aufs Hockeyspiel einige Stunden später. War 'ne schöne Runde!