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Sonntag, 19. November 2017

Flotter Bliesgau-Dreier


Mit Chris und Mark unterwegs


Schneller als gedacht - und dem Regen knapp entkommen

 

Nach sechs Laufeinheiten seit meiner letzten Radfahrt vor zwei Wochen war ich froh, mal wieder auf dem Bike zu sitzen. Ab jetzt schutzblechbestückt, bis der Frühling kommt!

Mark und Chris als Mechaniker - klappte prima!
Mit Mark und Chris ging's in Richtung Bliesgau, die beiden holten mich zuhause ab und wir fuhren über das Spieser Mühlenbachtal und Hassel ins Würzbachtal bis Niederwürzbach, dann ab in Richtung Seelbach.

Statt auf der Hauptstraße zu bleiben, wählten wir den steileren, aber auch sichereren Weg vorbei am Sportplatz über die "Alte Steige".

Ein Glück! Mitten in der Steigung hatte Chris nämlich Platt, und auf der stark befahrenen, schlecht einsehbaren, weil kurvigen L234 hoch nach Seelbach durchs Quellgebiet des gleichnamigen Bachs wäre das nicht gerade angenehm gewesen. So hatten wir fix geflickt und weiter ging's.

Über Aßweiler, Ballweiler und Wolfersheim kamen wir über die Wolfersheimer Straße (Mark: "Die einzige Straße, die nach der Instandsetzung schlechter ist als vorher!") ins Bliestal. Das fuhren wir dann entspannt rauf, auf dem Radweg bis vor Wörschweiler und dann über Limbach, Kohlhof und Wellesweiler heim. Trotzdem am Ende ein Schnitt von über 29 - aller Ehren wert um diese Jahreszeit.

Das waren schöne zwei Stunden! Es regnete zwar leicht auf den letzten Kilometern, aber das machte nix. Ich hoffe, dass ich bis zum 19.12., wenn mein Trainingsplan für Tokyo beginnt und das Rad wohl auf absehbare Zeit in der Abstellkammer verschwindet, noch die eine oder andere Tour hinbekomme.

Dienstag, 3. Oktober 2017

#granfondo_2017_19 Hahnweilerrunde

Nach Hahnweiler und zurück


Erster "Hunderter" seit einem Monat




Heute am Tag der deutschen Einheit machte das absolute Kaiserwetter schon frühmorgens Lust auf Radfahren. Ich hatte aber noch Termine am Vormittag - es stand u.a. die Einsegnung des neuen Rasenplatzes beim SC Ludwigsthal auf dem Kalender -  so kam ich erst gegen 13 Uhr zum Radfahren.

Kurz vor Furschweiler

Ich fuhr los in Richtung Sankt Wendeler Land, wie so oft schon dieses Jahr. Durch die Stadt ging's noch gemütlich, aber am Gudesberg auf der Kelsweilerstraße hoch auf die L132 packte ich mal den Hammer aus und fuhr auf KOM - zu meinem baffen Erstaunen gelang mir die Einstellung der Bestzeit (1:22 für die ca. 500m mit 7%, entspricht 22,2 km/h mit fast 500 Watt). Also hatte das Training der letzten Wochen schon was gebracht!

Relativ gemütlich ging's nun über Baltersweiler und vorbei an Hofeld-Mauschbach nach Furschweiler. Von dort dann über die L133 hoch in Richtung Reitscheid, oben am Ort vorbei und über den "Col de Füsselberg" über den höchsten Punkt der Runde runter nach Freisen.

Pause bei Hahnweiler
Nun folgte ich - zum ersten Mal - der L135 den Freisbach runter, bis es dann rechts in den Wald hinein ging. Der Anstieg nach Hahnweiler ist stramm - ein Kilometer mit 8% im Schnitt. Kurz nach dem Ende des ersten Anstiegs hatte ich das Saarland bereits verlassen und fuhr in Richtung des Ortes, dann gleich links weiter zum höchsten Punkt - und damit wieder auf die Landesgrenze.

Oben machte ich erstmal Pause, aß und trank was und genoß das herrliche Wetter, ehe ich runter nach Wolfersweiler - hier traf ich wieder auf den Freisbach - und im Ort dann entlang der Brückenruine (einst sollte hier die Ortsumgehung Wolfersweiler gebaut werden, als jedoch eine Teilstrecke zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, war die Fortführung der Straßenbauarbeiten nicht mehr möglich - die Brücke stand da aber schon und so steht sie auch heute noch ungenutzt in der Landschaft herum) auf in Richtung Walhausen, Steinberg-Deckenhardt und Güdesweiler.

"Halali" zwischen Oberthal und Bliesen
50 km hatte ich nun schon, es rollte gut, die Sonne schien - was will man mehr? Bei Oberthal mußte ich kurz halten und einer Jagdgesellschaft, die die Straße kreuzte, den Vortritt lassen - das war schon interessant.

Dann ging's über Bliesen, Winterbach und die Römerstraße über die Rheinstraße und Habenichts zurück in Richtung des Landkreises Neunkirchen.

Ich wollte die 100 km schon vollmachen, also fuhr ich in Stennweiler erstmal Richtung Wemmetsweiler und von dort nach Merchweiler und über die Erkershöhe nach Bildstock und dann nach Elversberg und Spiesen, nur anstatt nach Hause ging's dann über den Franzosenweg und die Kirkeler Straße noch in Richtung Furpach.

Mächtig was los war in Ludwigsthal beim SCL
Denn in Ludwigsthal war der Fußballtag nach meinem Besuch am Vormittag noch weitergegangen, und ich schaute mir mit mehreren hundert anderen Fußballbegeisterten den Rest des Spiels der Auswahl Furpach/Kohlhof/Ludwigsthal gegen Borussia Neunkirchen an.

Danach ging's über zurück an die Blies und über Wellesweiler ab in Richtung City und nach Hause.

Nach einem Monat war der 19. Granfondo für dieses Jahr dann endlich im Kasten...