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Donnerstag, 12. März 2020

#london2020 #024 Laufen in Zeiten von Corona

Das Ende der sechsten Woche naht - und vielleicht mehr



Mein Optimismus sinkt langsam - ob das klappt mit #london2020?

Corona wird immer schlimmer - und Bad Kreuznach am Sonntag fällt aus

 

Mein derzeitiger "Schuhpark" - ganz rechts meine beiden
neuesten Paare, ein Saucony München 4 (oben) und
ein Inov-8 Trailtalon 290 (unten). Oben die beiden links
sind zwei Brooks-Paare, die schon fast durch sind, aber
mir gute Dienste geleistet haben, und unten die beiden
links sind Schuhe von On, mit denen in der Mitte bin ich
meinen letzten Marathon 2018 in Tokyo gelaufen.
Das Gute vorweg: Ich bleibe konsequent im Plan, werde von Tag zu Tag fitter, das Gewichtmachen klappt prima, mir geht's körperlich richtig gut.

Das Problem: Das war's dann aber auch. Mein geplanter Vorbereitungslauf am Sonntag in Bad Kreuznach wurde wegen der Coronakrise abgesagt, und Freiburg in zwei Wochen ohnehin schon.

Mein Fokus beginnt sich auch zu ändern. Ich merke immer mehr, dass ich eigentlich gar nicht mehr auf den Marathon hin trainiere - dass Ende April in London der 40. Marathon gestartet wird, das bezweifle ich mittlerweile schon sehr stark.

Im Moment gehen mir ganz andere Dinge durch den Kopf: Die Coronakrise bestimmt mehr und mehr den Tagesablauf im Job, ich laufe eigentlich, um da mal Abstand zu gewinnen und den Kopf freizubekommen.

Morgen ist aber trotzdem mal Ruhetag, Samstag bin ich mit der beruflich auf Klausur im Nordsaarland und werde morgens vor dem Frühstück versuchen, eine Dreiviertelstunde zu traben. Mal sehen, was ich am Sonntag mache. Wahrscheinlich einen langen Lauf. Im Moment gibt's wirklich Wichtigeres.

Mittwoch, 11. März 2020

#london2020 #023 Back on track

Regenerationsmittwoch mit einigen Steigerungen



Die Bronchien machen auch wieder mit

Kein Bock auf Matsch - dann lieber Bahn

 

Runde um Runde - langweilig, aber gleichmäßig
Heute lief's deutlich besser als gestern. Immer nur traben war mir irgendwann zu öde, also baute ich in der Mitte ein paar Steigerungen ein.

Ansonsten lief's ruhig und unspektakulär. Ich hatte während der 70 Minuten aber Ruhe, nachzudenken. So fielen mir einige gute Ideen ein, wie wir im Rathaus Neunkirchen mit der Coronakrise umgehen könnten. Darüber werde ich heute Nachmittag und morgen mit den Kolleginnen und Kollegen beraten.

Morgen dann 40 Minuten Jogging mit Steigerungen, Freitag Ruhetag, Samstag 30 Minuten mit Steigerungen. Dass der Vorbereitungslauf am Sonntag in Bad Kreuznach stattfindet, bezweifle ich mal stark...

Dienstag, 10. März 2020

#london2020 #022 Kleine Rückschläge gehören dazu...

Bronchien dicht, Puls zu hoch, Wade zickt



Nach zwei von geplanten fünf Intervallen war Schluss

Am Ende siegte die Vernunft: Regenjogging mit Martin

 

Das Wetter war bescheiden heute -
und nicht nur das, meine Form auch.
Heute standen wieder schnelle Intervalle an. Als ich gegen 18:00 Uhr endlich auf die Bahn kam, nieselte es brutal, schon nach zwei Runden Einlaufen war ich komplett durchnässt. Ich fühlte mich auch ansonsten schlapp und war nicht gut drauf.

Das bestätigte sich gleich beim ersten Intervall: Die Bronchien kamen kaum nach, nach 700m zwickte die rechte Wade, so daß ich unterbrechen musste.

Das zweite Intervall konnte ich durchlaufen, aber auch danach zwickte die Wade, und ich ging lieber auf Nummer Sicher und lief mit Martin gemächlich und gesprächig durch den Regen, ganz nach dem Spruch von Udo Bölts: Ich muss stundenlang im Regen trainieren können und danach sagen: "Gut gemacht, Junge, die anderen waren heute auf der Couch."

Auch ansonsten kein guter Tag: Der Freiburg-Marathon, den ich eigentlich als Halbmarathon am Sonntag in zwei Wochen als Teil meiner Vorbereitung laufen wollte, wurde wegen COVID-19 abgesagt.

Ob der Marathon in London überhaupt stattfindet, steht noch in den Sternen - Stand heute ja. Aber das kann sich schnell ändern.

Ich trainier trotzdem weiter. Das schadet ja auch ansonsten nicht...

Morgen 70 Minuten Regenerationslauf, aber bei dem Schiitwetter geh ich wohl auf die Bahn. Donnerstag dann 40 Minuten Jogging mit Steigerungen, Freitag Ruhetag.

Donnerstag, 5. März 2020

#london2020 #019 Zwölf Flotte am Morgen

Gleichmäßiger geht's fast nicht



Zufrieden und fertig - mit dem Hörbuch...

Auch ansonsten: Alles im Plan!

 


Heute war ich früh unterwegs, weil den ganzen Tag dienstliche Termine incl. einer Fahrt nach Brüssel anstehen.

Auf Tartan läuft sich's immer noch am besten...
Also ab ins Wagwiesental auf die Bahn! Zwei Kilometer eingelaufen, dann 12 flotte Kilometer - fast ein Drittel der Marathondistanz - in 4:50/km, nahe am geplanten Wettkampftempo von 4:37/km. Dafür lief's ausgesprochen gut!

Gleichmäßige Pulsentwicklung, genau wie Schrittfrequnez, Schrittlänge und vertikales Verhältnis. Ich lief wie ein Uhrwerk, der linke Problemfuß macht keinerlei Fissematenten - ich bin sehr zufrieden! Und mein Hörbuch "Splitter" - mein vierter Fitzek in dieser Vorbereitung - hab ich jetzt auch "durch".

Morgen dann eigentlich Ruhetag. Ich bin dann aber in Brüssel, kann also sein, dass ich einen lockeren Lauf dort mache und dafür den Ruhetag auf Samstag schiebe, vor den 32er am Sonntag, den ich - das hat schon Tradition - im Lambsbachtal laufe!

Mittwoch, 4. März 2020

#london2020 #018 Regenerationslauf

Einige lockere Runden zum Beineausschütteln




Immer im Kreis rum und Fitzeck hören

Vorbereitung auf 12 schnelle km morgen

 

Training gemeinsam mit den Kids!
Heute gibt's nicht viel zu berichten: 40 Minuten Joggen in 6:00/km standen auf dem Programm. Ich ging ins Wagwiesental auf die Bahn, wo ich morgen auch die 12 km schnell durchziehen werde.

Auf den Ohren hatte ich "Der Splitter" von Sebastian Fitzeck. So ging die Zeit schnell rum. Begleitet wurde ich in den letzten zehn Minuten von jeder Menge Kids mit ihren Trainern. Das war lustig!

Morgen dann fordernde 12 km in 4:50/km (flotter Dauerlauf), Freitag Ruhetag. Ich bin dann aber in Brüssel, kann also sein, dass ich einen lockeren Lauf dort mache und dafür den Ruhetag auf Samstag schiebe, vor den 32er am Sonntag, den ich - das hat schon Tradition - im Lambsbachtal laufe!

Donnerstag, 15. Februar 2018

#tokyo2018 #47 Zweimal 5 km im Marathontempo, VO²Max 65! Jesses!


Wo soll das noch hinführen?

Härtetest gewagt und bestanden


Gestern Ruhetag und Sonne, morgen Ruhetag und Sonne - und ausgerechnet heute musste ich die letzte richtig harte Einheit vor dem Beginn des Taperings im Hinblick auf den Wettkampf in Tokyo am 25.02.2018 abreißen. Ich hatte aber Glück - in dem Zeitfenster der Mittagspause, das ich freischaufeln konnte, regnete es nur ganz leicht.

Nach den ermutigenden Tests der letzten Tage hatte ich mich heute morgen entschieden, den Muskel testweise doch mal mit Wettkampfbedingungen zu belasten - also Sub3-Marathontempo zwischen 4:10/km und 4:15/km zu laufen.

Letzte Einheit dieser Vorbereitung im Wagwiesental!
Der Kompromiss mit der Vorsicht - statt der drei geforderten lief ich nur zwei Intervalle. Das passte mir auch deshalb gut, weil ich ohnehin nicht viel Zeit hatte. Der Tag war ziemlich vollgepackt mit Terminen.

Nach zwei Kilometern Einlaufen lies ich rollen - und es rollte! Ich fühlte mich toll! Gewichtsmäßig bin ich mittlerweile bei 79 kg angekommen und hab mich dort festgebissen, und da ich seit Mittwoch, dem Beginn der Fastenzeit, mein Fastengelöbnis ernst nehme und 40 Tage lang auf Alkohol, Warmblüterfleisch und Süßigkeiten verzichten werde, habe ich keine Zweifel, dass ich es auf mein Ziel von 78 kg Wettkampfgewicht am 25.02. packen werde - eventuell sogar noch ein wenig drunter. Unglaublich, was eine solche Reduktion bewirkt, ich konnte das Marathontempo superlocker halten, und auch der Muskel zeigte überhaupt keine negativen Anzeichen.

Genau 21 Minuten brauchte ich für die fünf Kilometer - dann acht Minuten Gehpause, und dann nochmal genauso lockere 12,5 Runden um die Bahn.

Am Ende war ich total baff: VO²Max 65, nachdem ich vorgestern schon mit 63 einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt hatte. Meine Uhr meint mittlerweile, ich müsste die fünf Kilometer in 15:50, die zehn in 33:00, den Halbmarathon in 1:12:50 und den Marathon in 2:32:26 laufen. Das ist dermaßen fern vom Stern, dass ich schon drüber lachen muss. Aber total fit fühle ich mich trotzdem, und noch viel wichtiger: Der Muskel macht alles mit!

Mittlerweile bin ich sehr guter Dinge, dass ich es in Tokyo wagen kann, den fünften Sub3-Marathon der Major-Six-Reihe anzugehen!

Morgen nochmal Ruhe, Samstag 70 Minuten Dauerlauf in 5:30/km mit Steigerungen, Sonntag der letzte lange Lauf der Vorbereitung (27 km in 5:20/km). Tokyo gerät in Sichtweite!

Donnerstag, 25. Januar 2018

#tokyo2018 #29 Immer rund im Regen


70 Minuten Verhärtung rauslaufen


Mit dem FV Neunkirchen und Achims Outletics-Gruppe dem Regen getrotzt


Heute traute ich mich nach dem verheißungsvollen Wiedereinstieg ins Training gestern wieder mal auf die Bahn, weil ich erst spät Abends zum Trainieren kam und die "Licht für Läufer"-Zeiten im Wagwiesental nutzte.

Nass war's - da schlug sogar die Linse leicht an...
Mit mir im Rund waren die Fußballer des FVN und die Jungs und Mädels von Outletics mit ihren Trainer Achim.

Nach dem Trainingsplan hätte ich eigentlich Steigerungen einbauen sollen, aber mit meinem rekonvaleszenten Biceps fermoris lies ich die fast ganz weg. Nur einige zarte Versuche machte ich, aber die brachten (noch) kein gutes Gefühl, also lief ich danach gleichmäßig durch.

Der Regen wurde gegen Ende immer stärker, und am Schluß war ich auch allein. Aber immerhin ein paar Kilometer gefressen, und der finalgonerwärmten Muskulatur tat das auch gut.

An der Rückseite meines Oberschenkels zeigen sich jetzt, vier Tage nach dem DNF in Köln, doch leichte blau-grüne Verfärbungen. Also ist es wohl doch nicht ganz ohne Verletzung abgegangen. Trotzdem fühlt sich der Muskel von Tag zu Tag besser an, und mein Körpergefühl sagt mir, dass Laufen in gemäßigtem Tempo eher hilft als schadet.

Daher werde ich die Einheit morgen (10 km in 4:30/km) auch laufen, allerdings in ruhigerem Tempo, je nachdem, was der Muskel so hergibt.

Am Sonntag werde ich, wenn alles so weitergeht, den Umfang leicht erhöhen (35 statt 32 km) dafür die Crescendo-Lauferei (5:30/5:00/4:30) sein lassen und lieber "gemütlich" in 5:15/km cruisen - oder vielleicht ein wenig steigern, aber gemäßigt.

Donnerstag, 18. Januar 2018

#tokyo2018 #25 Ruhige Stunde mit Steigerungen



The tapering begins


Abschluss der Neun-Tage-Dauertrainingssequenz kurz vor Halbzeit des Trainingsplans


Die Sonne schien im Wagwiesental
Die letzten neun Tage habe ich jetzt pausenlos durchtrainiert. Auf den Ruhetag morgen freue ich mich richtig, damit die Beine vorm Wochenende die notwendige Spannung aufbauen. Nur noch ein lockerer Lauf am Samstag (30 min. in 5:50/km mit Steigerungen) liegt vor mir, und am Sonntag dann in Köln-Porz der erste Wettkampf in dieser Vorbereitung, nachdem der geplante ja meinem Patellaspitzensyndrom zum Opfer fiel.

Steffny "verlangt" eine 38:30 auf die zehn Kilometer im zweiten Test, ich werd mein Bestes versuchen, wäre aber mit einer mittleren 39er-Zeit auch schon sehr zufrieden, und auch eine Zeit über 40 Minuten würde mich nicht aus der Bahn werfen.

Endlich unter 80!
Sowohl vor Chicago wie vor Hamburg habe ich gemerkt, dass ich einen Sub-3-Marathon schaffen kann, wenn ich will, auch wenn die ganz schnellen kurzen Läufe mir zunehmend schwerer fallen.

Heute lief's gut: Ich lief mich erstmal einen Kilometer locker ein, dann machte ich alle 200m einen Kurzantritt.

Im Gegensatz zur letzten entsprechenden Einheit, wo meine Patellasehne bei jeder Steigerung maulte, merkte ich jetzt fast nichts mehr, und ab der Hälfte des Laufs gar nichts mehr.

Erfreulicherweise zeigte die Waage heute morgen das erste Mal einen Wert unter 80 kg. Wenn's nach mir geht, bleibt das auch so bis zum Marathon am 25.02.2017!

Eigentlich will ich ja noch zwei Kilo runter auf 78. In dem Tempobereich, in den ich jetzt komme, merkt man echt jedes Kilo.


Dienstag, 16. Januar 2018

#tokyo2018 #23 Intervalle auf der Bahn



Fünf schnelle auf die Schnelle

Knapp eine Stunde Intervalle geschoben - und sogar mit Spaß!



Heute standen mal wieder Intervalle an. Das sind die Einheiten in der Marathonvorbereitung, die mir generell am wenigsten Spaß machen, vor allem die kurzen, schnellen. Die ganz kurzen (400 m) zu Beginn der Vorbereitung machen mir nicht mal soviel aus, aber die 1.000er mag ich eigentlich nicht so - zu lang, um schnell vorbei zu gehen, zu schnell, um mir entgegenzukommen.

Auf der Bahn im Wagwiesental
Ist halt so - man wird nicht jünger! Ich werde dieses Jahr 49, und das ist nicht gerade das Alter, wo man seine Sprintqualitäten entdeckt und ausbaut.

Meine Bestzeit von 37:41 über zehn Kilometer scheint mir für die Ewigkeit zementiert, und ob ich fünf nochmal schneller als 18:21 laufe, glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Selbst die Halbmarathonbestzeit von 1:22:25 traue ich mir eigentlich nicht mehr zu, zu verbessern.

Ich bleib dabei, weiterhin einen Marathon unter drei Stunden anzustreben, das erscheint mir realistisch, aber jede Sekunde pro km schneller als 4:00 tut mir mittlerweile echt richtig weh.

Gut 25 Runden hab ich heute absolviert
Umso überraschter war ich, wie gut mir heute die fünf einzelnen Kilometer in 3:50/km aus den Beinen flutschten. Gute Tagesform? Die Tartanbahn? Jedenfalls machte es richtig Spaß, und zur Not wäre es auch noch ein wenig schneller gegangen. Knie gut, Muskulatur gut, alles gut!

Trotzdem bin ich mal gespannt, wie ich das intensive, wenn auch kurze Training heute wegstecke, wenn's morgen zum achten Mal in den letzten acht Tagen auf die Piste, diesmal über 100 Minuten, geht.

Ich versuch mich an die von Steffny vorgegebenen 5:40/km zu halten - wahrscheinlich werden's aber wieder ein paar Sekunden/km schneller.

Warum ich das nie schaffe, mich da an die Vorgabe zu halten, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

Dann am Donnerstag nochmal 60 lockere Minuten mit Steigerungen, und am Freitag winkt ein Ruhetag. Endlich!




Donnerstag, 13. April 2017

#hamburg2017 #46 - Letzte Bahneinheit mit 3*5 km im Marathontempo


Gefühl oder Werte - was zählt mehr?

Nach dem Ruhetag gestern und einer sehr positiven Behandlung bei meinem "Schamanen" Jörg Hüther-Funk sind die Schmerzen in meinem linken Beinheber (kam natürlich vom Rücken - woher auch sonst?) so gut wie weg. Das einzige, was mich heute ein wenig pessimistisch stimmte, war ein leichter Belag im Hals -  doch wieder Zeichen einer Erkältung?

Letztes Mal im Wagwiesentalstadion in dieser Vorbereitung...
Das erste von drei Intervallen fiel mir dann (wie allerdings meist - ich bin nun mal ein Dieseltyp) auch relativ schwer - leider hab ich keine Pulswerte, weil irgendwie die Verbindung zwischen Gurt und Uhr verlorenging. Erst in der Pause vor dem zweiten Intervall konnte ich beide Teile wieder koppeln.

Bei etwas frischen Abendtemperaturen und leichtem Wind brachte ich dann die beiden folgenden Intervalle etwas besser auf die Bahn, vom Gefühl her war's aber schon etwas anstrengend, wohingegen ich bei der entsprechenden Einheit vor Chicago 2016, die ich damals um die Mittagszeit bei angenehmeren Temperaturen lief, gefühlt wesentlich unangestrengter unterwegs war.

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum"... (Goethe)
Als ich nachher die Werte sah, war ich baff erstaunt. Vergleicht man die Intervalle zwei und drei, lief ich damals im September 2016 mit 156 im Schnitt und 163 in der Spitze. Heute hingegen: 151/156!

Was zählt jetzt mehr? Die (besseren) Werte jetzt oder das (bessere) Gefühl damals?

Meine Garmin spuckte jedenfalls einen neuen Rekord-VO²Max-Wert in dieser Vorbereitung aus: 57! Marathonprognose: 2:53:05. Also ich weiß, was ich davon zu halten habe. Nicht viel.

Egal: Insgesamt sind das in jedem Fall gute Zeichen! Ich fühle mich gut, es tut auch nach dem Lauf nix weh, Gewicht ist jetzt stabil bei 78 kg, fast genau mein Ziel von 77 kg Renngewicht.

Bisher bin ich in der Vorbereitung seit dem 14.02.2017 fast 700 km gelaufen, war nahezu 60 Stunden unterwegs, habe dabei 7.000 Höhenmeter überwunden und 50.000 kcal verbrannt. Ich hatte einige wenige Ausfalleinheiten wegen Krankheit, u. a. zwei lange Läufe, aber das ist nun mal nicht zu ändern: Wenn man krank ist, bringt einem das Training nicht nur nichts, es wirft einen sogar zurück.

75 km kommen jetzt noch dazu: morgen nochmal Ruhetag, Samstag Regeneration, dann am Sonntag der letzte lange Lauf. Ab Montag dann nur noch Schongang!

Dienstag, 28. März 2017

#hamburg2017 #33 Intervalle mit Mark und Hasan


Es geht aufwärts!

Manchmal kann ein Arztbesuch richtig befreiend wirken. Meine Befürchtung, immer noch von einer Entzündung gehemmt zu sein, erwies sich heute morgen nach Auswertung der Bluttests als unbegründet. Danach fühlte ich mich auch gleich richtig gut und konnte kaum den Feierabend abwarten, um endlich auf die Laufbahn im Wagwiesental zu kommen.

The three amigos...
Mark, mein Kumpel und gleichzeitig auch mein Arzt, dem ich die frohe Nachricht zu verdanken hatte, begleitete mich ebenso wie sein Boxsportkamerad Hasan Karaca, Mittelgewichts-Saarlandmeister.

Das erste Intervall liefen wir noch gemeinsam, danach suchte sich jeder sein eigenes Tempo. Ich hatte wie so oft beim ersten Intervall noch leichte Probleme, aber als die Beine mit Blut vollgepumpt waren und ich auf Betriebstemperatur gekommen war, lief's rund.

Das zweite Intervall ging ganz locker ab, ich lief es auch von Beginn an super gleichmäßig, und war danach guter Dinge.

Beim dritten Intervall hatte ich zwar etwas Probleme, auf Tempo zu kommen und auch den höchsten Puls (159, 151 im Schnitt) von allen Intervallen.

Aber dafür lief das vierte und letzte wieder super, mit einem Schnitt von 149 sogar auch ruhiger, obgleich schneller (12:35) als die ersten drei.

Das macht wirklich Mut! Die Werte sind wie seinerzeit vor Chicago. Damals hatte ich nur vergessen, das vierte Intervall in die Uhr zu programmieren, und war daher nur drei gelaufen...

Morgen 60 Minuten locker in 5:20/km, weiß noch nicht, wo, aber wann: Wohl in der Mittagspause. Dann geht schon das Tapering für den Halbmarathon in Freiburg am Sonntag los!

Dienstag, 14. März 2017

#hamburg2017 #22 5*1 km in 3:50/km (2,4 km E/A, 400m Traben dazwischen)




Nach einem Monat Training das Zwischenfazit: Läuft bei mir!

Am 14.02.2017 begann ich meine Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon am 23.04.2017. Nach nunmehr 21 Trainingseinheiten und einem Testwettkampf bin ich mit dem Zwischenfazit durchaus zufrieden: Fast 2 Kilo weniger, dafür den VO²-Max von 54 auf 56 verbessert - die Richtung stimmt! Gut, der Wert wird von der Uhr anhand eigener Angaben und den Laufergebnissen ermittelt, und das ist alles andere als wissenschaftlich exakt, aber dennoch: Ich merke, wie sowohl Grundlagenausdauer wie auch Schnellkraft und Tempohärte sich stetig bessern.

Die zweite Einheit mit den neuen Brooks Launch 4 - klasse!
Heute in der Mittagspause war mal wieder Intervalltraining angesagt. Der Steffny-Plan, nach dem ich seit 2012 in Berlin, wo ich mit 2:56:47 meine heute noch gültige Marathonbestzeit lief, trainiere, sieht bis auf die Wochen 6 und 8 (von 10) wöchentlich eine Intervalleinheit vor.

Ein bisschen müde bin ich trotzdem: Gerade mache ich den ersten von zwei Blöcken im Plan durch, innerhalb dessen man an neun aufeinanderfolgenden Tagen trainiert, ohne einen Ruhetag dazwischen zu haben (heute ist der siebente Tag).

Außerdem wechselt der Steffny-Plan jede Woche von einer Woche über 100 km zu einer unter 100 km, und letzte Woche war mit 111 km die bisher laufintensivste.

Egal! Auf die Intervalle heute freute ich mich trotzdem, zumal ich die Gelegenheit hatte, in der Mittagspause die Bahn im Wagwiesental zu nutzen - der Hausmeister des TuS Neunkirchen kümmerte sich um die Grünpflege, da war ich auch nicht so allein.

Strahlender Sonnenschein im Wagwiesental
Nach sechs Runden Einlauf ging's ins erste von fünf Intervallen: 3:50/km, das entspricht einer Zeit von immerhin 38:20 bei einem 10-km-Lauf. Mein Ziel heute war, alle Runden einigermaßen gleichmäßig zu laufen, maximal 2-3 sec. unter dem Ziel, und nicht wie ein Pfeil loszuschießen, um dann später immer langsamer zu werden. Das gelang, soviel vorab, auch einigermaßen.

Wie immer fiel mir die erste Runde einigermaßen schwer. Aber ab der zweiten ging's gut, obwohl mir die Leichtigkeit ein wenig fehlte - wie gesagt, seit sieben Tagen ununterbrochen im Training zu sein, merkt man dann doch irgendwo bzw. irgendwie.

Im Vergleich zu der entsprechenden Einheit in der Vorbereitung auf Chicago letztes Jahr jedenfalls war das eine Klasse besser, zumindest was die Pulswerte angeht. Fünf Schläge weniger im Schnitt, acht in der Spitze, Bodenkontakt 12 ms weniger. Damals wog ich wie heute knapp über 80 kg, und ab dem Zeitpunkt in der Chicago-Vorbereitung schaffte ich mich dann auch klar unter die 80. Das hab ich diesmal auch vor. Ansonsten reicht's für tempoharte Läufe nicht, das merke ich ganz klar.

Morgen und am Donnerstag 90 bzw. 50 min. Joggen, Freitag dann endlich mal ein Ruhetag. Samstag dann Einlaufen und Sonntag der nächste Test in Brühl!

Dienstag, 21. Februar 2017

#hamburg2017 #07 Zehn schnelle Bahnrunden




Heute war Intervalltraining angesagt: 10 schnelle Runden auf dem Stadionoval in jeweils 90 Sekunden mit 200m Traben dazwischen, sowie 2,4 km Ein/Auslaufen.

Intervalltraining (auch Hochintensives Intervalltraining: HIIT) ist eine Trainingsmethodik im Sport, die durch abwechselnde Belastungs- und Erholungsphasen (Intervalle) gekennzeichnet ist. Dabei werden die Erholungsphasen von der Dauer und Intensität so gestaltet, dass sich der Organismus nicht vollständig erholen kann. Durch die unvollständige Erholung wird ein starker Trainingsreiz gesetzt.

Intervalltraining hat je nach Ausprägung das Ziel, die Kraftausdauer, die Schnelligkeitsausdauer, die Laktattoleranz, den Laktatabbau, die maximale Sauerstoffaufnahme oder auch das Tempogefühl (z. B. Wettkampftempo) zu verbessern. Weiterhin kann das Intervalltraining zur Verbesserung und Ökonomisierung der Bewegungsabläufe (inter- und intramuskuläre Koordination) beitragen (Quelle: Wikipedia).

Super Laufwetter: 10°C, bewölkt, aber kein Regen
Das Tempo, das ich lief, entspricht einem Wettkampf-Kilometer in 3:45 - also einer Zeit von 37:30 über zehn Kilometer, wenn ich statt einer Runde 25 laufe. Das ist gar nicht so weit weg von meiner persönlichen Bestzeit über zehn Kilometer, die bei 37:41 steht. Aber da dies erst meine dritte Intervalleinheit in der diesjährigen Marathonvorbereitung war, war ich mir zunächst etwas unsicher, ob mir das heute gut gelingen würde.

Zu Unrecht: Es lief von Anfang an super, auf den ersten fünf Runden ging ich sogar viel zu schnell an und musste gegen Ende rausnehmen. Auf den zweiten fünf gelang mir ein regelmäßigeres Tempo. Und der Pulshöchstwert stieg von Runde zu Runde nur ganz leicht an.

Nach knapp einer Stunde war ich dann auch schon fertig und hatte ein richtig befriedigendes Gefühl. Hoffentlich geht's so weiter!

Der Vergleich mit der entsprechenden Einheit vor Chicago 2016 ist unfair: Damals hatte ich keine Tartan-, sondern eine Aschenbahn und war auch bei weitem nicht so "tempohart" wie jetzt. Trotzdem interessant: Der Maximalpuls der ersten und letzten Runde damals war 161/170 (Spitze 171 in Runde 7), diesmal 148/156, wobei der letzte der höchste war - und trotzdem fünf Schläge unter dem Anfangswert aus dem August 2016!

Morgen 100 min. Dauerlauf in 5:30/km, am Donnerstag Pause, Freitag zwölf schnelle km in 4:30/km, wahrscheinlich rund um den Brönnchesthalweiher, und Samstag dann entspannte 70 Minuten Jogging, ehe am Sonntag der nächste lange Lauf ansteht.

Dienstag, 14. Februar 2017

#hamburg2017 #01 Trainingsauftakt



Guter Start in die Vorbereitung!

Mit einer gehörigen Portion Skepsis startete ich heute in die Zehn-Wochen-Vorbereitung auf den Haspa Marathon Hamburg 2017, der am 23.04. in der zweitgrößten und allerschönsten Stadt Deutschlands steigt und mein erster und einziger Marathon in diesem Jahr sein wird. Zu unstet waren einfach meine Trainingsergebnisse der letzten Wochen, ich war im Dezember und Januar auch faul und schleppe daher 4-5 Kilo Übergewicht mit mir rum, was ich besonders bei meinem letzten Training am Sonntag (mit vielen Steigungen) richtig merkte. Aber was soll's, jetzt gilt's!

Um in Hamburg gut zu laufen, muss ich jetzt einfach was tun und Disziplin wahren. Trotzdem er nicht zu den Major Six gehört, die ich in 2018 und 2019 mit Starts in Tokyo und London komplettieren will, freue ich mich aus mehreren Gründen auf diesen ganz speziellen Marathon:

Trainingsauftakt war auf der Bahn im Wagwiesental!
Der Hamburg-Marathon war im Jahr 2005 mit über 16.000 Finishern nach dem Berlin-Marathon der zweitgrößte Marathon in Deutschland sowie der zehntgrößte der Welt. Mittlerweile sind die Starterzahlen etwas zurückgegangen, aber immer noch stabil zwischen 12 und 14.000. Am 21. April 2013 lief Eliud Kipchoge aus Kenia mit 2:05:30 dort Streckenrekord.

Hamburg ist meine Lieblingsstadt in Deutschland. Sie ist eine bedeutende Kultur-, Industrie- und Handelsstadt. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt zeigt sich in der Metropolregion Hamburg, einer der insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland, der Stellung des Hafens als zweitgrößtem in Europa und als einer der wichtigsten Medienstandorte im deutschsprachigen Raum. Der Hamburger SV, mein Lieblingsfußballverein seit Kindertagen, ist dort zuhause, meine Cousine wohnt dort - Gründe, mal wieder hinzufahren, gibt's auch abseits der Marathonlauferei genug.

Warum ich aber dort den Marathon laufe, hat seinen Grund in einer Verabredung mit dem ersten Deutschen, der alle sechs Major-Marathons bereits in unter drei Stunden absolviert hat: Christoph Gill, wie ich ein gebürtiger Saarbrücker, der aber mittlerweile in Berlin lebt. Letzten Herbst lernten wir uns kennen, und so entstand das Projekt #hamburg2017.

Heute ging also die zehnwöchige Vorbereitung los: Vor mir liegen 10 Wochen mit ca. 5 Einheiten pro Woche, ca. 850 km mit drei Wettkämpfen, sechs langen Läufen zwischen 27 und 35 km, zwei Läufen über zehn Kilometer (wahrscheinlich in Merzig und Brühl) und einem Halbmarathon (wohl in Freiburg).

Heute kam ich etwas schwer in Tritt: Schon die zwei Kilometer Einlaufen gingen trotz tollem Sonnenwetter und fast Windstille bei angenehmen 8°C nicht leicht, mit einem Puls von 135, und als ich Tempo aufnahm für die ersten fünf Stadionrunden im Marathontempo, hatte ich gar kein gutes Körpergefühl.

Die erste Runde war dann auch echt zum Vergessen - jedenfalls vom Gefühl her. Ich lief sie zwar in 8:26 und damit im Zeitlimit, aber fühlte mich gar nicht gut. Hinzu kam, dass meine Laufuhr auch noch abstürzte (daher die etwas "korrumpierten" Zeit- und Distanzwerte zwischen dem ersten und dem zweiten Intervall - meine Reparaturversuche waren zwar nicht vergeblich, aber unvollkommen) und ich somit total aus dem Rhythmus war und schon gerade keine Lust mehr hatte.

Egal! Ich hatte mir fest vorgenommen, im Gegensatz zum verkorksten Auftakt meiner Vorbereitung zum Chicago-Marathon 2016 diesmal einen ordentlichen Einstieg hinzulegen. Also los, zweite Intervallrunde - und siehe da, die ging schon viel besser. Ich fand gleich einen guten Rhythmus und zog die Runde sauber durch, der Puls blieb - im Gegensatz zur ersten Runde - unter 160. Na also!

Auch die nächsten beiden Intervalle rollten ähnlich geschmeidig. Ich hatte meine Anfangsschwierigkeiten offenbar überwunden. Das tat richtig gut. Am Ende des fünften und letzten Intervalls entschloss ich mich in einem Anflug von Übermut sogar, nicht wie in den ersten vier, die ich alle in Zeiten zwischen 8:22 und 8:27 lief, nachdem ich fast die ganze Zeit einer 4:10er-Pace gehalten hatte, am Ende locker ausrollen zu lassen, sondern zog durch und lief sogar eine 8:18 (4:09/km) - wenn auch mit einem Maximalpuls von 163.

Auf den drei Auslaufkilometern beruhigte sich mein Puls schön gleichmäßig bis auf 135 - alles prima! Auch der VO²Max machte einen Sprung auf 52. Perfekt!

Wenn ich es in den nächsten Tagen auch noch schaffe, mein Gewicht von derzeit 82,3 kg noch ein wenig runterzudrücken, rollt's bestimmt noch besser. Morgen stehen 100 Minuten lockeres Jogging in 5:50/km an. Freu mich schon drauf!







Donnerstag, 24. November 2016

Intervalle im Wagwiesental: 5*400m in 3:45/km und drunter mit 2,3 km E/A




Erste Intervalleinheit seit langem - und es lief ganz gut! Ich mußte mich zwar überwinden, nach einem langen Arbeitstag und bei kühlen Außentemperaturen den Trainingsanzug überzustreifen, aber wie immer an solchen Tagen - wenn man erst mal losgelaufen ist, geht's...

Licht für Läufer - eine tolle Aktion in Neunkirchen!
Ich lief von zuhause aus hinunter ins Wagwiesental, wo die Laufbahn offen und das Flutlicht an war.

Da ich noch einen Anschlusstermin hatte, reichte es für 5 Intervalle á 400m mit je 200m Trabpause - dafür gab ich richtig Gas und rannte jede Runde unter 1:30. Nach fünf Runden trabte ich wieder nach Hause.

So konnte ich wenigstens mal einen kleinen Reiz setzen. Und die Tempohärte fühlte sich auch ganz ordentlich an. VO²Max jetzt 51 - auch dieser Wert weißt wieder nach oben. Morgen ist erst mal ein Tag Pause, am Samstag, dann in Frankfurt, laufe ich wieder, diesmal aber ein wenig länger und hoffentlich trocken. Bei meinem letzten Ausflug nach "Mainhattan" vor einem Jahr war's ziemlich nass...





Mittwoch, 5. Oktober 2016

#chicago2016 #51 - 3 * 1,5 km im Wettkampftempo (4:15/km) mit 2 km E/A

#chicago2016 #51 - 3 * 1,5 km im Wettkampftempo (4:15/km) mit 2 km E/A






Letztes Intervalltraining - alles easy!


Nach den Daten zu urteilen, müsste ich Sonntag brutalst abgehen...


Heute stand das letzte Bahntraining der Vorbereitung an. Aber da in der letzten Woche ja nur noch Reize gesetzt werden und keine richtige Belastung mehr erfolgen soll, waren es nur drei kurze Intervalle im Marathontempo.

Dennoch: Ich merkte vom ersten Moment an, dass die Form stimmt. Bereits beim Warmlaufen lief ich trotz gebremstem Schaum fast genau 5:00/km. Als ich nach zwei Kilometern Einlaufen dann auf Wettkampftempo hochschraubte, war ich zuerst mal viel zu schnell und nach "Justierung" dann superlocker in 6:18 für 1,5 km durch. Genau so bei den beiden anderen Einheiten. Der Puls erreichte nicht ein einziges Mal 150, alle drei Intervalle waren nahezu gleich (Puls 141/142/142 mit 149 maximal im dritten Intervall). Bei der vergleichbaren Einheit vor Boston 2015 war ich fast zehn Pulsschläge pro Minute drüber!

Auch der VO²Max-Wert ist wieder bei 57, Rekordwert für mich. Es mag auch am Gewicht liegen - nach dem Training hatte ich mit 78,3 kg (trotz Mittagessen) und 7,26% Körperfett Werte wie eigentlich nie zuvor mitten am Tag (Messungen am Morgen sind naturgemäß immer niedriger). Das gilt es jetzt bis Sonntag zu halten! Ich fühl mich bestens, auch mein Physio ist zufrieden mit mir.

Morgen nochmal 8 km locker Joggen, das letzte Training auf Heimatsode, Freitag Reise- und Ruhetag, Samstag dann 5 km Einlaufen im Lincoln Park in Chicago. Und dann kommt auch schon der Marathon...

Donnerstag, 29. September 2016

#chicago2016 #47 - 3 * 5 km im Wettkampftempo (4:15/km)

#chicago2016 #47 - 3 * 5 km im Wettkampftempo (4:15/km)




Letztes hartes Intervalltraining


Unter herrlicher Septembersonne 15 km im Marathontempo


Heute blieb mir nur die Mittagspause fürs Training. Also suchte ich die Laufbahn im Wagwiesental auf, um dreimal fünf Kilometer im Wettkampftempo abzureißen, mit ein wenig Ein- und Auslaufen (weniger als normal, aber ich musste ja auch auf die Uhr schauen) und zehn Minuten Pause zwischen den Einheiten.

Seit dem ersten Training haben die zwei
200 km mehr runter und sind dabei offenbar
ein gutes Stück schneller geworden...
Was für Fortschritte ich in den letzten achteinhalb Wochen gemacht habe, sieht man an folgendem Vergleich: In meiner allerersten Trainingseinheit am 01.08. sollte ich dreimal zwei Kilometer im Wettkampftempo laufen, im ersten Intervall lief ich mit einem Durchschnittspuls von 161 und einer Spitze von 168 und hatte bereits nach 600m die 160 überschritten. Mehr als zwei Intervalle schaffte ich nicht. Heute lief ich fünf Kilometer dreimal ganz locker, musste mich sogar bremsen, lief im ersten Intervall die ersten zwei Kilometer mit einem Durchschnittspuls von 148 und einer Spitze von 157, erreichte also die 160 erst gar nicht, auf die kam ich jeweils erst kurz vor Ende der Fünf-Kilometer-Intervalle.

Die Zehn-Minuten-Pausen waren mir eigentlich viel zu lang, ich hielt sie nur ein, um die Trainingseinheiten dieser und früherer Vorbereitungen besser vergleichen zu können, hätte locker bereits nach vier bis fünf Minuten weiter laufen können und vertrieb mir so die Zeit mit Trinken und Dehnen.


Morgen nochmal Ruhetag, am Samstag dann 70 Minuten Jogging mit Steigerungen und am Sonntag dann den letzten langen Lauf - 27 km in 5:20/km. Dann geht's endgültig los mit dem Tapering - letzte Trainingswoche!

Samstag, 17. September 2016

#chicago2016 #37 - 30 min. Jogging in 5:40/km mit Steigerungen

#chicago2016 #37 - 30 min. Jogging in 5:40/km mit Steigerungen






Noch mal kurz ins Weilerbachtal


Schöner Lauf bei Sonnenschein - Leider schwächelt der Garmin Forerunner 620 mal wieder


Am Ende des ersten Kilometers - die Brücke über die B41
Als letzter "Aufgalopp" vor dem morgigen Halbmarathon lief ich nochmal meine "Standardhalbstundenrunde" hinunter ins Weilerbachtal und wieder hoch - ein lockerer Lauf mit einigen Steigerungen, um die Muskeln einerseits locker zu halten, andererseits aber auch leichte Reize zu setzen.

Es hat richtig Spaß gemacht, allerdings habe ich dann doch ein bisschen mehr auf die Tube gedrückt, als ich es hätte tun sollen - eine Pace von 5:04/km statt 5:40/km. Mitschuld daran hatte sicherlich meine Laufuhr.

Speziell im bewaldeten Terrain mit vielen Kurven offenbart die Garmin Forerunner 620 echte Schwächen, das GPS-Modul ist viel schlechter als beim "Vorgängermodell" Forerunner 405 CX. Man sieht auf der Karte regelrecht die Teile des Kurses, die es unterschlägt, vor allem bei km 2.

Fast zuhause mit Blick auf den Hochnebel am Höcherberg
Ich messe meine Strecken immer mit openstreetmap.org nach - hier waren es statt 5,59 km in Wirklichkeit 6,09. Das ist mehr als eine normale Fehlertoleranz und macht die Uhr zumindest in diesem Terrain für Läufe nach Pace meiner Meinung nach ungeeignet. Das ist mir schon öfter aufgefallen, aber ich laufe eh immer etwas schneller als im Plan und von daher macht es mir nicht soviel aus.

Aber für Laufanfänger, die sich auf die Uhr verlassen, kann das sehr frustrierend sein. Da nutzt es auch nichts, dass sie bei freiem Sichtfeld, beispielsweise entlang von Flüssen oder bei Stadionrunden, recht exakt ist. Für ein Produkt in diesem Preissegment (180-200 €) ist das beschämend.

Egal - ich freu mich jedenfalls auf den Halbmarathon morgen!

Donnerstag, 15. September 2016

#chicago2016 #36 - 50 min. Jogging in 5:40/km mit Steigerungen

#chicago2016 #36 - 50 min. Jogging in 5:40/km mit Steigerungen






Not macht erfinderisch


Beginn des Taperings vor dem Halbmarathon im Dunkeln


Erstes "Langarmtraining" vor Chicago
Heute musste ich vor meinem Terminkalender kapitulieren: Von frühmorgens bis kurz vor 20 Uhr ergab sich nicht das geringste Terminfenster für die "nur" 50 Minuten, die heute auf dem Plan standen. So blieb mir nichts übrig, als abends im Dunkeln zu laufen - die Straßenbeleuchtung war das Flutlicht, und ich lief einfach mehrfach um den Block.

Eine Runde Im Altseiterstal runter, Rodenheimweg, Spieser Straße hoch und wieder Im Altseiterstal runter sind genau 1,85 km mit ca. 40 hm. Wie gemacht für die Steigerungsanforderung des Trainingsplans: Im Anstieg die Spieser Straße hoch baute ich zwei Zwischenspurts ein, jeweils ca. 100m lang, und ansonsten lief ich "logga".

Die Beine fühlten sich auch richtig gut an. Morgen ist Ruhetag, am Samstag geht's nur nochmal für 30 Minuten einmal runter ins Weilerbachtal und mit einigen Steigerungen wieder hoch. Und dann bin ich mal gespannt, was der Halbmarathon am Sonntag in Köln so für mich bereithält und ob ich die angestrebte Pace von 4:02/km (und damit das Ergebnis von 1:25:00) auch schaffe...

Dienstag, 13. September 2016

#chicago2016 #34 - 3 * 3 km im Wettkampftempo

#chicago2016 #34 - 3 * 3 km im Wettkampftempo







Intervalle am Abend


Lockere 3 * 3 km im Wettkampftempo von 4:15/km


Die Intervalle heute abend schüttelte ich richtig locker aus den Beinen. Das hat Spaß gemacht! Den Rest der Woche wird nur noch locker gejoggt vor dem Wettkampf am Sonntag...