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Mittwoch, 11. März 2020

#london2020 #023 Back on track

Regenerationsmittwoch mit einigen Steigerungen



Die Bronchien machen auch wieder mit

Kein Bock auf Matsch - dann lieber Bahn

 

Runde um Runde - langweilig, aber gleichmäßig
Heute lief's deutlich besser als gestern. Immer nur traben war mir irgendwann zu öde, also baute ich in der Mitte ein paar Steigerungen ein.

Ansonsten lief's ruhig und unspektakulär. Ich hatte während der 70 Minuten aber Ruhe, nachzudenken. So fielen mir einige gute Ideen ein, wie wir im Rathaus Neunkirchen mit der Coronakrise umgehen könnten. Darüber werde ich heute Nachmittag und morgen mit den Kolleginnen und Kollegen beraten.

Morgen dann 40 Minuten Jogging mit Steigerungen, Freitag Ruhetag, Samstag 30 Minuten mit Steigerungen. Dass der Vorbereitungslauf am Sonntag in Bad Kreuznach stattfindet, bezweifle ich mal stark...

Samstag, 12. Mai 2018

Erholungslauf am Gutsweiher




Lieblingsweiherrunde

Zum ersten Mal seit langem drei Tage am Stück gelaufen!


Heute nahm ich - nach der morgentlichen Lektüre der Saarbrücker Zeitung - meinen ganzen Mut zusammen, um mir während eines Trainingslaufes mal ein Bild von der angeblich so schlimmen Situation am Furpacher Gutsweiher zu machen.

Durchfahrt verboten - und alle
halten sich dran, trotz offener Schranke!
Ich suchte mir bewusst eine Uhrzeit aus, zu der viele Menschen den Weg an den Weiher suchen - und ein schöner Wochenendtag war es ja auch, im Gegensatz zum regnerisch prognostizierten Sonntag.

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich dort laufe. Ich trainiere dort oft, weil die Runde flach ist, mit 880m eine schöne Distanz für Messungen bietet und es einfach rund um den Weiher überall schön ist.

Trotzdem die Schranke offenstand (es waren Furpacher Bürger, die ich später im Wald traf, mit einer Durchfahrtberechtigung Holz abholen und hatten die Schranke nicht verschlossen) hielten sich alle Besucher an das Schild, dass die Durchfahrt in den Wald nur Berechtigten erlaubt, und parkten auf dem Parkplatz links der Durchfahrt.

Es ist einfach herrlich am Furpacher Gutsweiher!
Ich lief einmal um den Weiher, grüßte jeden, den ich traf (alle grüßten freundlich zurück, auch die Mitglieder der speziellen Bevölkerungsgruppen - wie mein Opa schon sagte: "Mit dem Hute in der Hand kommst Du durch das ganze Land!") und lief eine Runde hoch zum Erlenbrunnen.

Dort traf ich die "Holzmacher", bat sie, beim nächsten Mal ob der derzeit herrschenden Hysterie die Schranke nach der Durchfahrt in den Wald zu verschliessen (was sie mir auch zusicherten) und lief zurück an den Weiher, den ich noch zweimal umrundete, um mir ein genaues Bild zu machen.

Aller Herren Länder waren vertreten, und alle kamen gut miteinander aus. Der Spielplatz war voller Kinder, Familien picknickten auf der Wiese, gegrillt wurde nirgendwo.

Es herrschte eine tolle Atmosphäre der Begegnung und des Miteinanders. Das Leben kann so einfach und schön sein - wenn alle guten Willens sind!

OK, nicht alles war perfekt: Es lag ein Müllsack auf dem Parkplatz. Der war aber Abends schon weg - danke an die Kolleginnen und Kollegen vom ZBN!

Montag, 7. Mai 2018

Kallenbergrunde



Neues Revier erschlossen!

Um die Höhen des Kallenbergs und runter ins Fischbachtal


Über eine Woche nach meinem ersten Post-OP-Lauf (und unter genauer "Beobachtung" der körperlichen Reaktionen) habe ich mich heute auf eine erneute Runde gewagt.

Am "Alt Steigershaus"
Es sollte um den Kallenberg rum gehen, entlang der Quellen des Kallenbrunnenfloß und seiner Nebenbäche, die den Itzenplitzer Weiher speisen, und dann rüber über die Wasserscheide in Richtung Fischbachtal.

Zu Anfang lief's nicht so gut, ich brauchte zwei, drei Kilometer, um warm zu werden.

Die Kilometer bis 5,5 (also die Querung der L112 am "Alt Steigershaus") rollte es dann ganz gut, und runter ins Fischbachtal sowieso.

Aber dann! Der Anstieg zurück verlangte mir alles ab. Der Puls ging bis über 170, aber ich fühlte mich gar nicht mal schlecht.

Wie im Zauberwald...
Nach etwas über einer Stunde war ich wieder am Auto. Auf der Runde lässt sich aufbauen. Jetzt mach ich nochmal zwei-drei Tage Pause, und dann sehen wir mal weiter!


Sonntag, 29. April 2018

Endlich wieder laufen!


Genug Pause jetzt!


Nach 26 Tagen Zwangspause wieder Boden unter den Laufschuhen


Start und Ziel: Am Lindner-Hotel an der Otto-Fleck-Schneise
Anfang April hatte ich mich einem chirurgischen Eingriff unterzogen, den ich schon seit einiger Zeit mit ständig wachsendem schlechtem Gewissen vor mir hergeschoben hatte.

Alles problemlos, ich wurde toll versorgt, und konnte nach nur drei Tagen das Krankenhaus verlassen. Der Doc meinte aber: "Sechs Wochen Pause, und Radfahren noch länger!"

Ich versuchte zu verhandeln, aber das ist gar nicht so einfach bei den "Halbgöttern in Weiß".


 Immerhin gestand er mir zu, es nach vier Wochen mal ganz vorsichtig zu versuchen, aber nicht zu weit, nicht zu schnell und danach, egal wie's lief, wenigstens wieder eine Woche, um in mich "reinzuhören".

So nutzte ich den Sonntagmorgen bei der BDR-Frühjahrstagung in Frankfurt, um ganz ruhige, flache sechs Kilometer durch den Frankfurter Stadtwald zu absolvieren.

km 5: Blick über die Mörfelder Landstraße nach "Mainhattan"
Es war absolut herrlich, und mir wurde klar, wie sehr ich das Laufen vermisst hatte.

Komplikationen gab's auch keine - abgesehen davon, dass ich merkte, dass fast vier Wochen ohne jeden Sport schon Auswirkungen auf die Fitness haben.

Dass ich danach aber eine Woche abwartete, war richtig und gut. Allein vom Körpergefühl her spürte ich schon, dass in solchen Fällen eine Pause Sinn hat. Und mit dem Radfahren warten wir mal noch schön ab...

Montag, 12. Februar 2018

#tokyo2018 #45 70 Minuten locker, aber auch trailig



Rosenmontagsgeneration mit Trail und Entdeckerfaktor

Rund um die Halde, aber auch ein wenig Höferbachtal



Trailig war's im Höferbachtal
Heute wollte ich eigentlich vor dem Rosenmontagsumzug ganz langweilige 70 Minuten an der Halde dackeln, aber entschied mich kurzfristig um und erkundete einige Wege und Pfade, die ich noch nicht so gut - oder nicht mehr so gut - kannte.

Ich lief den Weg um den Brönnchesthalweiher über einige Trails an, drehte dann eine "Acht" und machte mich dann rüber ins Höferbachtal, wo ich auch einige Wege zum ersten Mal lief, aber ansonsten ungefähr meinen Crosslauf von vor einigen Tagen "anders herum".

Ging ganz locker aus den Beinen, und die Sonne schien teilweise auch toll - hat richtig Spaß gemacht!

Morgen dann zehn schnelle Kilometer an der Halde, und dann ist auch mal wieder Ruhetag angesagt.

Kurz vorm Ziel in Reden
Ich versuch den Zehner doch vielleicht etwas verschärft anzugehen - so in Richtung 4:25/km oder sogar ein wenig schneller. No risk, no fun!

Mein linkes "Problembein" fühlt sich mitterweile aber auch richtig gut an.

Ich denke, ich kann's auch riskieren, nach dem Ruhetag am Donnerstag die 3*5 km im Marathontempo zu wagen.

Aber sicher bin ich mir da noch nicht. Wenn ich die "nur" in 4:20/km laufe und der Muskel hält, ist's auch gut.




Donnerstag, 8. Februar 2018

#tokyo2018 #41 Vor dem fetten Donnerstag ein schlanker Lauf


Der frühe Vogel und so...


Morgenstund hat Kält' im Mund!


Der fette Donnerstag ist immer so ein Tag, an dem alles etwas anders läuft als sonst. Es gibt Rathäuser im Saarland, da geht schon früh am Morgen kein Rad mehr rund. Dann gibt es welche (wie unseres), da wird noch gearbeitet, zumindest bis zur Mittagspause, mancherorts auch später, aber ansonsten erobern so langsam die Narren die Verwaltung.

Kurz hinterm CFK, links geht's runter ins Kleberbachtal
Ich wusste jedenfalls, dass ich, wenn ich heute laufen wollte, mich früh aufmachen musste, sonst würde das nicht mehr klappen.

Also die Schuhe nach dem Frühstück geschnürt und ab auf die Hausstrecke, 12,4 km bis ins Kleberbachtal und dann zurück.

Die in den letzten Tagen weitestgehend "vermatschte" Strecke war dank des Bodenfrosts ganz gut laufbar, trotzdem nicht einfach.

Aber ich lief locker und machte die von Herbert Steffny verlangten 70 Minuten fast voll.

Morgen dann 90 Minuten Dauerlauf in 5:00/km, Samstag nochmal ein lockerer Lauf, und Sonntag wird dann der 35-km-Lauf vom letzten Sonntag wiederholt!

Immer schöner vor Marathons: Die Unterlagen kommen!
Dann brechen schon die letzten beiden Wochen der Vorbereitung an.

Die erste halbe Woche ist noch bestimmt vom Aufbautraining, u.a. mit Intervallen und schnellen Läufen. Ob und welche ich von denen - und mit welcher Intensität - mache, entscheide ich kurzfristig, mal sehen, was der Muskel meint.

Eins ist jedenfalls Fakt: Tokyo gelangt in Sichtweite. Heute kamen auch die Reiseunterlagen von interAir. Die Vorfreude steigt...

Montag, 5. Februar 2018

#tokyo2018 #39 Haldenregeneration



Beine ausschütteln!

Lauf in die Dunkelheit



Der Tag neigte sich dem Ende zu - Blick zum Schaumberg
Heute hab ich mir die Müdigkeit nach den 35 km gestern aus den Beinen gelaufen - nix Spektakuläres, einfach 70 Minuten locker laufen, Puls im Schnitt unter 120, Maximalpuls 126.

Es ging in die Dunkelheit hinein einmal rund um die Halde und dann ein parrmal um den Brönnchesthalweiher. Meine Wehwehchen (Knie und Oberschenkel) geben wunderbar Ruhe - das macht mir Mut.

Morgen dann entweder Ruhetag oder dieselbe Einheit nochmal - mal sehen...

Mittwoch 100 Minuten Dauerlauf in 5:20/km.

Montag, 15. Januar 2018

#tokyo2018 #21 Erholung, Erholung, Erholung: Niedrigpulslauf

Beine ausschütteln vor den harten Intervallen morgen

Ruhige zwei Runden um die "Halden-Acht" und ein bisschen was dabei



Heute war Erholung angesagt: Nach doch recht fordernden fünf Tagen Training am Stück (der letzte Ruhetag war am 09.01.) mit insgesamt 104 km in den Beinen stand heute eine Regenerationsstunde an, die ich sehr gleichmäßig, ruhig und entspannt lief.

Blick auf die Bergmannsalm
Das tat den Beinen und Füßen richtig gut. Die leicht verhärtete Muskulatur lockerte sich, mein Puls erreichte nicht ein einziges Mal die 130 und blieb im Schnitt bei 120 Schlägen pro Minute.

Morgen jetzt noch die unvermeidliche Intervalleinheit - fünf mal 1.000m in 3:50/min, wahrscheinlich in der Mittagspause im Wagwiesental.

Ruhetag danach ist aber nicht, Mittwoch und Donnerstag geht's mit Jogging weiter (90 und 50 Minuten).

Der Block mit neun Einheiten am Stück ist der zweitlängste, nur in den Wochen sechs und sieben wird nochmal zehnmal am Stück trainiert.






Donnerstag, 11. Januar 2018

#tokyo2018 #18 Endlich mal wieder ins Kleberbachtal!


Durch den tiefen Morast


Regenerationslauf auf der Hausstrecke



Heute hatte ich nicht viel Zeit zum Laufen, der Tag war voller Termine, aber das Zeitfenster von 12.15 Uhr bis 13.30 Uhr nutzte ich dann doch aus.

Ausnahmsweise mal sichtbar: Der junge Kleberbach
Regenerieren war angesagt, nach dem zwei Stunden gestern und vor den Intervallen ( 3 * 3 km im Marathonthempo) morgen.

Also ab auf die Hausrunde durchs ganz junge Spieser Mühlenbach- und dann durchs Kleberbachtal. Der Boden war tief nach dem vielen Regen der letzten Wochen, und man konnte, was ganz selten vorkommt, den jungen Kleberbach über den Weg laufen sehen (normalerweise tritt er erst ca. 100m weiter südlich hervor).

Alles in allem trotzdem locker und schön.

Morgen lauf ich die Intervalle ab 16.15 Uhr an der Halde gemeinsam mit Tobias Linn von der LLG Wustweiler, mehrfach schnellster Saarländer beim Berlin-Marathon und auch schon mal Gesamtzweiter beim Halbmarathon in Sankt Wendel. Da freu ich mich drauf! Vielleicht findet sich ja noch der eine oder die andere ein..

Montag, 8. Januar 2018

#tokyo2018 #16 Haldenregeneration


Müde Beine

Fast ein Drittel der Vorbereitung auf Tokyo liegt schon hinter mir



Nach vier Tagen Training am Stück und acht an neun Tagen seit meiner Pause wegen der Kniebeschwerden war ich heute froh, als ich nach knapp 70 Minuten die Laufschuhe erstmal ausziehen und auf den morgigen Ruhetag Ausblick halten konnte.

Blick auf die Alm vom Weg um den Brönnchesthalweiher
Das Training war unspektakulär: Gut zwölf Kilometer ruhiges Joggen auf dem Freizeit- und Skaterweg an der Halde, wo ich schon zehn der ersten 16 Einheiten absolviert habe. Knie gibt weiter Ruhe, obwohl ich heute erstmals (aus Schusseligkeit, nicht mit Absicht!) ohne die Kasseler Patellarsehnenbandage lief - ich hatte sie schlicht zuhause vergessen.

Morgen wie gesagt ein Tag Ruhe, am Mittwoch werde ich wieder gefordert: Zwei Stunden laufen am Stück, und mit 5:15/km auch nicht gerade langsam.

Aber das muss sein: Am kommenden Sonntag steht mit dem 32er, den ich zum fünften Mal, also schon traditionell, im Lambsbachtal mache, das nächste harte Brett an. Und auf dem Weg dorthin muss ich am Freitag mit 3 *  3 km im Marathontempo (4:15/km) auch schon liefern!

Freitag, 5. Januar 2018

#tokyo2018 #13 12 flotte Kilometer an der Halde –  und das Knie hält!




 Aufatmen!


Pause und Bandage scheinen genau das Richtige gewesen zu sein...


Heute galt's!

Nachdem ich gestern bei meinem "Schamanen" Jörg Hüther-Funk gewesen war, sollte heute der erste Härtetest folgen: Zwölf Kilometer in 4:30/km - wenn die Patellasehne das aushält, steht der normalen Fortsetzung des Trainings nichts mehr im Wege, da waren wir uns einig.

Der Reihe nach: Nachdem die Schmerzen an der Patellasehne in meinem linken Knie am Donnerstag der letzten Woche des Jahres 2017 doch persistent und richtig stark spürbar wurden, hatte ich vom 29.-31.12. eine Trainingspause eingelegt, auf den Silvesterlauf verzichtet, das Knie gekühlt und mit Voltarenumschlägen schön beruhigt, woraufhin sich sofort eine deutliche Verbesserung einstellte. Also schien ich die Notbremse doch noch rechtzeitig gezogen zu haben.

Ab dem 01.01. trainierte ich vorsichtig und in gemäßigtem Tempo, mit wenig Bergauf- und Bergabprofil, und vor allem - auch das eine wesentliche Verbesserung - mit der mir von Mark überlassenen Kasseler Patellarsehnenbandage, einer sogenannten Propriozeptionsbandage, die durch "Aufbau von propriozeptiv stimulierendem infrapatellarem Druck" den Schmerz lindert und eine "Tonisierung des Musculus quadrizeps mit medialisierender Wirkung auf die Patella" erreicht.

Häh?

Auf Nichtmedizinerdeutsch: Die Patellasehnenbandage entlastet mit einer Spezialpelotte gezielt den Ansatz der Patellasehne. Dadurch ist die schmale Bandage in der Lage, Überlastungssymptome zu lindern. Anatomisch geformt , liegt die Bandage mit ihrer Aussparung am unteren Kniescheibenansatz an. Eine eingearbeitete Spezialpelotte wirkt mit mehreren Druckpunkten auf den Bereich um die Patellasehne, spart diese dabei aber aus. Friktionsnoppen verstärken die punktuelle Kompression, massieren bei Bewegung und stimulieren die Sehne.

Hat wie gesagt bei mir Wunder gewirkt, genau wie der Ruhetag am Donnerstag mit Behandlung bei meinem Physio. Jörg fand dann auch den Auslöser: Wie oft bei mir, lag die Ursache sowohl in meinem etwas in Mitleidenschaft gezogenen linken Huf und auch der Lendenwirbelsäule im unteren Bereich meines Rückens. Dadurch verhärtet meine Oberschenkel- und Wadenmuskulatur, und irgendwo zeigt sich das dann - diesmal wohl an der Patellasehne. Nach der Behandlung merkte ich sofort, dass die Muskulatur wieder weich war und ich auch ohne Bandage, die ich aber vorsichtshalber weiter trage, zu fast 100% schmerzfrei bin.

Wettermäßig hatte ich Glück - es regnete erst beim Auslaufen
Aber ob das hielt - das sollte der Lauf heute zeigen. 4:30/km - da muss man schon mit dem Knie abdrücken und die Patellasehne muss arbeiten. Was die Sache erschwerte, war, dass ich seit gestern einen ganz kratzigen Hals habe, also schon einen kleinen Infekt mir mir rumschleppe. Dass die Pulswerte da hoch werden würden, war mir klar.

Aber schon das Einlaufen klappte gut, und auch die ersten vier-fünf Kilometer machten keinerlei Probleme, ich war sogar mit 4:27/km etwas zu schnell unterwegs. Aber das Knie machte mir überhaupt keine Probleme! Eher noch der Puls, so ab Kilometer sechs, aber das war mir vorher klar. Trotzdem konnte ich das Tempo problemlos bringen, und auf den letzten beiden Kilometern sogar noch ein wenig rausnehmen, weil ich doch ca. 15-20 sec. vor meiner Pace lag.

Am Ende hatte ich für die Tempostrecke einen Durchschnittspuls von  155, max. 165. Das ist hoch, aber mit der leichten "Fregg" erklärbar. Ich fühlte mich jedenfalls gut. Vor Hamburg letztes Jahr musste ich diesen Lauf sogar - auch wegen einer Erkältung - nach sechs Kilometern abkürzen, diesmal zog ich's durch.

Am wichtigsten aber: Das Knie hielt, und machte mir gar keine Probleme, auch nach dem Lauf nicht!

Morgen 70 Minuten Jogging, am Sonntag dann der erste Dreißiger dieser Vorbereitung, und dann steig ich wieder in den Plan ab Woche vier ein. Juhu!

Mittwoch, 3. Januar 2018

#tokyo2018 #12 100 Minuten an der Halde – Knie scheint zu halten...

Kilometersammeln, Hoffen und Bangen...


Wie geht's weiter mit dem Knie?


12 Einheiten sind vorbei und 182 Kilometer laufend abgerissen, seit ich am 19.12.2017 mit der Vorbereitung auf den Tokyo-Marathon am 25.02.2018 angefangen habe. Wie in fast jeder Vorbereitung seit dem Beginn meiner "Läuferkarriere" quält mich irgendein Wehwehchen, diesmal ist's (zum ersten Mal) ein Patellaspitzensyndrom am linken Knie.

Am Brönnchesthalweiher
Heute stand ein 100-Minuten-Joggingeinheit auf dem Programm. Bereits in der zweiten und in der achten Einheit hatte ich solche Läufe absolviert, aber immer ins Ruhbachtal, also mit ein wenig Trail, und auch jeder Menge Höhenmetern.

Das wollte ich mir diesmal zur Schonung des kostbaren Gelenks aber sparen. Also ging's (mal wieder) an die Halde.

Ich hatte ein schönes "Sonnenfenster" im ansonsten regnerischen Tag erwischt, aber "Burglind" forderte mich trotzdem mit bemerkenswerten Windböen, die einen manchmal fast zum Stehen brachten.

Der Wind kam auch außerhalb der Böen stark aus Nordwesten, so dass man wirklich zur Hälfte in den Wind hineinlief, aber auf der anderen Seite auch guten Rückenwind hatte, wenn's andersrum ging. Das erklärt auch den etwas erhöhten Puls.

Auf den letzten Metern...
Aber ansonsten lief ich wie ein Uhrwerk, immer zwischen 5:29 und 5:32/km, und das Knie machte gut mit. Das Beste: Auch noch Stunden nach dem Lauf fühlte es sich richtig gut an!

Morgen ist erst mal Pause und endlich der Termin bei meinem Physio. Danach sehen wir weiter.

Ich bin ziemlich guter Dinge, dass Jörg Hüther-Funk mich wieder perfekt rebootet. Macht er eigentlich immer.

Und wenn das auch morgen klappt, kann ich Freitag vielleicht sogar die 12 km in 4:30/km angehen...

Dienstag, 2. Januar 2018

#tokyo2018 #11 Ruhiges Knieschonungs-Joggen an der Halde

Vorsichtig weitertasten...

Knie belasten, aber nicht überlasten - also die Grenzen richtig austesten




Nach dem ermutigenden ersten Test gestern mit der Kasseler Patellarsehnenbandage wollte ich heute mal austesten, wie das Knie weiter reagiert. Soviel vorab: Gut! Auch wenn's nass und windig war rund um den Brönnchesthalweiher und die Alm...

Wolken, Regen, Wind: War schon mal schöner an der Halde...
Mein Freund Christoph Gill, Major-Six-Sub-3-Finisher und Orthopäde, hat mir einige gut gemeinte Tipps gegeben: Auf Tempowechsel- und Bergläufe erstmal verzichten, Tokyo sei eh flach. Daran halte ich mich: Daher habe ich die heute eigentlich auf dem Plan stehende Intervall-Einheit durch ein 70-Minuten-Jogging ersetzt.

Das lief ganz gut, und das werd ich in den nächsten Tagen auch so beibehalten, auch wenn's langweilig wird, immer nur auf dem Freizeit- und Skaterweg rumzustrolchen. Aber bevor ich nicht am Donnerstag bei meinem Physio war, bleib ich erst mal dabei.

In jedem Fall auch heute: Selbst Stunden nach dem Training keine Schmerzverschlimmerung, insgesamt fühlt sich das Knie sogar etwas besser an als gestern noch. Mal sehen, wie es die 100-Minuten-Einheit morgen verträgt!


Montag, 1. Januar 2018

#tokyo2018 #10 Neujahrslauf mit Keltengräbern und Windradbaustellen


Die Hoffnung stirbt noch nicht


Erster Lauf nach Patellaproblemen und drei Tagen Pause


Letzten Donnerstag hatte ich meinen letzten Lauf, ruhiges Joggen mit Steigerungen, und die machten mir echt Probleme.

Das Patellaspitzensyndrom, das sich bei mir hartnäckig festgebissen hatte, weigerte sich nicht nur zu verschwinden, sondern nervte immer mehr.

Blick vom Krickelsberg rüber in den Köllner Wald
Zum Glück habe ich zwei Freunde, die als Ärzte nicht nur medizinisch kompetent, sondern auch selbst Läufer sind.

Mark und Christoph meinten beide, ich solle erst mal ein paar Tage pausieren und dann langsam wieder anfangen, also ohne Tempo- und patellasehnenfordernde Bergeinheiten.

So machte ich Freitag, Samstag und Sonntag nichts, ließ dabei, wenn auch schweren Herzens, den eigentlich geplanten Vorbereitungslauf in Saarbrücken ausfallen und gönnte der Sehne etwas Ruhe. Das half. Was auch sehr half, war die Kasseler Patellarsehnenbandage, die mir Mark verordnete.

Direkt nach dem Anlegen schon merkte ich, dass mir Bewegungen, die vorher Schmerzen oder zumindest ein ungutes Gefühl ausgelöst hatten, nun problemlos möglich waren. Ein Zaubermittel ist die Bandage sicher nicht, freies Heben des Beins ist immer noch unangenehm, aber eine deutliche Verbesserung der Gesamtsituation ist nicht zu leugnen - und es wurde von Tag zu Tag besser.
Nachgebautes Keltengrab nahe dem Hof am Forst Köllerbach

So wollte ich dann heute mal austesten, wie die Bandage beim Laufen hilft. Gelegenheit dazu bot mir der Neujahrsbesuch bei meinen Eltern verbunden mit meiner Neugier:

Im Köllner Wald neben der A8, dort, wo der durch Elm und Bous fließende Bommersbach entspringt bzw. an dessen Rand die "Sauwasen" liegen, wo jährlich das Rocco del Schlacko stattfindet, hatte ich zwei große Kräne stehen sehen.

Das konnten eigentlich nur Baustellen für Windräder sein, und die wollte ich mir mal ansehen.

Auf den ersten beiden Kilometern begann es nicht nur stark zu regnen, ich musste mich auch erst an das Gefühl der Bandage gewöhnen, aber spätestens, als ich am Sportplatz vorbei war, war's gut - keine Probleme mit der Patellasehne, ich lief aber auch bewußt nicht zu schnell, so im Bereich 5:20/km.

Eine der beiden im Entstehen begriffenen Windräder
Ich drehte noch eine Runde durch den Krickelsberger Wald auf dem Höhenzug zwischen Bommersbach- und Schwalbachtal, dann lief ich runter ins Bommersbachtal und wieder hoch in den Köllner Wald zur ersten der beiden Baustellen.

Diese liegt direkt an der Köllner Straße, einer kleinen Waldstraße, die von der Brücke über die A8 in Richtung Sauwasen rüber in Richtung L139, also zum Treffpunkt der LTF Köllertal, führt.

Ich lief kurz die Straße in Richtung Sauwasen, dann aber wieder in den Wald hinein. Das Geläuf war tief, und die Füße sowieso schon pitschnass, als ich auf dem höchsten Punkt der Runde, an der Grenze des Landkreises Saarlouis zum Regionalverband Saarbrücken und dem dortigen Keltengrab ankam.

Weiter ging's zu der anderen Baustelle, dann über die A8 und den Schwarzenholzer Grenzsteinweg entlang bis ans obere Ende der Köllerstraße, dann über die Mariengrotte durch die Humesstraße heim. Im Quellbereich des Wiebelsbruchs, der hinter der Humesstraße dem Lohbach zufließt, standen nicht nur die Felder, sondern auch die Straße komplett unter Wasser. Jetzt, da ich nur noch einen Kilometer zu laufen hatte, hörte der Regen auch auf.

Die Schwarzenholzer Mariengrotte in der Humes
Ich war nass bis auf die Haut. Aber das machte mir wenig aus. Viel wichtiger: Das Knie machte keinerlei Probleme, auch hinterher nicht. Trotzdem werde ich es in der nächsten Zeit schonend behandeln.

Ich werde das Training jetzt ein wenig umstellen: Keine Tempo- und Bergeinheiten mehr, frühestens in zehn Tagen werde ich mich wieder an Intervalle im Marathontempo wagen - falls ich bis dahin beschwerdefrei bleibe.

Morgen statt Intervallen nochmal eine 70-Minuten-Jogging-Einheit, am Sonntag hole ich den 30-km-Lauf, der eigentlich die zweite Trainingswoche hätte beschließen sollen, nach, den ersten Testlauf lasse ich ausfallen.

Sollte das Knie sich weiter beruhigen, kann ich in Woche vier und fünf noch genug fürs Tempo tun. Aber jetzt lass ich erstmal meinen Physio draufgucken und bremse mich. Ausserdem steht in drei Tagen noch mein Leistungstest bei Prof. Dr. Tim Meyer an.

Daumen drücken!

Donnerstag, 28. Dezember 2017

#tokyo2018 #09 Ruhiges Joggen mit Steigerungen und Mark

Dunkle Wolken am Vorbereitungshimmel?


Sieht ganz nach einem Patellaspitzensyndrom aus...


Seit einigen Tagen habe ich "Huddel", wie der Saarländer sagt. Und zwar mit meinem linken Knie.

Beim Loslaufen schmerzt der Bereich der Kniescheibe an der Beinaussenseite, die Schmerzen verschwinden nach dem Warmlaufen, kehren aber nach dem Lauf wieder zurück. Typisch für ein Patellaspitzensyndrom - und zwar bei Grad II. Also nicht mal nur "beginnend". Den Grad I - Schmerzen direkt nach dem Laufen - hab ich entweder nicht bemerkt oder verdrängt.

Zwei Schattenmänner - passte zu meiner Stimmung heute...
Heute merkte ich es so richtig, weil auf meinem Trainingsplan ein ruhiger Lauf mit Steigerungen stand, die ich nach einer Einlaufphase von zwei Kilometern begann, und obwohl ich beim Einlaufen spätestens nach einem Kilometer völlig beschwerdefrei war, kamen die Schmerzen beim Beginn der Steigerungsbeschleunigung wieder.

Mark riet mir, nicht "in den Schmerz hineinzulaufen", was ich beherzigte, aber das ging natürlich auf Kosten der Explosivität. Egal. Dann eben dezentes Steigern.

Trotzdem fange ich an, mir Sorgen zu machen. Zum Glück ist morgen nach sieben Tagen Training am Stück mal Pause. Gut möglich, dass ich überreizt habe - von den 28 Tagen im Dezember habe ich 22 trainiert, mit drei Radeinheiten und zweimal Studio. Die Beinpresseinheiten dort hätte ich besser gelassen.

Aber auch die siebzehn Laufeinheiten mit fast 250 Kilometern, teilweise recht ambitioniert, haben da sicher ihren Teil beigetragen. Ich hoffe mal auf die Pause, u.U. lass ich auch die Einheit am Samstag ausfallen, und ob ich am Sonntag in Saarbrücken beim Silvesterlauf starte, weiss ich wirklich noch nicht.

Mist.

Montag, 25. Dezember 2017

#tokyo2018 #06 Lockeres Almjoggen mit Mark


Regeneration im Nebel


Verdauungslauf mit Mark am ersten Weihnachtsfeiertag


Blick auf den Zukunftsort Reden im Nebel
Spontan verabredeten Mark und ich uns heute morgen um 9 zu einem gemeinsamen Lauf, und dankenswerterweise passte sich der Kollege meinen Planerfordernissen an.

So ging's zweimal um die Brezel, und am Schluß noch einmal über die Höhe, weil ich Mark noch den "Weinberg" der Weinbruderschaft St. Vinzenz Heiligenwald zeigen wollte.

Bei der Gelegenheit überschritt ich, jedenfalls lt. Strava, auch die 100.000 Höhenmeter für dieses Jahr - rechnet man meine kombinierten sportlichen Aktivitäten auf Rädern und Füßen zusammen.

Zusammen auf der Alm
Ansonsten ein typisches 70-Minuten-Jogging nach dem Steffny-Plan: Niedriger Puls (128 im Schnitt), Erholung für Beine und Kopf.

Und noch eine schöne Unterhaltung mit einem guten Kollegen - prima!

Morgen früh noch eine schnelle Stunde mit Intervallen (5*1000m in 3:50/km), um mal am Tempo zu feilen.


Am Mittwoch dann wieder eine 100-Minuten-Einheit (5:30/km), ehe das Mini-Tapering für den ersten Testlauf am Sonntag ansteht.

Samstag, 23. Dezember 2017

#tokyo2018 #04 Lockeres Almjoggen mit dem Sohn


Entspanntes Auf und Ab

Mal wieder mit dem Junior gelaufen


Oben auf der Halde
Mein Sohn ist zur Zeit auf Weihnachtsurlaub aus Stuttgart zuhause, und heute hatten wir endlich mal die Gelegenheit zusammen zu laufen.

Auf meinem Plan standen 70 Minuten Jogging, so ging's zunächst gemeinsam einmal um die halbe Halde, dann hoch und über das Plateau, danach lief jeder seine eigene Pace.

Jan-Robin blieb im wesentlichen oben, ich lief noch einmal runter und wieder hoch.

Den gemeinsamen Abschluss machten wir oben in der Almhütte und liefen dann mit Kopflampe zusammen die letzten 1,5 km aus.

Abschluss in der Almhütte
Hat Spaß gemacht! Morgen steht der erste lange Lauf der Vorbereitung an!

Eigentlich wollte ich den wie sonst auch ab der evangelischen Kirche in Kohlhof Richtung Limbach und dann durchs Bliestal machen, aber die Feuerwehr Wellesweiler hat eine Heiligmorgenfeier, da schau ich gern noch bei den Kameraden vorbei.

Danach geht's ab Ortslage Wellesweiler durch den Ochsenwald, vorbei am Ortsweilerhof und durch Niederbexbach rüber nach Limbach, ehe ich auf die übliche Strecke treffen werde.

Ab und an ein wenig Abwechselung bzw. mal eine Variaton sind sicher nicht verkehrt!

Ab Montag springe ich dann gleich auf den Plan für die dritte Trainingswoche, die zweite hole ich später nach. Denn der erste Testlauf wird der Silvesterlauf in Saarbrücken sein!

Dienstag, 11. Juli 2017

Bliesgau and some gpx-art



Regeneration nach Pausentag


Wenn auch mit ein-zwei Reizsteigungen...


Am Montag war ich erst mal platt von der anstrengenden Tour mit David vom Sonntag, daher hatte ich mir Ruhe verordnet. Aber heute nach der Arbeit juckten die Beine wieder, und ich machte mich auf eine Regenerationstour, bei der ich aber schon den einen oder anderen Reizpunkt setzen wollte.

Zu Beginn war die Straße noch regennass
Ich rollte mich auf bekannten Pfaden ein (Hermannstraße, Franzosenweg, Menschenhaus, Eschweiler Hof, Kirkel, Kirkeler Bachtal), ehe ich in Lautzkirchen das Würzbachtal hinauffuhr. Der Biesinger Berg sollte meine erste Herausforderung an diesem Tag werden. Das entsprechende STRAVA-Segment hat es echt in sich: Auf 700 Metern im Schnitt 10% Steigung, und die harten Teile kommen alle ungefähr in der Mitte. Als ich mich hochgekämpft hatte, war ich aber zufrieden: 360 Watt, 13 km/h. Das war ordentlich.

Dann ging's über die Biesinger Höhen bis zur Quelle des Mandelbachs, danach durch Assweiler rüber in Richtung Ommersheim und vorbei an der Saarbachquelle. Ich sprang dann wieder rüber ins Mandelbachtal und fuhr nach Erfweiler-Ehlingen, wo mich erst ein kurzer Schutt erwischte und dann der Anstieg auf der L231 aus dem Ort hinaus wartete. KOMs kann man da vergessen, und auch einen Platz unter den ersten 50 - wo die Trofeo entlangfährt, wächst diesbezüglich kein Gras mehr ;-). Aber auch hier war ich ganz zufrieden - 330 Watt auf 1,4 km und 17,2 km/h im Schnitt sind für mich ok.

Wolkenspiele über dem Bliesgau
Nach der Abfahrt über Rubenheim und Herbitzheim war ich wieder im Bliestal, und die nächste Herausforderung wartete bei Bliesdalheim: Von der L105 auf die L103 springt man hier auf einer Nebenstraße entlang bzw. unterhalb des Naturschutzgebietes "Böckweiler Wald" hoch aus dem Bliestal raus und genießt wunderbare Panoramen.

Oben auf der L103 fuhr ich zunächst zurück Richtung Blieskastel, bog dann aber rechts ab ins kleine Nebental des Schelmenbachs - hier war ich noch nie entlang gefahren. Danach ging's wieder hoch in Richtung Wattweiler und dann durch ein Neubaugebiet oberhalb Zweibrückens - das "Beckerswäldchen". Hier probierte ich mich mal in ein wenig GPX-Zeichenkunst...

Danach ging's über Zweibrücken-Bubenhausen, Einöd, Ingweiler, Wörschweiler und Limbach zurück nach Hause!




Freitag, 28. April 2017

Erster Regenerationslauf nach den 42,195 km


Nach vier Tagen Pause juckten die Füße!

Lockere Runden um die Halde mit Gabriela, Balou und Hans-Martin

Die "Haspa-Allstars" kleidertechnisch korrekt gewandet!
Heute stand der erste "Nach-Hamburg-Lauf" an - meine 1111. Laufeinheit, seit ich Ende 2008 wieder mit dem regelmäßigen Laufen begonnen habe.

Ich hätte eigentlich am Montag, allerspätestens am Dienstag, wieder Riesenlust gehabt zu laufen, aber bremste mich bewußt, um meinem Körper wirklich mal einige Tage Ruhe zu gönnen. Der schien das auch zu genießen - die Waage zeigt zumindest wieder eine "8" vorne, wenn auch nur ganz knapp.

Eigentlich wollten noch viele andere Lauffreunde mit, aber erst sagte der eine ab, dann der nächste, und am Ende waren wir dann doch nur noch zu dritt - zu viert, wenn man Balou, Gabys superlieben Hund, mitzählt.

Balou verirrte sich auch mal - fand aber immer zurück!
Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß, drehten einige lockere Runden mit einem Schnitt knapp über 6 min/km um Halde und Brönnchesthalweiher und unterhielten uns nett. Das hat Laune gemacht!

In den nächsten Tagen werde ich wieder verstärkt Rad fahren. Morgen beim Fahrradfrühling in Neunkirchen ab 11 Uhr (Stummplatz) mit dem MTB und einer geführten Tour der Kreisverkehrswacht.

Am Sonntag dann wieder mit dem Rennrad und am Montag bei der RTF in Homburg, wieviel ich dort fahre (70, 110 oder doch 150) entscheide ich dann kurzfristig.

Mit Gaby und Hans-Martin am Brönnchesthalweiher
Auf zwei Rädern statt zwei Beinen wächst das Kilometerkonto in jedem Fall ein wenig bequemer auf!

Ab nächster Woche wird dann auf jeden Fall wieder der Schwerpunkt aufs Radfahren gelegt.

Trotzdem werde ich ab und an ein Läufchen dazwischenstreuen: Nach 311 km im April, 354 im März und 257 im Februar, nachdem ich im Januar nur klägliche 42 zusammenbekommen hatte, fehlen mir noch 46 km an der 1.000er-Marke. Die will ich auf jeden Fall bis Mitte Mai knacken!

Mein nächstes "Projekt" ist meine längste Eintagesfahrt mit dem Rennrad Anfang Juni in Richtung Lyon. 505 km in zwei Tagen: Mal sehen, wieviel ich da am ersten Tag packe. 320 ist schon das Minimum, das ich anpeile, alles drüber ist Bonus. Das wird auf jeden Fall ein Abenteuer! Ich freu mich drauf!

Montag, 17. April 2017

#hamburg2017 #49 - Regeneration im Schönecker Altburgtal


Die letzte Woche hat begonnen!

Heute standen 60 Minuten Joggen zur Regeneration an. Eigentlich gar nicht nötig, der lange Lauf gestern hatte schon was Regeneratives, es war jedenfalls ein gutes Gefühl heute morgen, ohne jede Müdigkeit, Muskelkater oder Verspannung aufzuwachen. Aber: Ein Plan ist ein Plan ist ein Plan.

Nach drei von fünf Spitzkehren:
Blick westwärts ins Altburgtal
Ursprünglich wollte ich mir ja den Osterlauf am Itzenplitzer Weiher ansehen und vielleicht mit einigen Sportlern dort gemeinsam Warmlaufen (die) bzw. Regenerieren (ich) ein bisschen quatschen.

Aber es kam anders: Unser üblicher Familienostermontagsbesuch bei der Schwiegermutter war ja eigentlich ausgefallen, weil meine Frau arbeiten musste.

Aber mein Sohn und ich entschieden uns kurzfristig doch zu einem Besuch dort, und wenn ich schon mal in Schönecken bin, ist es ein Muss, oberhalb des Ortes in den wunderschönen Nebentälern der Nims zu laufen.

Ob Altburgtal oder Schönecker Schweiz: Herrliches Laufterrain. Ich entdecke dort auch immer was Neues. So auch heute.

Oben auf dem Ichterberg:
Blick nach Südosten in Richtung Burg
Erstmals lief ich aus dem Altburgtal die Serpentinen hoch auf den Ichterberg, dann ein wenig über die Höhe, wieder runter ins Tal und dann den Altburger Bach nochmal erst runter und dann wieder hoch in Richtung Hersdorf.

Von dort dann wieder zurück nach Schönecken. 200 Höhenmeter, aber tolle Bilder und Natur pur.

Und anspruchsvoll: Nur 15% der Strecke sind flach (-1 bis 1% Steigung), auf dem Rest geht's entweder - oft recht steil - rauf oder runter.

Dabei fühlte ich mich die ganze Zeit sehr gut und entspannt.

Rechts der Weg, mittendrin der Bach, im Hintergrund
der Rückweg: Das Altburgtal ist schmal, aber wunderschön!
Nur in einigen kurzen, aber sehr knackigen Steigungen sprang der Puls mal für kurze Zeiten (insgesamt 4:30 min) über die aerobe Schwelle. In der 50. Einheit Montag vor dem Chicago-Marathon war es ähnlich.

Also von daher: Alles im Lot!

Morgen ist Ruhe- und Reisetag, am Mittwoch dann die letzten ganz kurzen Intervalle (3 * 1,5 km im Marathontempo, wahrscheinlich an der Außenalster).

Am Donnerstag 8 km Dauerlauf (5:30/km) mit Steigerungen, Freitag Ruhetag, Samstag dann nur noch mal 5 km locker Einlaufen.

Das war dann also meine letzte Einheit außerhalb Hamburgs. Übermorgen beim nächsten Mal ist Jubiläum: Die 50. Trainingseinheit wird sicher ein Highlight der letzten Woche werden!