Samstag, 8. Februar 2014

Weiherbachtal, Kohlwaldrunde und Biedersberg

Weiherbachtal, Kohlwaldrunde und Biedersberg von joaum bei Garmin Connect – Details


Dem Regen ausweichen zu wollen, war ein sinnloses Unterfangen - es fing bereits 10 min. nach dem Start an dauerzuregnen. Die Wege waren tief, der Schlamm massiv, und nach einem Sturz klemmte dann auch noch meine Schaltung. So brachen wir die geplante 42 km-Runde am Biedersberg ab und flüchteten nach Hause...


Hier ging's über die Fußgängerbrücke in Sinnerthal


Im Kohlwald zwischen Landsweiler-Reden und Bauershaus


Blick auf Wiebelskirchen vom Waldrand (Landsweilerstraße)

Bei trockenem Untergrund mit dem MTB vielleicht machbar,
aber für uns war Schieben angesagt:
Die Brücke über den Pferdeschenkelgraben oberhalb
von Wiebelskirchen

Letzte kurze Rast über der Blies...
Räderreinigung am besten direkt nach dem Heimkommen.
Sonst wird das eh nix...


Freitag, 7. Februar 2014

Freitagsnachmittagsflughafenumrundung

Freitagsnachmittagsflughafenumrundung von joaum bei Garmin Connect – Details

Spontan und solo drehte ich heute eine schöne Freitagsnachmittagsrunde unter Ausnutzung des unerwartet guten Wetters. Im Blies- und Hornbachtal machte mir allerdings der heftige Gegenwind ganz schön zu schaffen

Ausnahmsweise mal keine Nachmittagstermine heute. Und die Sonne schien. Kurzentschlossen entschied ich mich daher zu einer 70-km-Runde für geplante gute 2:30h und fuhr gegen kurz vor 14 Uhr los. Es war wirklich angenehm warm, so dass ich sogar ohne Winterjacke mit einfachem Langarmtrikot fuhr und kein bisschen fror.

Bis Wörschweiler rollte es auch ganz gut, aber auf dem Weg Richtung Bierbach blies mir zum ersten Mal der Gegenwind so richtig ins Gesicht. Die "sdeiffe Briihse" kam aus West/Südwest und schob mich fast rückwärts. Also Nase 3 cm über die Vorderbremse und tapfer dagegenhalten. Es blieb auch nicht lange so, erst schützte mich der Bergrücken Richtung Wattweiler und später dann die Höhe Richtung Bitche.


Sperrung gut und schön - aber ging's nicht was früher?
Unterwegs in Richtung Althornbach nutzte ich den Radweg. Das war ein Fehler. Der hochintelligente Bauhofmitarbeiter der Gemeinde hatte den Weg kurz vor dem Bahnhof Althornbach wegen Fällarbeiten gesperrt.

Nicht weiter tragisch, aber hätte man ein Sperrschild in Rimschweiler auf den Radweg gestellt, hätten alle Radfahrer problemlos auf die Hauptstraße wechseln und dann am Bahnhof Althornbach wieder den Radweg nutzen können.

Kurz vor dem höchsten Punkt in Hornbach
So war ich vor die Alternative gestellt: Zurückfahren oder Kurzcrosseinlage und Rad tragen? Ich entschied mich für letzteres und trug mein Rad für 200m durch das Arbeitsfeld. Meinen gutgemeinten Tip, das Sperrschild doch vor dem letzten Abzweig aufzustellen, erntete bei dem Gemeindearbeiter ein "Hmpf!". Offenbar kein Radfahrer...

Weiter gings durch Hornbach, über die Schwalb und hoch Richtung Kloster.

Die Oberstadt war früher von einem doppelten Mauergürtel umgeben, von dem heute der größere Teil der inneren Mauer – vielfach geflickt und erneuert – noch aufrechtsteht. Die Mauer ist in mittelgroßen Rotsandsteinquadern errichtet, die teilweise mit Zangenlöchern versehen sind. Von den beiden ehemaligen Toren ist am unteren Stadttor nur noch der Unterbau eines quadratischen Turms erhalten, während das obere Tor (siehe Bild) 1785 durch einen klassizistischen Torbogen mit Fußgängerpforte ersetzt wurde. Diese Pforte musste nach dem Kriege einer zweiten Fahrbahn weichen.

Danach fuhr ich über den St. Johanner Weg wieder ab Richtung Hornbachtal und Mauschbach. Monbijou glänzte in der Sonne, herrlich. Da muss ich demnächst unbedingt auch mal hinfahren.

Kurz vor Dietrichingen entschloss ich mich für einen kleinen Umweg über die Höhe auf der L478 Richtung Grosssteinhausen. Ein toller Panoramablick entschädigte für die paar Extrahöhenmeter.

Toller Panoramablick auf der L478 Richtung Grosssteinhausen
Auf der L480 das Hornbachtal runter kurz vor dem Flußbogen Richtung Hornbach und der Einmündung der Felsalbe in den Hornbach ereilte mich dann mein bei Solotouren schon fast obligatorischer Plattfuß. Offenbar hatte sich bei der "Crosseinlage" dann doch einer der abgemähten Dornen in meinen Vorderreifen gebissen und sich danach "durchgefressen". Dorn aus Mantel raus, Schlauch raus, Ersatzschlauch rein, CO²-Patrone reingejagt, und weiter ging's - klappte gut, nur 5 min. Aufenthalt.

Die letzten Sekunden der "Schloss Pils"-Werbung...
Nun ging's das Tal des Kirsch- und Zwerchtalbachs hoch Richtung Designer Outlet und über die Höhe runter nach Zweibrücken. Am Ende des mittellangen Anstiegs warteten 11% Steigung, die ich überraschend gut meisterte. Dann vorbei an der Rennwiese, durch die Stadt entlang der Homburger Straße und in Einöd rechts, über Wörschweiler, Limbach und Kohlhof wieder heim.

Ein nostalgischer Moment: Eine alte, seit langem geschlossene Gaststätte kurz vor der Stadtgrenze wurde abgerissen, und damit verschwand auch eine Hauswand, die immer noch eine "Schloss Pils"-Werbung trug. Es werden immer weniger...

Gegen 16:40 Uhr war ich ziemlich abgekämpft zuhause. Schöne Tour, und wieder ein paar Kilometer abgehakt. Das Trainingsbuch lügt nicht!

Sonntag, 2. Februar 2014

Sarreguemines - Saarkanal - Lorquin - Saar - Sarreguemines

Sarreguemines - Saarkanal - Lorquin - Saar - Sarreguemines von joaum bei Garmin Connect – Details

Alte Männer sollten im Februar keine 155 km fahren...

Meine Begleiter in Sarralbe auf der Brücke über die Albe
(v.l. Peter Jung, Hubert Wagner, Clemens u. Peter Schwöbel)
Heute holten Peter Jung und ich die gestern ins (Regen-)Wasser gefallene Tour von Sarreguemines über den kompletten Saarkanal (Canal des Houillères de la Sarre) bis zu dessen Mündung in den Rhein-Marne-Kanal (Canal de la Marne au Rhin), Lorquin und dann die vereinigte Saar hinab bis zurück nach Sarreguemines nach. Das Wetter meinte es gut mit uns, es war trocken, und es kam sogar die Sonne raus - allerdings mussten wir ab km 110 echt kämpfen.

Das hohe Anfangstempo, das unsere zeitweisen Kompagnons Hubert Wagner und Peter und Clemens Schwöbel vom RV Edelweiß Bliesransbach, die uns bis nach Mittersheim begleiteten, vorlegten (und bei dem wir natürlich heldenhaft mithielten), spielte dabei sicher eine Rolle, wie auch die Tatsache, daß Peter am Ende einer harten Trainingswoche stand und ich auch noch nicht wirklich Radkilometer in 2014 gesammelt habe - genau gesagt erst knapp 440.
Wenn schon platt, dann richtig!

Nachdem Hubert, Clemens und Peter uns verließen, reduzierten wir die Pace etwas und genoßen bei herrlichem Wetter den Ausblick auf den Grand Étang de Mittersheim (Mittersheimer Weiher) - und später den Étang du Stock (Stockweiher). Hier machte uns heftiger Gegenwind zu schaffen - leider war auf der späteren Rückfahrt vom dann erwarteten Rückenwind nur wenig zu spüren...

Ein richtig fetter Plattfuß an meinem Hinterrad war schnell behoben, und weiter ging's Richtung Étang de Gondrexange (Gunderchinger Weiher), wo der Saarkanal auf den Rhein-Marne-Kanal trifft. Noch einige Kilometer fuhren wir diesen Richtung Saverne entlang, dann bogen wir ab und "übersprangen" den Bergrücken in Richtung Lorquin über die N4, durch Landage - hier bot sich ein atemberaubender Blick auf die Vogesen mit dem Donon, dem "Quellberg" der Saar.
Blick auf die Vogesen mit dem Donon oberhalb Lorquin auf der D1048

Bei Hermelange versuchten wir den Zusammenfluß von roter und weißer Saar zu finden, verfuhren uns aber auf dem "Chemin de la Sablière" und beschlossen ob der schon merkbaren Ermüdung, schnell heimwärts zu pedalieren. Für "Nachfahrer": Der Pfad zur Konfluenzstelle führt offenbar direkt an der "weißen Saar" vorbei zwischen zwei Weihern über die rote Saar drüber und scheint, zumindest meiner Erinnerung nach, nicht "rennradgeeignet".

Daß wir diesmal nicht noch lange suchten, war die goldrichtige Entscheidung: Denn so gut wie auf der Hinfahrt rollte es bei weitem nicht. Wir wurden langsam müde, das Profil wurde etwas welliger (z.B. hoch nach Oberstinzel), und teilweise war die Strecke entlang der Saar auch schmutzig, rauh und überschwemmt (weitere Ausreden fallen mir im Moment nicht ein...).

So entschlossen wir uns bei Keskastel, zurück an den Saarkanal zu fahren, um das flache Profil zwecks Körnersparen zu genießen. Wir hätten manierlich Mittagspause machen und uns was Herzhaftes reinpfeiffen sollen, aber hinterher ist man immer schlauer...

Wir pfiffen beide auf dem letzten Loch, als wir endlich wieder in Sarreguemines waren. Immerhin mit Müh und Not noch einen 25er-Schnitt gerettet, obwohl auch das knapp war. Das war doch anstrengender als gedacht, aber auch wunderschön!

Auf der Fußgänger- und Radbrücke über den Rhein-Marne-Kanal
mit Blick auf die Abzweigung des Saarkanals nach rechts
Der Étang de Stock (Stockweiher)

 Die Gruppe zwischen Sarralbe und Mittersheim


Foto nach hinten an der Écluse No.4
kurz vor dem Étang du Stock

Peter an der Kanalbrücke des Rhein-Marne-Kanals
über die Saar kurz hinter Hermelange (D42)

Die Kanalbrücke des Saarkanals über die Albe




Samstag, 25. Januar 2014

Lost in France (bzw. in Sarreinsming)

Lost in France (bzw. in Sarreinsming) von joaum bei Garmin Connect – Details

Mein erster Hunderter im neuen Jahr
Der Flughafen Ensheim aus Blickrichtung Heckendalheim

Es war zwar kalt, aber die Sonne schien, so konnte man's, gut gewandet, aushalten.

Ich hatte mich eigentlich aufgemacht, den SRB-Jugendkader bei der Trainingsfahrt abzupassen und ein bißchen mitzufahren.

Aber entweder waren die Jungs und Mädels zu schnell in Ormesheim oder ich zu langsam (wahrscheinlich letzteres).

Als ich beim fruchtlosen Entgegenfahren der Gruppe schon in Fechingen war und immer noch keinen sah, entschloss ich mich, die Saar hoch zu fahren und hinter Sarreguemines dann den Rückweg anzutreten.

Kunst am Fluß - kurz vor der Bliesmündung in Sarreguemines.
Der Satz "Die grünen Ufer laufen" ist spiegelverkehrt am
Schiff kurz oberhalb der Wasseroberfläche angebracht
und auf dem Wasser dann lesbar...
Es ging einige Kilometer entlang des Saar-Kohle-Kanals (französisch Canal des Houillères de la Sarre). Bei immer noch -1° C war dieser großflächig zugefroren - ein schönes, bizarres Bild.

In Zetting verließ ich den Radweg und fuhr über die Brücke und die Rue de Sarreinsming wieder in entgegengesetzter Richtung die Saar hinab.

Eigentlich wollte ich über Wiesviller und Obergailbach zurück an die Blies, aber der Chemin du Langenberg war gesperrt, so fuhr ich dann über Sarreinsming, wo ich nie zuvor war (und mich entsprechend verfranste) zurück nach Sarreguemines und über den Bliestalradweg nach Hause.

Mit dem Schnitt von 26,4 km/h war ich recht zufrieden. Ich hab mich auch wirklich nicht abgehetzt und die Fahrt genossen. 25 km/h waren eigentlich geplant.

Sonntag, 19. Januar 2014

Lydia-Runde mit Redener Alm

Lydia-Runde mit Redener Alm von joaum bei Garmin Connect – Details

Schöne MTB-Runde mit Sohnemann, die wir sicher mal wiederholen werden, sobald wir einige kleine Schnitzer bei der Streckenplanung korrigiert haben.

Jan-Robin auf der Halde
 "Lydia", im Hintergrund Fischbach-Camphausen

Kurz unterhalb der Redener Alm, im Hintergrund Neunkirchen

Sonntag, 12. Januar 2014

NK - Blieskastel - Sarreguemines - Rimling - Bickenalb - ZW - NK

NK - Blieskastel - Sarreguemines - Rimling - Bickenalb - ZW - NK von joaum bei Garmin Connect – Details

Die erste Rennradtour 2014 gemeinsam mit Christian Keller bei knackig kalten Temperaturen und nur ab und zu mal etwas Sonne. Es war trotzdem sehr schön und brachte uns beiden die Erkenntnis, dass das Wort "Grundlagenausdauer" von "Grundlage" kommt.

Eigentlich wollten wir mit 5-6 Mann starten, aber nachdem es morgens um 08.30 Uhr noch spiegelglatt war und wir daher den Start auf 10 Uhr verschoben, blieben am Ende nur wir beide übrig. Die anderen schnappten sich ihre Crossräder und MTBs und verschwanden in den Wäldern...

Auch wir fuhren zu Beginn äußerst vorsichtig, erst ab dem Kirkeler Bachtal waren wir sicher, dass die Straßen eisfrei sind und fuhren zeitweise etwas zügiger. Die Hoffnung, die ab und zu aus dem kalten Nebel herauslugende Sonne würde sich schnell durchsetzen, erfüllte sich nicht: Bis auf einige bestenfalls minutenlange Intermezzi blieb es grau, nass und kalt.

Der Beginn des Bliestalradweges bei Sarreguemines
Wir folgten dem Bliestalradweg bis zu seinem Anfang in Sarreguemines hinterm Bauerwald (am Chemin de la Bruchwies) und wechselten dann auf die Rue de Bitche Richtung Hermeskappel. Nach dem Erklimmen des Bergzuges, der die Einzugsgebiete von Blies und Saar trennt, hätten wir uns fast verfahren und waren schon drauf und dran, die Schnellstraße D620 Richtung Bitche zu befahren, fanden dann aber doch noch rechtzeitig die Einfahrt zur D34 (Route de Rimling) in Richtung Obergailbach und Rimling.

Dort oben schaute die Sonne doch mal hervor. Aber nur kurz: Hinter dem Abzweig nach Obergailbach (D34A) auf der Abfahrt ins Bickenalbtal Richtung Rimling war der Nebel so dicht, dass wir nur mit "gebremstem Schaum" abfahren konnten. Und auch im Bickenalbtal Richtung Guiderkirch/Peppenkum (D84/L101) froren wir wie die Schneider.


Blick von der D34 Richtung Bliestal

Blick von der D34 Richtung Achetal (Wolferbachtal)

Vor uns wartete schon die kalte Nebelwand...
Jetzt merkten wir beide auch, daß die Saison halt eben erst begonnen hat und wir noch nicht gerade viel gemacht haben: Das kleine Blatt war unser Freund, und wir radelten eher, als dass wir fuhren, über Altheim, Mittelbach, Zweibrücken-Ernstweiler, Einöd, Wörschweiler, Beeden, Limbach, Kohlhof und Furpach nach Hause.

Der Christian war etwas besser drauf als ich, und zu allem Übel hatte ich auch noch einen Platten. Einmal versuchten wir es mit Aufpumpen, aber das hielt nur 5 km, und in Furpach ließ ich Christian ziehen und machte einen Boxenstopp bei Peter Jung, der mir nicht nur den Reifen flickte, ich bekam sogar noch einen heißen Tee von seiner Frau. Vielen Dank! Danach schleppte ich mich mehr schlecht als recht heim. Da ist noch deutlich Potenzial!

Freitag, 3. Januar 2014

Rund um St. Ingbert: Ruhbachtal, Barten-, Scheidter- und Betzentalerberg

Rund um St. Ingbert: Ruhbachtal, Barten-, Scheidter- und Betzentalerberg von joaum bei Garmin Connect – Details

Radpremiere für 2014 mit Jan-Robin: Schöne Runde mit ein paar Mal schieben (bei der Planung sieht das alles immer so flach aus, aber in Wirklichkeit...), dafür aber mit einigen tollen, technisch anspruchsvollen Singletrails und halsbrecherischen Abfahrten. Hat total Spaß gemacht!

Bei fast frühlingshaften Temperaturen legten wir übers Weiherbachtal und entlang der A8 Richtung Elversberg los. Schon auf den ersten Kilometern wurde klar: Heute müssen wir uns unsere Lorbeeren verdienen. Der Boden war überall tief, und bei nur geringem Lehmanteil war sofort Rutschen angesagt.

Gesprengter Westwallbunker zw. Neuweiler u. Scheidt
Richtung Ruhbachtal, dort blieben wir entgegen unserer Gewohnheiten rechts des Bachs und wollten nach der Brückenquerung hinterm Grenzbach die PUR-Strecke entgegen der normalen Richtung hoch. Ich war da schon mal gelaufen, hatte aber vergessen, wie steil es ist: Also war (nicht zum einzigen Mal) kurz Schieben angesagt.

Danach kämpften wir uns nach einer kurzen Abfahrt den Birkelbach hoch und kreuzten die Josefstaler Straße.

Vorbei am Gewerbegebiet Neuweiler, hier verfuhren wir uns kurz, aber da ich jetzt schon dreimal in der Gegend war, fand ich mich schnell zurecht: Den einen Quellarm des Gehnbach runter, den anderen wieder rauf, und schon waren wir bei Neuweiler und wieder "on Track".

Vorbei an einigen Westwallbunkern und unter der L126 durch - und ab, den Bartenberg hoch. Von hier genossen wir durch die Bäume einen tollen Blick auf das Uni-Gelände.

Die Uni vom Bartenberg aus gesehen
Nun ging's in eine schöne, rasante, 2,5 km lange Abfahrt nach Scheidt. Hier fuhren wir innerorts und auf der Hauptstraße Richtung Saarbrücken einige Kilometer Hauptstraße.

Und schon wartete der nächste Anstieg, technisch sehr schwer: Wir bogen von der Kaiserstraße ab und fuhren in teils steinigem, teils rutschigem Gelände das gegen Ende immer steiler werdende Tal des Mockenbachs Richtung Scheidterberg hoch.

Ich musste am Ende sogar absteigen, Jan-Robin hingegen schaffte es bis obenhin.

Nach einer kurzen Zwischenabfahrt fuhren wir das letzte, ebenfalls nicht einfache Stück Richtung Scheidterberg hoch.

Gute Technik: Jan-Robin erklimmt das Mockenbachtal
Dabei bremste uns ein quer über den Weg gefallener Baum und verschaffte uns so eine nicht unwillkommene Pause.

Über den Höhenweg und die Beerenfeldstraße, links das Rohrbach-, rechts das Grumbachtal, führte uns unser Weg entlang vieler Pferdekoppeln Richtung Großer Stiefel.

In St. Ingbert angekommen bogen wir ab Richtung Betzentaler Berg zur höchsten Stelle der Runde.

Auch hier wieder Absteigen und 150m schieben: 15% Steigung im schroffen Gelände sind beim besten Willen auf dem Rad nicht zu machen.

Manno: Auf der Webseite von gpsies.com steht da ein unschuldig wirkender, rot gepunkteter Trail. Wie kann man da ahnen, daß man eine Wand hochblickt?

Wir wären besser noch ein paar hundert Meter Richtung Reichenbrunn gefahren und dann zweimal links abgebogen...

Danach ging's aber weiter hoch, ehe Richtung Hassel die Rothenkopfabfahrt technisch alles von uns abverlangte.

Von der L111 ging's vor dem Ortseingang links nochmal durch den Wald.

Hhier wartet an der Rohrbacher Ortsgrenze nochmal ein sehr anspruchsvoller Singletrail mit einer Abfahrt, die unsere Aufmerksamkeit nochmal voll forderte - trotz unserer Müdigkeit.


Der Rest ist eher unspektakulär. Es wurde auch schon langsam dunkel. Über das Spieser Mühlenbachtal, den Wilbertsstock, die Galgenbergstraße und Richtung Spieser Höhe schafften wir uns nach Hause.

Eine schnelle Runde war es nicht, aber super Techniktraining und wegen der vielen Höhenmeter (insgesamt fast 1.200) auch gut für Kraft und Kondition.