Donnerstag, 30. Juni 2016

Ich wollte ja schneller - aber der Hund...

Ich wollte ja schneller - aber der Hund...






Erste zarte Laufversuche

Dank Luna wurde es ein Erfolg



Über anderthalb Monate war ich wegen meiner Gelenk-, speziell Knieprobleme nicht mehr gelaufen. Heute sollte der erste vorsichtige Test erfolgen.

Der Sofawolf war froh, mal rennen zu können!
Ich hatte mir 5 km mit einer Pace von 6:00/km vorgenommen, notfalls wäre ich auch langsamer gelaufen. Als Pacemaker nahm ich mir unseren Maltipoo Luna mit, die mich notfalls bremsen sollte.

Ihr Tempo ist ziemlich genau 6:00/km, und nach 5 km hört sie normalerweise einfach auf zu laufen. Passte von daher!

Es ging auch prima! Luna war froh, mal wieder für eine längere Strecke richtig rennen zu können, und ich war erfreut über den problemlosen Lauf.

Am Schluss legten wir noch eine Runde um den Gutsweier drauf, um die 5 km vollzumachen. Und wie gesagt: Kurz vorm Auto wollte Madame dann auch nicht mehr rennen.

In ein paar Tagen, je nachdem, wie die Knie reagieren, geht's weiter!

Dienstag, 28. Juni 2016

Kleine Abendrunde mit WND und OTW

Kleine Abendrunde mit WND und OTW






Mit wieder etwas mäßigerer Anstrengung unterwegs

Trotzdem wie immer: Viel Auf und Ab im Sankt Wendeler Land



Die RTF von Überherrn steckte mir doch ein wenig in den Beinen, als ich mich nach einem Tag notwendiger Pause Dienstags wieder aufs Rad schwang.

Oben auf dem Eberstein
Ich fuhr zunächst einmal als Abwechselung anders als sonst nicht über den Kuchenberg bzw. die Nahebahnschachtstrecke, sondern hoch auf den Eberstein.

Die Reste der Asphaltstrecke, die sich dort befinden, verlangen einem zwar hohe Fahrkünste ab, aber es "wor emool ebbes anneres...".

Danach ging's durchs Ostertal und in Fürth über die Wetschhauser Straße auf die B420, in Dörrenbach bog ich dann ab und erkundete erstmals den Radweg, der parallel zur L131 hoch auf den Spiemont führt, ehe man scharf rechts abbiegt und vorbei am Keimbachhof und dem Krankenhaus nach Sankt Wendel gelangt.

Der Keimbacher Hof bei Sankt Wendel
Ich fuhr hinunter in die Stadt und dann gleich rechts die Missionshausstraße hoch.

Vorbei an demselben und dem Wendelinushof ging's dann runter ins Tiefenbachtal, ich blieb aber nach dem Tal nicht auf der L307.

Stattdessen bog ich nach links auf den Radweg ab und fuhr hoch, dann wieder runter ins Dombachtal.

Dabei begegneten mir drei Rehe, das war echt beeindruckend.

Über die Höhen des mir ja aus vorhergehenden Ausfahrten mittlerweile bestens bekannten Kehrbergs gelangte ich dann wieder zurück nach Marth und fuhr das Ostertal hinab bis kurz vor Fürth.

Hier  entschied ich mich dann aber spontan für eine kleine Zusatzschleife über die B420 vorbei an Steinbach und fuhr hinunter nach Ottweiler, ehe ich über Wiebelskirchen heimfuhr.
Die drei Rehe vom Dombachtal

Immerhin über 1.000 hm, aber vom Tempo nahm ich's auch etwas lockerer als in Überherrn zwei Tage vorher. Das war auch gut so.

Ich muss immer noch lernen, mich zu beherrschen.

Momentan mucken die Schultern nicht auf, aber viel fehlt auch nicht.

Vielleicht sollte ich in der nächsten Zeit mal wieder das Laufen versuchen, aber momentan macht es einfach viel zu viel Spaß, um aufs Rennradfahren zu verzichten...

Sonntag, 26. Juni 2016

RTF Überherrn

RTF Überherrn






Endlich mal Zeit für die Überherrner RTF


Wenn auch nur die kurze Variante - schön war's!



Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich oft schon Sonntagsmorgens Termine habe, die von Natur aus unaufschiebbar sind. Dann klappt das halt leider nicht so oft mit den RTFs im Saarland und Umgebung, was schade ist, weil ich diese Veranstaltungen total mag.

Wir fuhren in einer schönen, großen Gruppe los
Umso schöner, dass es am 26. Juni in Überherrn mal hinhaute. Ich hatte erst nachmittags Termine, so daß es mir zumindest möglich war, die kurze Variante der RTF eines der größten saarländischen Radvereine zu absolvieren.

Am Start traf ich zwei Freunde aus Neunkirchen, auch die Jungs an der Anmeldung waren gut bekannte Sportkameraden, so ergab sich noch das eine oder andere Schwätzchen.

Die Anmeldung selbst ist ja seit scan&bike, dem elektronischen Einschreibesystem für Radsportveranstaltungen, schnellstens erledigt.

So fuhren wir mit einer großen Gruppe zügig los - wie immer, ist man in Gruppen schnell und gut unterwegs, und es ging zunächst rein nach Frankreich und über Merten in Richtung Berviller-en-Moselle. Es herrschte Prachtwetter, und es rollte bestens.

Oben auf dem Mont de Tromborn
Über Villing und Voelfling-lès-Bouzonville gelangten wir nach Château-Rouge, wo wir unvermittelt nach rechts auf einen gut ausgebauten Feldweg abbogen, der uns hoch zur D918 führte.

Nachdem wir diese gequert hatten, folgte eine schöne Abfahrt ins Tal des Ihner Baches, wo wir dann auch auf die Rennstrecke des Überherrner Radrennens kamen.

Wir hatten eine gute Gruppe mit zügigem Tempo zwischen 35 und 38 km/h, leider musste ich mich nach der ersten Kontrollstelle in Niedaltdorf wieder von den Jungs (und dem einen Mädel) verabschieden, weil die auf die längere Strecke gingen.

Ich fuhr dann entlang der Nied hoch nach Guerstling und dann wieder runter nach Bouzonville, wo dann der Anstieg hoch zum höchsten Punkt der Strecke begann:

Alpaca bei Merten. Sachen gibt's...
Über Alzing, Brettnach und Tromborn ging's hoch auf den "Mont de Tromborn" (385m über N.N.), einem der ehemaligen Standpunkte der der optischen Telegrafenlinie Metz–Mainz.

Dann ging's fast nur noch bergab: Über das südliche Ortsende von Rémering gelangte man wieder nach Merten und zurück zum Start.

Eine schöne Runde, und auch das Tempo (29,2 km/h bei immerhin knapp 650 hm) war schon wieder ganz ok. Langsam steigt offenbar die Belastungsgrenze!

So blieb noch Zeit für einen leckeren, selbstgebackenen Kuchen, immer ein Highlight auf saarländischen RTFs, und eine gute Tasse Kaffee. Ein Rob an den RSC, die RTF ist perfekt organisiert und macht richtig Spaß!

Samstag, 25. Juni 2016

Stadtradeln Teamausflug

Stadtradeln Teamausflug






Kilometer sammeln für Stadtradeln - im Team am schönsten!


In vier Mannschaften hamsterten die Radler der Kreisstadt ordentlich was aufs Konto


Die Renn-Stadtradler
So kann das Wochenende beginnen - gemeinsam mit ca. 50 Sportfreunden trafen wir uns am Gutsweiher in Furpach, um in vier Gruppen (E-Biker, Genussradler, MTBler und Rennradfahrer) unterschiedliche Strecken abzufahren und uns danach am Bielersweiher in Kohlhof gemeinsam zu stärken. Staatssekretär Roland Krämer aus dem Umweltministerium war mit von der Partie!

Ich schloß mich der Rennradgruppe an. Wir fuhren zunächst in Richtung Limbach und wurden, kaum auf dem Bliestal-Radweg angekommen, zunächst mal ordentlich geduscht.

Das dauerte aber nur ca. 3-4 Minuten, danach war's für den Rest der Fahrt trocken - jedenfalls bis wir am Bielersweiher ankamen.

Ich fuhr mit der Rennradgruppe mit bis Blieskastel - danach fuhren Timo, sein Sohnemann und ich aber zurück.

So nah kommt einem ein Marder selten...
Auf dem Rückweg hatten wir noch eine ungewöhnliche Begegnung - mit einem Marder!

Das Tier näherte sich uns total vertraut und ohne Scheu, wir waren aber vorsichtig - ein so ungewöhnliches Verhalten spricht eher für eine Krankheit, und gesund sah das arme Kerlchen auch nicht aus.

Schließlich trollte er sich wieder und verschwand im Gebüsch.

Nach der Rückkehr nach Kohlhof saßen wir noch einige Zeit zusammen und warteten bei leckerem Gegrillten und erfrischenden Getränken auf das Wiedereintreffen der anderen Teams.

Den nächsten "Schutt", der auch länger dauerte, beobachteten wir gut geschützt von unterhalb der Bedachung.

Am Ende des Tages waren sicher wieder viele Kilometer zusammengekommen. Danke an alle, die mitgemacht haben!


Donnerstag, 23. Juni 2016

Irrungen und Wirrungen...

Irrungen und Wirrungen...






Das Mountainbike und ich...

Ich fahre es ja gern - wenn ich es nur beherrschen oder doch wenigstens die Wege finden würde!



Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden - das wollte ich heute tun. Ein Gesprächstermin an der Landessportschule in meiner Funktion als SRB-Präsident stand an, und zeitlich passte es auch, ich wollte also mit dem MTB über die Höhe zwischen Rohrbach- und Sulzbachtal nach Saarbrücken fahren - und natürlich danach wieder leicht abgewandelt zurück.

Geplant war die Strecke über gpsies.com schnell - allerdings lief schon die Hinfahrt ziemlich "ruckelig".

Auf dem Hinweg zwischen Rischbach und Gehbach
Die Brücke über den jungen Ruhbach kurz hinter Elversberg war gesperrt, die Wege nahe des Rischbachs bzw. des Gehnbachs förderten meine technischen Defizite gnadenlos zu Tage, nahe Neuweiler tappte ich wieder mal in de Falle, dass nach der Kreuzung der Hauptstraße nach Sankt Ingbert bzw. Dudweiler zwar ein Waldweg eingezeichnet, aber tatsächlich keiner vorhanden ist.

Und auch zu guter Letzt auf dem Bartenberg verfranste ich mich, was allerdings noch am wenigsten schlimm war, weil die Um- und anschließende Abfahrt zwar lang, aber dafür echt "flowig" war.

So kam ich zwar 15 min. zu spät, aber da war ich nicht allein, also war's nicht weiter tragisch.

Oben auf dem Gehlberg
Das Gespräch war, obwohl gut, aber auch lang, und so war ich bei der Heimfahrt schon ein wenig unter Zeitdruck.

Das ist in so einem Fall nie gut. Natürlich verfuhr ich mich erneut und kam schließlich auf der Spitze des Gehlbergs, dem höchsten Punkt der Strecke, an. Zwei Wasserspeicher, aber keine Abfahrt - außer der Auffahrt.

Da wollte ich nicht zurück, also schob ich ein wenig durchs Unterholz, ehe ich wieder auf einem befahrbaren Weg war.

Bis zur Überquerung des Dudweiler Winterbachs liefs dann ganz gut, und ich war noch optimistisch, nicht gerade im Dunklen heimzukommen.

Sowas ist einfach nicht nett...
Aber dann kam der "Dagger" - ein Waldweg, zunächst gut befahrbar, aber dann mit einigen Baumstämmen durch fürsorgliche Waldarbeiter rechtswidrig gesperrt.

Also umkehren, neuen Weg suchen, nochmal verfahren - schließlich blieb mir nichts anderes über, als auf der Hauptstraße nach Sankt Ingbert abzufahren und in Ermangelung ausreichender Beleuchtung den "Notruf" zur Abholung abzusetzen.

Spaß gemacht hat's trotzdem - so!


Mittwoch, 22. Juni 2016

Mittwochabendaltherrenausfahrt in die Pfalz

Mittwochabendaltherrenausfahrt in die Pfalz






Statt EM lieber Abendausfahrt


Mit Elmario und Martinho, aber ohne Ronaldo



Martin und Elmar kurz hinter Homburg-Sanddorf
Auf der Suche nach einigen Kilometern für unser Stadtradeln-Konto hatte ich an diesem Mittwochabend eigentlich eine Tour mit dem Jugendbeirat geplant, aber das lief leider nach dem Motto des bekannten Kinderliedes "Zehn kleine Negerlein..." (ich hoffe, das nimmt mir jetzt niemand als rassistisch übel). Nach und nach sagten fast alle ab, so dass die Fahrt am Ende platzte - schade!

So war ich im Endeffekt froh, meine verlässlichen Gefährten von der Mittwochabendaltherrenrunde dabei zu haben.
Wir schenkten uns sogar die spannende Partie Ungarn - Portugal (3:3) mit zwei Ronaldo-Toren, es genügte uns, sich ab und an die Zwischenstände auf dem Smartphone anzusehen...

Pfälzische Apostrophenkatastrophe in Bechhofen
Gemeinsam machten wir uns auf in Richtung Pfalz, wobei ich die ersten 20-30 km größtenteils vorne fuhr und den Jungs die Ergebnisse der Neuentdeckungen meiner Runde vom Sonntag davor präsentierte (u.a. die Durchfahrung des NSG Closenbruch in Homburg).

Ab Bechhofen durchfuhren wir dann das Lambsbachtal und von dort aus die Strecke des Bergzeitfahrens hoch in Richtung Käshofen.

Von dort ging's über die L465 durch Mörsbach Richtung Zweibrücken und dann auf dem ebenfalls am Sonntag entdeckten Feldweg hinunter nach Kirrberg.

Im Anstieg nach Käshofen
Von Kirrberg aus nahmen wir es dann (wie eigentlich schon die ganze Zeit davor) locker und fuhren über Homburg, Beeden, Limbach und Furpach wieder nach Hause.

Wir kamen trotz brutto fast drei Stunden Fahrt auch noch im Hellen an - kein Wunder, erst gestern war Sommersonnenwende.

Die längsten Tage des Jahres sind vor allem für Rennradfahrer echt ein Geschenk des Himmels...

Sonntag, 19. Juni 2016

Kandelgrundstraße, Kirrberg, Rosenkopf, Bechhofen

Kandelgrundstraße, Kirrberg, Rosenkopf, Bechhofen





Rantasten an die Belastungsgrenze...


Tour in die nahe Pfalz

 

Ich ging die Tour zunächst einmal langsam an und fuhr über Furpach nach Kohlhof, wo ich noch das Sportfest des ortsansässigen SV Kohlhof besuchte.

Der Beginn der Kandelgrundstraße in Einöd
Danach ging's über den Feldweg und die Ludwigsthaler Straße nach Limbach und von dort aus auf den Bliestal-Radweg.

In Schwarzenbach bog ich auf die B423 ab und fuhr über Schwarzenacker in Richtung Einöd.

An der Kreuzung Webenheimer Straße/Hauptstraße bog ich links ab und befuhr zum ersten Mal die Kandelgrundstraße, eine stetig und steil ansteigende, relativ gerade Straße den Höhenzug hinauf, der das Flussgebiet der Blies und ihrer Nebenbäche vom Einzugsgebiet des Schwarzbachs trennt.

Es ging fast 3,5 km stetig bergauf, hierbei überwindet man einen Höhenunterschied von 153 m. So schlecht war meine Form dann doch nicht: Mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 150 fuhr ich dort immerhin einen 18er Schnitt hinauf.

Ein kleines, aber sicher nicht dauerhaftes Hindernis...
Nun, da ich schon mal dabei war, neue Wege zu erkunden, blieb ich nicht lange auf der L465, sondern bog nach nur knapp 1 km wieder links in einen asphaltierten Feldweg ab, der nach wenigen hundert Metern steil bergab führte und, abgesehen von einem kleinen Schlammloch (kein Wunder bei den massiven Regenfällen der letzten Tage) sehr gut befahrbar war, ehe ich so in den Kalkoferweg des Homburger Stadtteils Kirrberg gelangte.

Von dort ging's gleich wieder die bekannte Mörsbacher Straße hoch in Richtung L465.

Nach einem kleinen Abstecher zum Sportkameraden Uwe Sander nach Rosenkopf vor ich hinunter ins Lambsbachtal nach Bechhofen. Auch hier besuchte ich noch einen Bekannten, ehe es über die Sickinger Straße nach Homburg-Bruchhof ging.

Durchs Naturschutzgebiet Closenbruch...
Auch hier probierte ich mal einen neuen Weg aus: Durch das Naturschutzgebiet Closenbruch führt ein auch mit Rennrad sehr gut befahrbarer Radweg, der mich schließlich zum Stadtpark führte, danach ging's durch Erbach und Reiskirchen zurück auf die B423 und dann über Bexbach und Wellesweiler nach Hause.

Die Runde hat richtig Spaß gemacht, aber ich bin natürlich mal wieder an meine Grenzen gegangen. Teilweise sogar darüber hinaus. Die Schultern schmerzten noch zwei Tage danach...


Freitag, 17. Juni 2016

Auftakttour Stadtradeln Neunkirchen - ziemlich nass...

Auftakttour Stadtradeln Neunkirchen - ziemlich nass...






Aller Anfang ist nass und schwer...


Die Premiere der Stadt Neunkirchen bei "Stadtradeln" fiel ein wenig ins Wasser


Die Neunkircher Auftakt-Stadtradler am Saarpark-Center
Nur die Harten kommen in den Garten - dieser Spruch bewahrheitete sich heute. Zum Auftakt unserer erstmaligen Stadtradeln-Aktivitäten in Neunkirchen, der Stadt zum Radeln ;-) kamen aber immerhin 15 Unentwegte.

Es regnete allerdings schon, als wir losfuhren, und zwischendrin wuchs sich das ganze zu einem veritablen Gewitter aus. So kürzten wir verantwortungsvoll unsere geplante 25-km-Tour nach 7,5 km ab und fuhren wieder zurück.

Aber der Auftakt zeigte schon, daß die Neunkircher Radler hartgesotten sind. Und so war unser Ergebnis am Ende auch respektabel: Nach Saarbrücken und Sankt Ingbert drittbeste Stadt im Saarland!




Freitag, 10. Juni 2016

Zweimal Roschberg mit reichlich Höhenmetern

Zweimal Roschberg mit reichlich Höhenmetern




Wieder ein wenig am Rädchen gedreht...


... und dabei überdreht?


Nach den ermutigenden Ansätzen der letzten Tage hatte ich mir für heute mal ein bisschen mehr vorgenommen. Nicht nur flach, sondern im Gegenteil profiliert - Sankt Wendeler Land eben.

Spiemontstraße bei Sankt Wendel - Blick auf den Steinbruch
der "Basalt-Actien-Gesellschaft"
Durch Ottweiler und Niederlinxweiler ging's wie so oft, aber dann fuhr ich erstmals seit langem die Spiemontstraße hoch in Richtung Krankenhaus und dann rechts in Richtung Werschweiler, ehe ich kurz vor der "Passhöhe" in einer 180°-Kurve links abbog und zum ersten Mal in meinem Leben den Radweg in Richtung Wendelinushof fuhr. Superschön, und er bietet tolle Panoramen von Sankt Wendel!

Am Wendelinushof vorbei ging's dann runter in Richtung Urweiler und dann auf eine Runde rund um den Kautenberg, bekannt von der RTF Ottweiler, oben fuhr ich dann die Grügelborner Straße zurück in Richtung Leitersweiler.

Von Leitersweiler aus drehte ich eine Runde über den heftigen Anstieg "Zu den Buchen", so daß ich am oberen Ortsausgang Richtung Urweiler wieder rauskam und dann die Abfahrt nach Urweiler nahm.

Auch das war eine Premiere, einige Tage vorher war ich hier noch in den Wald geraten, aber diesmal hab ich die durchgehende Asphaltroute gefunden, wenn auch die Steigung "Zu den Buchen" mit einer Steigung von 9%, in Spitzen sogar 15%, echt fordernd ist.
Sankt Wendel mit Missionshaus

In Urweiler bog ich dann rechts ab hoch in Richtung der L132 und in Baltersweiler dann ab in die Roschberger Straße. Nach einem weiteren heftigen Anstieg kam ich so das erste Mal in meinem Leben nach Roschberg!

Am Ortsausgang ging's dann links, die Straße "Zum Klingelberg" runter nach Furschweiler, und dort weiter talabwärts über die L133 in Richtung Baltersweiler. Aber vor Erreichen des Bornerhofs bog ich wieder links ab, um die zweite Runde des heutigen Tages zu vollenden: Über den Weidberger Weg ging's wieder hoch nach Roschberg, zum zweiten Mal in meinem Leben!

Im Anstieg begegnete ich Dominique Kohr vom JUZ Neunkirchen, das kam für mich und ihn etwas überraschend, wir hielten ein kurzes Schwätzchen und dann ging's weiter wieder durch Roschberg, aber diesmal hoch nach Grügelborn.

Manche Häuser in Dörrenbach haben echt Charme!
Ich hatte langsam genug, vor allem Höhenmeter, und bog hinter Grügelborn dann doch an der L133 ab in Richtung Heimat.

Durchs Betzelbachtal und Hoof kam ich schließlich zurück ins Ostertal, ich fuhr trotz dem Wunsch, nach Hause zu kommen, aber nicht die Hauptstraße, sondern suchte mir durch Werschweiler und Dörrenbach eine schöne, ruhige Nebenstrecke. Das machte richtig Spaß!

Trotzdem taten mir weiter unten im Ostertal die Schultern ganz schön weh.

Die ständige Kletterei (insgesamt fast 1.500 Höhenmeter) fordert die Arme und Schultern doch mehr, als mir zur Zeit gut tut. Es wird wohl mal wieder Zeit für eine Pause...




Montag, 6. Juni 2016

Bliesrunde ohne Hubert, aber mit Heino

Bliesrunde ohne Hubert, aber mit Heino


Mal wieder etwas länger und flacher 

Fast ein Hunderter, entspannt und ruhig

 
Heute traute ich mich zum ersten Mal wieder auf eine längere Strecke. Zugegebenermaßen nicht sehr anspruchsvoll: Es ging den Rohrbach runter, dann die Saar entlang bis Sarreguemines und dann die Blies hoch, so flach es eben geht.

Güdinger Schleuse
Erfreulicherweise macht mir die Gelenkschmerzen kaum zu schaffen. Im Gegenteil: Das Radfahren tat richtig gut und sorgte für eine wesentliche Besserung meines Allgemeinbefindens.

So fuhr ich dann auch schneller, als ich es mir eigentlich vorgenommen hatte. Aber bei angenehmen Temperaturen rollte es auch richtig gut und so war ich dann nach 1 Stunde und 15 Minuten schon in Sarreguemines.

Das lief ja besser, als ich gedacht hatte!

Ich hatte vorher noch durch eine Kurznachricht versucht, meinen guten Freund Hubert Wagner, der in Sarreguemines wohnt, dazu zu bewegen, mit mir zu fahren, aber leider musste er arbeiten und konnte nicht.

Das "vallée de la Blies" bei Blies-Guersviller
Weiter ging es durchs Bliestal, durch Blies-Guersviller, Frauenberg und Blies-Ebersing  immer am Fluss entlang, in Bliesbruck sprang ich dann auf den Radweg.

Hier traf ich dann auf Heino, dessen Windschatten ich mal für die nächsten 4-5 km genoß, ehe wir uns dann abwechselten.


Ein netter Sportkamerad, die freundliche Unterhaltung verkürzte auch die Zeit, und so waren wir mir nix, dir nix in Blieskastel, wo sich unsere Wege wieder trennten.

Ich fuhr von da an ganz unspektakulär den Bliestalradweg entlang, über Wörschweiler, Beeden, Altstadt und danach Niederbexbach, die Rothmühle und Wellesweiler zurück bis zum Wagwiesenthal, dann die Brunnenstraße hoch nach Hause.

Zwischen Niederbexbach und Wellesweiler
Gerade rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang kam ich dann heim, ein wenig müde, aber nicht erschöpft.

Am Ende war's dann doch fast ein 28er Schnitt, und ich hatte nie das Gefühl, es in irgendeiner Weise übertrieben zu haben. Ein Pulsschnitt von nur 131 würde auch nicht dafür sprechen...

Sonntag, 5. Juni 2016

Auferstanden von den Toten

Auferstanden von den Toten


Ein erster zarter Versuch...



Endlich wieder auf dem Rad



Meine Rückenschmerzen, ausgelöst durch eine heftige Schleimbeutelentzündung in beiden Schultern, haben mich eine Woche lang von jeder sportlichen Aktivität abgehalten. Das war eine ziemlich eklige Zeit.

Schon das ganze Frühjahr quäle ich mich nun mit diversen Malaisen herum. Gelenke, Muskeln, zwischendurch Erkältungen, nichts läuft so richtig. Das schlägt mir doch schon ganz schön auf die Stimmung.

Nebenweg von Fürth zur B420 (Wetschhauser Str.)
Zum Glück gibt's Tage wie heute!

Gegen 10.30 Uhr fuhr ich los in Richtung Ostertal, gebremster Schaum, alles ruhig. Ich kam so langsam auf Touren und als alle Muskeln warm waren, machte es auch richtig Spaß.

Am Ortseingang Fürth probierte ich mal was neues und nahm einen Nebenweg über den Richtung Oster hin auslaufenden Rücken des Steinbacher Berges (Wetschhauser Straße) in Richtung B420.

Von da an ging's weiter das Ostertal hoch in Richtung Werschweiler.

In Niederkirchen begann dann meine heutige Erkundungstour. Ich wollte den mir schon von vielen Sportkameraden empfohlenen Bergrücken zwischen Dombach und Betzelbach, zwei Nebenbächen der Oster, mal ansehen.
Viel Asphalt mit viel Aussicht und wenig Autos - schön!

Der Berg hat viele gute Asphaltwege, über die man Leitersweiler, die L309 und Hoof erreichen kann, ohne von allzuviel Autoverkehr behelligt zu werden.

Ich fuhr zunächst die Hohlstraße bergan, bog dann nach links Richtung "Am Etzrech" ab und fuhr Richtung Sportplatz Niederkirchen, dann rechts wieder auf die Höhe, wo ich kurz darauf auf die verlängerte Hohlstraße traf.

Nach einer Rechts-Links-Kombination ging's über den Bergrücken zum höchsten Punkt und dann in eine längere Abfahrt nach Leitersweiler.

Blick zurück nach Hoof am Ende eines fiesen Anstiegs...
Von dort fuhr ich über die L307, dann Hoof und dann im Ort über die Vorstadstraße den Bornbach hoch, auf halber Höhe des Berges ging es dann wieder runter in Richtung Niederkirchen.

Ich fühlte mich ganz gut, aber mein Körpergefühl sagte mir dann doch, dass es eigentlich genug sei für heute, also fuhr ich von da an ganz unspektakulär die Oster runter nach Hause.

Schöne Runde, das Streckennetz im Kopf erweitert und endlich mal wieder was getan. Fühlt sich gut an!