Freitag, 18. August 2017

Ausflug zum Halberg







Immerhin aufs Podium!


Heute mal auf KOM-Jagd am Halberg


Einer mir bekannten Mitarbeiterin beim saarländischen Rundfunk hab ich vor einiger Zeit mal ein "Coaching" zum Bezwingen des Halbergs zugesagt - selbst bin ich dort mit dem Rad letztmals vor mehr als zehn Jahren hochgefahren. Heute sollte es mal wieder soweit sein - die STRAVA-Kom hatte ich mir vorher angesehen und mir durchaus zugetraut, das so um die drei Minuten zu schaffen.

Oben auf dem Halberg
Das "Warmfahren" erledigte ich das Rohrbachtal hinab - wie schon so oft. Es ging über Spiesen, Elversberg, St. Ingbert, Scheid und Schafbrücke an den Fuß des "SR Mountain".

Dunkle Wolken drohten, aber noch war es trocken.

Die STRAVA-Kom begann schon ein Stück in der Mainzer Straße, also fuhr ich erstmal Richtung Stadt, drehte dann und nahm die KOM in Angriff.

Ich war dann doch überrascht: Nach der Abbiegung ist der erste Stich die Franz-Mai-Straße hoch in der Tat steil, aber schon nach der ersten Kurve wird die Steigung erträglich.

Zuflucht an der Bushaltestelle
Mit ca. 425 Watt im Schnitt fuhr ich hoch (da geht im Zweifel noch was!) und war überrascht, dass das sogar für den dritten Platz reichte. 2:57 - da hatte ich mich realistisch eingeschätzt.

Als ich runterfuhr, begann es dann doch noch zu regnen - aber heftigst. Ich musste unten haltmachen und hielt mir mit einigen netten Menschen, die unter dem Schutz des Häuschens auf den Bus warten, ein Schwätzchen ("Aus Neinkeije? Hie her? Ei ich bin schommo mim Rad bis Güdinge gefahr!").

Dann ging's gemütlich heim.

Dienstag, 15. August 2017

Erst Kaltstart mit Luftnot, dann doch noch ein Granfondo!






 Keine 200 - aber trotz Platt wenigstens ein Granfondo!

Auf meine "Crew" kann ich mich eben verlassen...

Der Plan war eigentlich eine schön lange Tour nach Lothringen bis auf die Wasserscheide zwischen Rossel, Nied und Bist und dann nach Schmelz zum MTB-Jugendtag zu fahren, von dort dann nach Hause, es sollten etwas über 200 Kilometer werden.

Teils surreale Ansichten auf dem Höhenweg - toll!
Hat nicht geklappt - ich war zwar, so glaubte ich zumindest, perfekt vorbereitet, der Zeitplan stand, ich fuhr auch um 05.15 Uhr pünktlich und gut "belichtet" los, aber als mich dann in Scheidt ein kleines Glasstückchen (mal wieder von einer zerdepperten Bierflasche - die Mutter der Dummen ist immer schwanger) zum Schlauchwechsel zwang, rächte es sich, dass ich mich auf die CO²-Pumpe verlassen und die normale Handpumpe zuhause gelassen hatte.

Denn meine neue Bontrager Air Rush, die ich "ungetestet" einstecken hatte, hatte wohl einen Defekt. Das CO² entwich, aber nicht in den Schlauch, trotz aller Bemühungen - das Ventil klemmte wohl. Das passierte mir mit der ersten - und leider auch mit der zweiten, letzten Patrone. Frust. Sohn anrufen. Der kam zum Glück gleich mit dem Auto und holte mich ab.

Zuhause erledigte ich die notwendigen Reparaturarbeiten und plante um. Dann eben "nur" ein Hunderter, ausgiebig mit der Familie gefrühstückt und los ging's.

Blick auf den Hoxberg
Über die L125 nach Bildstock, und dann über die Wasserscheide Blies/Saar bis nach Illingen runter, dann vorbei am Illtal-Gymnasium (eigentlich sogar mitten über den Schulhof) ging's nach Uchtelfangen und Wiesbach.

Von dort nahm ich Kurs auf Habach und fuhr ab Habach (Zu den Eichenstangen) den wunderschönen  Radweg über die Höhe zwischen Landsweiler und Eppelborn - mit tollem Blick auf den Hoxberg - bis nach Lebach runter.

Von da ging's dann durch die Stadt und über die Trierer Straße hoch zur B268. Schwuppdiwupp war ich in Schmelz - mit einem 29er-Schnitt trotz einiger fast 600 Höhemetern auf den knapp 38 km bisher!

Der MTB-Nachwuchs im Saarland gedeiht prächtig - dank Top-Betreuung!

Ich verbrachte einige Zeit und freute mich über den Super-Zuspruch, den der SRB und der veranstaltende RV Möwe Schmelz dort generierten - das Jugendförderkomzept von Dominik Schammne, unserem Jugendleiter, und seinem Team geht wirklich auf.

Immer noch mein Lieblings-Ortsschild!
Mehrere Dutzend Kinder aller Altersklassen und von überall her aus dem Saarland waren gekommen, um sich von kompetenten Trainern richtig was beibringen zu lassen!

Danach ging's für mich weiter - schließlich war Homburg und das dortige Fest der SPD im Wahlkreis 299 mein Ziel. Ich wollte schon lange mal wieder das "Bohnental" hoch, die Strecke über Dorf, Neipel, Überroth und Hasborn war ich schon lange nicht mehr gefahren. Hat Spaß gemacht - wenn's auch nicht so leicht war. "Normalisiert" trat ich auch über 250 Watt im Schnitt - ich forderte mich also schon ein wenig.

In Hasborn ging's vorbei am Denkmal für Nikolaus Warken, einem Sohn des Ortes. Der Vorkämpfer für die Rechte der Bergarbeiter und Gründer des Rechtschutzvereins ist für die saarländische Geschichte von hoher Bedeutung. DGB und IGBCE halten heute sein Andenken in Ehren - ein wichtiger Beitrag. Vielleicht liest der eine oder andere mal etwas mehr über ihn nach - würde mich sehr freuen!

Gedenkstätte für Nikolaus Warken in Hasborn
Von Hasborn aus ging's über Theley und diesmal mit Absicht zunächst parallel zum Wendelinusradweg - man muss seine Kopfkarte ja auch mal erweitern - bis runter nach Oberthal. In Gronig fuhr ich für den unteren Teil dann aber doch auf dem bekannten Radweg - ich wollte auch noch was für meinen Schnitt tun!

Von Oberlinxweiler nach Niederlinxweiler blieb ich dann ausnahmsweise mal links der B41 - in Ottweiler traf ich noch Leander und Gabi, das war eine Freude, wir fuhren gemeinsam bis Wiebelskirchen, dann trennten wir uns aber, weil die zwei ob des drohenden Regens heim wollten.

Das war auch vernünftig, denn kurz danach goß es wie aus Eimern. Ich war die Bexbacher Straße hochgefahren und wollte mal wieder die "alte Rombach" hoch, hatte aber vergessen, dass die Wege dort eher schlecht fürs Rennrad geeignet sind.

Nette Überraschung in Ottweiler!
Irgendwie schlug ich mich aber durch und schaffte es trotz, teilweise auch im, Regen über Bexbach nach Homburg, wo ich sogar noch von "Jost am Rost", unserem grillenden Umweltminister, mit Essbarem versorgt wurde.

Zum Heimfahren hatte ich keine große Lust mehr, und vor allem nach zwei Bier auch eigentlich keine legale Möglichkeit. Mein Sohn war eh unterwegs nach Homburg, so holte er mich an diesem Tag schon zum zweiten Mal ab.

Am Ende kam dann doch noch ein guter 28er-Schnitt raus, ich war mit mir zufrieden. Der mittlerweile 16. "Granfondo" in diesem Jahr war geschafft - die "Rekordmarke" von 22 (soviel absolvierte ich 2015) ist also immer noch greifbar...




Sonntag, 13. August 2017

Verdun 2017 Sonntag









Altherrentour 2017, Teil zwei


Schöne Abschlusstour durch die Woëvre


Sonntags ist bei der "Neinkeijer Altherrentour" ja traditionell der Abschlußtag - wir machen da meist noch eine kleinere Runde auf dem Weg nach Hause, so daß die Familien noch was von einem haben.

Die Woëvre, begrenzt vom Gebirgszug der Côtes de Meuse
Dieses Jahr hatte Fritz Decker eine schöne Runde durch die Woëvre geplant, gestern waren wir hier schon einige Kilometer durchgekommen, und auch heute befuhren wir - allerdings in umgekehrter Richtung - Teile der Route von gestern. Wir befanden uns allerdings die ganze Zeit auf der anderen Seite der "Côtes de Meuse", die Bäche und Flüsse der Ebene fließen allesamt der Orne und der Rupt de Mad zu, beides Nebenflüsse der Mosel. So auch der Bach "Le Longeau", an dem wir in der Nähe von Fresnes-en-Woëvre unsere Autos parkten und von wo wir unsere 63 km lange Runde starteten.

Die Runde heute war angenehm flach (nur 263 hm), aber trotzdem landschaftlich sehr abwechselungsreich. Wir durchfuhren Watronville, Châtillon-sous-les-Côtes und Moranville, alles malerische Dörfchen mit jeder Menge Flohmärkten und Mirabellenverkaufsständen (2 € das Kilo!) ehe wir in Étain Pause machten. Zwischendurch gab es immer wieder beeindruckende Blicke in die Ferne hoch zum Ossuaire de Douaumont, das wir bereits gestern besucht hatten.

In Étain: "Duppenweiler" ist ja fast um die Ecke...
In Étain befindet sich die Pietà von Ligier Richier in der Kirche Saint Martin, die 1905 als Monument historique eingestuft wurde. Einige von uns sahen sich die auch noch an. Dann verließen wir das Dorf, das eine Städtepartnerschaft mit Düppenweiler, einem Ortsteil von Beckingen im Saarland, unterhält, wieder und machten uns auf die letzten Kilometer unserer diesjährigen Tour.

Ein wenig ging's dann doch noch auf und ab, ehe wir an den Start zurückkamen und das schöne Wochenende mit einem tollen Picknick ausklingen ließen. Wir immer geht ein herzlicher Dank an das "Marketender-Team" um Gisela Schäfer und Bodo Lutze, die Jahr für Jahr ihre Klasse beweisen!

Mit (fast) einem Auto voller Mirabellen trat ich schließlich die Heimreise an. Schön war's mal wieder!


 

Samstag, 12. August 2017

Verdun 2017 Samstag


Altherrentour 2017, Teil eins


Schlimm, aber lehrreich - Le Champ de Bataille de Verdun


Zur traditionellen Fritz-Decker-Radtour 2017 reiste ich im Gegensatz zum Vorjahr diesmal, wenn auch um einen Tag verspätet, an. Aber am Freitag hatte das Musicalprojekt Neunkirchen mit "The Producers" Premiere, und da meine älteste Tochter dort erstmals zum  Ensemble gehörte, war natürlich klar, dass ich an diesem Abend dabei sein musste.

Fritz erklärt, alle hören zu
So packte ich in aller Herrgottsfrühe das Rad ein und machte mich auf den Weg in die Stadt, die wie keine andere für die Schrecken der "modernen" Kriegsführung zu Beginn des Industriezeitalters steht.

"Knochenmühle", "Blutpumpe" oder schlicht "die Hölle" - die Schlacht um Verdun steht exemplarisch für den Spruch "Homo homini lupus est" (Der Mensch ist des Menschen Wolf).

Mit ca. 20 Mann starteten wir morgens am "Hôtel du Tigre", das im ersten Weltkrieg als Feldlazarett diente und nach dem früheren französischen Ministerpräsidenten Georges Clémenceau, der hier des öfteren abstieg, benannt ist.

Es ging zunächst hinunter entlang der Scance, eines kleinen Nebenbachs der Maas (Meuse), und dann ins Maas- (Meuse-)tal, ehe wir uns über einen ca. einen Kilometer langen Anstieg hoch auf die Höhen über der Stadt, wo die Schlacht um Verdun getobt hatte, schwangen.

Im Fort de Vaux
Unter der fachkundigen Führung von Alt-OB Fritz Decker besichtigen wir in den nächsten Stunden das Fort de Vaux, das Fort Douaumont, das verschwundene Dorf Douaumont (buchstäblich bis zu zehn Meter unter die Erde dauerbombardiert!) und das Ossuaire de Douaumont.

Der Schwermut, das Leid und die Schmerzen, die der erste Weltkrieg hervorrief, sind an diesen geschichtsträchtigen Orten förmlich mit Händen zu greifen, man schmeckt all das in der Luft, es bedrückt und beeindruckt zugleich.

Lehrreich und wichtig für jeden jungen und alten Europäer!

Danach ging's runter in die Woëvre-Ebene, wo wir noch ein wenig umherradelten, und dann über einen letzten Gebirgszug ("Grnd et Petit Ravigny") zurück in die Maas-Ebene.

Das Ossuiare de Douaumont
Wir stoppten noch auf ein Kaltgetränk in Sommedieue und fuhren dann den Ruisseau de Dieue hinab bis Dieue-sur-Meuse und zurück Richtung Verdun.

Den geplanten Abschlussbesuch in der Ouvrage de la Falouse, das noch heute hervorragend erhalten ist, weil es in dem Werk nicht mehr zu Kämpfen kam, musste leider ausfallen, weil wir schon zu spät waren.

Aber immerhin entkamen wir dem nahenden Regen noch und konnten einen schönen Tag trocken beschließen!

Mittwoch, 9. August 2017

Platt in Altenkirchen


Erst hatte ich kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu...


Unfreiwilliger Stopp und hilfsbereite Pfälzer!


Eigentlich wollte ich mit Mark eine schöne Runde in die Pfalz drehen, ca. 80 km, und über das Münchwieser Feuerwehrfest heimfahren. So ging's dann los nach Wiebelskirchen, wo ich Mark traf, und wir fuhren wie schon so oft das Oster- und Schönbachtal hinauf.




Nun muss ich vorausschicken - mit meinem erst 500 km alten Schwalbe-Tubeless-Mantel hinten hatte ich vor einigen Tagen "Halb-Platt", d.h. ein Loch tat sich während der Fahrt auf, das aber dann von der Dichtmilch sofort wieder verschlossen wurde, so dass ich weiterfahren konnte. Nachteil ist halt, dass der Reifen danach keine sieben bar Druck mehr annimmt, spätestens wenn man die fünf bar überschreitet (manchmal auch nur vier, kommt auf die Größe des Lochs an), passiert Folgendes: Zunächst klappt das, die sieben bar bleiben drauf, aber sobald man losfährt, dauert es maximal zwei-drei Kilometer, dann fängt der Mantel wieder an zu "spucken", bis der Reifendruck sich auf vier-fünf bar reduziert, und hält dann dicht - aber, wie gesagt, mit verringertem Druck.

Mark in Breitenbach
Eigentlich bedeutet das, dass man gleich einen neuen Mantel braucht - um von einer längeren Tour ohne "Flickstopp" heimzukommen, reicht das, aber dauerhaft eben nicht. Alternativ kann man den Mantel abnehmen, von der Milch säubern und mit einem normalen Schlauch wieder aufziehen - wie einen normalen Faltreifen. Dann hat man aber eben kein Tubeless mehr.

Ich war entweder zu faul oder zu nachlässig und schon mit reduziertem Druck auf dem Hinterrad auf die Tour gegangen. Das sollte sich rächen: Oberhalb von Frohnhofen wechselten wir auf einen Feldweg in Richtung Altenkirchen, der dort in der Ludwigstraße wieder in die Ortslage führt. Man muss halt über einen ca. zehn cm hohen Bürgersteig. Ich sprang mit dem Vorderrad drüber, landete aber offenbar voll mit dem Hinterrad auf der Kante. Mit vollem Druck wäre das kein Problem gewesen, so aber verlor ich schlagartig den Reifendruck und musste anhalten.

Wie bereits oben steht:  Erst hatte ich kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Der Ersatzschlauch war ebenfalls kaputt - am Ventil, u.U. ist das beim Montieren passiert. Für mich war also Ende der Runde. Mark schickte ich alleine weiter, was problemlos möglich war, weil sehr nette Anwohner uns nicht nur bei den erfolglosen Reparaturversuchen halfen, sondern auch gerne bereit waren, eine  "Flüchtlingsrückführung" der ganz besonderen Art durchzuführen - ich wurde bis nach Hause zurückgebracht.

Sie sind doch nett, unsere Nachbarn ;-).



Montag, 7. August 2017

Feuerwehrtage Münchwies mit Anfahrt


Drei Stunden Spaß mit Feuerwehrfest


Etwas lange Anfahrt, aber sonst hätt' sich's ja nicht gelohnt...


Ein paar Kilometer sammeln wollte ich schon noch, ehe ich heute dem längsten Feuerwehrfest der Welt (10 Tage!), das alljährlich in Münchwies stattfindet, meinen zweiten Besuch abstattete.

Im Grumbachtal vor Sengscheid
Es ging erstmal das Rohrbachtal runter bis nach Scheidt, und ich fuhr den Scheidter Berg zum ersten Mal von der Nordseite aus hoch. Schon mit etwas Druck - es reichte zumindest zu einem Top10-Platz in der STRAVA-KOM-Liste.

Danach ließ ich es etwas lockerer angehen, fuhr durch das Grumbachtal hoch nach Sengscheid, sprang über die Wasserscheide Rohrbach/Blies und fuhr den Würzbach hinunter bis nach Lautzkirchen.

Dann fuhr ich über Bierbach, Schwarzenacker und Schwarzenbach nach Beeden, ehe ich mitten durch Homburg fuhr und dann über Jägersburg nach Höchen kletterte.

Ortsausgang Hangard - es dämmerte schon. Zum Glück
hatte ich ordentliche Beleuchtung am Rad!
In Höchen suchte ich nach diversen Lauferfahrungen dort mal den direkten Weg an der Glanquelle vorbei in Richtung Münchwies.

Trotzdem verfranselte mich aber dann doch irgendwie, anstatt einfach die Kohlstraße durchzufahren - wieder was gelernt.

Nach einer kurzen Abfahrt kam ich auf dem Feuerwehrfest an und verbrachte eine schöne Stunde mit einigen Kameraden und jeder Menge anderer netter Leute.

Was die Münchwieser Wehr hier Jahr für Jahr auf die Beine stellt, ist einfach beeindruckend.

Danach ging's durchs Schönbach- und Ostertal nach Hause.

Sonntag, 6. August 2017

Wieder-daheim-Abendrunde



Zurück in der nördlichen Hemisphäre


Und endlich wieder auf meinem schwarzen Ross!


Spieser Straße in Neunkirchen
Nach dem wunderschönen Urlaub in der Ägäis hatte uns die Heimat also wieder. Am meisten freute ich mich, mein gewohntes Centurion-Rad endlich wieder fahren zu können. Und bei gemäßigten Temperaturen!

Los ging's zunächst mal die "Spieser Hohl" von der NK-Seite hoch und nach Spiesen runter, und dann durchs Mühlenbachtal, Rohrbach (dort fand ich die B40 zum ersten Mal über die Finkenstraße und "Im Talgrund" - schöne Alternative!).

Danach fuhr ich über die Wasserscheide Rohrbach/Bies nach Kirkel und dort die Kaiserstraße entlang in Richtung Limbach. Ich drückte ordentlich auf die Tube und hatte mächtig Spaß!

Schöner Abschluss: Die Proben zu "The Producers"
Auf dem Rückweg sah ich mir auf dem Kohlhof noch eine städtische Baumaßnahme an und unterhielt mich mit einigen interessierten Bürgern, so dass mein Zeitplan ein wenig durcheinandergeriet: Eigentlich hatte ich vorgehabt, an die Gebläsehalle zu fahren, meiner Tochter und dem Ensemble des Musicalprojektes ein wenig bei den Proben zuzusehen und dann wieder heimzufahren.

Vorher schaute ich aber noch kurz bei Freunden am Bielersweiher vorbei - versprochen ist versprochen.

Als ich in der Gebläsehalle ankam, begann es schon langsam Abend zu werden, so dass ich mich entschied (Lampen hatte ich nämlich keine dabei) mich nach dem "Vorwitzen" doch abholen zu lassen. Dankenswerterweise war meine liebe Frau dazu auch bereit ;-).

Eine knappe Stunde Spaß - schön, wieder zuhause zu sein!








Samstag, 5. August 2017

Zum Abschied: HM Kalithea-Rhodos-Kalithea

 

 

Αντίο, Rhodos!

 Zum Abschied noch 'nen halben...


Zum Abschluss unseres Zehn-Tage-Urlaubs auf Rhodos machte ich mich morgens früh auf zu einem letzten Lauf: Ich wollte eine Halbmarathondistanz in die Stadt, entlang der alten Stadtmauer hoch auf die Akropolis und dann auf dem Höhengrat zurück.

Laufen macht gute Laune!
Am Schluss dann aus dem Tal des Bachs, den ich bei meinem zweiten Lauf hier schon kennengelernt hatte, nochmal steil hoch (60 Höhenmeter auf 600 Metern) nach Koskinou und von da dann heim.

Heute, an unserem letzten Tag, war es nach zwei Tagen sich leicht abkühlenden Klimas nicht mehr ganz so heiß: "Nur" 25°C zum Beginn des Laufs und die 30 wurden nur ganz knapp überschritten ;-).

Ich lief zunächst die Küstenstraße nach Norden, dann am multireligiösen Friedhof (hier liegen fast gleichgroß von der Fläche der orthodoxe, der jüdische und der muslimische Friedhof zusammen) vorbei durch die neueren Teile der Südstadt, ehe ich nach sieben Kilometern, also einem Drittel der Strecke, an den Eingang zur "alten Stadt" kam und dort immer entlang der mittelalterlichen Stadtmauer lief, bis es dann schließlich hoch ging auf die Akropolis.


Akropolis, adieu! Ich muss gehn...

Von hier hat man herrliche Ausblicke! Einige Kühe grasten hier auch, und um die alten Säulen waren Gerüste eingerichtet - offenbar ist man sich des historischen Erbes doch bewußt und saniert es entsprechend. Dann ging's auch schon wieder leicht bergab, und ich zockelte auf welligem Terrain wieder gen Süden, bis ich nach Sgorou kam, die Schnellstraße überquerte und auf der mir mittlerweile sehr gut bekannten "Odyssea Eliti" talwärts lief.

Unten im Tal dann überquerte ich den genannten Bach, und nun kam die letzte Herausforderung: 600m mit 10% Steigung im Schnitt, in der Spitze 15-20%. Ich gab noch mal alles, aber höher als 160 jagte ich den Puls dann doch nicht.

Der Rest war easy: Runter an die Küstenstraße und den letzten Anstieg hoch zurück ins Hotel.

Ein laufmäßig toller Abschluss eines wunderschönen Urlaubs!


Mittwoch, 2. August 2017

Oasis Beach, Koskinos und Steinbruch



Und ewig lockt Koskinos...


Den Sportmonat August mit einem schönen Morgenlauf eröffnet



Heute morgen reizte mich, nachdem ich gestern mal einen Tag Sportpause genossen hatte, an dem wir die Stadt Rhodos besichtigten, das Vervollständigen meiner "Kopfkarte" im und um den Ort Koskinos, der etwas erhöht auf dem Höhengrat oberhalb unseres Hotels liegt.

Ich lief die ersten drei-vier Kilometer also auf bekannten Pfaden, allerdings bei den Thermen nochmal nahe an der Küste und den schönen kleinen Einzelstränden vorbei.

Dann ging's über den Trail in Richtung Koskinos, den ich diesmal einigermaßen ambitioniert lief - schließlich wollte ich ja doch mindestens eine Strava-CR mitnehmen. Hat geklappt ;-).

Ansonsten lief ich entspannt durch den schönen Ort, hoch zum Steinbruch und dann runter zurück zum Hotel. Langsam fang ich an, mich hier richtig auszukennen!

Montag, 31. Juli 2017

#granfondo_2017_15 Rhodos






Ein Granfondo am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen


Schnell gelernt - wenn man hier im Juli Rad fährt, dann früh!


Noch ganz geflasht von der schönen Radtour am Vortag hatte ich mich bereits am Abend derselben gleich an den Laptop gesetzt und die Route für die heutige Tour geplant: Am Anfang gleich, also erstmal ab nach Süden in Richtung Faliraki, dann aber weiter zur Mündung des Loutanis und dann diesen hoch. In den Bergen wollte ich dann in Richtung des höchsten Bergs von Rhodos, des  Attyvaros, fahren, dann die Westküste ansteuern, um dann ähnlich wie am Vortag an der wieder hochzufahren. 117 km sollten es werden, jawoll, und 1.650 hm!

Faliraki am frühen Morgen
Eingedenk der "Hitzeerfahrung" vom Vortag war die morgendliche "Kühle" von 25°C richtig angenehm, und es rollte bei relativer Windstille (nur ganz leichter Gegenwind) gut auf der Nationalstraße 95 in Richtung Faliraki und darüber hinaus. Anders als gestern bog ich nicht Richtung Kalithies ab, sondern fuhr weiter nach Süden durch bzw. an Afandou vorbei Richtung Lindos. Ich überquerte mehrere Flußbeete, die aber alle kein sichtbares Wasser führten - bei dieser kalkig-karstigen Insel zu dieser Jahreszeit kein Wunder. Nach 18,5 km und mit einem 30er Schnitt kam ich schließlich über den Lauf des Loutanis nach Kolymbia und fuhr gleich am Ortsbeginn rechts den Fluß hinauf über die Straße in Richtung Archipolis. Das beindruckende Flußbett deutet an, dass der Fluß in mancher Jahreszeit Unmengen Wasser führen muss - davon war aber derzeit nichts zu sehen.

We're on the road to Archipolis...
Nun ging's leicht bergan, die Sonne war auch schon da, aber wärmer wurde es zunächst nicht, weil die Bäume entlang der Straße Schatten spendeten. Ich kam vorbei an den "sieben Quellen", beziehungsweise an der Auffahrt dorthin, die sich mit ca. 25% Steigung den Berg hochwindet. Da blieb ich doch lieber auf der Hauptstraße - der Besuch dieser bezaubernden Landschaft musste noch warten, bis wir mit dem Auto kommen würden...

Jetzt wurde es ab und an auch ein wenig steiler, bis ich, mich vom Bett der Lourmanis entfernend, eine kleine Hügelkette überwunden hatte. Belohnt wurde ich mit einer schönen Abfahrt in Richtung Archipolis, wo ich nach etwas mehr als einer Stunde ankam, vorbei an der wunderschönen Kirche Agios Nectarios. Eineinhalb Kilometer später traf ich im Ort auf die Straße, über die ich gestern schon gekommen war, und die nächsten knapp vier Kilometer war mir die Strecke von der Tour gestern bekannt - ehe ich in Eleousa im Gegensatz zu gestern nach links auf die Südseite des zweithöchsten Gebirgszugs von Rhodos, des Profitis Illias, abbog.

Kurz vor Eleousa wurde es nochmal richtig steil
Ich hätte es wissen müssen: Flach ging's auch hier nicht. Obwohl ich "um den Berg rumfuhr", ging es ständig auf und ab. Ich kam durch Platania, und langsam bekam ich auch Hunger - gerade nach der brutalen Steigung mitten im Ort waren meine Energiereserven am Limit. Alles, was ich jetzt suchte, war ein schattiges Plätzchen mit einer Quelle.

Kurz vor Apollona wurde ich fündig. Und wie! Nicht nur, dass dort in einer Kurve ein kleiner Wald toll Schatten bot und eine Quelle für das Auffüllen meiner Trinkflasche entsprang - nein, zwei zuckersüsse Labradorwelpen begrüssten mich freudig und wollten mich gar nicht mehr gehen lassen. Sie jaulten, spielten, knabberten an meinen Radschuhen und sprangen an mir hoch - sowas Goldiges hatte ich selten gesehen!

Blick auf den Attyvaros, den höchsten Berg von Rhodos
Ein Herrchen oder Frauchen war weit und breit nicht zu sehen, aber fein aufgereiht standen eine Wasserschüssel und ein Futternapf - offenbar kümmerte sich also jemand um die Racker. Ich war so fasziniert, dass ich richtig trödelte und bestimmt 20 Minuten dort verbrachte, die meiste Zeit mit Spielen, was die beiden sehr freute.

Aber irgendwann musste ich dann doch weiter. Ich hoffte auf ein Wiedersehen, welches es auch einen Tag später gab, denn als ich nach meiner Heimkehr Frau und Tochter von den beiden erzählte, stand die Route für die Tour mit dem Leihauto schon fest...

Zunächst aber fuhr ich nach Apollona, und weiter ging's rund um den Profitis Illias. Der mächtige Attyvaros, Luftlinie vielleicht sieben Kilometer entfernt, kam immer besser in den Blick.

Meine beiden neuen Freunde!
Ich hatte fast 50 km auf dem Tacho und hätte nun eigentlich links abbiegen müssen, um ihm noch näher zu kommen. Links ging die Steigung steil bergan, rechts lockte eine lange Abfahrt in Richtung Westküste.

Ein Moment der Schwäche, und zack! - war ich in der Abfahrt und genoss den Fahrtwind. Auch so würde ich über 100 km zusammenbekommen, und ich hatte einfach keine Lust mehr auf noch mehr Sägezahnprofil. Durch Kapi und Salakos ging's beständig bergab in Richtung Meer, und ich tat auch was für meinen Schnitt.

Als ich dann in Kalavarda ankam, hatte ich wie gestern das Glück der Unterstützung durch einen schönen Rückenwind. Die nächsten fünf Kilometer kannte ich noch nicht, aber dann kam von rechts die Straße aus dem Landesinneren, über die ich gestern schon gekommen war, und nun ging's mit beständig über 30 km/h durch Theologos weiter nach Nordosten.

Hier entschied ich mich dann fürs Abfahren...
Allerdings bog ich diesmal etwas früher ab - ich wollte nochmal durchs Landesinnere, vorbei an dem alten Flughafen, und mir dabei die "Obstebene" von Rhodos ansehen.

Es ging also über Kato Kalomanas und Damatria - in der Gegend ist Besiedlung nachgewiesen, die über 3.000 Jahre zurückliegt! Ich folgte einem kleinen Fluß stromaufwärts und kam, einen kleinen Exkurs nehmend, in den schönen Ort Maritsa, dessen Ortskern ich umrundete und dann wieder zurück in Richtung Aerolimenas, vorbei an dem alten Flughafen von Rhodos, fuhr.

Dann ging's durch Pastida, immer weiter bergan, und langsam machte mir die Hitze echt zu schaffen. Aber es war ja nun nicht mehr so weit. Am Ende verfuhr ich mich aber nochmal und landete schon wieder auf der Schnellstraße, die ich dann erstmal verließ, aber am Ende nochmal kurz nehmen musste, um, dann von Süden kommend, die Abfahrt Koskinou zu erwischen.

Durch die "Obstebene"...
Von da an kannte ich mich wieder aus - hier war ich schließlich schon laufend unterwegs gewesen. Nach etwas mehr als 105 km und immerhin 1.355 hm rettete ich dann doch noch einen akzeptablen 28er Schnitt nach Hause...

Ganz komfortabel gestaltete sich die Rückgabe des Rades - ich musste es nur vor dem Hotel abschließen und den Schlüssel an der Rezeption abgeben, um den Rest kümmerte sich Zois und das Team von Rodos Cycling!

Eine tolle, eindrucksvolle und Lust auf mehr machende Tour, genau wie die gestern. Wenn ich wieder mal auf diese Insel kommen sollte, sind die Grundlagen für weitere schöne Ausfahrten gelegt! Es gibt noch viele Wege zu entdecken!

Sonntag, 30. Juli 2017

Rhodos - der Norden




Mit dem Leihrad durch den Norden von Rhodos


Endlich auch mal Rad fahren!


Nachdem ich an den ersten beiden Urlaubstagen laufen war, hielt ich gestern mal einen Ruhetag ein - schließlich war ja auch Sonntag. Aber da freute ich mich schon den ganzen Tag auf den heutigen Montag, den für diesen und den Dienstag hatte ich mir ein Rennrad ausgeliehen, das ich mir von Rodos Cycling, die ich vorher im Internet ausfindig gemacht und mit Zois Drivas schon Kontakt geknüpft hatte. Toller Laden, nette Leute, günstiger Preis, sehr zu empfehlen!

Hinter Faliraki, Blick nach Süden in Richtung Lindos
Zois, der Chef höchstselbst, lieferte mir mein Leihrad, ein Giant-Carbonrahmen mit 52 cm, der gut auf mich passte, um die Mittagszeit ans Hotel.

Ich brauchte nur ca. 30 Minuten zum Anschrauben der Pedale, Einbau der Garmin-Komponenten, Einstellen und Testen, und schon war das Teil fahrbereit. Die Schaltung war, na ja, nicht die neuste, aber für die beiden Ausfahrten sollte es dann doch reichen, dachte ich mir. Für 50,- € und zwei Tage war das ok!

Ich wartete bis 16 Uhr, aber es war immer noch bullenheiß. Egal, irgendwann musste ich schon los, wenn ich die geplanten ca. 80 km bis zum Einbruch der Dämmerung (Lampen hatte ich keine dabei) hinbekommen wollte.

Mein Leihrad
Der Plan war, zunächst mal nach Süden zu rollen, und nach dem Einfahren einmal auf die andere Seite der Insel, nach Norden und durch die Stadt zurück.

Schon kurz nach dem Start die erste Krise: Brutaler Gegenwind! Ich musste mächtig kurbeln, und irgendwie war die Wattanzeige auch nicht in Ordnung - sie zeigte viel zu geringe Werte. Offenbar hatte ich bei der Montage nicht ordentlich eingerichtet bzw. kalibriert. Das war ärgerlich, weil ich in letzter Zeit wirklich schätzen gelernt habe, wie gut und dosiert man mit der Wattzahl trainieren und fahren kann. Gut, dann halt nach "Gefühl"...

Ich fuhr durch Faliraki, den wohl bekanntesten und als "Touristenhochburg" (teilweise zu Recht) verschrieenen Ferienort auf Rhodos, und am Ende des Orts bog ich auf die Hauptstraße gen Süden ein. Der Wind kam von Südwesten, und egal wie, ich hatte immer das Gefühl, er blase mir (einem Fön gleich) genau ins Gesicht.

Auch, als ich nach rechts abbog und das Gelände langsam anstieg, hoch in Richtung des Stadtbezirks Kalythies des Gemeindebezirks Kallithea, in dem ich mich immer noch befand, saugte mir die Hitze in Verbindung mit dem Wind buchstäblich die Energie aus den Beinen.

Rennradtauglich? Eher negativ...
Ich musste Tempo rausnehmen, und am Fuße des Bergs Psalidi kam dann der Super-GAU: Ich folgte der Planroute, die angeblich rennradtauglich war (danke für nichts, gpsies.com!), bis ich auf einer üblen "strada bianchi" war. Trotz langsamen Durchfahrens und der Hoffnung auf Besserung dauerte es keine 500m nach dem Verlassen des Asphalts, bis mit einem lauten "Pffft!" der Hinterreifen aufgab und ich den strategischen Rückzug antreten musste.

Zurück auf der Straße machte ich mich an die Reparatur. Und gleich das nächste Frusterlebnis: Meine CO²-Pumpe war defekt, somit das Aufblasen des neuen Schlauchs unmöglich. Glücklicherweise war am Leihrad eine Pumpe montiert, zwar unter Mißachtung der heiligen Velominati-Regel #30, aber das war mir im Moment nicht nur egal, sondern sogar recht.

Psinthos
Dann ging's weiter. Mein Frust-Level baute sich nur langsam ab, das Terrain war wellig, und der Wind nach wie vor erbarmungslos. Aber nach und nach fing mich die Schönheit der Landschaft wieder ein, und ich genoß die Fahrt. Mein Schnitt bisher war unterirdisch (22 km/h), aber ich teilte mir meine Kräfte trotzdem ein, in Erwartung einer leichten Abkühlung gegen Abend.

Auf der Westseite: Am Platys entlang ging's Richtung Meer
So kam ich dann nach Psinthos, dem vorerst mal höchsten Punkt, knapp 300m über N.N. - ein wunderschönes Dörfchen mit landestypischen, weißen Häusern, so gar nicht verbaut und atmosphärisch richtig dicht.

Nun stand eine Entscheidung an - gleich Richtung Norden und zurück, oder noch ein bißchen weiterfahren? Da ich mich wie gesagt ein wenig erholt hatte, entschied ich mich dann doch den Weg nach Süden ins Tal des Flußes Loutanis zu fahren und dann über Archipoli einen Weg auf die Westseite der Insel zu suchen.

Die Abfahrt diente meiner Erholung noch mehr, wiewohl immer wieder kleine giftige Gegenanstiege zu nehmen waren, die die Bäche, die dem Loutanis hier zufließen, in den kargen Kalkstein gegraben haben. Irgendwann war ich aber im Flußtal angekommen und überquerte den noch jungen Fluß. Nun kam der nächste Anstieg hoch nach Archipoli und direkt danach ging es weiter bergauf nach Eleousa.

Hier oben war man wirklich im Inneren der Insel. Leerstehende, halbfertige Gebäude, die Bauern als Strohlager dienen, Honigverkäufer am Straßenrand, freilaufende Ziegen, über allem eine total entspannte Ruhe. Herrlich!

Hier oben, am Fuße des Berges Profitis Ilias, war dann auch der höchste Punkt der Fahrt und die Wasserscheide - von nun an ging's bergab, und so wuchs dann auch mein Schnitt auf einigermaßen erträgliche 25-26 km/h an.
Pause in Billy's Place in Theologos

Auf der "Odyssea Eliti" ging's Richtung Heimat
Durch Dimylia und dann entlang des noch jungen Flußes Platys kam ich dann doch noch an die Westküste nach Soroni.

Nun war der Wind mein Freund: Er blies mir kräftig in den Rücken, als ich die Westküste hoch nach Nordosten fuhr. Einen "Tankstopp" legte ich in Billy's Place in Theologos aber doch noch ein und trank insgesamt ein Liter alkoholfreies Bier, das herrlich schmeckte (unter anderen Umständen wäre meine Einschätzung wohl eine andere gewesen).

Weiter ging's vorbei am Flughafen in Richtung Rhodos-Stadt! Kurz hinterm Flughafen standen zwei junge Mädels und hielten den Daumen raus. Als ich vorbeifuhr, zuckte ich, Bedauern zeigend, mit denSchultern und machte eine "Sorry"-Geste. Die eine verstand's nicht, aber die andere brach in schallendes Gelächter aus. Das sind dann solche Momente...

Mittlerweile war mein Schnitt auf über 27 km/h angewachsen, ich trat beständig über 30 km/h, laut Anzeige mit 60-70 Watt, aber wie gesagt - da stimmte was nicht. Egal!

Über Kremasti (toller Sandstrand!) und Ialysos näherte ich mich der Stadt. Nun stand ein doch heftiger Anstieg bis auf die halbe Höhe zur Akropolis an, 1,3 km, auf denen man 90 Höhenmeter überwand. Nun suchte ich mir einen Weg rüber auf die Ostseite, verbockte das aber und landete auf der Schnellstraße, was nicht ganz ungefährlich war. Die verließ ich dann auch schnell wieder und fand bei Sgorou die "Odyssea Eliti", die mich zurück in bekannte Gefilde führte. Ich konnte unser Hotel sogar schon sehen! Es war mittlerweile kurz vor 20 Uhr, und die Sonne sank schon merklich. Nun war's auch durchaus angenehm, "nur" noch 28°C.

Die letzten 4-5 km genoß ich daher, ehe ich nach vier Stunden, davon drei Stunden reiner Fahrzeit, müde, aber voller Eindrücke, wieder im Hotel ankam. Das war eine tolle Runde, und ich freute mich schon auf die nächste gleich am nächsten Morgen...






















Freitag, 28. Juli 2017

Um Koskinos und nach Rhodos






Gestern links herum, heute rechts herum...

Mein zweiter Morgenlauf im Urlaub


Blick zurück nach einem Kilometer auf unsere Anlage
Nachdem mir der erste Lauf an unserem ersten "richtigen" Urlaubstag so viel Spaß gemacht hatte, hatte ich mir für den zweiten Morgen gleich eine Neuauflage verordnet.

Gestern hatte ich mehr als mir gut tat am Büffet "gesündigt" hatte, so fühlte ich mich auch verpflichtet, das durchzuziehen. Trotzdem fiel mir das Aufstehen schwer.

Egal! Los ging's, diesmal mit der Uhr, also erstmal Richtung Faliraki und an den Thermen vorbei, dann über einen trailigen Pfad hoch in die Ortslage von Koskinou.

Der Trail wurde gegen Ende steil...
Für die ersten 2,5 km war also die Strecke dieselbe wie gestern die letzten 2,5, aber eben anders herum.

Der trailige Pfad war dann der erste "Klopper" - er war auf den letzten 200 Metern brutal steil, so dass ich oben schon nass geschwitzt ankam. Danach lief es sich aber einige Kilometer entspannt, ehe ich in ein kleines Bachtal hinablief.

Dort beinhaltete der in den Karten schön ausgezeichnete Fußweg in der Realität leider zwei hohe Zäune, die ich schnell, aber mit einem mulmigen Gefühl, überkletterte.  Ohne Grund - der Weg führte weiter das Tal hinab wie beschrieben.

Im Bachtal
Aber dann! Als ich oberhalb eines Bachs, bei dem keine Furt zu sehen war, entlanglief, warnte mich meine Laufuhr: "Streckenabweichung!" Ich hätte also über den Bach gemusst, und eine Entscheidung musste her, denn die von mir gewählte Strecke führte wieder bergan.

Also: Ein wenig gesucht, und dann fand ich eine Furt - oder so was ähnliches.

Ein bißchen Mut gehörte schon dazu, aber mehr, als dass ich mir die Füße hätte nass machen können, hätte mir nicht passieren können.

Schwupps war ich auf der anderen Seite und
Meine Mädels beim - zumindest für mich! -
wohlverdienten Frühstück
fand dann auch die Strecke wieder, nun ging's steil nach oben und ich war wieder "auf der Höhe" - Koskinou lag in seiner ganzen Pracht zu meinen Füßen bzw. auf der anderen Seite des Bachtals.

Von nun an war's bequem: Der Rest des Laufs war bis auf die letzten 1200 Meter ein ständiges Ablaufen. Ich kam an der Stelle vorbei, wo ich gestern in den Ort hochlief, und sah auch das Ortsschild, das mir bewies, dass ich gerade Rhodos-Stadt verlassen hatte. Wow!

Nach nunmehr zwei Läufen fühlte ich mich hier schon wesentlich heimischer und wohler: Die unmittelbare Umgebung unseres Hotels war mir jetzt grob bekannt und sogar schon ein bißchen vertraut. Da macht der Urlaub dann gleich viel mehr Spaß!

Donnerstag, 27. Juli 2017

Sehr spontaner Berglauf


Griechische Inseln flach sind nicht...


Viel Hoch und Runter beim ersten Lauf im Urlaub


Nach langen Jahren individueller und spontaner Urlaubsfahrten war ich mit meiner Frau und unserer jüngsten Tochter in diesem Jahr erstmals wieder "pauschal" unterwegs.

Blick vom Haus auf den höchsten Hügel der Umgebung
Unsere Wahl war auf Rhodos gefallen, in Kalithea hatten wir mit dem "Hotel Kalithea Horizon Royal" eine wunderschöne Bleibe gefunden.

Wenige Kilometer südlich der Hauptstadt Rhodos an der Ostseite der Insel war es auch verkehrstechnisch günstig gelegen, sowohl zum Laufen als auch zum Radfahren. Ich hatte von Beginn an vorgehabt, ab und an ein Läufchen zu machen und an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit einem geliehenen Rennrad entsprechende Radtouren zu unternehmen.

Den ersten Lauf unternahm ich gleich am zweiten Urlaubstag frühmorgens, da waren die Temperaturen noch erträglich - ab spätestens 08.30 Uhr war es zum Laufen schon zu heiß.

Im Hintergrund Rhodos-Stadt
Vom Hotel aus lief ich zunächst einmal an der Hauptstraße entlang in Richtung Rhodos-Stadt und bekam erste Eindrücke von der Umgebung - ziemlich trocken, leider relativ viel Müll, vor allem auf und an unbewohnten Grundstücken, aber auch tolle Häuser und ein reichhaltiges Angebot an Läden.

Nach etwas mehr als zwei Kilometern war ich warmgelaufen und bog nach links ab in Richtung Koskinou.

Der kleine Vorort von Rhodos-Stadt war in der Zeit türkischer Herrschaft ein bevorzugter Wohnort vieler Türken. Ihre einstige Anwesenheit spiegelt sich heute noch in den alten bunt getünchten Häuserfronten mit den berühmten Koskinoutüren wider.

Das Kloster auf dem Hügel - mit der Antenne (siehe Bild 1)
Es ging bergan, und ich kam gleich gut ins Schwitzen. Nach zwei Kilometern fast durchgängiger Steigung genoß ich einen schönen Blick aufs Meer, von nun an ging es wellig, aber dadurch auch ab und an ein wenig mit Ablauf, weiter. Ich lief wieder in Richtung Küste und entschied mich dann spontan, statt zurück zum Hotel noch auf den die gesamte Gegend überragenden Hügel, wo ein kleines Kloster die Bergspitze ziert. Ich war dort geschätzte 90 Meter über N.N. und gut 50 Meter oberhalb unseres Hotels, das Luftlinie aber höchstens 400m entfernt war.

Ich lief daher noch ein wenig über die Höhe, passierte einen verlassenen Steinbruch und fand auf der Rückseite des Berges einen schönen Ablauf, der mich zu den Thermen von Kalithea führte. Von dort waren es noch zwei angenehme Kilometer die Küste entlang, ich konnte die aufgehende Sonne genießen und kam gut gelaunt und vor allem hungrig im Hotel an.

So könnte jeder Urlaubstag beginnen!


Freitag, 21. Juli 2017

Abendrunde mit Sulz- und Rohrbachtal


Zwischen den Tälern


Hin- und Herspringen zwischen Sulz- und Rohrbachtal


Gestern Sportpause, aber heute hatte ich wieder Lust - wenn auch nicht viel Zeit. Aus dem Büro kam ich um kurz nach 18 Uhr, aber um 20:15 Uhr hatte ich noch einen Abendtermin. Also flugs rauf aufs Rennrad und einen "schnellen 40er"!

Ganz untypisch fuhr ich erstmal bergab in Richtung Schlawwerie und dann, als erste Prüfung des Tages, ging's die L125 in Richtung Bildstock. Das entsprechende STRAVA-Segment hat 2,1 km und 68 hm, ich schaffte es erstmals unter 5 Minuten, das war gut für Platz sieben auf der Liste von bis dahin 82 Fahrerinnen und Fahrern. Und das bei "nur" 309 Watt im Schnitt und einem 143er-Puls. Da ist definitiv noch Potenzial!

In der Abfahrt am Winterbach in Dudweiler
Nun ging's runter ins Sulzbachtal. die Josefsthaler Straße hoch nach St. Ingbert und dann wieder runter ins Rohrbachtal, ehe mit der L250 (Dudweilerstraße) der nächste Anstieg wartete. Von dort ging's wieder runter bis nach Dudweiler auf die Hauptstraße, dann wieder hoch in Richtung Rentrisch. Also langweilig war's definitiv nicht!

Der Rest war relativ zahm. Durchs Rohrbachtal ging's zurück nach St. Ingbert, dann nach Spiesen und dort - zur Abwechselung - mal die Straße "Im Roth" hoch. Auch die ist brutal steil.

Nach 1:25h war ich müde, aber zufrieden wieder zuhause - und nach einer schnellen Dusche schaffte ich es noch pünktlich zur Eröffnung. Maßarbeit!







Mittwoch, 19. Juli 2017

Wie jedes Jahr mittwochs mit dem Rad zur Sommeralm


Alle Jahre wieder!


Mit der Mittwochsrunde auffi auffn Berg


Für die "Fahrrad-Schweitzer-Mittwochsrunde" (man könnte auch gehässig: "Altherrenrunde" sagen) ist der Besuch der Sommeralm schon Tradition.

Martin am Fuße der Alm
Und jetzt, da die Auffahrts- und Abfahrtssituation ja besser geregelt ist als in den Vorjahren, kann man auch mit gutem Gewissen und dünner Bereifung hochfahren. Trotzdem waren wir nur mit MTBlern am Start, und fuhren erstmal in Richtung Kasbruchtal, dort ein wenig herum auch nach Ludwigsthal, ehe es rüber Richtung Furpach ging und dann über den Franzosenweg hoch zur Hermannstraße.

Von dort fuhren wir runter ins Weilerbachtal und über den Steg Richtung Waldhaus Dechen, dann das Heinitzbachtal hoch und schließlich über die L125 an den Fuß der Halde.

Wir umrundeten diese dann praktisch einmal und kamen dabei immer höher, ehe wir oben bei der Festgemeinde waren. Eine gute Stunde später ging's auf den Heimweg - diesmal das Hasselbachtal runter und über die Schlawwerie. Hier flog die Truppe dann auseinander, jeder machte sich auf den Heimweg. War aber 'ne echt schöne und harmonische Runde. Ab und an MTB ist doch was Gutes!

Dienstag, 18. Juli 2017

Auf die Alm Jacke und Auto holen


Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen!


Lockerer Mittagslauf auf die Alm und wieder runter


Am gestrigen Montagabend hatten wir lange und viel Spaß auf der Alm - meine Frau kam nach der Arbeit noch nach, und erst nach Mitternacht machten wir uns auf den Heimweg. Ich ließ mein Auto stehen - die Vernunft gebot das. Meine Jacke vergaß ich auch - sie lag beim Ebi in der Hütte...

Im Heinitzer Wald
Ein lockerer Mittagslauf - mein erster seit fast drei Wochen Laufpause - sollte beides korrigieren.

Ich startete zu Hause und lief über das Weilerbachtal und die Holzhauerthalstraße auf dem Zwölf-Weiher-Weg in Richtung oberes Heinitzbachtal.

Das Tempo hielt ich bei knapp unter 6:00/km - das genügte mir, vor allem, da es sehr warm war.

Trotzdem hatte ich dauerhaft über 130 Puls - ich merkte schon, dass mir laufmäßig die Übung etwas fehlte, das kommt halt davon, wenn man unausgewogen trainiert, sprich fast nur noch Rad fährt.

Endlich oben - und die Stadt liegt mir zu Füßen...
Nach knapp 55 Minuten kam ich aber doch recht fit oben auf der Halde an, den Schlußanstieg meisterte ich relativ problemlos.

Ich schnappte mir meine Jacke, grüßte kurz den Ebi - der war schon wieder topfit! - und lief runter an mein Auto, ab heim, unter die Dusche und zurück ins Büro.

Am folgenden Tag sollte es mit dem Rad zur Alm gehen - wie jedes Jahr am "Alm-Mittwoch"...

Sonntag, 16. Juli 2017

#granfondo_2017_13 Glanrunde mit Peter und ein paar Hügeln



Endlich mal frostfrei über den Börsborner Berg nach Glan-Münchweiler


Schöne Runde mit Peter


Endlich mal wieder eine "Sonntagsfahrt" mit meinen Radfreunden "Peter & Peter aus Furpach & Ludwigsthal" - darauf hatte ich mich schon lange gefreut! Wir starteten gemeinsam am Furpacher Weiher und fuhren über Limbach und Altstadt in Richtung Pfalz. Aber da reduzierte sich das "Feld" auch schon: In Kleinottweiler hing der "Glatze-Pit" ein wenig zurück und eröffnete uns, das aufgrund seines unmittelbar bevorstehenden Urlaubs er es heute bitteschön äußerst locker angehen lassen wollte, wir sollten ruhig "fahren". Nun denn!

Auf dem Höhenweg über Waldmohr und Schmittweiler
Peter und ich machten uns sodann über Waldmohr und die Dunzweiler Straße hoch auf den Höhenweg, der das Tal des Glans von dem des Klingbachs trennt. Dort fuhren wir über denselben, ehe wir an der Mündung in den Kohlbach diesen hinauffuhren und über Paulengrund hinüber ins Ohmbachtal wechselten.

Ich hatte eigentlich vorgehabt, entlang des Ohmbachs zum See und dann über Gries nach Börsborn zu fahren, aber in Brücken verfransten wir uns und als ich mich wieder zurechtfand, sah ich, dass wir den Ohmbach hinauf- statt hinabfuhren. Und wenn schon. Dann eben über Ohmbach und die L352 hoch zum Sangerhof und dann die supersteile Abfahrt (Maximaltempo 76 km/h) hinab ins Henschbachtal und dann nach "Steinbach am Glan" (hört sich ja auch besser an als "Steinbach am Henschbach").

Dort ging's wieder bergauf: Die Steigung in Richtung Börsborn ist lang und gemein. Nachdem wir sie bezwungen hatten und auf der anderen Seite wieder an den Ortsrand von Bösborn hinabrollten, waren wir aber dort, wo ich eigentlich hinwollte: Hier waren wir mit einer Truppe Ende letzten Jahres bei bitterkalten Temperaturen schon mal gewesen, diesmal wollte ich die Strecke über den Höhenzug nach Glan-Münchweiler aber mal "mit Aussicht" und ohne Eisplatten fahren.

Peter kurz vor der Höhe über Glan-Münchweiler
Hat sich definitiv gelohnt! Die Höhenstraße ist gut zu fahren, wenn auch ab und ann nur auf den Fahrspuren asphaltiert und dazwischen grün, aber problemlos zu bewältigen. Und der Blick ins Glantal und rüber zum Potzberg ist toll!

In Glan-Münchweiler angekommen, fuhren wir auf der Hauptstraße Richtung Nantzdietschweiler den Glan hinauf und dann über Elschbach nach Schönenberg-Kübelberg. Hier trennten sich unsere Wege: Peter wollte heim, ich noch die 100 km vollmachen. Das machte ich über L355, Bruchhof, Homburg, Kirkel und Rohrbach und schließlich über das Spieser Mühlenbachtal. Auf die Spieser Hohl am Ende hatte ich aber keine Lust mehr und wählte so die bequemere Waldroute über WZB und den Franzosenweg.

Am Ende stand mein dreizehnter Granfondo für 2017 und ein schöner Sonntagnachmittag, auch wenn diesmal die Strecke wirklich überhaupt keine neuen Wege, die ich noch nicht gekannt hatte, beinhaltete. War in jedem Fall mal wieder schön, in angenehmer Gesellschaft zu fahren!






Donnerstag, 13. Juli 2017

Kleine Abendrunde mit schönen Ausblicken





Schnelle 90 Minuten


Ein wenig Auf und Ab zwischen Dienst und Abendterminen



Oben auf dem Steinbacher Berg
An diesem wunderschönen Abend blieb mir nicht viel Zeit zum Radfahren - nach Dienstschluß wartete noch ein "19:30 Uhr"-Termin, so dass ich mir eine schnelle 90-Minuten-Runde vornahm. Ein wenig anspruchsvoll sollte sie aber doch sein.

Ich fuhr zunächst nach Wiebelskirchen und machte mich dort den Steinbacher Berg hoch. Für die 1,1 km mit 121 Höhenmetern (also über 10% Steigung im Schnitt!) brauchte ich 5:25 min, das sind 13,2 km/h im Schnitt - damit war ich zufrieden.

Unterhalb der Rohn vorbei fuhr ich zurück ins Bliestal, am Ortseingang Ottweiler kam ich wieder raus, dann ging's die Leonard-Da-Vinci-Straße hoch auf den Betzelhübel und von dort nach Steinbach.

Blick auf Neunkirchen vom Betzelhübel in Ottweiler
Ich fuhr zunächst zur B420 in Richtung Fürth, überquerte diese aber nur und erforschte dann den Radweg hinunter ins Wingertsbachtal - den oberen Teil davon war ich bisher noch nicht gefahren, der untere war mir vom Kommunentriathlon 2014 bekannt - damals war ich hier mit dem Mountainbike durchgeheizt.

Von dort ging's dann durch Ottweiler und das Bliestal heim, zwischen Ottweiler und Wiebelskirchen haute ich nochmal richtig rein, und immerhin sprang Platz vier auf dem entsprechenden STRAVA-Segment heraus. Das war's dann aber auch mit Anstrengung für diesen Tag - der Rest war Ausfahren.

Meinen "19:30 Uhr"-Termin beim TuS Neunkirchen (Tennis) konnte ich so problemlos halten.