Dienstag, 30. Juni 2015

Auf den Hund gekommen...

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Luna-Lauf am Erlenbrunnenbach


Nach langer Zeit war ich mal wieder mit unserer Hündin laufend unterwegs. Nachdem der Sohnemann nach Homburg kutschiert worden war, machten Luna und ich in der noch angenehmen Morgenkühle am Furpacher Weiher halt und liefen eine Runde zusammen!

video

Ich achtete dabei darauf, dass die Madame Spass hatte, sie also eher mich zog als umgekehrt. Dass sie die ganze Zeit angeleint blieb, war dabei selbstverständlich. Luna hatte sichtlich Spaß und lief auch die ganze Zeit neben mir, ab km 3 sogar voraus.
Pause am Erlenbrunnenbach!

Jedenfalls spürte ich nie Widerstand an der Leine, das Tempo war ihr also angenehm.

Am Erlenbrunnenbach machten wir eine kleine Pause, dann ging's quer durch den Wald über sandige und für die empfindlichen Pfötchen angenehme Wege.

Sodann am Friedhof wieder links und runter ins Tal. Nach 4,5 km waren wir fertig!

Sonntag, 28. Juni 2015

Im Wald verirrt und auch ansonsten einige neue Wege erkundet...

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Ein bißchen Abenteuer!



Eigentlich war an diesem termindichten Wochenende mit Stadtfest, Besuch aus den Partnerstädten und einigen anderen Veranstaltungen an Radfahren nicht zu denken. Aber glücklicherweise fand ich doch noch ein Drei-Stunden-Fenster am Sonntagnachmittag...

1,2 km hinter Kirrberg. Rechts geht ein für Rennradfahrer
durchaus empfehlenswerter Weg in Richtung Freudenberger Hof.
Ich fuhr heute aber geradeaus...
Ich wollte meine Ortskenntnisse um Zweibrücken, aber auch im Bliestal und auf dem gleichnamigen Gau nochmals erweitern. Mittwochs war ich mit Elmar und Martin Richtung Freudenberger Hof gefahren, nach einem schönen Einfahren und 2,5 schnellen Kilometern zwischen Limbach und Homburg ging's nun wieder die Kirchbergstraße hoch (diesmal allerdings über den kleinen Stich direkt hinter der Kirche rechts).

Heute ließ ich die "Abfahrt" in Richtung Freudenbergerhof 1,2 km nach dem Ortsausgang von Kirrberg rechts liegen und versuchte zu Beginn der Linkskurve die Abfahrt geradeaus. Zu meiner Überraschung war die geschottert und wenig bis gar nicht rennradgeeignet. Ich quälte mich trotzdem runter - hätte ich geahnt, was da noch kommt...

Mein "Radweg" durchs Bautzenbachtal in Richtung
Dibeliushof...
Unten im Loch verfuhr ich mich, immerhin auf Asphalt, zweimal, erst in Richtung Rinkenhof, dann in Richtung Schangenhof, ehe ich die auf dem Tourenplaner eigezeichnete "Einfahrt" in den "Radweg" fand - ein reiner Waldweg mit 0% Asphaltanteil! Aber egal, jetzt war ich schon mal hier, und es ging den Bautzenbach runter, also wusste ich, dass ich früher oder später am Dibeliushof rauskommen musste. Knapp 3 km später war es auch soweit, und der Asphalt hatte mich wieder. Der Schnitt war zwar von ca. 30,5 auf nunmehr 26,9 km/h gesunken, aber egal! Die Strecke muss ich wir für den Winter und dann folgende Cross- oder MTB-Touren merken...

Nun ging's vorbei am Tierheim hinunter ins Schwarzbachtal und gleich hinüber nach Ernstweiler-Bubenhausen, wo ich eine Alternativroute hoch zur Wattweiler Höhe ausprobierte - über den Sturzenhof. Die Straße ist teilweise schlecht, aber für eine Auffahrt akzeptabel, am Ende des kleinen Tals ist man auf dem Hof und dann geht's recht steil hoch zur K1 (Wattweilerstraße).

Blick von der B423 runter in Richtung Blickweiler/Bliestal
Ab hier kannte ich mich wieder aus, es ging über die Höhe hinunter nach Webenheim und entlang der Blies bis nach Blickweiler. Hier fuhr ich erstmals die Osterbergstraße hoch, links des Finstertalgrabens hoch zur B423. Hier konnte ich immerhin eine für mich eher seltene Strava-KOM einfahren ;-).

Dann führte mich mein Weg über Biesingen und Assweiler über bekannte Pfade nach Seelbach, wo ich letztmals bisher unbekanntes Terrain erkundete - den Höhenstraßenradweg am Heidehof vorbei in Richtung "Galgen" und dann die brutal steile Straße aus Richtung Oberwürzbach hinunter in eben jenen Ort.

Dann ging's über Reichenbrunn, Sankt Ingbert, Spiesen, Elversberg und Heinitz noch ein wenig aufs Stadtfest, wo ich noch zwei alkoholfreie Radler trank, ehe es über den Hüttenberg nach Hause ging.

Am Ende waren's in etwas weniger als drei Stunden immerhin 77 km (Schnitt 27,8 km/h). Eine schöne Tour, und mal wieder einiges gelernt...

Freitag, 26. Juni 2015

Die 10.000 km vollgemacht...


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Ab heute fünfstellig!



Ende 2008, genauer gesagt am 26.12., begann ich nach über 15jähriger Pause wieder mit dem regelmäßigen Laufen, einem 5,4-km-Lauf in Schwarzenholz rund um den deutschen Berg, vorbei am Sportplatz, am Wasserbunker, an der Florianhütte, über den Krebsbach und dann durchs Dorf zurück.

Ich brauchte 34 Minuten, lief die Strecke in den Tagen danach noch zweimal, jedesmal etwas schneller, und nahm dann an meinem ersten Wettkampf seit vielen Jahren teil, dem Bank1Saar-Silvesterlauf in Saarbrücken, den ich in 48:32 min. beendete. Das war schon viel besser als die 59:58 min., die ich 2000 ohne jedes Training gelaufen war. Dieses "Lauferlebnis" hatte mich seinerzeit so frustriert, dass ich danach gar nicht mehr laufen wollte. Erst das Anfangen mit dem Radfahren 2004 "versöhnte" mich wieder mit dem Ausdauersport, und ich begann Ende 2008 also wieder mit dem Laufen als Ergänzung im Winter, denn in der wärmeren Jahreszeit fuhr ich nahezu täglich mit dem Rad zur Arbeit, damals noch nach Saarbrücken.

Seitdem bin ich dabei geblieben. Nach den 26 km in 2008 kamen 2009 1.062 dazu, 2010 1.644, 2011 1.582, 2012 2.243, 2013 1.427 und 2014 815 - wobei ich im ersten Halbjahr wie schon in den letzten beiden Monaten 2013 wegen einer Fußverletzung keinen einzigen Meter lief. Danach fing ich jedoch langsam wieder an, und seitdem laufe ich wie eh und je mit viel Freude. 2015 sind seit Jahresbeginn nunmehr 1.200 km zusammengekommen.

Auf dem Franzosenweg in Richtung Holzlager
Seit dem Umzug nach Neunkirchen im Jahr 2010 bin ich einem alten Prinzip treu geblieben: Wenn ich laufe, versuche ich möglichst selten dieselbe Strecke zweimal zu laufen. Zum einen, weil's irgendwann langweilig wird, zum anderen, weil man gerade durchs Laufen eine zunächst unbekannte Gegend viel besser kennen lernen kann als irgendwie sonst - vor allem den Wald.

So habe ich die Wälder rund um Neunkirchen in den nunmehr fünf Jahren, seit wir hier wohnen, richtig gut erkundet - ob Furpacher/Kohlhöfer Wald, die Wälder rund um Heinitz und Spiesen, den Kohlwald bei Wiebelskirchen, das Kleberbachtal bei Rohrbach, das Gebiet rund um den Rombachaufstieg bei Wellesweiler oder das Taubental und die ganze Waldgegend zwischen Kirkel, Lautzkirchen und Bierbach.

Das CFK in Spiesen am Nassenwald
Überall kenne ich mich mittlerweile durchs Laufen bzw. MTB-Fahren recht gut aus - und kann so mein Training variabel und abwechselungsreich gestalten, so dass es nie langweilig wird.

Nun, nach exakt sechseinhalb Jahren, sind also nun 10.000 Laufkilometer zusammengekommen - mit zahllosen Wettkämpfen, u.a. 14 Halbmarathons und sechs Marathons. Ich habe mein Training und meine Wettkämpfe immer aufgezeichnet, zunächst ganz analog in einem Notizheft, dann mit Internetportalen wie www.runmap.net und später bzw. aktuell www.jogmap.de, dann ab Mitte 2010 auch mit GPS-Uhren und damit verbundenen Portalen wie connect.garmin.com und www.strava.com.

10.000 km - das mag sich für einen Läufer in dieser Zeit nicht nach viel anhören, allerdings kommen da noch ca. 25.000 km auf dem Fahrrad dazu. 874mal war ich laufen, also ca. 11,5 km im Schnitt.

Im "Grüntunnel" kurz vorm Altseiterstal
Und es ist immerhin die gleiche Strecke wie vom fast westlichsten Punkt Europas bis in die Hauptstadt der Mongolei (A Coruña - München - Prag - Warschau - Minsk - Moskau - Kazan - Omsk - Nowosibirsk - Ulanbataar).

Meine 10-km-Bestzeit habe ich übrigens mittlerweile auf 37:41 verbessert...

Heute, zum Jubiläum, lief ich zunächst über die Autobahn A8 und dann bis zum Holzlagerplatz am Franzosenweg, dann hinüber zum CFK, wobei ich schon mal drüber nachdachte, wie oft in den letzten fünfeinhalb Jahren ich dort vorbeigefahren bzw. -gelaufen bin. Ziemlich oft...

Danach ging's über den Nassenwald wieder hinunter Richtung Beckerwald, hier sah ich einige Feldhasen und auch ein Reh, und dann vorbei am WZB wieder hoch zur Autobahn und zurück nach Hause.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Neue Runde über den Freudenberger Hof

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Endlich wieder Mittwochsrunde!

Nachdem es jetzt mehrere Wochen nicht geklappt hatte, konnte ich endlich mal wieder mit Martin und Elmar meine Mittwochabendrunde drehen. Es ging zwar recht spät los, weil der Stadtrat etwas dauerte,  aber dafür wurden die 55 km umso schöner!

Blick von der Höhe in Richtung Zweibrücken

Wir fuhren über Wellesweiler, Altstadt und Homburg, dann über den Rabenhorst nach Kirrberg. Dort nahmen wir die L214, von der aus ich mal die Direktverbindung zum Freudenberger Hof austesten wollte, wo ich mit der Familie einige Tage zuvor Erdbeeren pflücken war.

Klappte auch prima!

Danach verirrten wir uns noch ein wenig in Zweibrücken, ehe es über Wörschweiler, Limbach und Furpach nach Hause ging.




Dienstag, 23. Juni 2015

Höhenmeter sammeln! Schauinslandweg/Hangard Rohnstraße

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Es ist kein Kreuz so schwer wie das, das man sich selbst auferlegt...



Heute überbrückte ich die Trainingszeit meiner Tochter beim Bogenschiessen mal wieder mit einem 10-km-Lauf. So schwer hätte ich es mir allerdings nicht unbedingt machen müssen...


Der Kerbach
Ich lief ab der L124 zunächst den Meisbach, dann den Heringsbach hoch, bis ich schließlich auf den verlängerten Hangarder Weg (aus Richtung Ottweiler) kam.

Da ging der Puls schon ganz schön hoch. Kurz danach ging's ab der Hundepension Busch nochmal bergan in Richtung Hahenberg, und ich pumpte wie ein Maikäfer. Hier war ich auch noch nie gelaufen.

Oben angekommen, konnte ich mich beim Ablauf ins Kerbacher Loch wenigstens mal ein wenig erholen.

Dann ging's - für mich ebenfalls neu - in den Kerbacheinschnitt und entlang des Bachs bis fast auf die L121 runter, ehe ich nach der Querung des Bachs wieder eine feste Straße unter die Füße bekam und kurz danach auf die L121 in Richtung Hangard lief.

Oben auf der Rohn - im Hintergrund der Schaumberg,
rechts die Hundepension Busch
Aus dem Ostertal ging's wieder steil bergan in Richtung Rohn - nochmal ca 130 hm auf 1,3 km. Das gab mir fast den Rest.

Aber ab der Höhe ging's für den Rest der Strecke fast nur noch bergab - zum Glück!

Diesmal lief ich  auf der Höhe zwischen Ranschbach und Meisbach talwärts, über den Humesweg, und dann über den Weiher in Richtung Schützenverein.

Nach nicht ganz einer Stunde hatte ich es dann geschafft.

Sonntag, 21. Juni 2015

Meistertitel erfolgreich verteidigt!

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Wo wir sind, ist vorne!


Zumindest war das letztes Jahr beim Neunkircher Triathlon in der Staffelwertung der Saarländischen Betriebssportmeisterschaft so, als ich mit den Kollegen Jörg Lauer und Frank Bauer erstmals angetreten war und wir den vierten Platz im Gesamtfeld der Männer und den ersten in der Betriebssportwertung belegt hatten. Heute wollten wir diesen Titel um jeden Preis verteidigen!

Während ich dehne, blickt unser Schwimmer
Jörg Lauer noch skeptisch - grundlos! Er
schwamm super und legte so den Grundstein
für unsere erfolgreiche Titelverteidigung.
Foto: Sebastian Thul
Erstmals in fünf Jahren Triathlon in Neunkirchen war uns Petrus - zumindest zu Beginn - nicht wohlgesonnen, es regnete mal leicht, mal etwas mehr, als wir gegen 09:30 Uhr die letzten Startvorbereitungen trafen.

Der Kollege Lauer hatte entschlossen und hart trainiert, um dem "Überschwimmer" im Feld, Patrick Rammo von der Sparkasse, nicht allzuviel zu konzidieren. Frank Bauer, der Achillessehnenprobleme hatte, konnte nicht laufen, weshalb wir tauschten und er statt meiner Rad fuhr - auf der neuen Strecke mit 2*10 km von der Lakai über Furpach und Kohlhof nach Niederbexbach und zurück.

Jörg Lauer legte eine Superzeit hin - mit 5:31 verbesserte er seine Zeit aus dem Vorjahr um 25 Sekunden und erreichte so die fünftschnellste Schwimmzeit der Männerstaffelkonkurrenz. Sein Rückstand auf Superschwimmer Rammo betrug daher diesmal nur 1:22 statt wie im letzten Jahr 1:52.

So konnte Frank Bauer recht entspannt auf die Radstrecke gehen und fuhr mit 36:53 ebenfalls die fünftbeste Zeit - während ich mich warmlief und ihn sowie meinen Sohn Jan-Robin, der für die SPD Neunkirchen an den Staffelstart ging und mit 36:02 die viertbeste Radstaffelzeit der Männerkonkurrenz fuhr, anfeuerte - wie auch meinen Radkameraden Elmar Gleich, der sich in der Mixed-Staffel der CDU-Stadtratsfraktion abmühte und mit 38:01 einen Schnitt klar über 30 km/h fuhr (31,6 km/h, um genau zu sein).


Frank übergab an mich an einer Position, die es mir erlaubte, gleich fünf Konkurrentinnen und Konkurrenten des Gesamtfeldes (es waren ja auch noch reine Frauen- und Mixedstaffeln am Start) in Blickweite zu halten. In der Betriebssportwertung hatten wir hier schon einen beruhigenden Vorsprung von eineinhalb Minuten auf unseren nächsten Konkurrenten.

Kurz nach dem Wechsel
Foto: Sven Hosemann
Ich hatte auch gute Beine (das wusste ich schon seit ca. einer Stunde vor dem Start - da fühlte ich mich hundeelend und wäre am liebsten nach Hause gegangen, was bei mir immer das sicherste Zeichen dafür ist, dass der Wettkampf gut wird) und lief gleich den ersten Kilometer entlang der L114 und dann in Richtung Kasbruchtal auf dem Waldweg, der zugegebenermaßen insgesamt leicht abschüssig ist, in 3:41. Hier hatte ich schon drei Konkurrenzteams überholt.

Nun entlang des alten Schwimmbads und auf dem Weg zur Felsenbank und der 2-km-Markierung überholte ich noch zwei Konkurrenten, nahm danach ein wenig raus und fand ein Tempo leicht über 4:00/km, so dass ich angestrengt, aber nicht überanstrengt lief.

Danach ging's den Kasbruchgraben bergan, mit leichter Steigung bis hin zum Weiher, wo ich wieder zwei Konkurrenten überholte, dann eine Zeitlang alleine lief, und dann nochmal quer zum dritten Kilometermarker. Hier überholte ich die nächsten beiden Läufer. Es ging nun wieder leicht bergab in Richtung Felsenbank, so dass sich der Puls auf um die 165 beruhigen konnte, um die Kurve, und dann den Pfuhlwaldbach hoch in Richtung A8.

Noch hatte mich keiner überholt, und kurz nach der km-5-Marke kassierte ich den letzten Konkurrenten, den ich noch vor mir sah. Für die letzten 400m hatte ich mir noch ein paar Körner aufgehoben und konnte in einem 3:45er-Tempo finishen, die km 2-5 war ich so um die 4:05/km herum gelaufen. So blieb die Uhr letztendlich bei 21:29,3 stehen - damit hatten wir die drittbeste Laufzeit aller 41 Teams, und mit 3:59/km war ich sogar knapp unter der 4:00/km geblieben, was meine superoptimistischste Planung gewesen war.

Die Saarländischen Betriebssportmeister im Staffeltriathlon 2014 und 2015
von links: Frank Bauer (Rad), Jörg Aumann (Lauf), Jörg Lauer (Schwimmer)
mit Oberbürgermeister Jürgen Fried. Foto: Jörg Mohr
Am Ende landeten wir auf dem zweiten Platz der Männerkonkurrenz und mussten nur dem fabelhaften Team "J.J.J." den Vortritt lassen, die allerdings zusammen auch ca. 60 Jahre jünger waren als wir drei und uns um 2:10 distanzierten.

Aber in der Wertung der Saar-Betriebssportmeisterschaft gewannen wir unangefochten und ließen unsere Hauptkonkurrenz von der Sparkasse Neunkirchen um fast sechs Minuten hinter uns. Das war dann doch eine klare Ansage, liebe Kollegen - der Pott bleibt erstmal im Rathaus, wie schon 2012 und 2014. Auf ein Neues in 2016!

Mit 1:05:29 gegenüber 1:05:09 im Vorjahr büßten wir zwar 20 sec. ein, aber das lag wohl auch an der neuen, etwas schwereren Radstrecke (mit 4 Wendepunkten, das kostet Tempo und Kraft!) und dem nassen Geläuf, was ebenfalls insgesamt für langsamere Radzeiten sorgte. Mit unserer Teamleistung waren wir jedenfalls äußerst zufrieden. Den Erfolg komplett machte unsere zweite Staffel mit Anna-Katharina Schneider, Frank Kastler und Christoph Wahl, die einen "Betriebssport-Doppelsieg" der Kreisstadt Neunkirchen nur um sieben Sekunden verpasste und so Platz drei erkämpfte. Auch unser drittes Team auf Platz fünf mit Maureen Pfiffi, Jörg und Kerstin Wilhelm sowie die "drei Musketiere" vom ZBN (Peter Frede, Ralf Schwender und Dirk Schmelzer) auf Platz acht der Betriebssportwertung schlugen sich wacker. Glückwunsch an alle!

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an alle anderen Teams für den fairen und schönen Sport, aber besonders an den Neunkircher Sportverband und die vier mitorganisierenden und -helfenden Vereine (RC Mistral Neunkirchen, VfA Neunkirchen, Drei.Kraft Neunkirchen, Schwimmverein 1923 Neunkirchen) sowie an Feuerwehr, Rotes Kreuz und alle anderen Helfer und Gönner. Der Triathlon Neunkirchen ist etwas ganz Besonderes, und ihr macht ihn dazu! Danke!

Ergebnisse des 5. Neunkircher Triathlons
Webseite des Neunkircher Triathlons






Mittwoch, 17. Juni 2015

Burgruine Wörschweiler am Morgen

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Morgenstund hat Gold im Mund...



"Von wegen!" dachte ich beim Aufstehen um 6 Uhr. Ich kam irgendwie gar nicht in Gang und war versucht, aufs Laufen zu verzichten. Zum Glück habe ich den inneren Schweinehund in die Hütte geschickt. Nach dem Lauf war ich richtig frisch und gut drauf!

Oben an der Burgruine Wörschweiler
Nachdem ich den Sohnemann in der Schule abgeliefert hatte, lief ich den Erbach runter bis nach Wörschweiler. Der erste km war ein bisschen zäh, danach lief's aber prima. Ab km vier jedoch, da, wo's von der Bierbacher Straße (L111) auf den Fußweg hoch zur Burgruine geht, war Schluß mit lustig: 1 km mit 91 hm - durchschnittlich also 9,1% Steigung.

Insgesamt läuft man auf 1,3 km von 220 auf 330 m über N.N. hoch, also 8,4%. So kam ich oben mit einem 161er-Puls an - so kann man Kreislaufproblemen auch begegnen...

Ich genoss eine Minute lang die Aussicht und lief dann Richtung Klosterberg und wieder bergab, danach über Beeden zurück zum Auto. Nach 11,3 km und knapp über einer Stunde war ich wieder auf dem Heimweg - und von Müdigkeit und Schlappheit keine Spur mehr. Es gibt einfach nichts besseres als einen Morgenlauf!



Dienstag, 16. Juni 2015

Intervalle am Holzlagerplatz: 3 km E/A, 6*500m (4:30/km), 5*1(5:40/km)

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Der Neunkircher Triathlon wirft seine Schatten voraus...



Zwei Monate ist der Boston-Marathon nun fast her. Meine Laufleistung seither ist wirklich bescheiden gewesen: 12 Trainingseinheiten, 112 km. Einerseits gut, der Laufapparat braucht auch mal Erholung, und ich bin in der Zeit ja auch mal wieder ein bißchen mehr Rad gefahren, andererseits: Man wird doch langsam. Mein VO²-Max-Wert ist von 56 auf 50 gefallen, und so fühlt sich's auch an. Sonntag ist NK-Triathlon: Also - auf geht's!

Dieses Jahr muss ich in unserer Stadtstaffel den Läuferpart übernehmen, und da muss noch ein bisschen was für die Tempohärte getan werden. Ich hatte mir ein Intervalltraining vorgenommen, um auch mal wieder einen Reiz zu setzen. Die "Rundstrecke" um den Holzlagerplatz an der L113 eignet sich dafür gut - vor allem wegen der Welligkeit und - in Anbetracht der Tageszeit - des noch akzeptablen Lichteinfalls, denn so spät wäre ein Training im "dunklen" Wald zu gefährlich. Eine Runde hat 2,3 km und 40 Höhenmeter mit einem harten und einem langen Anstieg sowie zwei längeren Abläufen.

Ich lief mich drei km ein, dann ging's mit dem ersten von sechs Intervallen los - 500m in 2:15, entspricht einer Pace von 4:30/km. Am Ende konnte ich mir kaum vorstellen, dass ich noch vor acht Wochen 42,2 km in 4:15/km gelaufen bin. Zudem fiel das erste "Erholungsintervall" auch gleich in den härtesten Anstieg. Aber nach und nach gewöhnte ich mich an die Belastung und konnte mit einer durchschnittlichen HF von 148 die Tempointervalle ganz gut durchdrücken.

Dann ging's im Erholungsmodus mit 5:57/km nach Hause, wo ich schon in der Dunkelheit ankam. Mittwoch und Donnerstag wird noch zweimal trainiert, Freitag dann ein Testlauf auf der Strecke - damit sollte ich gerüstet sein...

Montag, 15. Juni 2015

Zur B10 und zurück

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Schneller Solo-Sonntagsnachmittagsausritt


Eigentlich wollte ich heute ja laufen gehen, aber dann überkam mich doch das Bedürfnis nach einer schönen Rennradausfahrt. Ich erkundete das für mich bisher unbekannte Gebiet der Felsalbe und des Blümelbachs. Dann ging's vom Anschluss der A6/A62 an die B10 wieder über die Höhe und durchs Schwarzbachtal zurück.

Zwischen Bierbach und Ingweiler
Leider war ich alleine unterwegs, dem Junior war nicht so gut, aber so konnte ich auch mein eigenes Tempo fahren. Eigentlich hatte ich einen 26er-Schnitt angepeilt, doch der Weg oben über die Hasenthalbrücke und den Franzosenweg, dann Eschweilerhof und Kirkel Richtung Lautzkirchen ist immer eine richtige "Rampe".

Ohne mich groß zu verausgaben, hatte ich in Lautzkirchen einen 31er Schnitt und fuhr dann halt ungefähr in dem Tempo weiter, wobei ich mich auch richtig gut fühlte und mit einer hohen Trittfrequenz pedalierte.

Über Ingweiler, Einöd und Bubenhausen kam ich ins Hornbachtal, und entlang des Radweges war ich nach etwa einer Stunde in Hornbach, von wo aus ich mich weiter in Richtung Dietrichingen aufmachte, immer den Hornbach hoch, vorbei an Mauschbach.
Hornbachtalselfie

Hinter dem Kirschbacher Hof ging's dann aber nicht wie meist weiter Richtung Grenze, sondern ich verließ das Hornbachtal und rollte weiter leicht bergan die Felsalbe hinauf, einen Nebenbach des Hornbachs, dem ich bisher schon mal gefolgt war, aber nur bis Walshausen.

Dort angekommen, bog ich weder in Richtung L477/Kleinsteinhausen ab noch bergan auf die Höhe zwischen Schwarzbach- und Hornbachtal, sondern fuhr durch den Ort hindurch weiter die Felsalbe hoch.

Kurz vor Windsberg, dort, wo die K10 von der Höhe herunterkommt, windet sich dann die Felsalbe nach rechts hinweg, es gibt noch eine kleine Sackgasse, die K12, in Richtung Dusenbrücken, aber mit dem Rennrad muss man der K6 den Blümelbach hoch in Richtung Windsberg folgen.

Im Tal der Felsalbe, das vorn rechts abknickt.
Im Hintergrund Windsberg.
Wie ich nachher rausfand, hätte ich mir die folgende Kletterpartie sparen können - ein Radweg führte am Blümelsbach vorbei und hätte mich an die Stelle gebracht, die ich später ohnehin erreichte.

So erklomm ich die Windsberger Ortslage und die Höhe hinter dem Ort und überwand dabei ca. 100 Höhenmeter, ehe es nach einer kurzen Fahrt über die Höhe wieder bergab in Richtung Gersbach ging. Dort bog ich auch gleich wieder ab und fuhr das Gersbachtal hinunter.

Die Straße war zu Beginn ganz ok, wurde danach aber immer schlechter. Es ging gerade noch so. Oft fuhr man aber Teilstücke, wo man den Restasphalt nur noch mit viel Mühe und gutem Willen erkennen konnte. Ich fuhr nun unter den hohen Brückenköpfen der Kraftfahrstraße L600 hindurch, die die A8 mit Pirmasens und Winzeln verbindet, und kam wieder ins  Blümelbachtal zurück.
Im Blümelbachtal - schön, aber schlechter Belag...

Nun war ich also schon auf dem Rückweg und passierte die Stelle, an der ich rausgekommen wäre, wenn ich anstatt der Hauptstraße ca. 6 km vorher den Radweg genommen hätte. Muss ich demnächst vielleicht mal ausprobieren. Sind zwar nur 2,4 km, aber ich bin mir nicht so sicher, ob die Strecke rennradtauglich ist...

Nun ging's wunderschön durch den Wald den Fehrbach und das von ihm gegrabene Tal hoch (nach ihm ist wohl auch der Tunnel benannt, den man direkt am Ortseingang von Pirmasens durchfährt - der muss direkt an der Quelle liegen) in Richtung der großen Anschlusstelle A8/A62/L600/B10 kurz vor Pirmasens.

Oben angekommen, fuhr ich gleich in Richtung Höheischweiler und dann über die Höhe.

Das Fehrbachtal hoch ging's unter Bäumen...
Der Schnitt war zwischenzeitlich auf 28,8 gesunken, nun aber, da ich wieder ordentliche Straßen unter den Reifen hatte und den Wind auch ein bisschen im Rücken, ging es zügig Richtung Schwarzbachtal.

Über Nünschweiler-Bärenhütte und die L471 talabwärts ging's nach Contwig und Zweibrücken, von dort über Wörschweiler in Richtung Limbach.

Dort machte ich noch einen kleinen Abstecher über Altstadt und Niederbexbach, um zur Abwechselung mal wieder eine Strava-Challenge anzugehen:

Blick nahe Petersberg/Höhfröschen auf die Sickinger Höhe
Ab Ortsausgang Niederbexbach über die Blies und dann den Stich hoch bis Ortseingang Kohlhof. 1,1 km, ca 30m Höhendifferenz. Mit 31,1 km/h (2:06) war ich ganz zufrieden, immerhin Platz 3 unter 35 Konkurrenten - ich hatte offenbar noch ein paar Körner übrig, obwohl ich bis hierhin den Schnitt nahe der 30 km/h hielt.

Nun war aber gut! Für den Rest der Fahrt nahm ich die Beine hoch und kam nach 3:24 und ziemlich genau 100 km wieder zuhause an.

Die Füße taten mir ein wenig weh, aber ansonsten war alles gut. In der nächsten Zeit muss ich mal öfter wieder in das Revier rechts des Hornbachs. Schön da!




Freitag, 12. Juni 2015

Kerbacher Loch und Langer Heinrich

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Endlich mal wieder Laufen...



Nachdem ich nun mehrere Wochen nur Rennrad gefahren war und der Neunkircher Triathlon, bei dem ich in diesem Jahr in unserer Stadtstaffel den Läuferpart übernehmen muss (wir haben immerhin den Titel als Saarländischer Betriebssportmeister zu verteidigen), immer näher rückt, raffte ich mich nach 14 Tagen mal wieder zu einem Trainingslauf auf.

Neunkirchen vom Hangarder Weg aus gesehen
Es galt, etwas über eine Stunde zu überbrücken, die meine jüngste Tochter im Bogenschießtraining beim Wiebelskircher Schützenverein verbrachte. Ich lief also von nahe der Schafbrücker Mühle in Richtung Ottweiler und bog gleich rechts in den sich nach oben windenden Hangarder Weg ein.

Nach einem recht steilen Kilometer war ich  auf "halber Höhe angekommen" und genoss den ersten Ausblick in Richtung Neunkirchen - am Himmel kündigte sich bereits ein Gewitter an. Es ging weiter vorbei hoch in Richtung Rohn, ich kreuzte den Schauinslandweg, passierte die Tierpension Busch und bog, oben angekommen, links ab in Richtung Kerbacher Loch.

Blick auf den Höcherberg mit Münchwies
Immer noch ging es stetig bergauf, ehe nach fast 3 km oberhalb des Kerbacher Lochs der erste kleine Ablauf begann, gefolgt vom Anstieg hoch zum Steinbacher Sportplatz.

Dann ging's scharf links hinein in den lichten Wald, den zu durchlaufen eine wahre Wonne ist, ehe man am "langen Heinrich" herauskommt, wie der Panoramaturm Betzelhübel in Anspielung auf den zu seiner Errichtung sehr engagierten ehemaligen Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle im Volksmund genannt wird.

Hier war ich am höchsten Punkt des Laufes, und der Länge nach auch fast bei der Häfte, angekommen. 150 hm netto auf etwas über 5 km trieben meinen Puls auf 143 im Schnitt, und ich nahm mir vor, den Ablauf etwas ruhiger angehen zu lassen.

Das Kerbacher Loch
So ging es zunächst wieder einige 100m in Richtung Steinbach, ehe die nächste 180°-Kurve mich auf einen Feldweg hinunter in Richtung Ottweiler führte, wobei ich den Flowtrail kreuzte (es kam zum Glück gerade kein Downhiller vorbei...).

Noch einmal kehrte ich dort die Richtung um, ehe ich an der B420 rauskam und ruhig und bedächtig, obwohl schon die ersten Tropfen fielen, zurück Richtung Ottweiler lief.

Auf meinen letzten Kilometern traf ich sowohl den aktuellen Bürgermeister (Holger Schäfer brachte erst seine Tochter und dann sich selbst zum Sport) als auch seinen Amtsvorgänger mit Familie vor dessen Haus in der Saarbrücker Straße (dem Hans-Heinrich Rödle scheint der Ruhestand gut zu bekommen, er sah jedenfalls blendend aus).

Der "lange Heinrich" auf dem Betzelhübel
Nach fast 12,5 km und einem finalen Abzweig in Richtung Etzwies kam ich rechtzeitig zum Trainingsende wieder am Schützenvereinsgelände an. Der Regen wurde langsam stärker, aber wir kamen einigermaßen trocken nach Hause.

Der Wiedereinstieg fiel mir echt leicht. Am Sonntag wird wieder gelaufen, ich brauche noch ca. 40 km, um endlich nach sechseinhalb Jahren (Ende 2008 fing ich mit dem Laufen an) die 10.000-km-Marke zu knacken. Das ist doch mal ein Zwischenziel...

Sonntag, 7. Juni 2015

RTF Bike-Bären Niederlinxweiler (113 km)

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Durch den Westrich und über den Hunsrück



Heute nahm ich vor dem Besuch der letzten Etappe der Trofeo Karlsberg an der RTF der "St. Wendeler Bikebären" von Niederlinxweiler aus teil. Ich fuhr morgens mit dem Auto hin, statt wie üblich den Sternfahrtmodus zu wählen, weil ich hinterher noch zur Trofeo Karlsberg wollte - ein richtiger Radsport-Sonntag also!


Mit am Start waren Udo, Jörg und Rolf aus Ottweiler und Peter aus Neunkirchen, in Niederlinxweiler trafen Jan-Robin und ich dann noch Leander aus St. Ingbert, meinen SRB-Vorstandskollegen, der sich uns anschloss. Wir adoptierten noch den Jugendfahrer Markus aus Hirzweiler, der eigentlich die 75er-Runde fahren wollte und den wir versprachen, bis zur Streckenteilung mitzunehmen. So waren wir eine Achtergruppe - beachtlich! Ich war ein wenig von Verdauungsproblemen geplagt, weshalb ich über jede Unterstützung froh war - und der Tag sollte wirklich recht hart werden, soviel vorab...

von hinten nach vorne: Peter, Rolf, Jörg, Udo, zwei
Mitroller, die Jan-Robin und Markus verdecken, und
ganz vorne Leander. Ohne "n" hieße der Leader - das
beschreibt seine Rolle am heutigen Tag ziemlich genau...
Kurz vor acht ging's los, wir rollten bei angenehmen Temperaturen zusammen über den Spiemont in Richtung Werschweiler, dann ging's gleich über Saal und Bubach hinüber nach Krottelbach ins Ohmbachtal. Jan-Robin und Markus, unsere beiden "Jungspunde", drückten aufs Tempo und ließen sich von Leander nur mühsam in ihrem Kampfesmut zähmen. Wir "Alten" dachten, die würden auch noch ruhiger, wenn die Wärme und der hohe Kilometerstand nachher kämen, aber da hatten wir uns geschnitten - soviel schon mal vorweggenommen. Immerhin konnte ich der Truppe etwas über den "Bischoff von Krottelbach" erzählen - das Wortspiel beschreibt ein Modegeschäft in dem pfälzischen Dörfchen.

Über den Ohmbach ging's durch Bockhof bergauf und dann, an der Quelle des Hodenbachs vorbei (sic!) Richtung Sangerhof, ehe die erste richtig krachende Abfahrt kam, hinunter nach Henschtal, wo die erste Kontrollstelle war und es hernach weiter über die B423 ins Glantal hinunterging.

Eine meiner Lieblingsabfahrten - von der Höhe hinter Bubach
hinunter in Richtung Krottelbach und das Ohmbachtal
Über Quirnbach, Rehweiler und Matzenbach auf dem Glan-Blies-Radweg umfuhren wir Glan-Münchweiler, überquerten bei Gimsbach den Glan und machten uns auf hoch zur ersten richtigen Kletterpartie des Tages auf den Potzberg, den "König des Westrichs". Markus hatte sich entschieden, doch mit uns auf die große Runde zu gehen, und der Junge hatte es echt drauf, also wieso auch nicht. Ich einigte mich mit einigen der "älteren Kollegen" darauf, dass, falls der Bub schwächeln sollte, einer von uns abgestellt würde und ihn direkt zurück nach Niederlinxweiler begleiten würde. Soviel vorab - die Sorge war unbegründet...

So ging's also in voller Achter-Stärke den Potzberg hoch. In der letzten Zeit bin ich hier nicht mehr hingekommen und freute mich auf die Herausforderung, besonders das letzte schwere Stück ab Föckelberg. Vorher kamen wir aber noch durch Neunkirchen - wenn auch nur das am Potzberg. Jan-Robin und Markus rasten mal wieder vorweg, von Leander nur mühsam eingebremst, und warteten oben auf uns.

"Ey, Alda, aach schunn doo?"
Markus, Jan-Robin und Leander auf dem "Col du Potzberg"
Eine rasende Abfahrt später (als Auffahrt ist der nördliche Teil von Mühlbach am Glan aus richtig fordernd, ein echter Hammer, zum Glück ging's heute andersherum) waren wir wieder im Glantal und fuhren über Theisbergstegen und Haschbach am wunderschönen Remigiusberg rüber ins Kuselbachtal nach Kusel.

Dort suchten wir die im Plan ausgezeichnete zweite Kontroll- und Verpflegungsstelle, die wir leider nicht fanden - die kam erst einige Kilometer später. Peter verließ uns hier, er hatte gestern schon Koppeltraining mit 12 km Laufen und 70 km MTB, und machte sich daher vor den folgenden Bergen lieber auf in Richtung Ostertal und nach Hause.

Wir hingegen durchquerten Blaubach, fuhren das Blaubachtal hoch und näherten uns Thallichtenberg mit seiner beeindruckenden Burg von der Rückseite - hier war ich noch nie gefahren! Über Mayweilerhof, Oberalben, wo die zweite Kontrollstelle dann doch war, Dennweiler-Frohnbach und Körborn kamen wir dann an der Burg vorbei und fuhren hinunter in den Ort. Hier verfranste sich die Hälfte der Gruppe, so dass man sich erst später wieder traf: Leider ohne Rolf, dem der Rahmen riss und der daher ausscheiden musste - zum Glück nichts Schlimmes, seine Frau holte ihn ab.

Die Burg Thallichtenberg
Ich war mit Leander und Markus vorne, Jan-Robin, der sich auch verfranst hatte, kam hinterher - so ging es die knackige Steigung aus Thallichtenberg heraus hoch zum mit 526 m über N.N. höchsten Punkt der Runde. Danach ging's über Mettweiler und Fohren-Linden hinunter ins Tal des Unnerbachs, ein Nebenbach des Heimbachs, der kurz nach der Mündung des Unnerbachs in diesen in die Nahe einfließt.

Markus drückte unentwegt aufs Tempo, er wollte wohl seine Truppe, die uns schon in Bubach überholt hatte, nicht allzu lange warten lassen. Ich bat Leander also, ihn zu begleiten und schon mal vorzufahren, während wir auf die Nachzügler warteten, um die Kondition des Jungen machte ich mir keine Sorgen, der fuhr wie ein aufgezogener Dynamo. Großes Kino!

So blieben wir also zu viert übrig und meisterten den Anstieg das Rohrbachtal hinauf nach Rohrbach und Rückweiler, ehe wir Freisen erreichten. Hier waren wir fast so hoch wie hinter Thallichtenberg, auf 520 m über N.N., und wussten, dass es nun leichter werden würde - nach der Ortsdurchfahrt fuhren wir eine Zeitlang über die L123 entlang der Wasserscheide zwischen Rhein und Saar bzw. Nahe/Glan und Blies, ehe wir in Schwarzerden den letzten heftigen Stich hoch zum Sportplatz erklommen und hernach die lange Abfahrt hinunter ins Ostertal beginnen konnten. Keinen Moment zu früh! Unsere Akkus gingen, gerade in der immer stärker werdenden Hitze, doch langsam zur Neige.

In Herchweiler stärkten wir uns ein letztes Mal, ehe es über Osterbrücken, Niederkirchen und Werschweiler das Ostertal hinunterging. Dann kämpften wir unseren finalen Kampf den Spiemont hoch, auf derselben Strecke, auf der wir morgens unsere Tour begonnen hatten. Kurz danach waren wir zurück in Niederlinxweiler.

Es war eine schöne RTF, wenn auch recht anstrengend. Danach ging's noch zur Trofeo Karlsberg, den Gesamtsieg des deutschen Juniors Patrick Haller bewundern. Der hatte heute mit 99,3 km nicht annähernd meine Distanz - aber mit 38,4 gegenüber 24,6 einen leicht besseren Schnitt... ;-)










Donnerstag, 4. Juni 2015

"Reitscheider Runde" durchs Sankt Wendeler Land

Garmin Connect



Sägezahnprofil mit Genussfaktor - 100 km purer Spaß!


Eigentlich wäre ich heute gerne die "Schlappeflicker"-RTF in Pirmasens und den dortigen, legendären Marathon gefahren - leider ging das aufgrund einiger Nachmittagstermine nicht. Schön war aber, daß stattdessen eine zeitweise sieben Mann/Frau starke Gruppe zumindest den Vor- und frühen Nachmittag mit mir durchs Sankt Wendeler Land radelte.

Peter im Anstieg zum Urweiler Hof
Christoph, Peter J., Peter S., Beate und ich trafen uns um 09.45 Uhr am Furpacher Gutsweiher und fuhren zunächst zu fünft über den Rombachaufstieg und den Steinbacher Berg nach Steinbach, wo wir mit Udo und Rolf noch zwei Kameraden trafen. Trotz eines kleinen Malheurs, Stürze kommen immer mal vor, rollte die Gruppe gut und wir fuhren über das Oster- und dann das Tiefenbachtal in Richtung Sankt Wendel-Urweiler. Leider von da an ohne Christoph, der nur ca. zwei Stunden fahren wollte und daher das Ostertal wieder hinabfuhr.

Am Ortsausgang von Urweiler verließen wir die Hauptstraße und fuhren statt dessen hoch zum Urweiler Hof - eine tolle Strecke, fast autofrei und mit tollen Ausblicken. Von diesen Nebenwegen gibt's im Sankt Wendeler Land unzählige, wir konnten heute nur leider einige wenige in diesem Tourenradler-Eldorado befahren.
Blick zurück zum Urweiler Hof, links die Stadt St. Wendel

Oben angekommen auf der Grügelborner Straße, umfuhren wir Grübelborn und kamen auf die L133 Richtung Reitscheid, aber mieden (zunächst noch) diesen Ort und nahmen die herrliche Abfahrt hinunter nach Gehweiler, ehe wir in Hirstein die Grümmelbachstraße fuhren und die Gemeinde Namborn wieder verliessen, parallel zur B41 ging's in die Gemeinde Freisen, nach Asweiler.

Dort erklommen wir den tollen, gut zu fahrenden Anstieg das Hofbachtal hoch und gelangten so letztendlich doch nach Reitscheid. Von da ging's weiter auf den höchsten Punkt der Tour, wieder über die L133 und dann hinunter Richtung Freisen. Dort verfuhren wir uns leicht, gelangten dann aber doch vorbei am Rathaus hinaus in Richtung der L122 und fuhren durch Oberkirchen, entlang der jungen Oster deren beginnendes Tal hinab.
Im Hintergrund der Windpark Saar in Freisen - der erste seiner
Art im Saarland. Bereits seit den 1990ern in Betrieb.

Durch Haupersweiler, Seitzweiler und Osterbrücken ging die längere Abfahrt, ehe wir in Marth dann doch wieder steil bergan Richtung Bubach fuhren. Udo und Rolf verließen uns hier, da waren's nur noch vier...

Über die Höhe an Tennis- und Fußballplatz vorbei ging's hinunter in den Ort, wo uns ein lieber Bürger des schönen Dörfchens (mit 340 Einwohnern der kleinste Stadtteil von Sankt Wendel) freundlicherweise mit Wasser für unsere Trinkflaschen versorgte - es war schon ganz schön warm geworden...

Wir erklommen das Tal des Bubachs, überfuhren erstmals für diesen Tag die Rhein/Saar-Wasserscheide in Richtung Krottelbach, bogen aber vor Erreichen des Ortes rechts ab über den "Nebenberg" nach Frohnhofen und kamen so hinunter ins Kohlbachtal. Dort fuhren auch gleich wieder hoch in Richtung Breitenbach.
Die Gruppe in Freisen bei km 50 - exakt Halbzeit!

So verließen wir den Einzugsbereich des Glans zunächst wieder, wenn auch nur für kurze Zeit, da wir in Breitenbach sofort wieder hoch in Richtung Bamberger Hof kletterten - der mittlerweile elfte längere Anstieg an diesem heißen Tag war dann doch schon fordernd. 1.800 hm auf 100 km wollen eben hart erarbeitet werden...

Über Waldziegelhütte und Waldmohr ging's dann hoch nach Höchen und schließlich über Frankenholz, Bexbach und Niederbexbach zurück nach Kohlhof, wo wir am Bielersweiher noch einkehrten und den Abschluß machten.

Fazit: Tolle Tour, viel Neues erfahren, zum vollkommenen Glück hätte nur noch der dritte Peter gefehlt ;-). Und endlich kann ich sagen, dass ich für dieses Jahr mehr Radkilometer als Laufkilometer gesammelt habe - neuer Zwischenstand 1168:1121!








Mittwoch, 3. Juni 2015

Mittwochabendrunde "Rund um den Höcherberg"

Garmin Connect



Mit Christoph und Martin durchs "Kerbacher Loch"...


Ein Neuer! Christoph, vom Niederrhein kommend und neu in Neunkirchen, hat sich am Mittwoch zum ersten Mal unserer Abendrunde angeschlossen. Wir versprachen auch, es vom Profil her nicht zu doll zu treiben. Na ja...

Im Kohlbachtal - am Himmel ein Mäusebussard 
Es ging zunächst mal über Wellesweiler und die Rothmühle in Richtung Bexbach, dann nach Kleinottweiler und Waldmohr. Wir zeigten Christoph einige Schleichwege, wie z.B. in Waldmohr den Weg durchs Industriegebiet, dann fuhren wir, die Fußballrelegation diskutierend (wenn ein eingefleischter FCler wie Martin und ein UrHSVer wie ich da "dischpediere", geht's richtig rund!) in Richtung Schönenberg-Kübelberg und dann dort das Kohlbachtal hoch und vorbei am Paulengrund nach Dittweiler und Altenkirchen.

Ich war überrascht, dass Christoph als "Neusaarländer", trotzdem er viel Rad fährt, viele der Streckenteile schon kannte. Auch der Ritt über die Wasserscheide Rhein/Saar bei Frohnhofen in Richtung Grube Labach war ihm bekannt, wir fuhren dann das Ostertal runter vorbei an Dörrenbach und zunächst wieder raus aus dem Nebental der Blies in Richtung Steinbach.

Christoph und Martin am "Col de Frohnhofen", der
Wasserscheide zwischen Rhein und Saar
Dort zeigten wir Christoph dann doch noch was Neues: Im "Kerbacher Loch" war er noch nicht gewesen. Vom Sportplatz Steinbach, der Heimstatt des Neu-Verbandsligisten (herzlichen Glückwunsch!) ging's nach dem Gipfel der Tour (398m über N.N.) auf und ab über die Höhe, die das Oster- vom Bliestal trennt.

Dann fuhren wir (auch für mich eine Premiere) über die Rohnstraße in Hangard hinab ins Ostertal. Die Abfahrt ist ultrasteil und vor allem im oberen Teil sehr  "rau" - für den Radhändler in unserer Gruppe muss das ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert haben, weil Christoph und ich sicher in nicht allzu ferner Zukunft bei ihm im Laden stehen und neue Bremsbacken ordern...

Dann ging's durch Wiebelskirchen und über die Schillerstraße und den dortigen Radweg zurück. Christoph meinte zwar, es sei etwas profilierter gewesen als angesagt, aber Spaß hat's ihm trotzdem gemacht... ;-)