Mittwoch, 20. Januar 2016

Kaltes Kasbruchtal mit viel Auf und Ab

Kaltes Kasbruchtal mit viel Auf und Ab: 10,70 km • 58:55 • 5:30 min/km •  207 hm



Letzte Neuerungen erkundet bei klirrender Kälte


Trotz Zurückhaltung (zumindest am Anfang) recht anstrengender "Erkundungslauf"




Vom Birkenkopf geht's runter zur Felsenbank...
Heute in der Mittagspause wollte ich noch einige meiner "Kopfkartenlücken" das Kasbruchtal betreffend schließen und in etwa einer Stunde knapp unter 11 km laufen. Es ging gleich los über den Birkenkopf bis an die Felsenbank und dort hinunter.

Übrigens: An einem vielleicht genau so kalten Wintertag vor nunmehr 40 Jahren muss es gewesen sein, als der Wellesweiler Heimatforscher Engelbert Bernhardt ganz in der Nähe der Felsenbank den metallenen Brustharnisch entdeckte, der heute noch als Nachbildung im Rathaus zu sehen ist und dessen Original aus dem 2./3. Jahrhundert n. Chr. im saarländischen Museum für Frühgeschichte in Saarbrücken liegt.

Winterwaldkunst oberhalb des
unteren Steinwaldbachs..
Ich lief kurz nach der Felsenbank gleich den steilen Stich rechts des unteren Steinwaldbaches hoch und weiter ganz hoch bis an die Waldstraße.

Von dort führte mich meine geplante Laufstrecke bis ans Ende des Mühlackerwegs in Wellesweiler und dann gleich wieder zurück bis auf halbe Höhe zwischen Tal und Waldstraße, wo ich vorher schon war.

Dann runter Richtung Tal, ehe es wieder hoch in Richtung "Platt" ging, wo dann schmale, enge Wege immer entlang der Rückseiten der Gärten  des Elsenwegs und Schlägelswinkels vorbei wieder ins Kasbruchtal hinunter führten.

Ich wechselte die Seite des Kasbruchgrabens am Bolzplatz zunächst einmal wieder den Kasbruchgraben hinauf und kämpfte mich dann an der zweiten Furt am Pfuhlwaldbach den Wald hoch Richtung Ludwigsthaler Wald. Das war ein ganz schön anstrengendes Stück nicht nur mit starker Steigung, sondern auch mit "eingebautem" Hürdenteil durch viele querliegende Baumstämme.

Vom Pfuhlwaldgraben hoch ging's steil - mit Hürden...
Ich kam oben an der Kreuzung zweier aus dem Lantertal hoch führender Wege raus. Hier kannte ich mich nun wieder aus. Es ging also zunächst Richtung Vogelschutzgehölz, vor dem Eintritt in dieses aber wieder "talabwärts" bis zur Römertreppe (auch Jungfernstieg genannt) und dann quer parallel zum Kasbruchgraben diesen abwärts.

Ungefähr 200 Meter querfeldein ging's, dann lief ich auf den nächsten Pfad weg vom Tal, dann wieder runter bis zum "Opferstein", einem römerzeitlichen Steinbruch, und von dort wieder (man ahnt es schon) aus dem Tal hinaus und  nach der Kreuzung des Wegs in Richtung Wasserwerk wieder hinunter ins Vogelschutzgehölz.

Sportplatz Ludwigsthal
Nach dem ganzen sehr welligen Parcours wußte ich: Jetzt muss ich nur noch einmal hoch in Richtung Ludwigsthal, dann hab ich's fast geschafft. Also erklomm ich entschlossen die Treppe aus dem Tal heraus und lief am Sportplatz Ludwigsthal vorbei bis zur Kasbruchstraße, dort dann über den schmalen Fußweg hoch bis zum Ende der Hauptstraße und von dort dann am Friedhof vorbei Richtung Lantertal.

Nun hatte ich es fast geschafft: Ich bog ab Richtung Pfuhlwaldbach, querte diesen letztmalig (hier traf ich noch den Sportfreund Christoph Gress beim Techniktraining mit dem Crosser) und steuerte den Parkplatz an, an dem ich dann nach knapp unter 59 Minuten ankam.




1 Kommentar:

  1. Mein Techniktraining hat nix genutzt... bin gestern bei der CX-Challenge in Alzing, Lux.(auch wegen der falschen Reifenwahl) gleich 4 mal gestürzt :-(

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